Internationaler Aktionstag gegen Rassismus – Aufruf zur Beteiligung aus Marzahn-Hellersdorf

Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Berlin ruft mit Unterstützung der Kiezgruppe gegen Rassismus Marzahn und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf auf: Am 16. März, dem internationalen Aktionstag gegen Rassismus gehen Menschen weltweit in über 50 Städten auf die Straße, um ein starkes Signal auszusenden: Gemeinsam sind wir stark – gegen Rassismus, Nationalismus und Faschismus.

Auch in Deutschland haben rassistische Anfeindungen, Hass und Hetze sowie rechte Gewalt zugenommen. Der Aufstieg der AfD hat die Grenzen des Sagbaren und politisch Machbaren weit nach rechts verschoben und ermutigt gewalttätige rassistische, rechte und faschistische Bewegungen.
Deshalb laden wir ein, auch in Berlin zu demonstrieren – gegen Rassismus in Politik und Alltag, gegen den Aufstieg der extremen Rechten, gegen die Militarisierung der EU-Außengrenzen.

Für eine solidarische Welt. Für alle, überall!

Marzahn-Hellersdorf wird bei der Demo wieder mit Extra-Schildern auftreten.
Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise: 13 Uhr Warschauer Straße zwischen S- und U-Bahnhof; Abfahrt 13.26 Uhr mit der U-Bahn zum Wittenbergplatz

FB-Event hier.

Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze & Gewalt – Wir sind bunt und weltoffen!

Berlin, den 12.2.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze & Gewalt – Wir sind bunt und weltoffen!

Mit Erschrecken mussten wir als Bündnis für Demokratie und Toleranz am vergangenen Wochenende der Presse Nachrichten über gleich zwei rassistisch motivierte Übergriffe in Marzahn und Hellersdorf entnehmen:

„Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, schlugen und beleidigten am Sonnabend drei unbekannte Jugendliche einen Zwölfjährigen auf einem Sportplatz in Hellersdorf, nachdem sie ihn gefragt hatten, ob er Ausländer sei. Zwei der Jugendlichen sollen den Jungen festgehalten, der dritte ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, so dass er zu Boden gegangen sei. Am Boden soll er getreten worden sein. Laut Polizei hat der Junge die deutsche Staatsangehörigkeit; sie machte keine Angaben darüber, ob er einen Migrationshintergrund hat.“

Bereits am Freitag waren in Marzahn zwei syrische Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren am Helene-Weigel-Platz am Nachmittag von einem Unbekannten beleidigt und mit der Faust mehrfach ins Gesicht geschlagen worden. Die Jugendlichen wurden im Krankenhaus ambulant behandelt“ (Quelle:https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-hellersdorf-rassistische-attacke-kind-geschlagen-und-getreten/23969954.html)

Wir verurteilen diese rassistischen Attacken auf das Schärfste, insbesondere weil die Opfer Kinder oder Jugendliche sind, und solidarisieren uns an dieser Stelle mit den Betroffenen!

Unser Bündnis appelliert an alle im Bezirk lebenden Menschen, auch weiterhin gemeinsam für solidarische Kieze und gegen Rassismus und Gewalt in jeglicher Form einzutreten, um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Marzahn-Hellersdorf ist ein Ort der Vielfalt – Wir sind und bleiben bunt und weltoffen!

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler im Namen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Hier gibt es die Pressemitteilung als pdf-Download: BfDT M-H (PM 32)_Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze

Auf der Website der Bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf gibt es zudem noch eine kleine Presseschau zu den beiden rassistischen Attacken: http://ponte.pad-berlin.de/hellersdorf-rassistische-attacke-kind-geschlagen-und-getreten/

 

Einladung: Fachtag „Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus“ 13.03.2019 Freizeitforum Marzahn | 10-17 Uhr

Liebe Kolleg*innen,

hiermit möchten wir Sie recht herzlich zu unserem sechsten Fachtag für Kinder- und Jugendsozialarbeiter*innen aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick einladen (an der Organisation beteiligt sind u.a. die Fach- und Netzwerkstelle Moskito aus Pankow, die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke aus Lichtenberg-Hohenschönhausen, das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, die Amadeu Antonio Stiftung, die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf, die Partnerschaften Marzahn und Hellersdorf und ju:an – Praxisstelle Antisemitismus und rassismuskritische Jugendarbeit):

Grenzenlos gestärkt in den Alltag
Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus

Mittwoch, 13. März 2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Freizeitforum Marzahn
Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin

Seit der Berlin-Wahl im Jahr 2016 gerät Soziale Arbeit verstärkt in den Fokus rechtspopulistischer Parteien in unserer Stadt. Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte Soziale Arbeit sowie kritische politische Bildungsformate werden dabei als „linksextrem“ verunglimpft und angegriffen. Der Druck auf Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, ihre fachliche Arbeit legitimieren zu müssen, nimmt weiter zu.

