„Gemeinsam gegen Hassparolen – Für Solidarität mit Menschen in Not!“

PRESSEMITTEILUNG (26.8.2015)

Aufruf des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Marzahn-Hellersdorf ist bunt und vielfältig. Menschen aus mehr als 100 Ländern der Welt haben hier ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Auch geflüchteten Menschen bietet unser Bezirk Schutz vor Verfolgung und Not. Viele Menschen sind solidarisch und wollen helfen, spenden und zeigen, dass unser Bezirk kein Ort für Hass und Gewalt, sondern ein Ort der Vielfalt ist.

Seit Monaten versuchen Rechtsextreme Stimmung gegen Geflüchtete und die Einrichtung von Unterkünften zu machen. Mit dumpfen Parolen hetzen sie gegen Menschen in Not. Als Folge dessen gab es in den Tagen nach der Eröffnung der Unterkunft am Blumberger Damm gewalttätige Übergriffe auf Bewohner*innen der Einrichtung, Pöbeleien und Beleidigungen sowie einen versuchten Brandanschlag.

Am Donnerstag, dem 27. August 2015, wollen erneut Rechtsextreme eine Kundgebung abhalten. Vor dem Marzahner Einkaufszentrum „Eastgate“ rufen sie ab 17 Uhr zu einer „Mahnwache“ auf. Sie wollen die Stimmung anheizen und zu weiterem Hass anstiften.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf stellt sich dem entgegen. Wir wollen für ein friedliches Miteinander in unserem Bezirk werben und deutlich machen, dass Hass gegen unsere Mitmenschen nicht akzeptiert wird. Wir setzen den brauen Parolen Solidarität und Menschlichkeit entgegen und rufen alle Bürger*innen dazu auf, sich an unserer Kundgebung für Solidarität und gegen rechte Hassparolen zu beteiligen: Donnerstag, 27. August 2015, 17:00 Uhr, „Eastgate“ am S-Bahnhof Marzahn“.
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Bündnis für Demokratie und Toleranz lädt ein zur Veranstaltung „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“

PRESSEMITTEILUNG (25.8.2015)

Am 5. September 2015 findet bereits zum siebten Mal „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ auf dem Alice-Salomon-Platz statt. Sie wird veranstaltet vom bezirklichen „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ und bildet zugleich auch den Auftakt der Interkulturellen Tage 2015, die diesmal unter dem Motto „Vielfalt – Das Beste gegen Einfalt“ stehen.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Durch Info-Stände und diverse künstlerische Darbietungen (z.B. Live-Musik, Ausstellungen, Tanzdarbietungen) sowie insbesondere das „Lesen gegen das Vergessen“ werden verschiedene Aspekte des Rechtsextremismus bzw. Rechtspopulismus in aktueller und historischer Perspektive beleuchtet. Dabei werden alle Altersgruppen aktiv in die Veranstaltung mit einbezogen (z.B. Graffiti, Jonglage, Plakat-Wettbewerb, Schultüten, Bänder für Flüchtlinge und andere Mitmach-Aktionen). Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt sein.

Es soll gezeigt werden, dass die beteiligten Akteure den öffentlichen Raum nicht rechtsextremen bzw. rechtspopulistischen Agitationen überlassen und sich stattdessen gemeinsam für einen weltoffenen Bezirk – nämlich für einen lebenswerten „Ort der Vielfalt“ für alle Menschen – einsetzen. Gleichzeitig sollen durch diese Veranstaltung viele weitere Bürgerinnen und Bürger für Demokratie und Menschenrechte sowie Vielfalt und Toleranz gewonnen und zu bürgerschaftlichem Engagement ermutigt werden. Das Marzahn-Hellersdorfer „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Veranstaltung rege zu besuchen.

Programm:

14:00 Uhr Furioso
14:40 Uhr Grußwort des Bezirksbürgermeisters von Marzahn-Hellersdorf Stefan Komoß
15:00 Uhr Drachentanz
15:30 Uhr Flamenco-Musik
16:00 Uhr Tanzgruppe des „UNO“
16:20 Uhr Lesen gegen das Vergessen
16:40 Uhr „Maiwind“
17:20 Uhr Ehrung der Sieger/innen des Vielfalt-Plakatwettbewerbes
17:40 Uhr verschiedene Darbietungen aus der „Anna Landsberger“
18:10 Uhr „Selber Musik“
18:55 Uhr Ausklang

zwischendurch: Kurzvorstellung der beteiligten Infostände, Interviews mit einzelnen Akteuren, Kulinarisches, Mitmach-Aktionen, Spiel und Sport etc.

