Über uns

Marzahn-Hellersdorf ist ein Ort der Vielfalt – und muss es bleiben. Der Bezirk bietet allen Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht, Alter oder religiösen Bekenntnis, ihrer Herkunft, sexuellen Identität oder sozialen Situation – Raum zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Um die gemeinsame Zusammenarbeit und Vernetzung weiter voran zu bringen, zu stärken und für die Zukunft zu sichern, ist das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ entstanden. Fachlich auseinander setzen und aufklären sowie mitgestalten und öffentlich wirken sind die wesentlichen Ziele dieses Bündnisses.

Lesung mit Maxim Leo: Die Geschichte meiner verschwundenen Familie

Am Donnerstag, dem 9. Mai 2019, um 20:00 Uhr, präsentiert die Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lebende Bücher“ eine Lesung mit Maxim Leo „Wo wir zu Hause sind“: Die Geschichte meiner verschwundenen Familie.

Die wahre Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut wurde, und deren Kinder und Enkel zurückfinden nach Berlin, in die Heimat ihrer Vorfahren.

Nach Israel gingen Irmgard und Hans, zwei Berliner Jura-Studenten, die 1934 ins gelobte Land auswanderten und in einem Kibbuz unweit der Golan-Höhen ihre Kinder großzogen.
In England trifft Maxim Leo die Familie von Hilde, die als Schauspielerin in kleinen Theatern arbeitete und in jungen Jahren Fritz Fränkel heiratete, Gründer der KPD, Freund Walter Benjamins, mit dem sie nach Frankreich emigrierte. Später floh Hilde mit ihrem Sohn nach London, wo sie es bis zur Millionärin brachte.

In Frankreich wohnt Leos Tante Susi, deren Mutter Ilse im Internierungslager Gurs ihre große Liebe kennenlernte und bis zum Kriegsende im Untergrund lebte. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie entdeckt Maxim Leo eine Zusammengehörigkeit, die keine Grenzen kennt. Und auch seine Cousins und Cousinen, die Enkel von Irmgard, Hilde und Ilse, spüren eine seltsame Verbindung zu ihrer verlorenen Heimat. Es zieht sie zurück nach Berlin, in die Stadt ihrer Vorfahren, die sie neu entdecken und erfahren. Nach „Haltet euer Herz bereit“ legt Bestseller-Autor Maxim Leo erneut eine packende Familiengeschichte vor, spannend und herzergreifend.

Maxim Leo, 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Heute schreibt er Kolumnen für die Berliner Zeitung, gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über sprechende Männer und Alterspubertierende, außerdem Drehbücher für den »Tatort«.

Anmeldungen für diese Veranstaltung über die Webseite oder unter der Telefonnummer (030) 54 704 142.

Mehr zu den Aktivitäten der Bibliotheken in Marzahn-Hellersdorf unter www.berlin.de/bibliotheken-mh

U18-Europa-Wahl in Marzahn-Hellersdorf

Via „Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf“:

Pressemitteilung vom 15.04.2019

Im Vorfeld der Europawahl am Sonntag, dem 26. Mai 2019, sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren am Freitag, dem 17.Mai 2019, aufgerufen, ihre Stimme für die U18-Europawahl abzugeben. Durch die U18-Wahlen sollen junge Menschen darin unterstützt werden, Politik und deren Strukturen zu verstehen, Wahlprogrammen zu erfassen und zu hinterfragen. Kinder und Jugendliche sollen ihre eigenen Interessen erkennen und aktiv ihre eigene Lebenswelt mitgestalten. Bei der letzten U18-Wahl für den Bundestag hatten insgesamt 28.000 Berliner Kinder und Jugendliche ihre Stimme abgegeben, davon 2.500 in Marzahn-Hellersdorf.

Schulen und Freizeiteinrichtungen können sich auf www.u18.berlin als freiwillige Wahllokale registrieren und im Vorfeld eigenständige Veranstaltungen durchführen. Bisher sind 666 U18-Wahllokale in Deutschland, davon 175 in Berlin, davon 15 in Marzahn-Hellersdorf eingetragen. (Melanchthon-Gymnasium, Otto-Nagel-Gymnasium, Caspar-David-Friedrich-Schule, Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule, Ulmen-Grundschule, Wilhelm-von-Siemens-Gymnasium und von den Jugendeinrichtungen: JFE “Am Hultschi”, Senfte 10, Haus Babylon, WandelBAR, Schülerclub Schatzkarte, Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro M-H, Jugendzentrum Betonia, Haus der Begegnung M3 e.V., JFE FAIR)

Am Wahltag, dem 17. Mai 2019, findet zum Biespiel im Haus der Begegnung M3 eine „U18-Europawahldisko“ statt. Weiterlesen …

Osterweg Marzahn-Hellersdorf am Ostermontag

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf ruft auch im Jahr 2019 zum Osterweg Marzahn-Hellersdorf auf! Wir treffen uns am Ostermontag, 22. April 2019. Der Beginn ist 10.00 Uhr.

Das diesjährige Motto lautet: „Für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung!“

Folgende Stationen sind geplant:

Station 1:     Stadtteilzentrum Mitte, Marzahner Promenade 38

mit Henny E n g e l s , Sprecherin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Berlin Marzahn-Hellersdorf

Station 2:     Katholische Kirche „Von der Verklärung des Herrn“, Neufahrwasserweg

Station 3:     Russ. Orthodoxe Kirche, Allee der Kosmonauten

Station 4:     An der Mühle: „Musik, Singen u. `ne warme Suppe…“

Ansprache: Petra P a u, Vizepräsidentin d. Deutschen Bundestages

Hier gibt es den diesjährigen Aufruf als Download zum Ausdrucken: Osterweg 2019 Flyer

Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf – 2019

Der Rote Baum hat den Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf für das Jahr 2019 ausgerufen:

Der Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie Hellersdorf fördert wieder eure Ideen. Ob ein gemeinsames Fußballturnier, ein Skate-Contest oder ein nachbarschaftlicher Grillabend mit Open-Air-Kino. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Initiativen, freie Träger oder Bürger_innen jeden Alterskönnen sich mit ihren Projektideen für mehr Toleranz und Demokratie auf eine Förderung von bis zu 600 € bewerben.