Wie können wir den rechtspopulistischen Angriffen ein demokratisches und solidarisches Verständnis von Gesellschaft entgegensetzen? Wo können und müssen wir ausgrenzenden und diskriminierenden Entwicklungen entgegenarbeiten? Auf welche Erfahrungen greifen wir dabei zurück? Wir werden uns den daraus folgenden Fragen und Herausforderungen fachlich und kollegial widmen.

Im Anhang finden Sie das detaillierte Programm. Da die Teilnehmendenzahl aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.03.2019 an: moskito@pfefferwerk.de

Plakat und Programm als Download:

190123_ Flyer_Fachtag_Grenzenlos

190123_Einladung_Fachtag_Grenzenlos

Ausstellung: Töten aus Überzeugung – Die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Deutschland und Europa

Via Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf:

Am Freitag, dem 1. Februar 2019, beginnt in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf die Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ unter der Schirmherrschaft von Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses.

Töten aus Überzeugung – die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Deutschland und Europa – unter diesem Titel präsentiert die PINEL gGmbH eine Ausstellung über die Ermordung von Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Als Grundlage diente der „Euthanasie“- Erlass Hitlers im Herbst 1939. Euthanasie – unter diesem beschönigenden Begriff („eu“ = sanft, schön, gut; und „thanatos“ = Tod, beide Wörter aus dem Griechischen) startete die Aktion.
Über 300.000 Menschen kamen dabei in sogenannten „Heilstätten“ und in Lagern ums Leben. Besonders erschütternd an den Ereignissen ist, dass die Urheber der Ermordungsprogramme tatsächlich der Überzeugung waren, dass Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen kein Lebensrecht hätten und ihre Existenz als „lebensunwert“ einstuften. Mit hohem Organisationsaufwand und gründlicher Durchsetzungskraft wurde diese Überzeugung in die Tat umgesetzt.

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Finissage zur Ausstellung Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf

Die Ausstellung im Rahmen der „Gedenkwoche 80 Jahre Reichspogromnacht“ wurde vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ in Kooperation mit dem Bezirksmuseum initiiert und organisiert. Sie erinnert an die Opfer der Judenverfolgung während der Nazizeit und wird in der Mark-Twain-Bibliothek bis 27.01.2019 zu sehen sein. Mit dieser Präsentation der Schicksale jüdischer Menschen in den heutigen Ortsteilen Biesdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf gedenken wir stellvertretend der vielen Millionen Opfer jener unmenschlichen, Gewalt verherrlichenden, antisemitischen, rassistischen und nationalistischen Ideologie, die von 1933 bis 1945 in Deutschland Staatsdoktrin wurde. Gleichzeitig verbinden wir mit der Ausstellung das Versprechen, gemeinsam mit allen friedliebenden Marzahn-Hellersdorfer*innen dafür einzutreten, dass sich dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte nicht wiederholt. Die Vernissage fand am 09.11.2018 statt in Anwesenheit von Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.
Zur Finissage wird Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle die Ausstellung offiziell beschließen. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Jazz-Musikerin, Autorin und Menschenrechtlerin Dotschy Reinhardt.

Anmeldung erbeten unter Telefon 54 704 142 oder über die Webseite www.berlin.de/bibliotheken-mh

Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek MarzahnHellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltung.
Bei einigen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek machen wir Fotos und/oder Videos, die ggf. auf unserer Webseite, denen unserer Partner, Facebook oder Instagram veröffentlicht werden.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V.

FB-Veranstaltung hier.

Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Die BVV Marzahn-Hellersdorf wird sich zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus mit einer Feierstunde gegen das Vergessen wenden (am Donnerstag, den 24.1.2019) und am Samstag um 11.00 Uhr auf dem Parkfriedhof zum stillen Gedenken treffen! Auch alle Bürger*innen von Marzahn-Hellersdorf sind natürlich zu den beiden Gedenkveranstaltungen eingeladen!

Siehe auch:
Das Denkmal auf dem Parkfriedhof erinnert an Zwangsarbeiter im Bezirk

Ausschreibung Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf 2019

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Sie ab sofort Projektideen zur Förderung bei den Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf einreichen können!
 
Im Anhang befinden sich jeweils die Aufrufe für Marzahn und Hellersdorf für 2019. Die Einreichfrist endet am 14.02.19 um 24:00 Uhr. Das aktualisierte Formular für den Projektvorschlag finden Sie auf der Webseite (Hellersdorf: http://demokratie-mh.de/partnerschaft-hellersdorf/download/  bzw. Marzahn: http://demokratie-mh.de/partnerschaft-marzahn/download/). Bitte senden Sie dieses Formular dann ausgefüllt an pfd-mh@stiftung-spi.de. Bitte leiten Sie diese Mail weiter, damit wir möglichst viele Menschen und Einrichtungen erreichen.
Weitere Informationen über die Partnerschaften für Demokratie finden Sie auf unseren Webseiten:
http://demokratie-mh.de/home/partnerschaft-hellersdorf/
http://demokratie-mh.de/partnerschaft-marzahn/
 
Wir freuen uns auf die Projektideen 2019 für Marzahn und Hellersdorf!
 
Viele Grüße!
 
Corinna Meukow und Hannes Obens
   
Stiftung SPI
Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtentwicklung
Externe Koordinierungs- und Fachstelle der
Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf
Rathaus Marzahn-Hellersdorf
Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin
 
+49.0.30 99 27 50 98
+49.0.30-99 27 50 97 fax
 
pfd-mh@stiftung-spi.de
www.stiftung-spi.de/

Neuer Koordinator für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Via Moritz Marc (bis Ende 2018 Leiter des Projekt Ponte):

Das Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung – war vom 1.8.2016 bis zum 31.12.2018 in den beiden Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-Nord (gefördert durch das Programm „Soziale Stadt“) aktiv. Ponte ist beendet. Die Erfahrungen und personellen Ressourcen werden zu der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung überführt.

Seit 1.1.2019 nutzt die Koordinierungstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf die bisherigen Strukturen von Ponte zur Aufklärung über rechtsextreme und demokratiegefährdende Erscheinungsformen im Bezirk und der Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements. Die Stelle wurde vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf eingerichtet.

Von Anfang des Jahres 2006 bis Ende 2018 wurde die Fach- und Netzwerkstelle unter dem Namen Polis* in der Trägerschaft der Stiftung SPI Berlin umgesetzt. Aktueller Träger ist nun die pad gGmbH mit Sitz in Hellersdorf.

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ist aktuell wie folgt zu erreichen:

Web: http://ponte.pad-berlin.de (vorläufige Website)
Facebook: www.facebook.com/ProjektPonte/
Twitter: https://twitter.com/PonteMaHe
E-Mail: ponte@pad-berlin.de
Tel.: 0152/31 77 13 83

An dieser Stelle möchten wir auch auf unsere befreundeten Kolleg*innen von den anderen Fach- und Netzwerkstellen in Ostberlin hinweisen:

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick: www.facebook.com/zentrum.treptowkopenick

LichtBlicke – Fach- & Netzwerkstelle Lichtenberg: https://www.facebook.com/LichtBlicke-Fach-Netzwerkstelle-B…/

Moskito – Fach- & Netzwerkstelle Pankow: www.facebook.com/VisionenPankow/

Für Marzahn-Hellersdorf empfehlen wir folgende Internet- bzw. Facebookseiten:

Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf: http://buendnis.demokratie-mh.de/

Partnerschaften für Demokratie Marzahn & Hellersdorf: http://www.demokratie-mh.de/home/

Schöner Leben ohne Nazis: www.facebook.com/slon.mh/

Willkommen in Marzahn: www.facebook.com/willkommen.in.marzahn/

Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin: https://www.berliner-register.de/marzahn-hellersdorf

Zum 40.Geburtstag von Marzahn empfehlen wir Euchzudem folgende Links (Hashtag #40JahreMaHe):

Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten.

#40JahreMaHe Twitteraccount: twitter.com/@40JahreMaHe

Quelle