Feuriger Advent mit der Nachbarschaft

Freitag, 30. November 2018, 15 – 19 Uhr, Victor-Klemperer-Platz, Freizeitforum Marzahn und Marzahner Promenade

Zum Feurigen Advent mit der Nachbarschaft verwandelt sich die Marzahner Promenade in eine Kultur- und Kunstmeile und auf dem Victor-Klemperer-Platz und im Foyer vom Freizeitforum herrscht weihnachtliches Treiben. Bereits zum dritten Mal veranstaltet die AG Nachbarschaftsfeste vom Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf das weihnachtliche Nachbarschaftsfest mit einem bunten Programm für Jung und Alt. An mehreren Orten wird zu Live-Musik und heißen Getränken eingeladen. Im und am Freizeitforum Marzahn können Groß und Klein an vielen Aktionen teilnehmen. Bei knisterndem Feuer am Weihnachtsbaum auf dem Victor-Klemperer-Platz können weihnachtliches Gebäck, Stockbrot, Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen genossen werden. Eine Feuershow mit Tanz auf dem Victor-Klemperer-Platz rundet das Programm ab. Im Foyer des Freizeitforums stehen Spiel- und Bastelangebote bereit. Auch der Weihnachtsmann ist vor Ort, und Wunschzettel können nach Himmelpfort geschickt werden. Sie sind herzlich eingeladen zu staunen, zu basteln, zu hören, zu genießen, sich sportlich zu betätigen, zu spielen oder einfach einen wunderbaren Nachmittag zu verbringen.

Programm im und vor dem Freizeitforum Marzahn von 16 bis 19 Uhr:

  • 16:00: Eröffnung mit A-capella-Chor
  • 16:10: Feierliches Erleuchten des Weihnachtsbaums mit MdA Dr. Manuela Schmidt und Bezirksstadtrat Gordon Lemm
  • 16:20: „Hauptstadtblech“ spielt Weihnachtliches
  • ab 16:30:
    • Märchenwelt für kleine Menschen in der Studiobühne – wir lesen für Euch wunderbare Geschichten.
    • Auf dem Victor-Klemperer-Platz: Feuerschale, Essen und Trinken aus Nah und Fern
    • Im Freizeitforum: Buntes und Kreatives: z.B. Henna-Tattoos, Stricken, Kinderschminken, Kerzen ziehen, Teelichtsterne anfertigen, Weihnachtskarten basteln, Weihnachtsbasar, Jonglage, weihnachtlicher Sportparcours, Weihnachtspostamt für Eure Wünsche
    • Mitwirkende: JFE FAIR, JFE TreibHaus, Kinder- und Jugendhaus Bolle, Familienzentrum Felix, Nähcafé Marzahn, Haus der Begegnung M3, Spielplatzinitiative, Frauensporthalle, DGB KV Berlin Nordost, GU Bitterfelder 11, GU und BENN Blumberger Damm, BENN Mehrower Allee, DRK KV Berlin Nordost, CABUWAZI
  • 18:30: Stimmungsvolle Feuershow mit „Seelenfunken“

Programm auf der Marzahner Promenade von 15 bis 18 Uhr:

  • Eiscafé La Gondola: Coole Musik zu heißen Getränken.
  • Aufrecht Berlin: Claudio Compadre präsentiert feurigen Flamenco. Tanzlehrer Anatol Wendler leitet die passenden Tänze an.
  • Starke Familie: Das Harfen- und Geigen-Duo Elvena verzaubert mit irischer Musik. Ulrich Wolf singt bekannte Stücke zur Gitarre.
  • Frauentreff HellMa: Museumskoffer zum Entdecken, Laternenbasteln, kleiner Basar, heiße Suppe und Getränke
  • Lucky Inn: Scharfe Getränke erwärmen die Besucher.
  • Galerie M: Künstler der neuen Kunstinitiative NKI präsentieren ihre Arbeiten

Gedenken an die Novemberpogrome vor 80 Jahren in Marzahn-Hellersdorf

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf hatte aus diesem Anlass eine Gedenkwoche organisiert, die am 5.11.2018 mit einer Auftaktveranstaltung in der Ernst-Haeckel-Oberschule in Hellersdorf, einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, begann.