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Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf verurteilt Brandanschlag auf die Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende am Blumberger Damm

PRESSEMITTEILUNG (21.8.2015)

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf verurteilt den Brandanschlag auf die Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende am Blumberger Damm zutiefst. Offenbar gibt es Personen aus der näheren Umgebung der Unterkunft, die Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten Zuflucht bei uns suchen, mit einem Brandanschlag einschüchtern und vertreiben wollen. Dabei nehmen sie auch den Tod von Flüchtlingen in Kauf, wenn sie ihn nicht sogar bezwecken. Dies dürfen wir Bürgerinnen und Bürger aus Marzahn-Hellersdorf nicht tatenlos hinnehmen. Seien wir wachsam, damit so etwas nicht wieder geschieht. Seien wir solidarisch mit den Geflüchteten. Sprechen wir mit unseren Nachbarinnen und Nachbarn, auch wenn sie gegen die Unterkunft sind. Es darf nicht sein, dass sich hier oder anderswo ein solcher Hass weiter Bahn bricht. Es darf nicht sein, dass wir alle in Unfrieden leben müssen, weil einige wenige Personen glauben, dass andere Menschen hier nicht erwünscht seien und kein Recht dazu hätten, mit uns gemeinsam in Frieden zu leben.
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Tag der Offenen Tür im neu errichteter Flüchtlingsunterkunft

In den vergangenen Wochen wurden die mobilen Containerbauten für Asylbewerber_innen und Flüchtlinge am Blumberger Damm 163/165 im Ortsteil Marzahn aufgebaut. Ende Juni werden die beiden Gebäude vom Landesamt für Gesundheit und Soziales an den zukünftigen Betreiber PRISOD GmbH übergeben. Bis zu 400 Menschen aus weltweiten Krisen- und Kriegsgebieten (z.B. Syrien, Irak, Serbien, Afghanistan) finden hier ab Mitte Juli vorübergehend ein sicheres Zuhause. Unterstützt werden sie durch Sozialarbeiter_innen, Betreuer_innen und Pädagog_innen, die ihnen bei ihren ersten Schritten zur Seite stehen. Auch der Bezirk ist gut vorbereitet. Viele Bürger_innen aus Marzahn-Hellersdorf haben in den letzten Wochen dazu beigetragen, eine Atmosphäre des Willkommens zu gestalten, z.B. durch das gut besuchte „Fest der Nachbarn“. Ein Unterstützerkreis steht in den Startlöchern, um z.B. Deutschunterricht oder Sportnachmittage zu ermöglichen.

Bevor die dreistöckigen Gebäude von Flüchtlingsfamilien bezogen werden, erhalten Bürger_innen und Anwohner_innen die Möglichkeit, sich einen Eindruck zu verschaffen. Im Flüchtlingsheim Blumberger Damm 163/165 findet am Freitag, dem 10. Juli 2015, von 16 bis 19 Uhr ein Tag der Offenen Tür statt. Weiterlesen …

Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf veranstaltet „Fest der Nachbarn“ am 30. Mai 2015 auf dem Victor-Klemperer-Platz

PRESSEMITTEILUNG (21.05.2015)

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich dazu ein, am 30. Mai 2015 das „Fest der Nachbarn“ zu feiern. Unter dem Motto „Marzahn ist bunt, fröhlich und offen!“ findet von 14:00 bis 19:00 Uhr auf dem Victor-Klemperer-Platz vor dem Freizeitforum Marzahn ein unterhaltsames Programm für die gesamte Familie statt.

Auf der Bühne werden verschiedene Kunstschaffende aus Marzahn-Hellersdorf für gute Unterhaltung sorgen. Mit dabei sind u.a.: „Rockolade“, Kindertanzgruppe des „M3“, „Roma Polska“, „PoGo-Chor“, „Tapper Glue and the Glues“, „Music Campus“, „Marzahner Promenadenmischung“, SambaTrommelgruppe des Victor-Klemperer-Kollegs, Ballett-Ensemble „Konfetti“, Jugendfreizeiteinrichtung „Anna Landsberger“.
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Gesicht zeigen am 1. Mai 2015 in Ahrensfelde

Am 1. Mai 2015 führten extrem Rechte, angeführt von der NPD, an verschiedenen Orten in Berlin Kundgebungen durch, unter anderem auch in unserem Bezirk am S-Bahnhof Ahrensfelde. Ihre Kundgebungen richteten sich gegen geflüchtete Menschen.

Wir haben uns am 1. Mai am S-Bahnhof Ahrensfelde versammelt, aber nicht anlässlich des 1. Mai. Dennoch möchte ich zunächst einen Blick in die Geschichte werfen: Nach vorangegangenen Kämpfen für den 8-Std.Tag zunächst in Australien, später auch in den USA, gab es 1890 einen Protesttag mit Massendemonstrationen und Streiks überall auf der Welt. Die Arbeiter und ihre Organisationen hatten erkannt, dass nur Solidarität weiter führt, und zwar internationale Solidarität. So wurde der Tag zum Symbol des Kampfes der Arbeiter und der Arbeiterinnen um die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.
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Aufruf zur Kundgebung „Bunt statt braun am Ort der Vielfalt MarzahnHellersdorf“ am 1. Mai 2015

PRESSEMITTEILUNG (29.04.2015)

Am 1. Mai 2015, dem Internationalen Tag der Arbeit, wollen rechtsextreme Kräfte eine Veranstaltung gegen Flüchtlinge und Asylsuchende in Marzahn-Hellersdorf abhalten. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ wird nicht tatenlos zusehen, wenn abermals gegen unsere Mitmenschen gehetzt und Hass gegen sie geschürt wird. Wir stehen für einen demokratischen, weltoffenen, friedlichen und toleranten Bezirk ein und rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich unter dem Motto „Bunt statt braun am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ zu einer Gegenkundgebung zu versammeln (Treffpunkt: 13:30 Uhr am S-Bahnhof Ahrensfelde).
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