Aktionsfonds 2020: Jetzt Ideen einreichen!

Auch für das Jahr 2020 werden im Quartiersmanagement-Gebiet Hellersdorfer Promenade Ideen gesucht, die das nachbarschaftliche Zusammensein stärken und die Stadtteilkultur beleben. Für eine finanzielle Förderung über den Aktionsfonds können im ersten Aufruf bis zum 21. Februar Projektskizzen eingereicht werden.

Plakat: S·T·E·R·N Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH

Weitere Informationen unter Auswahlverfahren und Ideenaufruf

Stilles Gedenken an der Stele zur Erinnerung an die Opfer der Zwangsarbeit 1939 bis 1945

25. Januar 2020 – 11 Uhr – Parkfriedhof Marzahn

Wiesenburger Weg 10, 12681 Berlin

ab 10 Uhr vor dem Eingang zum Friedhof

Kundgebung für Frieden, Solidarität und Weltoffenheit gegen jeglichen Rassismus und faschistische Ideologien –  Kein Gedenken mit der AfD

In diesem Jahr begehen wir den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Die Feiern beginnen mit dem Gedenktag für die Opfer des Faschismus aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. In der Proklamation für diesen Gedenktag heißt es:

„… wichtig (ist), nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Seit Jahren laden die BVV und der Heimatverein zu einem Stillen Gedenken an der Stele ein.

Die Beteiligung der AfD an diesem Gedenken ist eine Verhöhnung der Opfer des Faschismus, der Opfer des Holocaust.

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Informationsveranstaltungen zu Langen Nacht der Solidarität im Januar 2020

Mit drei weiteren Infoveranstaltungen wird das Thema Obdachlosigkeit im Bezirk thematisiert. Dabei unterrichtet unter anderem die Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf als zentrale Koordinierungsstelle im Bezirk für das Projekt, aber auch landesweite Plattform für die Freiwilligen, gemeinsam mit der Senatsverwaltung über die Ziele und den Ablauf der Zählung von Obdachlosen Ende Januar in ganz Berlin.

  • Dienstag, 14. Januar 2020, ab 17:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buntes Haus in Hellersdorf, Hellersdorfer Promenade
  • Donnerstag, 16.Januar 2020, ab 17:00 Uhr im Stadtteilzentrum Marzahn-Nord, „Kiek in“ , Rosenbecker Str. 25/27, Raum 139
  • Dienstag, 21. Januar 2020, ab 18.30 Uhr im Don Bosco Zentrum Marzahn

Die “Task Force Nacht der Solidarität” in Marzahn- Hellersdorf bündelt die bezirklichen Akteure rund um das Thema, sie wird koordiniert von Dr. Jürgen Gollbach, Leiter der Freiwilligenagentur mit Sitz am Springpfuhl. Mit dabei sind im Team der bezirkliche Migrationssozialdienst, das Projekt Respekt & Halt, das Don Bosco Zentrum, das Stadtteilzentren Kiek in in Marzahn Nord, und seitens des Bezirksamtes Sozialstadträtin Juliane Witt.
Das Thema Obdachlosigkeit hat in den letzten Jahren nicht nur im Winter viele Menschen bewegt. Auch viele Marzahn-Hellersdorferinnen und -dorfer engagieren sich für Menschen in Not mit Sachspenden und Zeit. Sie wollen wissen, was die Menschen auf der Straße brauchen, wie sie unterstützt werden wollen – und was wir leisten können.

Freiwillige sind auch weiterhin willkommen, die in Marzahn-Hellersdorf am 29. Januar 2020 unterstützen wollen. Melden können diese sich in der Freiwilligenagentur bei Dr. Jochen Gollbach direkt vor Ort oder per E-Mail .

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Mit Musik gegen Ausgrenzung und Vergessen!

2020 jährt sich das Ende der Shoah zum 75. Mal. Am 8. Mai kapitulierte Nazi-Deutschland und der größte Völkermord der Geschichte wurde beendet. Diesem Ereignis wollen wir nicht nur gedenken, wir wollen es mit euch feiern!
Der Rote Baum Berlin präsentiert am 24. Januar im Eastend Berlin das musikalische Resultat einer Begegnung von 30 jungen Musiker*innen aus Israel, Portugal und Deutschland. Mit dabei sind außerdem die Havat Ha Noar Band aus Jerusalem, Taxi Groove aus Lisboa und die Antinational Embassy aus Berlin.
 
Acts:
Havat Ha Noar Band (Jerusalem) מוסיקה חוות הנוער
Taxi Groove (Lisboa)
Antinational Embassy (Berlin) (https://soundcloud.com/user-880247183)
 
Wann?
24.01.2020
19.30 Uhr Einlass
20 Uhr Beginn
 
Wo?
Eastend Berlin, Tangermünder Straße 127, 12627 Berlin, (U5 Hellersdorf)
 
FB-Veranstaltung hier.

Cottbuser Professorin Heike Radvan erhält den Alice-Salomon-Award

Der Tagesspiegel berichtet in seinem Newsletter für Marzahn-Hellersdorf:

Als eine „außerordentlich engagierte, mutige und innovative Wissenschaftlerin“ zeichnet die Alice-Salomon-Hochschule die Erziehungswissenschaftlerin und Sozialpädagogin Heike Radvan aus. Beim Neujahrsempfang der ASH am Sonnabend in der Berlinischen Galerie wird sie den mit 6000 Euro dotierten Alice-Salomon-Award entgegennehmen. Mit dem Preis ehrt die Hellersdorfer Hochschule alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die zur Emanzipation der Frauen und der Entwicklung der Sozialen Arbeit Herausragendes beigetragen haben und die im übertragenen Sinn das Werk von Alice Salomon weiterführen. Im Falle Radvans würdigt sie deren Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antifeminismus.

Wichtige Stationen ihrer Biografie waren in Berlin. 1974 auf Rügen geboren, studierte sie an der ASH Soziale Arbeit. 2009 promovierte sie an der Freien Universität im Fach Erziehungswissenschaften zum Thema „Pädagogisches Handeln und Antisemitismus“. Ab 2002 war Radvan 15 Jahre lang bei der Amadeu-Antonio-Stiftung tätig. Dort verantwortete sie unter anderem Ausstellungen wie „‚Das hat’s bei uns nicht gegeben!‘ – Antisemitismus in der DDR“ und baute die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus auf. Seit 2017 ist sie Professorin für Methoden und Theorien Sozialer Arbeit an der Brandenburgisch-Technischen Universität in Cottbus.

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Ausstellung: Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945

Seit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 und den rassistischen Mobilisierungen scheint die extreme Rechte in der Bundesrepublik präsent wie nie zuvor. Tatsächlich ist sie jedoch kein neues Phänomen – auch nicht in Berlin.

Die Ausstellung erzählt beispielhaft von zehn Ereignissen, die unterschiedlichen Aktionsfeldern der extremen Rechten zuzuordnen sind. Gleichzeitig dokumentiert sie den gesellschaftlichen Widerstand.

Ausstellungsorte:

6. Januar – 6. Februar 2020 in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, Marzahn-Hellersdorf, Mark-Twain-Straße 27

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Die Ausstellungsräume sind barrierearm und berollbar.

9. Januar 2020 18:00 Uhr Vernissage in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf

  • Grußwort von Prof. Dr. Olaf Neumann, Prorektor für Forschung, Kooperationen und Digitalisierung der Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Grußwort von Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
  • Kurze Einführung in die Ausstellung durch ein Mitglied Ausstellungsteams

24. Januar 2020 16:00 Uhr Kurator*innenführung durch die Ausstellung in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf

5. Februar 2020 15:30 – 17:00 Uhr Uhr Finissage in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf

Annika Eckel von der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke referiert zum Thema »Neutral bekommt ihr nicht – Zwischen Neutralitätsgebot und demokratischer Positionierung in der (politischen) Bildung« referieren.

Quelle und weitere Infos zur Ausstellung hier.

Kontinuitäten rechter Gewalt. Ideologien – Praktiken – Wirkungen

Gewaltförmiges Handeln gehört seit jeher zur politischen Praxis der extremen Rechten. Eine Tagung am 13. und 14. Februar 2020 in Potsdam widmet sich den Kontinuitäten rechter Gewalt.
Tagung
Datum: 13.02.2020 bis 14.02.2020
Ort: Potsdam

Tagung des Zeithistorischen Arbeitskreises Extreme Rechte

Organisation:
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam,
Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam,
Hannah Arendt Institut für Totalitarismusforschung Dresden,
Fritz Bauer Institut Frankfurt am Main

So wie extrem rechtes Denken stets Teil der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert war, gehört gewaltförmiges Handeln seit jeher zur politischen Praxis der „nationalen Opposition“. Die rechten Krisendiagnosen beschwören beständig den drohenden Untergang Deutschlands und setzen dagegen eine Ideologie, die die Rechtfertigung und Ausübung von Gewalt in sich trägt.
Die Tagung führt unterschiedliche Perspektiven auf die gewalttätigen Praktiken der deutschen und internationalen extremen Rechten, auf ihre Wirkung in die Gesellschaft sowie auf die zugrundeliegende Ideologie zusammen. Kontinuitäten rechter Gewalt seit 1945 – inklusive der personellen und strukturellen Verbindungslinien in die Weimarer Republik und in den Nationalsozialismus – werden sichtbar gemacht und analysiert. Im Fokus stehen dabei nicht nur explizit militante Gruppen, sondern auch Alltagsgewalt sowie die mit der Gewalt verbundenen Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit; Diskurse über Gewalt genauso wie die Präsenz extrem rechten Denkens und Handelns in Polizei, Justiz und Armee. Ziel der Beiträge und Diskussionen ist eine Systematisierung der Forschung zur rechten Gewalt und ihre Einbettung in die zeitgeschichtliche Rechtsextremismusforschung sowie in die Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Rassismus und organisierten Nationalismus.

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„Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“

Mit diesem Spazierblick zu ausgewählten Stolpersteinen in Kaulsdorf und Mahlsdorf möchten wir einen Einblick in das Leben einiger Menschen geben, die in der Zeit von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Die Stolpersteine halten die Erinnerung an die Menschen wach. Festes Schuhwerk wird empfohlen, die Strecke ist nur bedingt barrierefrei.

Mit: Henny Engels und Steven Kelz (Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf), Elène Misbach (ASH Berlin)

Start: 14.30 Uhr S-Bahnhof Kaulsdorf (von der ASH aus erreichbar mit U5 Richtung Alexanderplatz, ab S-Bahnhof Wuhletal umsteigen in die S5)

Die Reihe „Spazierblicke“ veranstaltet das Kooperationsforum Marzahn-Hellersdorf – ASH. Jeder dieser Stadtteil(ver!)führungen soll einen anderen, neuen Blick auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf eröffnen. Alle Spazierblicke sind öffentlich und werden unentgeltlich angeboten.

Jahresprogramm der Spazierblicke 2019/20: https://www.ash-berlin.eu/fileadmin/Daten/Vernetzung/Kooperationen/Flyer_Programm_Spazierblicke_2019_20.pdf

Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf für Januar/Februar 2020 ist erschienen!

Liebe Leser*innen,
 
herzlich willkommen zum sechsten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf für Januar/Februar 2020.
 
Am 27. Oktober 2019 fand die Landtagswahl in Thüringen statt, welche – genauso wie die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen – gezeigt hat, wie groß die aktuelle Bedrohung durch die radikale bis extreme Rechte in Deutschland ist. Auch in Thüringen, wie in Brandenburg und Sachsen, wurde eine demokratische Partei stärkste Kraft, was als Erfolg gesehen werden kann, und trotzdem zeigen die Wahlergebnisse deutlich, dass die Zivilgesellschaft, die Verwaltung und die demokratischen Parteien zukünftig noch stärker in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten zusammenstehen müssen. Dies gilt auch für unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
 
Weil die Solidarität mit wohnungs- und obdachlosen Menschen auch die Auseinandersetzung mit rechten Gruppen sowie rechtem Gedankengut bedeutet, ist der Themenschwerpunkt dieses Newsletters die anstehende „Nacht der Solidarität“ vom 29. bis 30. Januar 2020. In dieser Nacht werden obdachlose Menschen in Berlin mit Hilfe von Freiwilligen zahlenmäßig erfasst und kurz befragt, um zunächst eine verbesserte Obdachlosenstatistik zu erhalten und schließlich auf Grundlage dieser Ergebnisse Hilfs- und Beratungsangebote auszubauen.
 
Ab sofort ist die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf unter einer neuen Webadresse zu erreichen:
 
https://koordinierungsstelle-mh.de Die alte Website (http://ponte.pad-berlin.de) bleibt als Archiv weiterhin bestehen.
 
Natürlich gibt es auch in diesem Newsletter wieder viele Berichte und Neuigkeiten von der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, aus dem Bündnis für Demokratie & Toleranz und unseren zahlreichen Kooperationspartner*innen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
 
Wer den Newsletter abonnieren möchte, schreibt bitte eine Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de
 
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