Eingeladen war dazu, Dotschy Reinhardt, eine Künstlerin und Vertreterin der Sinti und Roma in Deutschland, die mit ihren Liedtexten und klaren Worten noch einmal einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse von damals und was sie für heute bedeuten, legte.  Der Abend wurde mit Musik und Gesprächsrunden gestaltet. In Interviews, die von Mitgliedern des Bündnisses mit Schüler*nnen und Lehrer*innen geführt wurden, berichteten sie voller Enthusiasmus dem Publikum von ihren phantasie- und ideenreichen Projekten, mit denen sie sich  schon seit vielen Jahren für einen freundlichen, toleranten, weltoffenen Bezirk engagieren. Im Interview zollte auch der anwesende BVV-Vorsteher Klaus-Jürgen Dahler den engagierten Lehrer*innen und Schüler*innen seinen Respekt und brachte die Erwartung an die Zivilgesellschaft zum Ausdruck, sich weiterhin dafür einzusetzen.

Durch die jungen Menschen wurde ein sehr schmackhaftes kleines Buffet erstellt und es gab kleine Produkte der Schülerfirma, die mit einer Spende erworben werden konnten. Die Einnahmen werden regelmäßig an ein Hilfsprojekt in Afrika überwiesen.
Etwa 40 Personen haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Am Dienstag, 6.11.2018 sahen sich 250 Schülerinnen und Schüler des Tagore-Gymnasiums gemeinsam den Film „Hannah Arendt“ an. Anschließend wurde in fünf Gruppen mit Bewohner*innen diskutiert. Moderiert wurden die Gesprächsrunden von Mitgliedern des Bündnisses und Initiator*innen der Gedenkwoche.

Die Jugendlichen diskutierten den Film und erkannten, wie wichtig das kritische Hinterfragen jeglicher Information auch heute ist. In der etwas anderen Unterrichtsstunde ohne Lehrer*in mit offenen Gesprächen, die zum Nachdenken anregten und zum Engagement gegen neu aufkommende Fremdenfeindlichkeit motivierten, fasste eine Schülerin es so zusammen: „Es wäre gut, jedes Jahr das Thema beispielsweise mit einem Film zu behandeln, darüber zu sprechen, damit wir nicht vergessen, dass wir es nicht vergessen dürfen.“ Dieses Anliegen ist auch in unserem Sinne.

Am 7.11.2018 wurde in der Konrad-Wachsmann-Schule, auch einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, mit ca. 20 Jugendlichen der AG Anti-Rassismus und weiteren interessierten Schüler*innen der Film „Lauf Junge lauf“ gezeigt. In einer anschließenden Gesprächsrunde, die ebenso von Mitgliedern des Bündnisses geleitet wurde, reflektierten die Jugendlichen ihre Eindrücke. Sie waren sichtbar berührt vom Schicksal des polnisch- jüdischen Jungen und seiner fast 3 Jahre währenden Odyssee während der Flucht vor den deutschen Nazis. Sie verurteilten die Grausamkeit, die Hinterlistigkeit beim Verrat. Ermutigend fanden sie andererseits die Hilfsbereitschaft und Solidarität, die dem Jungen auch begegnete. Den Bezug zu heute fanden sie schnell, und erkannten, was geschehen kann, wenn Menschen sich nicht auch über die Themen Ausgrenzung und Rassismus und deren Folgen austauschen.

Am selben Tag waren die Marzahn-Hellersdorfer*innen zu unterschiedlichen Vorträgen eingeladen. In der Krankenhauskirche Wuhlgarten setzte sich die Historikerin Constanze Lindemann mit der Verantwortung der Ärzteschaft, speziell der des ehemaligen Griesinger Krankenhauses und ihrer Mittäterschaft beim Euthanasieprogramm der Nazis auseinander. Im Gemeindehaus der Jesuskirche Kaulsdorf wurde über Anstöße Dietrich Bonhoeffers für Kirche und Gesellschaft gesprochen und Henny Engels, eine der Sprecherinnen des Bündnisses, erinnerte in einem Vortrag an die Opfer der Judenverfolgung während der NS-Zeit in den Ortsteilen von Marzahn-Hellersdorf.

Ein Höhepunkt war die Vernissage der Ausstellung „Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“, gewidmet jenen Jüdinnen und Juden, die hier gelebt haben, die deportiert und die meisten von ihnen ermordet wurden. Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und gibt Auskunft über die Schicksale der jüdischen Menschen in Biesdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf. Sie berichtet die Schicksale dieser Menschen und ist noch bis zum 27. Januar 2019 in der Mark-Twain-Bibliothek zu sehen.

Seinen beeindruckenden Abschluss fand die Gedenkwoche anlässlich der Novemberpogrome vor 80 Jahren am Sonntag, den 11.11.2018, mit der Aufführung des Stücks „Die Judenbank“ mit dem großartigen Schauspieler Peter Bause. Er hat mit diesem Theaterstück alles gezeigt: die Verführung, die Verfolgung, das Grauen, den Schrecken. Ein Beispiel dafür, was Tyrannei bedeutet, aber auch, wie der Gerechtigkeitssinn der Menschen sie letzten Endes durchschauen kann.