Das Projekt sollte frühestens am 15.5.2019 starten und in Hellersdorf, Kaulsdorf oder Mahlsdorf stattfinden. Weitere Infos zur Förderung und Einreichung der Unterlagen gibt es auf dieser Seite. Alle erforderlichen Unterlagen befinden sich in der rechten Spalte dieser Seite.

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Den Gesamtaufruf der Partnerschaften für Demokratie für Marzahn und Hellersdorf findet Ihr hier:

Förderung von kreativen Projektideen für Toleranz und Demokratie

Kundgebung und Veranstaltungsreihe anlässlich des 74. Jahrestages der Befreiung Marzahns

Ein Veranstaltungshinweis:

Am Abend des 21. April 1945 begann die letzte Etappe auf dem Wege der Befreiung Berlins von der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus. Die ersten sowjetischen Einheiten der 5. Stoßarmee unter dem Befehl von Generaloberst Nikolai Erastowitsch Bersarin überschritten in der Nacht zum 22. April 1945 bei Marzahn die Stadtgrenze. Die Rote Armee kämpfte sich von allen Seiten ins Zentrum vor bis am 2. Mai 1945 Berlin endgültig kapitulierte. Mit der Befreiung der Hauptstadt war das Ende der Nazi-Diktatur nur noch eine Frage von Tagen.

Am 8. Mai 1945 kapitulierten nach sechs Jahren Krieg alle Teile der Armee des nationalsozialistischen Deutschen Reiches vor den Alliierten. Der zweite Weltkrieg und die institutionelle Herrschaft der NS-Eliten waren damit beendet.

Das Haus in der Landsberger Allee 563 ist seit vielen Jahrzehnten ein Ort des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft und zugleich Danksagung an die Anti-Hitler-Koalition und im Besonderen an die Rote Armee.

Wir möchten an diesem Tag an die Verbrechen der Nazis erinnern und den Befreier*innen danken. Wir möchten der Opfer der 12-jährigen NS-Herrschaft gedenken und uns gemeinsam gegen jede Form von neu aufkommenden Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus wenden.

Wir sagen ausdrücklich Danke an alle, die die Befreiung ermöglicht haben.

(Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn-Hellersdorf)

Zum FB-Event hier.

„Im April und Mai 2019 wird der 74. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert. Diesen Jahrestag wollen wir mit unseren Freund*innen aus Lichtenberg begehen. Dazu finden verschiedene Aktionen rund um das Thema Befreiung statt. Eine Übersicht aller Veranstaltungen findet ihr auf dem Blog des Bündnisses „Kein Vergessen“.“

Studie: Hat Marzahn-Hellersdorf ein Demokratie-Problem?

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Wie halten es die Marzahner und Hellersdorfer mit der Demokratie? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Forschungsprojekt der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) unterm Titel „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“. Die Kernaussagen der Studie präsentierten Forschungsleiter Professor Heinz Stapf-Finé sowie Projektmitarbeiterin Andrea Metzner am Dienstag im Bürgerbüro der ASH in Hellersdorf.

Hoffnung macht den Forschern, dass geschlossene demokratiefeindliche Einstellungen im Bezirk kaum vorhanden seien. So stimmten mehr als drei Viertel der Befragten einem Ideal der Demokratie zu, das die Forscher als Raum definierten, „in dem alle Menschen die Möglichkeit haben, sich politisch zu beteiligen“ und „Entscheidungen sich nicht gegen einzelne Bevölkerungsgruppen richteten“. Auch die Ablehnung gegenüber homosexuellen oder transsexuellen Menschen sei im Vergleich zu bundesweiten Studien nicht auffällig hoch. Eine große Mehrheit setze sich darüber hinaus sich für einen offenen politischen Diskurs ein, in dem auch abweichende Meinungen Gehör finden müssten.

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Siehe auch:

Alice Salomon Hochschule stellt Studie zur Demokratieverdrossenheit im Bezirk vor (Berliner Woche vom 5.4.2019)

Studie zu Demokratieferne: Hinhören in Hellersdorf (Deutschlandfunk, 5.4.2019)

Kampagne: Frauen für Europa – Frauenrechte gegen Rechts!

Das Bündnis für Demokratie & Tolerant Marzahn-Hellersdorf unterstützt die Kampagne des  Landesfrauenrats zur bevorstehenden Europawahl:

Anlässlich des Internationalen Frauentages und in Vorbereitung auf die
Wahl des Europäischen Parlaments am 26. Mai 2019 rufen wir Sie gemeinsam mit der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V., dem Berliner Frauennetzwerk, den Berliner Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten und EU WOMEN auf, der Gleichstellungs- und Frauenpolitik Europas Ihre Aufmerksamkeit zu widmen.

Unsere Sorge, dass die Fortschritte einer modernen Politik der Gleichstellung der Geschlechter durch ein Erstarken rechter Kräfte im Europaparlament gefährdet sind, ist berechtigt. Zunehmend werden in zahlreichen Ländern, darunter auch in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Frauenrechte abgeschafft, alte Rollenzuschreibungen idealisiert, feministische Forschungen verboten, der Klimawandel geleugnet und nationale Egoismen verherrlicht.

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