15.09.2021 um 16:30 21:00

Im Rahmen der Berliner Freiwilligentage ist die Kampagne Solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf zu Gast im Stadtwerk mrzn.:

Mittwoch 15. September 2021 // ab 16.30 Uhr mit anschließender Lesung ab 19 Uhr // Otto-Rosenberg-Platz Marzahn

Das Konzept „Solidarität“ ist in aller Munde und wird auch für den politischen Wahlkampf intensiv genutzt. Was aber hat diese Idee mit uns zu tun – den Menschen, die in Marzahn-Hellersdorf wohnen, arbeiten und leben? Welche Vorstellungen und Erwartungen prägen dieses Konzept des sozialen Handelns? Wie können wir in unseren eigenen Nachbarschaften miteinander solidarisch sein? Was brauchen wir dafür? Was können wir lernen von Initiativen und Menschen in anderen Berliner Stadtbezirken?

Diesen und anderen Fragen, Ideen und Herausforderungen rund um Solidarität(en) wollen wir gemeinsam mit Euch nachgehen.

Gesprächsrunde 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr: Interessierte Anwohner:innen, aktive zivilgesellschaftliche Akteur:innen aus Marzahn-Hellersdorf und anderen Berliner Stadtteilen sind herzlich eingeladen zu einer Gesprächsrunde über ganz konkrete solidarische Praxen in unterschiedlichen Nachbarschaften, quer durch Zeit(en), Berliner Stadträume und Bezirke. Eure Ideen und Wünsche zum Thema Solidarität könnt Ihr auf großen Bannern, gestaltet vom Künstlerinnenkollektiv migrantas, sichtbar anpinnen.

Lesung und Diskussion 19 bis 21 Uhr: Im Anschluss wird der Soziologe Heinz Bude aus seinem Buch „Solidarität – Die Zukunft einer großen Idee“ (2019) lesen und weitere Anlässe schaffen, miteinander in Austausch zu kommen. Was haben diese Idee(n) ganz konkret mit uns und der Gestaltung eines nachbarschaftlichen und solidarischen Miteinanders zu tun?

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag und Abend mit Snacks und Getränken im Stadtwerk Marzahn.

Zum Autor: HEINZ BUDE, Jahrgang 1954, studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie. Von 1997 bis 2015 leitete er den Bereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung, seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. 1997–2015 leitete er den Bereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen zuletzt: Bildungspanik. Was unsere Gesellschaft spaltet (2011), Lebenslügen im Kapitalismus (2014, Hanser Box), Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen (2016) und Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968 (2018).

Bitte beachtet die aktuellen Regelungen bezüglich Corona vor Ort.

Wir bitten um Anmeldung unter: solidarische_kieze@ash-berlin.eu

Hinweis: Der Ort ist nicht barrierefrei. Weitere Infos unter: https://buendnis.demokratie-mh.de/ und www.facebook.com/solidarischekiezemh

FB-Event hier.

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu, die Coronazahlen sind hierzulande auf neue Höchstwerte geklettert und trotzdem versuchen wir mit unserer Arbeit als Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf weiterhin die Zivilgesellschaft zu aktivieren. Im Rahmen unserer im Frühjahr 2020 begonnen Kampagne Solidarische Kieze konnten wir zusammen mit unseren Kooperationspartner*innen einige tolle Formate (Workshops, Kiezspaziergänge, Befragungen, Podcast, Interviews usw.) durchführen. Die Kampagne soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden und wir freuen uns über weitere Akteur*innen, die sich daran aktiv beteiligen möchten. Falls Sie Lust haben mitzumachen, schreiben Sie uns eine Mail!

Sehr erfreulich waren im November auch die breiten zivilgesellschaftlichen Proteste im Vorfeld des geplanten AfD-Landesparteitages in Kaulsdorf. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf hatte zusammen mit “Aufstehen gegen Rassismus” einen Aufruf verfasst, welcher von einigen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und demokratischen Parteien unterschrieben wurde. Der Aufruf und die Presseberichterstattung über den abgesagten Landesparteitag kann hier nachgelesen werden.

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