Denn auch heute gibt es Kräfte, die die Absicht verfolgen, dass es wieder gesellschaftsfähig wird, Menschen auseinander zu dividieren, zu kategorisieren und sie gegen einander aufgehetzt werden.

Darum war es war ein gutes Gefühl, als wir während der Gedenkwoche viele Marzahn-Hellersdorfer*innen, vor allem junge Menschen, getroffen haben, die sich dafür einsetzen, dass Menschen nie wieder wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur, Religion, Ethnie, wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung, einer Einschränkung oder weil sie arm sind, herabgewürdigt und angegriffen werden.

Wir, die Organisator*innen der Gedenkwoche, bedanken uns herzlich bei den Sponsoren und Förderern, bei der Mark-Twain-Bibliothek, dem Bezirksmuseum, dem Tschechow Theater, der Ernst-Haeckel-Oberschule, der Konrad-Wachsmann-Oberschule, dem Tagore-Gymnasium und dem Siemens-Gymnasium, dem Vorstand des Heimatvereins sowie allen Trägern, Kirchen und Einrichtungen, die diesen traurigen Anlass des Gedenken wahr genommen haben, um zu erinnern und gleichzeitig auf unsere Verantwortung heute zu verweisen.

Der Wert der Freiheit – von der DDR bis heute

Filmvorführung des DEFA-Klassikers „Solo Sunny“ und anschließende Podiumsdiskussion

Freiheit und Demokratie sind untrennbar miteinander verbundene Begriffe. Die Frage, was uns Freiheit und Demokratie wert sind, stellt sich vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Rechtsrucks besonders dringlich. Wir wollen diskutieren, was wir unter Freiheit und Demokratie verstehen, ganz allgemein und hier in Marzahn im Speziellen. Als Einstieg zeigen wir den DEFA-Klassiker „Solo Sunny“ von Konrad Wolff, der vom nonkonformistischen Leben einer Sängerin in der DDR handelt. In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren wir mit Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft, ob bzw. wie ein selbstbestimmtes, freiheitliches Leben damals möglich war und wie es heute und morgen aussehen kann. Es nehmen teil: Petra Pau (Bundestagsvizepräsidentin), Raiko Hannemann (Wissenschaftler), Beatrice Morgenthaler (Sprecherin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz) und Wolfram Hülsemann ( engagierter Bürger)

Eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie Marzahn. Der Eintritt ist frei.

Wider das Vergessen! Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren

Am 9./10. November 1938 brannten deutschlandweit sowie in Österreich und der Tschechoslowakei Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört. Tausende jüdische Mitmenschen wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. Mit diesen Ereignissen wurde die systematische Verfolgung der jüdischen Bevölkerung eingeleitet, die später im Holocaust endete.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf will mit einer Gedenkwoche an dieses Ereignis und die fürchterlichen Folgen erinnern. Gleichzeitig wollen wir zum Nachdenken darüber einladen, wie wir heute dem wieder wachsenden Antisemitismus, aber auch anderer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auf Grund der ethnischen Herkunft, der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung und der Religion entgegenwirken können. Es genügt nicht zu sagen „Nie wieder“ – den Worten müssen Taten folgen! Bewohner_innen des Bezirks, Mitglieder von Kirchengemeinden und in besonderer Weise Schüler_innen verschiedener Schulen sind eingeladen, gemeinsam Filme und Theaterstücke zu dieser Zeit anzuschauen und ins Gespräch zu kommen.

Wir laden Sie herzlich ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen und in Ihrem Bekanntenkreis für die Veranstaltung zu werben.

Henny Engels
Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf
Sprecherin

Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf

Ausstellung im Rahmen der „Gedenkwoche 80 Jahre Reichspogromnacht“, die vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ in Kooperation mit dem Bezirksmuseum initiiert und organisiert wird. Die Ausstellung erinnert an die Opfer der Judenverfolgung während der Nazizeit und wird in der Mark-Twain-Bibliothek, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin ab dem 9.11.2018 sehen sein.

Mit dieser Präsentation der Schicksale jüdischer Menschen in den heutigen Ortsteilen Biesdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf gedenken wir stellvertretend der vielen Millionen Opfer jener unmenschlichen, Gewalt verherrlichenden, antisemitischen, rassistischen und nationalistischen Ideologie, die von 1933 bis 1945 in Deutschland Staatsdoktrin wurde.
Gleichzeitig verbinden wir mit der Ausstellung das Versprechen, gemeinsam mit allen friedliebenden Marzahn-Hellersdorfer*innen dafür einzutreten, dass sich dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte nicht wiederholt.

Einladung zum UNO-Jam

Am Samstag, dem 13. Oktober 2018 von 16:00 bis 22:00 Uhr, lädt die Jugendfreizeiteinrichtung UNO zum “UNOJAM” ein.

Wer Musik liebt, kreativ ist und gerne seine Meinung sagt, ist beim UNOJAM genau richtig. Mit Workshops wie “Aufstehen gegen Rassismus”, Hip-Hop- Tanz und Graffiti geht es um ein buntes Zusammenleben im Kiez. Im Anschluss beginnt dann das Open-Air im UNO-Garten “Für einen solidarischen & gemeinsamen Kiez“.

Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit „Bunten Touren“

10-mal „Schöner leben ohne Nazis“ in Marzahn-Hellersdorf

Am Samstag, den 01. September 2018 feiern die Bürgerinnen und Bürger von Marzahn-Hellersdorf von 14:00 bis 19:00 Uhr wieder „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz. In diesem Jahr wird das 10. Jubiläum des jährlich stattfindenden Demokratiefestes mit dem Motto „10-mal Schöner leben ohne Nazis“ begangen. Gemeinsam zeigen engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Marzahn-Hellersdorf sowie die Organisatoren schon seit 2009 Gesicht gegen Rassismus und setzen ein Zeichen für Toleranz und Solidarität.

Den Besucherinnen und Besuchern wird ein abwechslungsreiches kulturelles und musikalisches Programm (u.a. Ben & Matze von den Ohrbooten feat. Mando) geboten, das für ein solidarisches Miteinander wirbt und gegen Menschenfeindlichkeit jeder Art stellt. Zur Stärkung der Feiernden gibt es internationale kulinarische Leckereien, die zum Probieren einladen. Durch vielfältige Mitmachangebote kommen auch Kinder beim Fest voll auf ihre Kosten.

Wie schon im letzten Jahr werden zwei „Bunte Touren“ zum Alice-Salomon-Platz führen und „Schöner leben ohne Nazis“ feierlich eröffnen. Die zwei feierlichen Umzüge werben auf den Straßen laut und bunt für Vielfalt und Toleranz und holen alle Anwohnerinnen und Anwohner von ihren Balkonen ab. Oder Sie kommen direkt zu einem der Startpunkte:

  • Start in Hellersdorf um 10 Uhr am Theaterplatz (Louis-Lewin-Str.)
  • Start in Marzahn um 11 Uhr an der Kreuzung Landsberger Allee/Blumberger Damm

Gefördert und organisiert wird die Veranstaltung über die Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, das Amt für Jugend und Familie Marzahn-Hellersdorf sowie Polis*. Schirmfrau ist die Bezirksbürgermeisterin Frau Pohle.

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“, Roter Baum Berlin, die Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf und Polis* – Bezirkliche Koordinierungsstelle Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf.

Die Kiezgruppe gegen Rassismus Marzahn lädt ein

Treff:          jeden 3. Donnerstag im Monat um 18 Uhr

in der Gemeinschaftsunterkunft Paul-Schwenk-Str. 3 ,  12681 Berlin

 

Was passiert dort?

Wir treffen uns regelmäßig, um uns kennenzulernen und Ideen auszutauschen, was wir in Marzahn machen können gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Wir reden über Strukturen und leiten Machbares in die Wege.
Langfristig wollen wir handlungsfähige Aktionsgruppen bilden, die in der Lage sind, sich der direkten Auseinandersetzung mit dem Alltagsrassismus in Marzahn-Hellersdorf zu stellen.

Zu Beginn organisieren wir Stammtischkämpfer*innenseminare (*) hier im Stadtbezirk. Daraus wollen wir unsere Kiezgruppe vergrößern und verjüngen. Mit dieser sind sowohl regelmäßige als auch kurzfristige Aktionen und Podiumsdiskussionen angedacht.
Dazu wollen wir uns auch mit anderen Organisationen als Netzwerk verbinden, um die Kräfte effektiv zu nutzen.

(*)Stammtischkämpfer*innenseminar – was ist das?

Wir kennen das alle: Im Gespräch bei der Arbeit, im Verein, in der Familie oder auch auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen.
Danach ärgern wir uns, hätten gern den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen gelassen.

Durch das Seminar versetzen wir Menschen in die Lage, rassistische bemerkungen zu erkennen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin. Durch praktische Übungen zum Umgang mit Rassismus in verschiedenen Situationen vermitteln wir Argumentationsstrategien für den Alltag.

 

Bei Interesse bitte melden unter: kiezgruppemahe@gmail.com oder zu einem der Termine kommen.

Nächste Termine 2018:

16.8., 20.09., 18.10., 15.11., 20.12.

Das Projekt wird unterstützt durch: