Über uns

Marzahn-Hellersdorf ist ein Ort der Vielfalt – und muss es bleiben. Der Bezirk bietet allen Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht, Alter oder religiösen Bekenntnis, ihrer Herkunft, sexuellen Identität oder sozialen Situation – Raum zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Um die gemeinsame Zusammenarbeit und Vernetzung weiter voran zu bringen, zu stärken und für die Zukunft zu sichern, ist das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ entstanden. Fachlich auseinander setzen und aufklären sowie mitgestalten und öffentlich wirken sind die wesentlichen Ziele dieses Bündnisses.

Erinnern bewegt – 1989 I 2019 Zeitzeug*innen im Gespräch mit Henny Engels und Wolfram Hülsemann

Veranstaltungsort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1,  Alt-Marzahn 51

Was die Umbrüche ab 1989 mit sich brachten, was Menschen aus der DDR hinter sich ließen, was sie in das „Neue“ mitnahmen, was unterschiedlich erlebt wurde, was zu bewältigen war: All das berührte nicht nur den Kopf, sondern gleichermaßen die Empfindungen und ist bei vielen Menschen bis heute gegenwärtig.

Unsere vier Gesprächsabende wollen Raum für Erlebtes und damit verbundene Empfindungen bieten.

  • Begeisternde Freiheitserfahrung einerseits – andererseits Fremdheitserfahrung und daraus erwachsend, überwältigende Verunsicherung
  • Erfüllung lang gehegter Wünsche einerseits: Konsummöglichkeiten, berufliche Entwicklung, geistiger Austausch  – andererseits Desillusionierendes beim Ankommen im Neuen
  • Das Entdecken politischer Mündigkeit und Teilhabemöglichkeiten einerseits – andererseits das Empfinden, in der eigenen Lebensgestaltung willkürlichen Entscheidungen und wenig plausiblen Sachzwängen ausgeliefert zu sein
  • Das Entdecken bisher unbekannter eigener Fähigkeiten einerseits – andererseits aber auch persönliche Entwertungserfahrungen in Familie und/oder Berufsleben

11. September, 18 Uhr: Politik im Umbruch

Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf

Norbert Seichter, Kommunalpolitiker

23. Oktober, 18 Uhr: Schule im Umbruch

Wolfgang Brauer, Lehrer

Bettina Rathenow, Lehrerin (zuletzt Senatsschulverwaltung

13. November, 18 Uhr: Wirtschaft im Umbruch

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V.

Dr. Christa Bertag, 1985 bis 1990 Generaldirektorin des VEB Kosmetik Kombinat Berlin

11. Dezember, 18 Uhr: Soziales im Umbruch

Dr. Thomas Pfeifer, Geschäftsführer der Wuhletal gGmbH

Sr. Margareta Kühn, Don-Bosco-Zentrum Marzahn

Programm zum Ausdrucken: FlyerErinnernBewegt_150719

Die neue Dunkelziffer Unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf ist erschienen!

Die neue Dunkelziffer Unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf (Ausgabe Herbst 2019) ist erschienen! Diese könnt Ihr über den AK Rechte Gewalt, Antirassistische Registerstelle des AStA der Alice Salomon Schule beziehen. Vor Ort abholen oder via Mail bestellen: arreg@ash-berlin.eu

30.11.2019 Sportmuseum Marzahn-Hellersdorf: „Ringen gegen den Faschismus“: Debatte über Werner Seelenbinder.

„Ringen gegen den Faschismus“: Debatte über Werner Seelenbinder. Um das außergewöhnliche Leben des Weltklasse-Ringers und NS-Widerstandskämpfers geht es an diesem Sonnabend, 30. November, im Sportmuseum Marzahn-Hellersdorf. Anlass ist sein 75. Todestag. Er war am 24. Oktober 1944 von den Nazis im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet worden. Seelenbinder war 1904 in Stettin geboren worden und trat in jungen Jahren für den Sportclub Berolina in Neukölln an. In den 20er-Jahren war er bei mehreren internationalen Arbeiterwettkämpfen erfolgreich. Zwischen 1933 und 1941 wurde er sechsmal Deutscher Meister im Halbschwergewicht im klassischen Stil, belegte dritte Plätze bei den Europameisterschaften 1937 und 1938 und wurde 1936 Vierter bei den Olympischen Spielen in Berlin. Seit 1933 gehörte Seelenbinder der KPD an. Seine Reisen zu Wettkämpfen im Ausland nutzte er, um als Kurier illegale Schriften zu schmuggeln. 1939 wurde Seelenbinder zur Arbeit im Rüstungsbetrieb Marienfelde herangezogen, wo er eine Widerstandsgruppe aufbaute. 1942 flog er auf, zwei Jahre später wurde er zum Tode verurteilt.

Das Sportmuseum ist auch deshalb Seelenbinder verpflichtet, weil zu seinen Exponaten eine Gedenktafel zählt, die einst am Elektro-Apparate-Werk (EAW) in Treptow hing und nach der Wende „gerettet“ wurde, wie der Vorsitzende des Bezirkssportbundes, Jan Lehmann, berichtet. Das Kolloquium richtet das Museum mit dem Olympia- und Sportphilatelisten-Club Berlin aus. Es soll dazu beitragen, „zwischen Mythos und Wirklichkeit“ zu unterscheiden, wie es in der Ankündigung heißt. Seelenbinder sei „in der DDR teilweise verklärt, in der Bundesrepublik ignoriert und im vereinten Deutschland durch Aufnahme in die ‚Hall of Fame des deutschen Sports‘ wiederentdeckt“ worden. Hier findet sich eine ausführliche Würdigung des Sportlers und Widerstandskämpfers durch die Ruhmeshalle. Auch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand erinnert an sein Wirken.

An der Diskussion nehmen teil: die frühere Leiterin des Sportmuseums Leipzig, Gerlinde Rohr, der Herausgeber des „Journal of Olympic History“, Volker Kluge, der Schwergewichts-Weltmeister im Freistilringen von 1981, Roland Gehrke, der Wissenschaftliche Berater des Bezirkssportmuseums, Daniel Heimbach, sowie der langjährige Hörfunk-Sportjournalist Klaus-Jürgen Alde. Beginn der Debatte im Sportmuseum in der Eisenacher Straße 121 ist um 10.30 Uhr.

Quelle: Tagesspiegel-Newsletter Marzahn-Hellersdorf

Siehe auch Website des Sportmuseums.

Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben! Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf solidarisiert sich mit der VVN-BdA – wir verweisen auf die Erklärung vom vergangenen Freitag und haben einen kleinen Pressespiegel erstellt:

Am 4. November hat das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen. Damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden. Weitere erhebliche Nachforderungen sind zu erwarten und auch zukünftig drohen wesentlich höhere steuerliche Belastungen. Damit ist die VVN-BdA in ihrer Existenz bedroht.

Das Finanzamt Berlin handelt damit anders, als das Finanzamt Oberhausen-Süd, das der Landesvereinigung NRW die Gemeinnützigkeit am 22. Oktober gewährt hat. In beiden Fällen war derselbe Vorwurf erhoben worden. Er besteht darin, dass die Landesvereinigung Bayern der VVN-BdA im bayrischen Verfassungsschutzbericht wiederholt als linksextremistisch beeinflusst dargestellt wird. Während das Finanzamt Oberhausen-Süd der Widerrede der VVN-BdA im Anhörungsverfahren entsprach, beharrt das Berliner darauf, dass „der volle Beweis des Gegenteils, als Widerlegung der Vermutung als extremistische Organisation“ nicht erbracht worden sei.

Weiterlesen

Presseschau und Solidaritätserklärungen:

Wir möchten euch auf eine Online-Petition aufmerksam machen, die solidarische Menschen für uns gestartet haben: Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben!: www.openpetition.de/petition/online/die-vvn-bda-muss-gemeinnuetzig-bleiben

Soli-Rap von Refpolk: www.facebook.com/Refpolk/videos/2720217854704103/

Steuerrecht: „Antifaschismus ist gemeinnützig“ (Süddeutsche Zeitung, 25.11.2019)

»Wir haben andere Dinge zu tun« (Neues Deutschland, 25.11.2019)

Offener Brief von Esther Bejarano an Olaf Scholz. Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus! (VVN-BdA, 25.11.2019)

Gemeinnützigkeitsrecht in Deutschland: Walter-Borjans fordert Reform (taz, 24.11.2019)

Aberkennung der Gemeinnützigkeit des VVN: Weder Herz noch Hirn (taz, 24.11.2019)

NRW-Finanzämter drohen der VVN/BdA (Freitag, 24.11.2019)

Entzug der Gemeinnützigkeit von Verein der Nazi-Opfer stößt auf Kritik (Berliner Zeitung, 24.11.2019)

Organisation verliert Gemeinnützigkeit – Zu links fürs Finanzamt (taz, 23.11.2019)

Attac, Campact, VVN-BdA: Kritische linke Stimmen werden ausgeknockt (Frankfurter Rundschau, 23.11.2019)

Auschwitz-Komitee protestiert gegen Beschluss des Berliner Finanzamts (Tagesspiegel, 23.11.2019)

»Politisch motiviert« (Neues Deutschland, 23.11.2019)

VVN-BdA: Finanzamt killt Antifa (Neues Deutschland, 23.11.2019)

Auschwitz-Komitee verurteilt Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN (evangelisch.de, 23.11.2019)

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes verliert Gemeinnützigkeit (Deutschlandfunk, 22.11.2019)

Gemeinnützigkeit aberkannt: Antifaschistischer Verein aus Berlin fürchtet um Existenz (RBB24, 22.11.2019)

 

 

Das Leben in der Platte im Wandel der Zeit – Lesung & Diskussion

Das Leben in der Platte im Wandel der Zeit – Lesung und Diskussionsveranstaltung mit Steffen Mau über die gesellschaftlichen Brüche in der Nachwendezeit.

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf und das SOS-Familienzentrum laden Euch recht herzlich zu einem spannenden Lese- und Diskussionsabend im Stadtteilzentrum ein!

Der Professor für Soziologie Steffen Mau liest aus seinem neuen Buch „Lütten Klein – Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“ (Suhrkamp) über die Wendezeit in Rostock – er stellt seine persönliche Sozialgeschichte Ostdeutschlands vor und nach 1989 vor. Mau nimmt die gesellschaftlichen Brüche in den Blick, an denen sich Verbitterung und Unmut entzünden.

Nach der Lesung wollen wir mit Euch ins Gespräch kommen und auch einen vergleichenden Blick auf die (Nach-)Wendezeit in Marzahn-Hellersdorf werfen. Was hat sich im Bezirk seitdem verändert?

Eine Veranstaltung der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf mit freundlicher Unterstützung des SOS Familienzentrums.

Eintritt frei!

Datum: Montag, 16.12.2019
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: SOS Familienzentrum, Alte Hellersdorfer Str. 77, 12629 Berlin

Anfahrt: Bus 197er bis Haltestelle Gothaer Straße/Alte Hellersdorfer Straße

Ein Bericht aus der taz zu einer gelungenen Veranstaltung mit Herrn Mau mit unserem pad-Kollegen Thomas Stange: https://taz.de/Diskussion-zu-Folgen-des-Mauerfalls/!5636835/?fbclid=IwAR03VJrDHPkuNnMmsOMB3zkLkY48Z0sltnTxaUAbnaKOqfkwPQA51mtJFWE

Pressestimmen zum Buch:

Warum der Westen den Osten nicht verstanden hat (Deutschlandfunk, 6.11.2019)

Steffen Mau – „Lütten Klein“ (Deutschlandfunk, 26.8.2019)

Leben in der Transformationsgesellschaft – Lütten Klein als Schaufenster der DDR (Deutschlandfunk, 12.8.2019)

Lütten Klein – Die DDR-Platte als „Erinnerungskosmos“ (mdr, 10.8.2019)

Flyer zur Veranstaltung: Flyer_Plattenbau

FB-Veranstaltung hier.

Ausstellungseröffnung „Aktionsmalerei: Farbe für Vielfalt“

Am Freitag, dem 29. November 2019, um 14:00 Uhr, lädt die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf herzlich zur Ausstellungseröffnung “Farbe für Vielfalt” ein. Die verschiedenen Ausschnitte der Aktionsmalerei-Leinwand werden vom 29. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 in der FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf ausgestellt.

“Farbe für Vielfalt” ist ein Kunstprojekt, das junge Menschen auf unkonventionelle Art zusammenbringen soll. Im Rahmen des PULS – Sommercamp für junges Engagement führte Marayke Falk mit den Teilnehmenden einen Aktionsmalerei-Workshop durch. Hier ging es darum, demokratische Grundstrukturen auf einem niedrigschwelligen Level an die Jugendlichen zu vermitteln und zudem die Gruppe in sich zu stärken. Aktionsmalerei bietet sich dabei als Medium vor allem an, weil es die Möglichkeit eröffnet, selbst Ideen und Emotion außerhalb von vorgesetzten und festen Strukturen einzubringen. Die Jugendlichen nutzten eine Leinwand mit einer Fläche von 4×3m, um die Farbe mit Luftballons zu werfen, überzurollen, zu spritzen und mit vielen weiteren Techniken aufzutragen. Im Fokus des Workshops stand aber zunächst nicht das Endprodukt, sondern der Schaffensprozess. Durch das Einbringen der verschiedenen Sichtweisen, die die Gruppe durch die Leitung von Marayke Falk zu Tage brachte, entstanden aber auch sehr ansehnliche Kunstwerke.

„Das Projekt `Farbe für Vielfalt` schafft nicht nur Kunst, sondern auch Zusammenhalt und neue Denkweisen.” so die Leiterin des Vorhabens Marayke Falk. „Die Bilder sind der auf Leinwand gebannte Ausdruck von Demokratieentwicklung.“ so Dr. Jochen Gollbach, Leiter der FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf, „während bei der Aktion das Miteinander im Vordergrund stand, soll es in der Ausstellung jetzt die geschaffene Kunst sein.“

Das Projekt „Farbe für Vielfalt“ wird gefördert durch das Programm „Partnerschaft für Demokratie, Aktionsfonds Marzahn 2019“.

FB-Event hier.

Helfer*innen für die Nacht der Solidarität gesucht!

An dieser Stelle leiten wir deshalb den Aufruf zur „Nacht der Solidarität“ von Seiten der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales / Abteilung Soziales weiter (s. unten) und möchten diese um die folgenden Informationen ergänzen:
 
• Die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf hat die Freiwilligenkoordination zur „Nacht der Solidarität“ (29./30.01.2020) übernommen: http://aller-ehren-wert.de/kooperationsprojekte/nds/
 
• Berlin zählt in der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2020 erstmalig (und als erste deutsche Stadt) wohnungslose Menschen auf der Straße. Das Konzept wurde in Anlehnung an internationale Erfahrungen unter der Leitung/Koordination von Susanne Gerull, Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit an der ASH Berlin, von einer Arbeitsgruppe im Rahmen der sogenannten Strategiekonferenzen der Berliner Wohnungslosenhilfe entwickelt.
 
• Mit zwei Seminaren nimmt Susanne Gerull aktiv an der nächtlichen Zählung teil.
 
• Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der ASH sind ebenso wie Akteur_innen und Bewohner_innen im Bezirk herzlich eingeladen an der Zählung teilzunehmen:
 
• Die Anmeldung als Helfer_in ist freigeschaltet unter: www.berlin.de/nacht-der-solidaritaet/mitmachen/
 
• In der der taz Berlin wurde ausführlich berichtet und für eine Teilnahme geworben:
 

Menschen verschiedener Herkunft und Religion begehen Mitzvah Day: Der Tag der guten Taten

Marzahn. Hebräisch und Deutsch, aber auch Arabisch und Russisch war am Sonntag, 17. November, auf dem Abenteuerspielplatz „Wicke“ an der Schorfheidestraße zu hören. Auf dem Gelände mit der Umweltstation Alpha II fand der Mitzvah Day statt – erstmals überhaupt in Marzahn. Dieser „Tag der guten Taten“ wird jährlich weltweit von den jüdischen Gemeinden veranstaltet. Allein in Deutschland beteiligten sich in diesem Jahr in 45 Städten mehr als 3.300 Menschen. Das Motto: Die Welt ein bisschen besser machen. Für kleine gute Taten wird Zeit gespendet – beispielsweise werden alte Menschen besucht, Bäume gepflanzt oder Geschenke für arme Kinder gepackt. Das Konzept des Mitzvah Days entstand 1999 in Los Angeles und breitete sich danach schnell aus.

Weiterlesen

Siehe auch:

Mitzvah Day: »Ein Vertrauensbeweis für die Zukunft« (Jüdische Allgemeine, 17.11.2019)

Mitzvah Day in Berlin: Der Tag der guten Taten (taz, 16.11.2019)

EINLADUNG zur Stolpersteinverlegung für Marie-Luise und Carl Hotze am 5.12.2019

Foto vom Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf

Am Donnerstag, dem 5. Dezember 2019 gegen 13 Uhr verlegt der Künstler Gunter Demnig vor dem Haus An der Wuhle 41 in Kaulsdorf-Süd zwei Stolpersteine für Marie-Luise und Carl Hotze.

Die Initiatorinnen, Cindy und Angelika Wewerka, verstehen die Stolpersteine als ein Zeichen gegen das Vergessen:

„Als Familie beschlossen wir einem Ehepaar ein Zeichen zu setzen, das sich in einer dunklen Epoche unseres Landes durch Solidarität, Mut und Nächstenliebe hervorgetan hat. Dabei haben wir uns immer die Frage gestellt: Hätten wir auch so mutig gehandelt? Hätten wir Menschen geschützt und riskiert, dafür mit dem eigenen Leben zu bezahlen?

Marie-Luise und Carl Hotze waren überzeugte Kommunisten, die für ihre Gesinnung und ihren Glauben an eine kommunistische Zukunft dem nationalsozialistischen Regime getrotzt haben. Marie-Luise Hotze bezahlte ihre konsequente Haltung mit dem Tod im Konzentrationslager Ravensbrück. Carl Hotze kam zunächst ins Konzentrationslager Sachsenhausen, später ins Konzentrationslager Mauthausen. Nach der Befreiung machte er sich zu Fuß auf den Weg von Österreich nach Hause, um dort zu erfahren, dass seine Frau nicht überlebt hat.

Durch das selbstlose Handeln der Eheleute Hotze haben gefährdete KPD-Genossen ein Versteck vor Verfolgung gefunden. 1943 versteckten die Hotzes die jüdische Witwe Anna Degen und ihren damals 11-jährigen Sohn Michael und sicherten ihr Überleben.

Wir sind sehr stolz, diesen wunderbaren Menschen an ihrem ehemaligen Zuhause für immer ein Gedenken zu errichten. Mögen Spaziergänger über diese Steine stolpern und mit dem Lesen der beiden Namen Marie-Luise und ihren Mann Carl aus der Vergessenheit holen.“

Für Fragen und Anregungen stehen Cindy und Angelika Wewerka gern zur Verfügung: cuuurlii@googlemail.com

Das Bezirksamt wird durch Frau Kulturstadträtin Juliane Witt, Vorsitzende der Kommission Gedenkorte, vertreten.

Ansprechpartnerin im Bezirksamt: Dorothee Ifland (Leiterin Bezirksmuseum, Tel. 54 79 09 21, info@museum-marzahn-hellersdorf.de

Weitere Informationen zur Kultur in Marzahn-Hellersdorf finden Sie im Internet unter:

https://www.kultur-marzahn-hellersdorf.de

Siehe auch Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf: Stolpersteinverlegung für Marie-Luise und Carl Hotze

Feuriger Advent mit der Nachbarschaft – Victor-Klemperer-Platz & Freizeitforum Marzahn

Am Freitag, dem 29. November 2019, von 14:00 bis 19:00 Uhr, verwandeln sich der Victor-Klemperer-Platz und das Freizeitforum Marzahn in eine Stätte der Begegnung.

Die AG Nachbarschaft vom Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf lädt recht herzlich Nachbarinnen und Nachbarn zum Feurigen Advent ein. Bei Live-Musik, heißen Getränken und vielen Mitmachangeboten können Sie miteinander ins Gespräch kommen.

Groß und Klein können im Freizeitforum, Geschenke und Weihnachtsschmuck basteln, Märchen genießen, miteinander spielen und Weihnachtswünsche an das Postamt in Himmelpfort schicken oder erfahren, wie Weihnachten in anderen Ländern gefeiert wird.

Bei knisterndem Feuer auf dem Victor-Klemperer-Platz werden Leckereien und Gegrilltes angeboten. Eine stimmungsvolle Feuershow auf dem Victor-Klemperer-Platz rundet das Programm ab.

Programm:

  • 14:00 Uhr: Musikalische Eröffnung und Schmücken des Weihnachtsbaumes und Begrüßung durch Dr. Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin,  Gordon Lemm, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie und Henny Engels Sprecherin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
  • 15:30 Uhr Verabschiedung der Mitglieder der „Akteursrunde“ im Aktiven Zentrum mit der Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle
  • 17:00 Uhr mit musikalischer Umrahmung werden die Lichter am Weihnachtsbaum angezündet in Anwesenheit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau (angefragt)
  • 18:30 Uhr: Feuershow „Hammerflausch“

Kommen Sie am 29. November 2019 zum Feurigen Advent und feiern Sie mit uns!

Quelle

Plakate und Flyer zum Download:

Feuriger Advent 2019 Plakat Web

Feuriger Advent 2019 Flyer Web

Hier finden Sie die Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf zum Feurigen Advent: BfDT M-H (PM 38)_Feuriger Advent mit der Nachbarschaft

7.11.1019 Frauensporthalle Marzahn: Frauen unter dem gesellschaftlichen Radar, gestern und heute

Das FrauenNetz und der Frauenbeirat Marzahn-Hellersdorf veranstalten am 7.11.2019 mit finanzieller Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie Marzahn eine spannende Veranstaltung in der Frauensporthalle Marzahn. Titel der Veranstaltung: Frauen unter dem gesellschaftlichen Radar, gestern und heute. Mit dabei ist auch unsere Bündnissprecherin Henny Engels!

14.11.2019 VHS Berlin Marzahn-Hellersdorf: Vernissage Unsichtbar/Unverzichtbar

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf:

Ausstellung einer Suche in Bildern.

In den letzten Monaten haben sich die Künstler Jonathan Göpfert (Fotograf) und Philipp “Beatsen” (Illustrator) auf die Suche nach Orten in Marzahn-Hellersdorf gemacht, welche für Demokratie und Vielfalt wesentlich sind. Dabei sind sie den Spuren, welche die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf in den letzten 5 Jahren hinterlassen haben, gefolgt.

In der Vernissage, am 14.11. um 18 Uhr in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, wird das Ergebnis dieser Suche zum ersten Mal öffentlich präsentiert.
Dort erwartet die Besucher*innen eine Serie aus Bildern, die Illustration und Fotografie auf eine entrückende Art und Weise verschmelzen. Denn nachdem die Motive von Jonathan Göpfert fotografiert wurden, sind alle Negative durch Beatsen manipuliert worden. Die Ergebnisse bewegen sich zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Neben einem Gespräch mit den Künstlern aus Marzahn und Hellersdorf, welche bei der Vernissage näher auf den Entstehungsprozess des Projekts und der Werke eingehen, werden auch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf vor Ort über ihre Arbeit im Bezirk und das Projekt sprechen.

Gefördert wird das Projekt durch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf – www.demokratie-mh.de

4.-8. November 2019: Gedenkwoche Novemberpogrome in Marzahn-Hellersdorf

Im Rahmen der diesjährigen Gedenkwoche zu den Novemberpogromen 1938, veranstaltet bzw. unterstützt das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf auch dieses Jahr wieder einige Gedenkformate in unserem Bezirk. Gerade in Zeiten von antisemitisch und rassistisch motivierten Anschlägen – wie zuletzt in Halle – ist das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus wichtiger denn je!

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ (Primo Levi)

Das Plakat finden Sie hier in hoher Auflösung zum Ausdrucken: Plakat zur Gedenkwoche Novemberpogrome 2019

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

16.11.2019 Audimax/Alice-Salomon-Hochschule: Konferenz Handlung(s)Macht – Zukunft – Marzahn-Hellersdorf

Das ASH-Forschungsprojekt „Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung“ lädt ein zur „Konferenz Handlung(s)Macht – Zukunft – Marzahn-Hellersdorf“. Sie findet am Samstag, 16.11. (14-18 Uhr) im Audimax der ASH statt.

Hier gibt es das Programm als Download: Plakat_Konferenz_16112019

16.11.2019 Alpha II/Marzahn-Nord: 29. Geburtstag der Spielplatzinitiative und Tag der Toleranz

Via Spielplatzinitiative Marzahn e.V.

Gemeinsam mit unseren Platzkindern, Mitgliedern, Mitarbeitern, Unterstützern und Freunden feiern wir den Geburtstag unseres Vereins draußen am Lagerfeuer und am molligen Lehmofen im Alpha II!
Besonders Highlight: Auftritt der Cosmonautix!

Am diesjährigen 16. November feiern wir nicht „nur“ unseren 29. Vereinsgeburtstag, es ist auch der internationale Tag für Toleranz 2019. Der Gedenktag geht zurück auf den 16. November 1995: damals unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO feierlich die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz.

Facebook-Event hier.

Gastgeber: Spielplatzinitiative Marzahn e.V.

 

Ort: Alpha II

Uhrzeit: 15.00 – 22.00 Uhr

Flüchtlingsfamilie aus Syrien: „Deutsch werden in Marzahn – ein weiter Weg des Ankommens“

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf dokumentiert einen Pressebericht der Berliner Zeitung vom 24.10.2019 über ein Beispiel gelungenen Ankommens einer syrischen Familie in unserem Bezirk:

Marzahn – Haitham Mstou stellt dampfendes Essen auf den Tisch. „Huhn, ihr mögt doch Huhn?“, sagt er. Es sieht lecker aus. Reis, Kartoffeln, Aubergine, Hühnchen: Die Familie hat gekocht. Syrisch, denn deutsches Essen gefällt Haitham Mstou nicht. Er verzieht das Gesicht. „Wie kann man so etwas freiwillig essen?“, fragt er. Seine Erfahrungen hat Haitham Mstou in deutschen Flüchtlingsheimen gemacht. Er kommt aus Damaskus in Syrien. Vier Jahre ist er jetzt in Deutschland, aber ans Essen will er sich nicht gewöhnen.

Es geht ihm an diesem Tag darum, vorzuführen, was die syrische Küche Tolles hervorgebracht hat. Und Haitham Mstou und seine Frau Mariam Al-Muhammed finden auch, dass man Gäste ordentlich bewirten sollte. Sie haben beim ersten Treffen schallend gelacht, als die Reporterin Wasser trinken wollten. „Deutsche trinken immer nur Wasser. Aber Wasser zählt nicht. Bei uns gibt es Verschiedenes, wenn Besuch kommt“, sagte er. Es ist einer der Bräuche, die sie aus ihrem Heimatland mitgebracht haben. Bei syrischer Gastfreundschaft wollen sie bleiben. Anderes haben sie schon aussortiert.

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Neuer Newsletter (November/Dezember 2019) für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Liebe Leser*innen,
 
herzlich willkommen zum fünften Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.
 
Die Ergebnisse der Landtagswahlen vom 1. September in Brandenburg und Sachsen haben erneut aufgezeigt, wie groß die aktuelle Bedrohung durch die radikale bis extreme Rechte in Deutschland ist. Einzig positiver Punkt ist, dass dieses Mal noch demokratische Parteien stärkste Kraft werden konnten. Allerdings geht es jetzt darum die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland weiter massiv zu unterstützen und auszubauen. Hier wünscht sich die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, dass die Bundesregierung das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ langfristig auf sichere finanzielle Beine stellt und nach dem schrecklichen antisemitischen und rassistischen Anschlag von Halle erkennt, dass es endlich eine schnelle Umsetzung eines Demokratieförderungsgesetzes braucht.
 
Die Zivilgesellschaft, die Verwaltung und die demokratischen Parteien müssen zukünftig noch stärker in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten zusammenstehen. Dies gilt auch für unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
 
Natürlich gibt es auch in diesem Newsletter wieder viele Berichte und Neuigkeiten von der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, aus dem Bündnis für Demokratie & Toleranz und unseren zahlreichen Kooperationspartner*innen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
 
Weiterlesen hier.
 
Wer den Newsletter abonnieren möchte, schreibt bitte eine Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Pressemitteilung: Solidarität mit den Opfern von rassistischen Attacken in Hellersdorf

Berlin, den 22.10.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Solidarität mit den Opfern von rassistischen Attacken in Hellersdorf

Innerhalb der vergangenen vier Wochen gab es in Hellersdorf erneut zwei rassistisch motivierte Übergriffe auf Mitmenschen zu beklagen:

  • Am 25. September 2019 wurde eine 26-jährige Frau in Anwesenheit Ihrer beiden Kinder von einem 35-jährigen Mann am U-Bahnhof Hellersdorf rassistisch beleidigt; dabei wurde ihr Alkohol über den Kopf geschüttet. (Quelle: morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article227220827/Hellersdorf-Mutter-mit-Kleinkind-rassistisch-beleidigt-und-mit-Alkohol-uebergossen.html)
  • Am 19. Oktober 2019 gab es am U-Bahnhof Cottbusser Platz einen rassistischen Angriff auf einen 27-jährigen Mann: „Nach ersten Erkenntnissen stieg der 27-Jährige gegen 4 Uhr am U-Bahnhof Cottbusser Platz aus der U-Bahn, lief den Bahnsteig entlang und wollte gerade die Treppen des Ausganges ersteigen, als er von einem hinter ihm laufenden Unbekannten rassistisch beleidigt und sogleich gestoßen wurde. Durch den Stoß fiel der Mann nach vorn auf die Treppenstufen und verletzte sich dabei an Stirn und Nase. Der Angreifer flüchtete in unbekannte Richtung. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.“ (Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.855964.php)

Unabhängig von diesen beiden aktuellen Fällen gab es dieses Jahr leider bereits eine ganze Reihe von rassistisch bzw. antimuslimisch konnotierten Angriffen zu verzeichnen. An dieser Stelle eine unvollständige, aber erschreckende Auswahl aus dem Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf (https://www.berliner-register.de/chronik/marzahn-hellersdorf):

  1. Januar 2019: Rassistischer Angriff in Sportstudio
  2. Januar 2019: Mann rassistisch angegangen
  3. Februar 2019: Angriff auf zwei syrische Jugendliche
  4. Februar 2019: Angriff auf Jungen in Hellersdorf
  5. März 2019:  Rassistischer Angriff am Brodowiner Ring
  6. April 2019: Rassistischer Angriff im Supermarkt
  7. Mai 2019: Muslimfeindlicher Angriff am S-Bahnhof Poelchaustraße
  8. Mai 2019: Rassistischer Angriff auf Spielplatz
  9. August 2019: Rassistischer Übergriff im Supermarkt

Weiterlesen …

Hellersdorf: Demokratiekonferenz am 4.11.2019

Liebe Netzwerkpartner/innen, sehr geehrte Damen und Herren,

liebes Fachpersonal, liebe Eltern,

hier nun unsere Einladung mit dem Flyer im Anhang.

Wir möchten Sie ganz herzlich zur Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf „Schule ganz neutral? Werte und Politik an der Schule und die Rolle der Eltern“ am 4. November einladen!

In diesem Rahmen fragen wir:

  • Was bedeutet Neutralität an der Schule und was gerade nicht?
  • Was bedeutet politische Einflussnahme am Ort Schule?
  • Welche Rolle spielt die Schule bei der Vermittlung von Werten?
  • Welche Rolle habe ich als Elternteil?

Die Veranstaltung wird am 04.11.19 von 17-20 Uhr im Kieztreff Kastanie (Boulevard Kastanienallee 55, 12627 Berlin) stattfinden. Merken Sie sich den Termin gerne vor und tragen Sie ihn weiter!

Um Anmeldung wird gebeten: pfd-mh@stiftung-spi.de

Herzliche Grüße

Corinna Meukow und Hannes Obens

Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Rathaus Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin

Flyer-Demokratiekonferenz Hellersdorf 2019

Ausstellung Stolpersteine und Erinnerungsgang zum Gedenken an die Novemberpogrome

Ab dem 6.11.2019 ist im Kiezbüro des Abgeordneten Kristian Ronneburg in Kaulsdorf die Stolperstein-Ausstellung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf zu sehen:

Hier sind die Einladungsflyer in höherer Auflösung zu finden: http://ponte.pad-berlin.de/ausstellung-stolpersteine-und-erinnerungsgang-zum-gedenken-an-die-novemberpogrome/

17.11.2019 Stadtteilzentrum Marzahn Mitte: Argumentationstraining gegen Diskriminierung und rassistische Parolen

Am 17.11.2019 führt die Kiezgruppe gegen Rassismus Marzahn ein Argumentationstraining gegen Diskriminierung und rassistische Parolen im Stadtteilzentrum Marzahn Mitte durch. Interessierte können sich gerne bei der Kiezgruppe melden!

Flyer zum Download hier: StammtischkämpferInnenausbildung 17112019 A4.

13.11.2019 im Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf: Kinderversammlung bei der Bezirksbürgermeisterin

Im Vorfeld zum internationalen Aktionstag „Kinderrechte“ treffen die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und ihr Bezirkskollegium in der Kinderversammlung auf Marzahn-Hellersdorfer Kinder und Jugendliche. Das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro moderiert die Versammlung.
Die Kinderversammlung soll dazu dienen, über Kinderrechte und über konkrete Anliegen mit den Kindern und Jugendlichen und der Bezirkspolitik ins Gespräch zu kommen. Die Sitzung wird vom KJB protokolliert, um gegebenenfalls zu einzelnen Themen/Absprachen später noch einmal zu kommunizieren.

Uhrzeit: 15.00 – 17.00 Uhr

Ort: Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf, Marzahner Promenade 51, 12679 Berlin

Anmeldung an: kjb@hvd-bb.de#
FB-Veranstaltung hier.

Stolpersteinausstellung „Wider das Vergessen“ am 9.10.2019 im Stadtteilzentrum Kaulsdorf

Am 9.10.2019 ist im Stadtteilzentrum Kaulsdorf die Stolpersteinausstellung „Wider das Vergessen“ zu sehen. Schulklassen und interessierte Anwohner*innen sind herzlichst willkommen. Unsere Bündnissprecherin Frau Henny Engels wird begleitend vor Ort sein und etwas zu den Hintergründen der Ausstellung erzählen.

Öffnungszeit ist von 11.00 – 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei!

 

Anwohner_innenprotest gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen am 3.10.2019 in Berlin-Mitte

Donnerstag, 03.10.2019, ab 13.00 Uhr, Berlin-Mitte – Die Anwohner*inneninitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts organisiert zum 5. Mal Proteste gegen einen Aufmarsch von „Wir für Deutschland (WfD)“ in ihrem Wohnviertel. Erneut hat die Initiative aktuell in der Friedrichstraße/Johannisstraße ein umfangreiches Programm u.a. mit Rainald Grebe auf die Beine gestellt. Auch das Berliner Bündnis gegen Rechts ruft zum Protest auf. Die rechtsextreme Aufmarschroute ist noch nicht bekannt.

Am 03.10.19 will die rechtsextreme Organisation „Wir für Deutschland (WfD)“ nach 11 Monaten wieder einen Aufmarsch in Berlin durchführen. Nach breiten Protesten gegen und geringer Beteiligung an ihrem letzten Aufmarsch am 9.November 2018 (Dokumentation der Proteste) hatte WfD verkündet, keine Aufmärsche mehr organisieren zu wollen. Damit endete vorerst eine im Jahr 2016 gestarteten Serie von Aufmärschen in Berlin. Zugleich ist bereits seit Ende 2018 die erneute Anmeldung von WfD am 03.10.19 bekannt. Der Startpunkt und die Aufmarschroute wird voraussichtlich erst ca. 48 Stunden vor dem Aufmarsch bekannt werden. Der um 14.00 Uhr startenden Aufmarsch soll voraussichtlich durch Mitte ziehen.

Proteste in Mitte

Unter dem Motto „Den Nazis keine Mitte“ ruft die Anwohner_inneninitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts mit Unterstützung des Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und der Tanzversammlung Rosenthaler zu einer Kundgebung ab 13.00 Uhr in der Friedrichstraße Ecke Johannisstraße auf. Große Teile des Programms der Kundgebung stehen bereits fest. Der Ort der Kundgebung wird erst nach Bekanntwerden der rechtsextremen Aufmarschroute endgültig feststehen.

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Fachtag am 23. Oktober 2019: Dokumentation und Monitoring als zivilgesellschaftliche Empowermentstrategie

Erst eine rassistische Beleidigung, dann der Faustschlag ins Gesicht. Nach einer Nazi-Demonstration werden Flaschen auf Gegendemonstrant*innen geschmissen. Ein Fahrgast in der Tram zeigt mehrfach den „Hitlergruß“. An den Hauseingang wird „Juden raus“ geschmiert. An einem Stromkasten wird der Slogan „NS Zone“ entdeckt. Auf einem Aufkleber einer rechten Partei befindet sich ein homofeindlicher Spruch.

Die Berliner Register dokumentieren Vorfälle die sich in Berlin ereignen und rassistisch, extrem rechts, antisemitisch, LGBTIQ*-feindlich, sozialchauvinistisch oder behindertenfeindlich sind oder den Nationalsozialismus verharmlosen. Warum sie das tun, was die Hintergründe der Entstehung der Berliner Registerstellen waren, welche Rolle weitere themenspezifische Dokumentationsstellen spielen und wie auf alltägliche Vorfälle reagiert werden kann, wird auf dem ersten gemeinsamen Fachtag der Berliner Register Thema sein?

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich in Berlin tagtäglich auf unterschiedliche Weise demokratisch engagieren und der Ausgrenzung von Minderheiten entgegenstellen.

Wann? 23.10.2019 14-19 Uhr, Ankommen ab 13:30 Uhr
Wo? Rathaus Lichtenberg (Möllendorfstraße 6, U-Bahnhof Frankfurter Allee)

Das Programm des Fachtags finden Sie hier.

Da die Räumlichkeiten begrenzt sind, bitten wir im Vorfeld um Anmeldung. Bitte senden Sie das ausgefüllte Anmeldeformular an die E-Mail-Adresse info@berliner-register.de. Anmeldeschluss ist am 7. Oktober 2019. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Koordinierungsstelle der Berliner Register 0152 – 04 42 57 46. Weiterlesen …

030/ ´89 ´19 ´49: 30 Jahre Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf

Der Fachtag der bezirklichen Stadtteilzentren verspricht spannend zu werden! Gerade die zahlreichen Stadtteilzentren im Bezirk Marzahn-Hellersdorf leisten mit ihrer alltäglichen, praktischen und Bürger nahen Arbeit einen wichtigen Beitrag für ein friedliches Miteinander in den Kiezen und für eine aktive Zivilgesellschaft!

030/ ´89 ´19 ´49
30 Jahre Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf

30 Jahre Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf – Ein Rückblick und Ausblick auf Akteur*innen, Strukturen und Entwicklungen in der Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf.

Es gibt interessante Beiträge als Rückblick, zur Gegenwart und wie die zukünftige Stadtteilarbeit aussehen könnte. Der Fachtag findet im Schloss Biesdorf statt und Anmeldungen nehme ich ab sofort entgegen. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen stadtweiten Austausch zur Gemeinwesenarbeit und Vernetzung untereinander.

Programm:

09.30 Uhr Ankommen und Begrüßung
J. Witt, BzStRin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management
M. Pleyer, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
A. Peker, S. Bösch, Verbund der Stadtteilzentren

Wie sind wichtige Träger und Strukturen der Stadtteilarbeit in der Wendezeit entstanden?                                                                                          Mit Inputs von Dr. E. Löhnert, vormals DPW: Strategien und Entwicklungen
Dr. H. Scherer, ehem. vska : Welche Entwicklungen sind aus Ost und West
zusammengeflossen?
G. Geißler, Geschäftsführerin Kiek in gGmbH: Entstehung von Vereinen und
Strukturen

Was bewegt uns heute? Mit Inputs von
J. Kramer, Kiek in gGmbh: Arbeit eines Stadtteilzentrums
A. Göbel, DPW: Strukturen der Stadtteilarbeit stärken
K. Reinwald und N. Eißner, OE SPK – Aufbau, Struktur und mögliche
Schnittstellen zur Stadtteilkoordination der Stadtteilzentren
M. Rubach, Leiterin des Sozialamtes Marzahn-Hellersdorf: Vorstellung des
neuen bezirklichen Stadtteilzentren-Vertrags

Kommunikation, Mobilität, Digitalisierung, Klimawandel: Welche Themen
werden uns bewegen? Und: Welche Aufgaben werden Stadtteilzentren dann
haben? Mit Inputs von Werkstatt Haus der Statistik, ZUsammenKunft Berlin eG
und U. Machura, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Gesprächsrunde mit allen Beteiligten: Was bedeutet das für uns als
Stadtteilzentren?

Ein Rückblick und Ausblick auf Akteur*innen, Strukturen und Entwicklungen in der Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf

am 24.10.2019 im Schloss Biesdorf.

Der Verbund der Stadtteilzentren veranstaltet diese gemeinsam mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Anmeldung bitte bis 15.10.2019 an S. Schwarze, Stadtteilzentrum Kaulsdorf/Mittendrin leben e.V., stz-kaulsdorf@ev-mittendrin.de, Telefon 030/ 56588762.

Demokratiestudie in Marzahn-Hellersdorf gibt Empfehlungen an Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

Christiane Schwausch Referat Hochschulkommunikation
Alice Salomon Hochschule Berlin

Abschlussbericht zu Demokratiedistanz und Demokratiefeindlichkeit im Bezirk liegt vor

Soeben ist der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune – Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“ im Logos-Verlag erschienen. Die Wissenschaftler_innen um Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé, Professor für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, erarbeiteten auf Grundlage von quantitativen wie qualitativen Befragungen Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Demokratieplan für Marzahn-Hellersdorf

Angeregt wird ein „Demokratieplan“ für den Bezirk, der von Politik, Bürgerinnen und Bürgern und von Initiativen aus der Zivilgesellschaft gemeinsam umgesetzt wird. Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé verdeutlicht: „Wichtig ist dabei, dass die Bürger und Bürgerinnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit machen. Der Politik wiederum muss der Vorteil von Partizipation klar werden: Wenn Bürgerbeteiligung die repräsentative Demokratie ergänzt, wird die Demokratie insgesamt gestärkt.“

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Friedensgedenken in Marzahn NordWest im Rahmen der Interkulturellen Tage 2019 und anlässlich des Weltfriedenstages

Friedensfest auf dem Barnimplatz – Lass mich IM Frieden

Wann: 20.09.2019, 14:00-17:30 Uhr

Alle Bewohner*innen und Interessierte sind eingeladen, bei Mitmach-Aktionen zum Thema Frieden sowie einem musikalischen und kulturellen Programm gemeinsam den Frieden zu feiern, sich dazu auszutauschen und einzubringen. Es erwartet Sie ein buntes Programm für Groß und Klein – mit Singen, Tanzen, Theater, einer Tombola und vielem mehr! Das Fest wird durch die Kulturstadträtin Frau Juliane Witt eröffnet.

Veranstalter ein Akteursnetzwerk aus: Vision e.V., Quartiersmanagement Marzahn NordWest, Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ (BENN) Marzahn-Nordwest, weltgewandt e.V., Kulturhochhaus, Berliner Tschechow-Theater, Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße, Kiek in soziale Dienste gGmbH, Spielplatzinitiative Marzahn e.V. und Bürgerinitiative „Wir im Kiez Marzahn NordWest“.

  1. Kinderfriedensfahrt in Marzahn NordWest

Wann: 20.09.2019 von 9:00 bis 12:00 Uhr

Wo: Seelgrabenpark zwischen Wuhletalstraße und Kemberger Straße

Alle Schüler und Schülerinnen der 4. bis 6. Klassen sind eingeladen, sich über ihre Schulen anzumelden. Die Wettfahrt findet als Schulvergleich statt und die Siegerschule erhält einen Wanderpokal. Im Rahmen eines Wettrennens fahren die einzelnen Klassenstufen auf einer abgesperrten und gesicherten Strecke im Seelgraben ihre Besten aus.
Neben der Freude am Fahrradfahren wird ein verkehrssicheres Fahrrad, ein Fahrradhelm und eine bestehende Haftpflichtversicherung über die Eltern benötigt.
Jeder Teilnehmer erhält eine Medaille.
Veranstalter ist der Marzahner Radsportclub – bei dem der aktuelle Deutsche Meister Maximilian Schachmann bereits das Radrennen für sich entdeckte – mit Unterstützung des Quartiermanagements Marzahn NordWest.

Nachfragen an: QuartiersBüro Marzahn NordWest, 030 284 23 130, qm-nordwest@gmbh-kiekin.de

Am Abend führt weltgewandt e.V. in Kooperation mit dem Tschechow-Theater im Selbigen von 18 bis 20 Uhr eine Diskussionsrunde durch zum Thema: Mehr Entspannung wagen – mit Russland

Pressemitteilung: https://weltgewandt-ev.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-12-PM-Entspannung-RUS-weltgewandt.pdf

 

„Gemeinsame Sache – engagement.macht.demokratie“

Via Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf:

„Gemeinsame Sache – engagement.macht.demokratie“ lautet das Motto der diesjährigen Berliner Freiwilligentage. Vom 13. bis 22. September 2019 können interessierte Bürgerinnen und Bürger in ganz Berlin die Engagement-Vielfalt entdecken.

Auch die Träger für bürgerschaftliches Engagement in Marzahn-Hellersdorfer stellen sich vor:
Am 13.09.2019 geben den Auftakt im Bezirk, der Garten der Sinne von MITTENDRIN leben e.V. Wodanstraße 40, 12623 Berlin, von 10 bis 15 Uhr, bei dem ein Beet mit internationalen Pflanzen bestückt wird und der Verein Babel e.V., Stephan-Born-Straße 4, 12629 Berlin, von 14 bis 18 Uhr, wo eine neue Feuerstelle gebaut wird.
Die Volkssolidarität stellt am 17.09. von 10 bis 12 Uhr in ihrer Aktion „Neue Wohnformen für Menschen mit Demenz“ ihre Wohngemeinschaft in der Flämingstr. 70 vor.

Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Bitterfelder Str. 11 lädt am 19.09. zur „Pimp my home – Hausverschönerungsaktion“ ein. Gemeinsam soll das Haus verschönert und den Tag genutzt werden, um etwas im Garten zu werkeln, die Innenwände zu streichen, die Fenster zu putzen und den Sperrmüll zu entsorgen. „Über helfende Hände freuen wir uns sehr.“ sagt die Freiwilligenkoordinatorin Tiina, „Am besten Arbeitskleidung mitbringen. Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit den Freiwilligen.“
Wir als FreiwilligenAgentur freuen uns über die tolle Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und sind mit den vielen Aktionen im Bezirk mehr als zufrieden!

Mehr Informationen finden sich unter https://gemeinsamesache.berlin für ganz Berlin und unter www.aller-ehren-wert.de/aktiv-werden/freiwilligentage für die Angebote in Marzahn-Hellersdorf.
Mit herzlichen Grüßen
Jochen Gollbach

FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf
Helene-Weigel-Platz 6
12681 Berlin
030-76 23 65 00
kontakt@fwa-mh.de
http://www.aller-ehren-wert.de

 

7. September 2019: Bericht vom Demokratiefest „Schöner Leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf

Ja, es ist inzwischen eine Tradition geworden. Da können sich Manche ereifern, es sei nicht der richtige Name für ein Fest für Alle oder erklärte Feinde dagegen wettern und auffordern, es zu stören – nützt alles nichts!

In Schwung gekommen ist der Tag erst einmal ab 11 Uhr auf dem Theaterplatz in Hellersdorf-Nord mit der Bunten Tour. Zuerst konnten kleine Leute, größere Kinder und Jugendliche sich Masken und Stäbe mit bunten Bändern basteln. Zudem wurden Unmengen von Luftballons aufgeblasen und die Fahrzeuge geschmückt, die die Bunte Tour zum Fest begleiteten. Kurz bevor es losging, kamen die Drachentänzer und damit eine nicht zu übersehende Farbe des Bezirks, die Heimat für viele vietnamesische Bewohner*innen ist. Auffällig bunt und mit großen Augen und klimpernden Wimpern tanzten die schönen Drachen, von vietnamesischen Jugendlichen gelenkt, inmitten der Zuschauenden, deren Lächeln und Grinsen nicht mehr verschwand.

Der Bunte Zug zog 2 Stunden lang laut, bunt und fröhlich durch die Straßen und lud tatsächlich den/die eine/n oder andere/n erfolgreich ein, mitzukommen. Das kleine Puppentheaterstück „Ein Wundermärchen“ auf dem Boulevard Kastanienallee, ließ uns kurz inne halten, ein bisschen über gegenseitiges sich freundlich Begegnen und das einander Zulächeln nachdenken, bevor wir auf dem Alice-Salomon-Platz ankamen, wo das Fest gerade begann. Weiterlesen …

Einladung zum Fachgespräch: (K)ein Auge zudrücken?! Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen in JFEs und Schulsozialarbeit

Kinder- und Jugendsozialarbeit sind ein Spiegel unserer Gesellschaft: rechte Einstellungen in der Gesellschaft machen vor Jugendfreizeiteinrichtungen und Schulsozialarbeit nicht Halt. Strömungen verschiedenster rechter Szenen und Veränderungen in der Gesellschaft sind hier im beruflichen Alltag sichtbar. Fachkräfte sind herausgefordert, sich auch mit rechtsaffinen Jugendlichen auseinanderzusetzen. Rechte Parolen werden aufgeschnappt und wiedergegeben, menschenverachtende Argumentationslinien aus der Familie oder dem Freundeskreis mitgebracht, teilweise stehen Sozialarbeiter*innen auch scheinbar bereits gefestigten rechten Welt- und Menschenbildern gegenüber. Diese Entwicklungen können überfordernd wirken und
Kopfzerbrechen hervorrufen.

Vor diesem Hintergrund laden wir zum Fachgespräch ein: am Mittwoch, 30.10.2019 von 10 bis 13 Uhr im Café Maggie, Frankfurter Allee 205 / 10365 Berlin

Wir möchten uns gemeinsam als Kolleg*innen in einem geschützten Rahmen austauschen und Erfahrungen im Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen teilen. Zur Unterstützung haben wir das Team von Cultures Interactive e.V. angefragt, die uns einen Input zu ihrem entwickelten Handlungskonzept für die Arbeit mit rechtsaffinen Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit geben werden. Anschließend wollen wir gemeinsam Wünsche und Erwartungen bezüglich der weiteren Bearbeitung des Themas formulieren.

Für das Gespräch ist die Teilnehmer*innenzahl auf 30 Personen begrenzt.
Teilnahme nur nach Anmeldung bis zum 21.10.2019 unter: moskito@pfefferwerk.de
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Broschüre zum Thema: „Darauf kommt es an! Jugendarbeit für Menschenrechte und Demokratie“ – Rechtsextremismusprävention durch jugendkulturelle Zugänge

22.9.2019 Stadtteilzentrum „Mosaik“: „Demokratie ist machbar, Herr Nachbar!“

Sonntag, 22.09.2019, 15:00 Uhr

„Demokratie ist machbar, Herr Nachbar!“ Wir wollen eine offene Diskussion aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema Demokratie durchführen – mit einer neuen Art der Diskussionsform ohne Podium. Zielgruppe sind alle Bürgerinnen und Bürger von Marzahn-Hellersdorf.

Es wird ein Unkostenbeitrag von 2,- € pro Person erhoben.

Veranstalter: Kiezgruppe gegen Rassismus Marzahn; Stadtteilzentrum „Mosaik“

Ort: Stadtteilzentrum „Mosaik“, Altlandsberger Platz 2, 12685 Berlin

Tel.: 0162/8303352; E-Mail: KiezgruppeMaHe@gmail.com

Das BIT6 TRANSFERMOBIL zu Gast auf dem Alice-Salomon-Platz

Einladung zu einem vielfältigen, öffentlichen Programm rund um das Thema „Solidarische Stadtentwicklung“.

Unter dem Motto „(G)lokale Perspektiven auf eine Solidarische Stadt“ beteiligt sich BIT6, der Zusammenschluss der sechs Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaft, an den diesjährigen Berliner Freiwilligentagen „engagement.macht.demokratie“ und der Berliner Engagementwoche „DEMOKRATISCH.ENGAGIERT! Für ein lebenswertes, ein solidarisches Berlin“. In Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin und mit vielen im Kiez engagierten Akteur_innen wollen wir aufzeigen, wie vielfältig die Perspektiven und Möglichkeiten für eine solidarische Stadtentwicklung sind.

Die Veranstaltungen und das Begleitprogramm sind öffentlich. Lediglich für die Auftakt- und Abschlussveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.

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Das komplette Begleitprogramm befindet sich hier.

 

Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf 2019 – Programm

Sehr geehrte Damen und Herren,

die diesjährige Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ bietet vom 7. bis zum 27. September 2019 allen Alters- und Interessengruppen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit zahlreichen Einzelveranstaltungen.

Die Auftaktveranstaltung bildet mit einem bunten Programm traditionsgemäß das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ am 07.09.2019 von 14:00 bis 19:00 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz. Bereits ab 11:00 Uhr startet eine „bunte Tour“ auf dem Theaterplatz in Hellersdorf mit viel Musik im Schlepptau direkt zum Fest.

An der Veranstaltungsreihe beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder viele bezirkliche Träger sowie Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes, die für ihr Umfeld bzw. im Verbund mit ihren Partnerinnen und Partnern allerlei Feste, Wissenswertes, Kulturelles, kulinarische Freuden und Aktionen zum Mitmachen präsentieren. Es gibt Vorträge, Ausstellungen, Theater, Unterhaltung, Begegnungen und vieles mehr. Über drei Wochen hinweg werden überall im Bezirk viele Möglichkeiten für Groß und Klein gegeben sein, Interessantes zu erfahren, aktuelle Informationen zu bekommen, aktive Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen zu lernen und auch gemeinsam zu feiern.

Ein kleiner Auszug aus dem Programm:

 Der Verein „Reistrommel e.V.“ veranstaltet am 21.09.2019 eine mehrstündige Bustour durch Marzahn-Hellersdorf. Interessierte haben die Möglichkeit, sich auf den Spuren vietnamesischen Lebens zu begeben, um gemeinsam die Orte im Bezirk aufzusuchen, an denen sich „Boulette und Frühlingsrolle“ trafen und treffen.

Im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf wird die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen am 26.09.2019 ab 18:00 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit und für Menschen verschiedener Nationalitäten abhalten (inkl. einer Predigerin der vietnamesischen Gemeinde „Tin Lanh“).

Unter dem Motto „ZusammenLeben – ZusammenWachsen“ werden am 27.09.2019 ab 18:00 Uhr im „Haus Babylon“ die diesjährigen Interkulturellen Tage ausklingen – umrahmt von verschiedenen Berliner Künstlerinnen und Künstlern sowie einem großen interkulturellen Buffet.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:
https://www.berlin.de/…/beau…/integration/artikel.830929.php

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Marzahn-Hellersdorf gedenkt der nach Europa in NOT geflüchteten und auf ihrem Weg getöteten Menschen

Engagierte Menschen aus Marzahn-Hellersdorf, aktive Bündnismitglieder des Marzahn- Hellersdorfer Bündnisses für Demokratie und Toleranz nehmen die Idee der Friedensaktivisten der asylpolitischen Gruppe „Mehr als 16a“ der Katholische Fachhochschule Würzburg aus dem Jahr 2015 wieder auf, denn nichts hat sich seit dem verbessert, noch immer sterben Menschen auf der Flucht in ein friedliches Leben.  Mit Stand 2. August 2019 starben in den vergangenen fünf Jahren 18.758 Menschen weltweit auf der Flucht beim Versuch, nach Europa zu gelangen. Sie ertrinken im Mittelmeer oder verdursten auf dem Weg dorthin in der Wüste.

In der Zeit vom 1. September, dem Antikriegstag bis 21. September, dem UN-Weltfriedentag  werden als Symbol für Trauer und Betroffenheit weiße Bänder an Laternen, Pfosten und Bäume in den Straßen von Marzahn-Hellersdorf gebunden werden.:

Für die Todesopfer der Europäischen Asylpolitik!

Marzahn-Hellersdorf gedenkt der auf ihrem Weg nach Europa von 2015 bis 2019 getöteten in NOT geflüchteten Menschen!

Die weißen Bänder sind ein Mahnmal für die Opfer der derzeitigen politischen Praxis, Europa gegenüber den Geflüchteten abzuschotten. Da es kaum legale Möglichkeiten für Geflüchtete gibt, nach Europa zu kommen, nehmen die Menschen die gefährliche Überfahrt und das damit verbundene Risiko, zu ertrinken, in Kauf.

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn – Hellersdorf“ lädt alle  Bürgerinnen und Bürger recht herzlich dazu ein, sich an der Aktion am Veranstaltungstag zu beteiligen. Am 07.09.2019 können sich die Menschen auf dem Demokratiefest „Schöner Leben ohne Nazis“ auf dem Alice Salomon Platz an den Ständen weiße Bänder abholen, sie mitnehmen und auf ihren Wegen an Laternen oder Ampeln knoten.

 

 

Pressemitteilung des Frauenbeirats zum 80-jährigen Kriegsbeginn

Am Sonntag, dem 1. September 2019, jährt sich der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit der Beginn des 2. Weltkrieges zum 80. Mal. In zahlreichen Pressemitteilungen und mit Veranstaltungen wird in diesen Tagen an diesen furchtbaren Krieg und seine Oper erinnert. Ungefähr. 60-65 Millionen Kriegstote waren am Ende des Krieges zu beklagen. Dazu kommen die Millionen Opfer der Gewaltherrschaft, die von Einsatzgruppen ermordet und in Konzentrationslagern inhaftiert, gequält und schließlich ermordet wurden.

Häufig unbeachtet wird die Rolle von Frauen sowohl im Krieg als auch in der Verfolgungsmaschinerie des Gewaltsystems. In Literatur und Film werden sie häufig in ihren Rollen als besorgte Soldatenmütter oder -ehefrauen und seltener als Arbeiterinnen dargestellt. Aber: Frauen waren eben nicht nur Mütter und Ehefrauen, liebevolle Krankenschwestern oder als Arbeiterinnen der ‚Ersatz‘ für die in der Wehrmacht dienenden Männer. Wie neuere Forschungen zeigen, dienten rund 500.000 Frauen in der Wehrmacht als Helferinnen, damit die Männer an die Front gehen konnten, oder auch als Flakhelferinnen. Auch bei den Genoziden waren Frauen in erheblichem Ausmaß beteiligt. Frauen waren aber nicht nur auf der Täterseite beteiligt – sie waren in besonderer Weise auch Opfer der militärischen Auseinandersetzungen. Hingewiesen wird gerne auf die massenhaften Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Soldaten aus den Armeen der sogenannten Siegermächte – dass Soldaten aus den Reihen der Wehrmacht sich ebenso verhielten, wurde lange verschwiegen.

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Pressemitteilung: Nie wieder Krieg – eine Erklärung zum 1.9.1939 – 1.9.2019

Berlin, den 28.08.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

 Nie wieder Krieg – eine Erklärung zum 1.9.1939 – 1.9.2019

Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, überfiel die deutsche Wehrmacht ohne Grund und Vorankündigung die 2. Polnische Republik. Damit begann der 2. von Deutschland angezettelte Weltkrieg, an dessen Ende geschätzt 60-65 Millionen Kriegstote standen. Den zahlenmäßigen meisten Kriegstoten hatte die Sowjetunion zu beklagen, gemessen an der Bevölkerungszahl steht mit 17,2% das zuerst überfallene Polen an der Spitze. Im Verlauf des Krieges verloren zudem zahllose Menschen ihr Zuhause und ihre Existenzgrundlage, wurden ganze Landstriche zerstört. Die bereits zuvor begonnene Verhaftung und Ermordung bestimmter Bevölkerungsgruppen wie z.B. jüdische Menschen oder Sinti und Roma wurde im Verlauf des Krieges in einem unermesslichen Maße fortgesetzt; dies nicht nur in Konzentrationslagern, sondern durch die so genannten Einsatzgruppen, die der Wehrmacht folgten. Der Inhaftierung und Ermordung fielen zudem auch Millionen Menschen aus den überfallenen Ländern besonders Osteuropas zum Opfer.

Nach dem Ende des Krieges 1945 hieß es allenthalben „Nie wieder Krieg“. „Wer noch einmal ein Gewehr in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfaulen!“, sagte bspw. 1949 der spätere Verteidigungsminister Franz Josef Strauß.

Aber: Das „Nie wieder“ war von Anfang an brüchig und ist es heute noch. Deutschland ist weltweit der viertgrößte Waffenexporteur. Seit den 1990er Jahren beteiligt sich die Bundeswehr an militärischen Einsätzen der NATO zu Friedenserhaltung und Friedenssicherung.

Friedenspolitisch engagierte Organisationen wie das Forum Ziviler Friedensdienst weisen immer wieder darauf hin, dass die friedenssichernde und friedenserhaltende Wirkung militärischer Einsätze mehr als fraglich ist. Sie lehnen das Primat des Militärischen ab und verfolgen das Ziel, Waffeneinsatz und andere Formern kollektiver Gewalt zurückzudrängen und stattdessen gewaltfreies Handeln zwischen Einzelnen, zwischen Gruppen und Völkern zu stärken. Gleichzeitig fordern sie, die Mittel für die Bekämpfung von Ungerechtigkeit, Armut, Diskriminierung und strukturelle Gewalt im Rahmen der innergesellschaftlichen Menschenrechtsarbeit, der Humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit deutlich zu erhöhen. Denn: Prävention und Überwindung von Hass und Gewalt ist nur möglich, wenn alle Menschen weltweit ein gutes Leben führen können.

Dem schließen wir uns ohne Wenn und Aber an. Die Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkrieges darf nicht im Gedenken stecken bleiben. Es gilt, aus den furchtbaren Erfahrungen Konsequenzen zu ziehen und andere Wege als Gewalt und Krieg zu finden.

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler im Namen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

V.i.S.d.P.: Henny Engels; Sprecherin Bündnis für Demokratie und Toleranz

BfDT M-H (PM 36)_Nie wieder Krieg – eine Erklärung zum 1.9.1939 – 1.9.2019

 

7.9.2019: Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Am 7. September 2019 findet nunmehr zum elften Mal das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz statt.

 „Schöner leben ohne Nazis“ wurde vor 11 Jahren, initiiert von verschiedenen Parteien und Vereinen, erstmals durchgeführt. Seitdem hat sich das Netzwerk stetig erweitert. Insgesamt werden sich in diesem Jahr über 40 Institutionen, meist aus dem Bezirk auf der Bühne oder an Ständen daran beteiligen.

Im Anbetracht der gegenwärtigen der gegenwärtigen Wahlergebnisse, der nationalistischen und rassistischen Tendenzen gerade auch in unserem Bezirk, ist es ums so bemerkenswerter, dass diese Veranstaltung von einem breiten ehrenamtlichen Engagement lebt, dass mit viel Liebe von Bürgern dieses Bezirkes organisiert und umgesetzt wird.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Auf dem Fest werden sich die Akteure mit Infoständen und Aktionen für Menschen jeden Alters vorstellen. Mit dabei sind Spielangebote und Basteleien für die Kleinen, Quizze und Sport für Jugendliche, Informationen und Ausstellungen für die Älteren.

Zur Gesamtübersicht des Programms und der Ständeangebote geht es hier.

Pressemitteilung vom 26.8.2019: Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit der „Bunten Tour“

„Noch ist nichts verloren…?“ – Polen und Deutsche erinnern den 1. September 1939

(Wolfram Hülsemann, Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf)

Drei Mal, so habe ich gelesen, fährt ein Shuttlebus von Marzahn zum Polenmarkt über die Grenze ins östliche Nachbarland. Geschickte Handwerker aus Polen finden bei uns immer wieder Verdienstmöglichkeiten. Und wir haben kürzlich vier wunderbare Urlaubstage in der Nähe der polnischen Ostsee erlebt. Polen ist uns so nahe! Und doch ist es für uns mehr als ein inzwischen recht vertrautes Nachbarland. Denn der 1. September 1939 steht dafür als Vorzeichen. Er bleibt ein denkwürdiger Tag!

An diesem Tag vor 80 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht mit unvorstellbarer Brutalität auch gegenüber der Zivilbevölkerung unser Nachbarland. Das Militär machte den Weg frei für Mörderbanden, sogenannte „Einsatzgruppen“, die auf Befehl der Nazi-Führung willfährig Jüdinnen und Juden suchten, gefangen nahmen, sofort töteten oder in Lager verschleppten. Aber auch nichtjüdische Polen*innen wurden bei geringstem Widerstand gemordet bzw. in Arbeitslager verbracht, – die polnische Intelligenz verfolgt und ausgeschaltet. Die großen Vernichtungslager der deutschen Nazis wurden in Polen errichtet. Die polnische Nation sollte völlig vernichtet werden. Dieses wunderbare Land wurde durch Deutsche „zum mechanisierten Schlachthaus, dessen Fließband ständig die Leichen ermordeter Menschen davonträgt“, wie es der polnische Literaturnobelpreisträger Czeslaw Milosz einmal nannte. Aber, – sollten wir daran nach 8o Jahren immer noch erinnern? –  Doch stellt sich nicht  eher die Frage: Dürfen w i r  je vergessen? Ich will mich jedenfalls an diese große Katastrophe (1933 -1945) immer wieder erinnern lassen. Nicht weil ich mich damals schuldig gemacht habe, sondern weil ich Verantwortung spüre.  Dafür gibt es gute Gründe.

Solange die nachkommenden Generationen der damals im Namen Deutschlands Versklavten u. Ermordeten  das Ungeheuerliche erinnern, kann ich als Nachkomme der Tätergeneration nicht verdrängen und vergessen, was damals geschah.  Ich frage uns als Christen*innen: will das oft missdeutete Kreuzessymbol in den Kirchen unseren Blick nicht insbesondere auf die Opfer mörderischer Willkür lenken? Freilich, das emotionale Gedächtnis der Opfer und ihrer Nachkommen ist  intakter als das unsere. Wenn mein Empfinden irgendwie taub bleibt, nutze ich deshalb seit  meinem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz (bei Oświęcim, Polen) eine Übung:  Ich stelle mir meine geliebte Großmutter Gertrud vor: wie die Deutschen sie eingefangen, verschleppt und versklavt hätten. Wie sie ihr eine Nummer am Arm eintätowiert, Ihr die aschblonden Haare abrasiert und alles nahmen, was für sie wichtig war….und sehe sie schließlich auf dem Weg in die Gaskammer! Wenn sie zufällig eine Jüdin in Polen gewesen wäre, hätte sie das erlitten! Eine Übung, die ich gern „Perspektivwechsel“ nenne.  Auf diese Weise kann ich dieser scheinbar altbekannten Ungeheuerlichkeit völlig neu begegnen. – Ich gehöre doch zu den Nachfahren der anderen Seite,  den Nachkommen der Tätergeneration. – Mir bleibt die Scham (so auch unser Bundesaußenminister Heiko  Maas kürzlich im Gedenken an den Warschauer Aufstand vor Ort) und die Verantwortung für das heute und morgen. Mit veränderter Sicht dürfen wir heute mit  den Nachfahren der  Opfer gemeinsam trauern. Das ist echter Friedensschluss, – mehr als  Polenmarkt und Polenurlaub, weit mehr als verordnete Völkerfreundschaft.

Ein Friedensschluss, dessen Wert ich erkenne, wenn ich vorher an das erinnere, was mit dem September 1939 begann.

Polen hatte im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl die größten Menschenverluste der Nationen im 2. Weltkrieg: 5,65 Millionen Frauen, Männer, Kinder – ca. 95 Prozent davon waren Zivilisten

Download des Flyers als pdf-Dokument: 1.September 1939

Evangelische Gottesdienste am 1.September 2019

 Erinnerung an den Beginn des 2.Weltkrieges am 1. September 1939

9 Uhr Dorfkirche Marzahn

10.30 Uhr Gemeindezentrum Marzahn Nord, Schlesinger Straße 12

Suche den Frieden und jage ihm nach!“  Jahreswort aus Ps. 34.15

Neuer Newsletter (September/Oktober 2019) für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Liebe Leser*innen,

herzlich willkommen zum vierten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.

Am 1. September stehen die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen bevor. Mit großer Sorge werden die zu erwartenden hohen Ergebnisse für die extrem rechte AfD gesehen. Aus diesem Grund haben wir dieses Mal unseren Themenschwerpunkt auf die aktuellen zivilgesellschaftlichen Initiativen in Ostdeutschland gelegt. Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten und hoffen sehr, dass die aktuell sich in Aufbruchstimmung befindliche Zivilgesellschaft in Ostdeutschland (#unteilbar, #wannwennnichtjetzt, #AufbruchOst u.a.) weitere Erfolge in Hinsicht auf eine emanzipatorische Demokratieentwicklung erzielen kann. Außerdem berichten wir im aktuellen Newsletter – neben vielen anderen Themen – über das bevorstehende Demokratiefest Schöner Leben ohne Nazis am 7.9. auf dem Alice Salomon Platz und die interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf.

Desweiteren gibt es viele Neuigkeiten von der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, aus dem Bündnis für Demokratie & Toleranz und unseren zahlreichen Kooperationspartner*innen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu berichten.“ (Quelle: Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf)

Weiterlesen hier.

Wer den Newsletter abonnieren möchte, schreibt bitte eine Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

9.-20.9.2019: BIT⁶ Themenwochen „Solidarische Stadt“ in Marzahn-Hellersdorf

Das BIT6 TRANSFERMOBIL ist vom 09. bis 20. September zu Gast in Marzahn-Hellersdorf auf dem Alice-Salomon-Platz.

Unter dem Motto „(G)lokale Perspektiven auf eine Solidarische Stadt“ beteiligen wir uns an den diesjährigen Berliner Freiwilligentagen „engagement.macht.demokratie“ und der Berliner Engagementwoche „DEMOKRATISCH.ENGAGIERT! Für ein lebenswertes, ein solidarisches Berlin“.

In Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin und zusammen mit den im Kiez engagierten Akteuren wollen wir aufzeigen, wie vielfältig die Perspektiven und Möglichkeiten für eine solidarische Stadtentwicklung sind.

BIT6 und ASH VERANSTALTUNGEN

Montag, 09. September  | 16-19 Uhr
Fishbowl:
„(G)lokale Perspektiven auf Berlin als Solidarische Stadt“
Audimax der ASH Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Anmeldung bis 04. September via Eventbrite

Donnerstag, 19. September  | 16-19 Uhr
Offenes Dialogforum: „Solidarische Kieze selbst gestalten – zwischen engagement.macht.demokratie“
Audimax der ASH Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Anmeldung bis 16. September via Eventbrite

BEGLEITPROGRAMM IM UND UM DAS TRANSFERMOBIL

Vom 9. bis 20. September stellen Initiativen, Organisationen, Bündnisse oder Forschungsprojekte ihre Projekte, Workshops, Filme, Ausstellungen, Theaterstücke oder Mitmach-Aktionen im und um das TRANSFERMOBIL vor.

Unser TRANSFERMOBIL dient den Projekten, Trägern und Organisationen im Kiez als Anlaufstelle, Treffpunkt und Info-Büro, um ihren Beitrag zur Entwicklung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Stadtentwicklung aufzuzeigen.

Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm erhalten Sie hier

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„Erich Kästner in Marzahn“

Zu einer historischen Spezialführung mit dem Titel „Erich Kästner in Marzahn“ lädt die AG Erinnerungskultur des Frauentreffs HellMa am Fr., 30.08., in die Gärten der Welt ein. Die Dauer der Führung beträgt 1,5 Stunden.

Karla B. Hofmann erzählt an verschiedenen Stellen in den Gärten der Welt über Erich Kästner, zeigt Bezugspunkte zum Ort auf und liest aus verschiedenen literarischen Werken von Erich Kästner. Lassen Sie sich überraschen!

Der Treffpunkt ist am Fr., 30.08., um 14 Uhr an der Seilbahnstation Blumberger Damm/Eingang Gärten der Welt.

Als Kosten fällt der reguläre Eintritt sowie 2,00 Euro zusätzlich pro Erwachsener an.

Um Anmeldung beim Frauentreff HellMa unter Tel. (0 30) 54 25 057 bzw. per E-Mail unter info@frauentreff-hellma.org wird gebeten.

Im Übrigen ist die AG Erinnerungskultur beim Frauentreff HellMa, die sich alle zwei Monate trifft, offen für weitere Interessierte. Die nächsten Termine sind Di., 24.9., sowie Di., 26.11., jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr.

Quelle

Pressemitteilung: Vielfalt, Respekt und Akzeptanz für alle Menschen in Marzahn-Hellersdorf!

Berlin, den 08.08.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Vielfalt, Respekt und Akzeptanz für alle Menschen in Marzahn-Hellersdorf!

Am 3. August griff eine Gruppe Jugendlicher einen Transmann und seine Begleiter*innen an. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf verurteilt diese Gewalttat aufs Schärfste. Unser Bezirk steht für eine bunte Vielfalt, für Respekt und Akzeptanz. Damit ist verbunden, dass jede*r, gleich welcher geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung, sich zu jeder Zeit frei und sicher in unserem Bezirk bewegen können muss. Wir werden mit aller Kraft dafür eintreten, dass das so bleibt. Wir werden allen entgegen treten, die Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion oder eben ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung ausgrenzen, beleidigen oder tätlich angreifen. Wir begrüßen, dass der Übergriff beim Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf gemeldet wurde und fordern alle Mitbürger*innen auf, entsprechende Taten im Bezirk den Partnerschaften für Demokratie (pfd-mh@sfiftung-spi.de)   zu melden.

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler im Namen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

BfDT M-H (PM 34)_Vielfalt, Respekt und Toleranz für alle Menschen

 

17.8.2019: Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen

„AUFRUF: „Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen – für Gegenwart und Zukunft“ am Samstag 17. August 2019, 10:30 Uhr am Berliner Alexanderplatz / Weltzeituhr

Das Berliner Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft alle Menschen auf, am 17.8. gemeinsam auf die Straße zu gehen und sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der deutschen Vergangenheit und ein weltoffenes und tolerantes Berlin einzusetzen. Anlass ist der Todestag des rechtskräftig verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Heß, der sich am 17. August 1987 im Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau das Leben nahm. Vertreter des Neonazismus versuchen seitdem immer wieder, dieses Datum zu instrumentalisieren, indem sie bei Kundgebungen die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Verstrickung von Rudolf Heß verharmlosen und verleugnen. Derartige Aktionen haben, ebenso wie die Entwicklungen der letzten Monate und Jahre gezeigt, dass nationalsozialistisches Gedankengut nicht der Vergangenheit angehört. Dies nehmen wir nicht unwidersprochen hin!

Wir wollen auch dieses Jahr erneut zeigen, dass wir für eine Erinnerungskultur einstehen und Verantwortung für die Verbrechen der NS-Zeit übernehmen. Damit setzen wir uns für die Bewahrung und den Schutz einer offenen und demokratischen Gesellschaft ein. Die deutsche Geschichte ist uns Mahnung zum Handeln: die Gräuel der nationalsozialistischen Diktatur dürfen sich nicht wiederholen!

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung, denn nur mit Ihnen können wir ein starkes Zeichen setzen!

10:30 Uhr auf dem Alexanderplatz an der Weltzeituhr
Redebeiträge: Sonja Staack (DGB Berlin-Brandenburg), Bischof Dr. Markus Dröge (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), Bernd Streich (Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin) und weitere Redner_innen (angefragt)

Auf der Kundgebung bekommen Sie auch Informationen zu aktuellen Entwicklungen der rechtsextremen Szene Berlins und zu weiteren Veranstaltungen, die von anderen Gruppierungen am 17.8.2019 in Berlin durchgeführt werden.“

Quelle und FB-Event hier.

Internetseite des Bündnisses:
www.berlin-weltoffen.de
www.facebook.com/BuendnisBerlin

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Aktionsfonds Partnerschaft für Demokratie in Marzahn-Hellersdorf: Zweiter Aufruf 2019

Im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf wurde im Jahr 2019 erneut ein Aktionsfonds für Kleinprojekte aufgelegt.

Wir rufen Bürger*innen jeden Alters, Initiativen oder freie Träger auf, sich mit kreativen Projektideen für Toleranz und Demokratie einzusetzen und dabei ein Zeichen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen.

Dabei können Projekte bis zu einer Höhe von 600 € gefördert werden. Unterstützt werden können Projekte, die im Bezirk umgesetzt werden. Frühestmöglicher Projektstart ist der 10.09.2019. Die Projekte müssen bis 13.12.2019 abgeschlossen sein.

Für Interessierte findet zur Vorbereitung der Projektanträge am 19.08.2019 von 17 bis 20 Uhr ein Workshop „Von der Idee zum fertigen Projektantrag“ in der FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf statt. Sie sind herzlich eingeladen!

Wir haben im ersten Halbjahr bereits neun Projekte gefördert und freuen uns über weitere spannende Vorhaben zur Förderung der Demokratie und Toleranz in unserem Bezirk!

Mit herzlichen Grüßen

Jochen Gollbach

Leiter der FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf.

PM_2019_08_02_PfD-Zweite_Runde

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Plakate und Flyer für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 sind da!

Die Flyer- und Plakatmotive für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 sind da! Ihr könnt die Flyer und Plakate in den kommenden Tagen zum Verteilen im Büro der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf im Rathaus Hellersdorf abholen!

Ansonsten könnt Ihr Euch das Motiv auch hier zum Ausdrucken herunterladen:

SLON_2019_Plakat_A3_FREIGABE_1

SLON2019_DIN A6_FREIGABE_1

FB-Event hier.

Mehr Infos zum Fest gibt es hier.

Ausstellung „Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“ im Abgeordnetenbüro Regina Kittler/Manuela Schmidt

Die Ausstellung „Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“ vom bezirklichen Bündnis für Demokratie und Toleranz ist ab sofort im Abgeordnetenbüro Regina Kittler/Manuela Schmidt zu sehen!

Unser Abgeordnetenbüro zeigt bis Ende Juli in den Büroöffnungszeiten die Ausstellung „Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“ vom bezirklichen Bündnis für Demokratie und Toleranz. Die Ausstellung dokumentiert die Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf und informiert über die Familiengeschichten der größtenteils in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordeten Juden unseres Bezirkes.

Quelle

Adresse: Helene-Weigel-Platz 7 (Gewerbeeingang), 12681 Berlin

Newsletter für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf – Juli/August 2019

Neuer Newsletter (Juli/August 2019) für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Liebe Leser*innen,

herzlich willkommen zum dritten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.

Seit dem letzten Newsletter ist wieder einiges geschehen im Bezirk! Wir werden Euch im Folgenden u.a. über die Europawahlergebnisse im Bezirk, den frisch erschienenen Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2018, den Stand der Planungen für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 und vieles mehr aus dem Bereich der Demokratieentwicklung berichten.

Große Sorge bereitet uns der offensichtlich neonazistisch motivierte Mord an dem CDU-Politiker und Präsidenten des Regierungspräsidiums Kassel, Walter Lübcke. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie bzw. seinen Angehörigen! Wer mehr Hintergrundinfos zum vermutlichen Mörder und seinen Verstrickungen in die militante Naziszene erfahren möchte, sei der Rechercherartikel von „Exif“ ans Herz gelegt. Welches Ausmaß die Bedrohung zivilgesellschaftlich engagierter Menschen und Politiker*innen durch die rechte Szene mittlerweile annimmt, zeigen die diversen „Todeslisten“, die in diesen Kreisen verbreitet werden: Rechtsextreme Todeslisten und Feindeslisten – eine Übersicht Wir werden uns von alledem aber auch weiterhin nicht einschüchtern lassen und uns auch in Zukunft mit den vielen solidarischen Menschen im Bezirk gegen Rassismus & Rechtsextremismus und für ein friedliches Miteinander einsetzen!

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12. September: Neutralität – ohne uns!

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf empfiehlt Euch die gemeinsame Veranstaltung der Kolleg*innen von den Fach- und Netzwerkstellen Pankow und Lichtenberg zum Thema „Neutralitätsgebot“:

Liebe Engagierte, liebe Kolleg_innen,

von rechtspopulistischer Seite wird das sogenannte „Neutralitätsgebot“ immer wieder eingesetzt, um Projekte und freie Träger in Berlin zu diskreditieren.

Hierbei geht auch um die Definitionsmacht über Begriffe wie demokratisch, Neutralität oder Meinungsfreiheit. Was steht hinter der Instrumentalisierung dieser Begriffe und wie sollte man damit umgehen?

Dazu wollen wir – die Fach- und Netzwerkstellen von Pankow und Lichtenberg – gemeinsam ins Gespräch kommen:

Am 12. September von 18-20 Uhr laden wir zur Diskussion mit spannenden Podiumsgästen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung ein.

Weitere Infos befinden sich in der Einladung hier als pdf-Dokument: 2019-2703-Einladung_neutralitaet

Beste Grüße

Claudia Pilarski & Annika Eckel

Hier findet Ihr auch noch einen ausführlichen und sehr lesenswerten Artikel von Annika Eckel zum Neutralitätsgebot: Neutral bekommt ihr nicht

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Bezirksmuseum: ausgegrenzt – verfolgt – ermordet Sinti und Roma in Lichtenberg 1933 – 1945

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf legt Euch folgende Ausstellung im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf ans Herz:

ausgegrenzt – verfolgt – ermordet
Sinti und Roma in Lichtenberg
1933 – 1945

Ausstellungsdauer
17. Juni bis 23. August 2019

Öffnungszeiten: Mo – Fr jeweils 10 – 18 Uhr

Ort: HAUS 1 – Alt-Marzahn 51

Dem Völkermord der Nationalsozialisten fielen viele in Lichtenberg lebende Sinti und Roma zum Opfer. Das Zwangslager in Marzahn – damals Ortsteil von Lichtenberg – war der Internierungsort hunderter in Berlin verhafteter Menschen. Fast alle wurden in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. Einige wenige überlebten. Stellvertretend für viele Ungenannte werden einige Schicksale vorgestellt, die mit den historischen Vorgängen im ehemaligen Bezirk Lichtenberg verbunden sind.

Ausstellung mit freundlicher Unterstützung des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

Quelle

Anmeldebogen zur Bunten Tour Hellersdorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in diesem Jahr wollen wir wieder zeigen, wie bunt Hellersdorf ist. Wir setzen ein Zeichen Toleranz und Vielfalt. Die Tour findet wie in den vergangenen Jahren im Rahmen des Bezirksfestes „Schöner leben ohne Nazis“ (SLON) und dem Auftakt der Interkulturellen Tage statt. Dabei sein könnt Ihr mit allem, was Ihr zur Verfügung habt (Bollerwagen, Kinderwagen, Roller und Anderes). Es darf auch ordentlich Krach gemacht werden. Wer Musikinstrumente hat, kann diese gern mitbringen. Auf dem Theaterplatz kann ab 10.00 Uhr gebastelt werden. Mit bunten Hüten, Bändern, Luftballons und hübsch geschminkt geht es dann gegen 12.00 los. Anmeldeformular und einige Bilder sind als Anlage beigefügt.

Ein ganz wichtiger Aufruf noch. Leider kann die Kudepo in diesem Jahr nicht dabei sein. Sie haben den Zug immer mit Musik und bunt geschmückt angeführt. Wer kann diesen Part übernehmen. Im Bild in der Anlage könnt ihr sehen, wie das Auto aussah. Bei Fragen wendet euch bitte gern an mich.

Die Tour wird auch in diesem Jahr vom Theaterplatz/Louis-Lewin-Straße über die Albert Kunz Straße, Lichtenhainer Straße, Kastanienboulevard zum Alice Salomon Platz führen. Das ist nur eine grobe Richtung, wir werden an verschiedenen Einrichtungen halten und kleine Programmpunkte aufführen.

Wer macht mit? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Füllt den Anmeldebogen aus und schickt ihn bis zum 27.07.2019 an mich zurück: Gabriele.Kokel@ba-mh.berlin.de Noch ein Hinweis auf, wer ein Angebot bei dem Bezirksfest SLON am 07.09.2019 auf dem Alice Salomon Platz machen will, kann sich auch noch anmelden.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung. Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung.

Viele Grüße

Gabriele Kokel

Koordinatorin Förderung und Gestaltung

Anmeldeformular:

anmeldeformular bunte tour

Der Aufruf zur Standanmeldung und das Anmeldeformular für das SLON am 7.9.2019 befindet sich hier: http://buendnis.demokratie-mh.de/2019/schoener-leben-ohne-nazis-aufruf-zur-standanmeldung/

Den Aufruf zur Beteiligung am Fotoprojekt 40 Jahre Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf findet Ihr hier: http://buendnis.demokratie-mh.de/2019/aufruf-zur-beteiligung-an-fotoprojekt-zum-thema-40-jahre-demokratieentwicklung-in-marzahn-hellersdorf/

Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Erste Informationen über das diesjährige Schöner leben ohne Nazis finden sich auf dieser Webseite. Erste Standanmeldungen sind eingetroffen, wer sich noch beteiligen möchte, findet das Anmeldeformular weiter unten.

Wir freuen uns schon auf Musikbeiträge von Thomas Krüger – Mr. Pianoman, Knattertones und Schrottgrenze.

Wir sehen uns am 7.9.19!

Am 7. September 2019 findet nunmehr zum elften Mal das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz statt.

„Schöner leben ohne Nazis“ wurde es vor 11 Jahren, initiiert von  verschiedenen Parteien und Vereinen, erstmals durchgeführt. Seitdem hat sich das Netzwerk stetig erweitert. Insgesamt werden sich in diesem Jahr über 40 Institutionen, meist aus dem Bezirk auf der Bühne oder an Ständen daran beteiligen.

Im Anbetracht der gegenwärtigen der gegenwärtigen Wahlergebnisse, der nationalistischen und rassistischen Tendenzen gerade auch in unserem Bezirk, ist es ums so bemerkenswerter, dass diese Veranstaltung von einem breiten ehrenamtlichen Engagement lebt, dass mit viel Liebe von Bürgern dieses Bezirkes organisiert und umgesetzt wird.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Auf dem Fest werden sich die Akteure mit Infoständen und Aktionen für Menschen jeden Alters vorstellen. Mit dabei sind Spielangebote und Basteleien für die Kleinen, Quizze und Sport für Jugendliche, Informationen und Ausstellungen für die Älteren.

Bühnenprogramm:

Ankunft der BUNTEN TOUREN und Grußworte

Thomas Krüger – Mr. Pianoman & Sarah Sahlström

Tanzgruppe Reistrommel e.V.

Knattertones

Schrottgrenze

Stände

Sie wollen sich mit ihrer Initiative, Einrichtung oder ihrem Verein beteiligen? Dann füllen Sie bitte nebenstehendes Formular aus und senden es uns zu!

Quelle

Angriffe auf LaLoKa – Solidaritätsadresse des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Eine Solidaritätsadresse des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf an die Macher*innen des LaLoKa:

LaLoKa, ein Zufluchtsort, ein Ort, an dem man seine Familie treffen kann, zumindest im Internet, ein Ort gemeinsamer Aktivitäten, ein Ort großen persönlichen Engagements, ein Ort der Bürgergesellschaft wird schon vor seiner Wiedereröffnung immer wieder von menschenfeindlichen und missgünstigen Menschen angegriffen.

Wir, das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf, verurteilen diese Angriffe scharf. Wir sind solidarisch mit den dort Engagierten und (auch) insbesondee mit den Nutzer*innen des Internetcafés.

Für das Bündnis
Henny Engels und Beatrice Morgenthaler
Sprecherinnen

Schöner leben ohne Nazis – Aufruf zur Standanmeldung

Wir dokumentieren den Aufruf zur Standanmeldung auf dem SLON am 7.9.2019:
Guten Tag allerseits,
 
in diesem Jahr findet bereits zum 11ten Mal „Schöner Leben Ohne Nazis“ statt.
 
In der Anlage finden Sie die Standanmeldung, in der Sie auch gern kurze Beiträge im Bühnenprogramm anbieten können. Als weitere Anlage füge ich den Aufruf bei, der für eine Beteiligung an einer Fotoausstellung über die Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf wirbt. Unsere Idee ist es, eine Ausstellung mit demokratischen Initiativen zu gestalten.
 
Wenn Sie Ihre Angebote planen, bedenken Sie bitte, dass es vor allem auch um Interaktion gehen soll – nicht nur um Flyerverteilen.
 
Die Parteien, die Mitglied im Bündnis für Demokratie sind, werden automatisch dem Bündnisstand zugeordnet. Andere Parteienstände wird es nicht geben. Wer sich auch unter dem Dach des Bündnisstandes versammeln will, kann dies im Formular angeben. Der Bündnisstand wird ein (ggf auch zwei) großer Pavillon mit Einzeltischen für die Mitglieder sein.
Ich freue mich über zahlreiche und zeitnahe Rückmeldungen, da es uns und vor allem mir die Arbeit erleichtert.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Martin Kleinfelder
 
Roter Baum Berlin
Stendaler Straße 43, 12627 Berlin
Fon: +49 30 99281840 Fax: +49 30 99281842
www.roter-baum-berlin.de

Neue Erkenntnisse zur Verfolung der Sinti und Roma

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Eine Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma während der Nazizeit wird im Bezirksmuseum eröffnet. Sie vermittelt neue Informationen über das Zwangslager in Marzahn.

Unter dem Titel „ausgegrenzt-verfolgt-ermordet“ präsentiert die Schau Ergebnisse einer mehrjährigen Recherche. Sie wurde im Auftrag des Bezirksamts Lichtenberg erstellt. Untersucht wurde, wie Menschen im Bezirk Lichtenberg, zu dem damals Marzahn gehörte, mit der Minderheit der Sinti und Roma umgegangen sind.

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Aus unserem Leben – Biografische und interaktive Ausstellung Lebensgeschichten, DDR & Wiedervereinigung

Vernissage am Freitag im „Bunten Haus“ in Hellersdorf

07.06.2019 – 21.06.2019

Aus unserem Leben – Biografische und interaktive Ausstellung Lebensgeschichten, DDR & Wiedervereinigung

Was hat mich geprägt?
Wie habe ich die Zeit vor, während und nach der Wiedervereinigung erlebt?
Was wünsche ich mir für Marzahn-Hellersdorf heute und in Zukunft?

Lebensgeschichten von Menschen, deren Leben durch den Mauerfall beeinflusst und geprägt wurden, erhalten auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung selten Aufmerksamkeit im öffentlichen Bewusstsein. Das Projekt »Erzählt und Zugehört!« möchte das ändern.

Vom 07. bis zum 21. Juni 2019 lädt das Projekt »Erzählt und Zugehört! Lebensgeschichten im Dialog« zur interaktiven Ausstellung „Aus unserem Leben“ ein. Es werden Arbeiten einer Biografiegruppe präsentiert, die sich ein halbes Jahr lang über ihre Lebensgeschichten sowie ihre Prägung durch die DDR und die Wiedervereinigung ausgetauscht hat. Mit der Ausstellung wollen wir zur Diskussion und zum Austausch einladen. Der Eintritt ist frei.

Daten auf einen Blick
Eröffnung: Freitag, 07. Juni 2019, 18 Uhr
Führungen durch die Ausstellung:
Di, 11. Juni 13-18 Uhr
Fr, 14. Juni 14-17 Uhr
Mo, 17. Juni, 14.30-18Uhr
Abschlussveranstaltung: Freitag, 21. Juni 2019, 18 Uhr

Gerne können Sie sich anmelden unter:
zugehoert@stiftung-spi.de

Marzahn-Hellersdorf im „Buntes Haus“, Hellersdorfer Promenade 14

Quelle

19-06-07_Erzähltundzugehört EZ – Version 119-06-07_Erzähltundzugehört Poster Version 1

Ausstellungseröffnung „ausgegrenzt – verfolgt – ermordet“ im Bezirksmuseum Marzahn –Hellersdorf

Pressemitteilung vom 03.06.2019

Bezirksstadträtin Juliane Witt eröffnet am Freitag, dem 14. Juni 2019 um 18:00 Uhr zusammen mit Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst eine Ausstellung über Sinti und Roma, die während des Nationalsozialismus in Lichtenberg verfolgt worden sind. Die Kuratorin der Ausstellung Barbara Danckwortt führt in das Thema ein. Musikalisch wird der Abend von Martin Weiss und Gigi Reinhardt begleitet.

Die Schau des Museums Lichtenberg im Stadthaus „ausgegrenzt – verfolgt – ermordet“ präsentiert die Ergebnisse einer mehrjährigen Recherche. Untersucht wurde, wie Menschen in Lichtenberg mit der Minderheit der Sinti und Roma umgegangen sind. Dazu hatte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Lichtenberg dem Museum 2014 den Auftrag erteilt. Die BVV Marzahn-Hellersdorf regte im Jahr 2018 eine Präsentation auch in Marzahn-Hellersdorf an, dessen Ortsteile bis 1979 zu Lichtenberg gehörten. Diesem Wunsch folgten die Museumsleitungen in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg gerne.

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Reaktion auf die Wahlerfolge der AfD im Bezirk?

Berlin, den 29.5.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Reaktion auf die Wahlerfolge der AfD im Bezirk?

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf ist besorgt über die erneuten Wahlerfolge der rechtsradikalen AfD. Die AfD (19 Prozent) erzielte im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ihr berlinweit bestes Ergebnis – sie blieb lediglich zwei Prozentpunkte hinter der Linken (21 Prozent).

Insbesondere in den Plattenbaugebieten in Marzahn-NordWest und Hellersdorf-Nord befinden sich einige AfD-Hochburgen. Die AfD konnte hier Ergebnisse von über 20 % bis hin zu 33% im Stimmbezirk 10304 in Hellersdorf im Umfeld der Tangermünder Straße erreichen (hier kommen noch 1,9 % der neonazistischen NPD hinzu). Im benachbarten Wahllokal 10303 waren es 31,7 Prozent für die AfD. Aufgrund der hohen Wahlergebnisse lässt sich festhalten, dass die AfD ihre bisherigen Hochburgen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf auf hohem Niveau halten konnte. (https://www.wahlen-berlin.de/wahlen/EU2019/AFSPRAES/ergebnisse_bezirk_10.html)

Insgesamt fällt ein Nord-Süd-Gefälle im Bezirk auf, wenn man die Ergebnisse der einzelnen Wahlbezirke betrachtet: die AfD schnitt besonders in den Plattenbaugebieten von Marzahn-Hellersdorf überdurchschnittlich gut ab. „In den besser situierten Siedlungsgebieten, wo viele mit höherem Bildungstand wohnen, wurde im Bezirksvergleich überdurchschnittlich Grün und auch CDU gewählt. Die SPD verlor nahezu überall Prozentpunkte. Die Linke bekam viele Stimmen vor allem in jenen Plattenbaugebieten, wo es noch viele Erstbezieher der Wohnungen gibt.“ (https://www.lichtenbergmarzahnplus.de/europawahl-2019-gruene-im-hoehenflug/) Weiterlesen …

AWO lädt zum 6. Roma-Kulturtag ein

Pressemitteilung von Dr. Sufian Weise:

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2019 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 6. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der 40 Jahre Marzahn-Hellersdorf am 7. Juni 2019 von 15 bis 18 Uhr in der Jugend- und Freizeit Einrichtung „Villa-Pelikan“ Hellersdorfer Straße 27, 12621 Berlin organisieren und veranstalten.

Der 6. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet. Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Stadtteil lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis fünften Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 6. nicht verpassen?

Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?

Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?

Wir heißen Sie am 7. Juni ganz herzlich willkommen. Freier-Eintritt.

Kontakt:

Dr. Sufian Weise Projektleiter

Pressemitteilung als pdf-Dokument: 19-05-28_Pressemitteilung zum 6. Roma-Kulturtag

Flyer: Flyer_aktuell_klein

Verein Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf e.V. jetzt offiziell!

Seit Kurzem ist unser Verein Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf e.V. offiziell registriert. Somit könnt Ihr uns zukünftig auch Spenden zukommen lassen! Wir freuen uns natürlich über jede Form von finanzieller Unterstützung –  egal ob klein oder groß! Auf alle Fälle haben wir zivilgesellschaftlich noch einiges vor im Bezirk und wollen auch unsere Öffentlichkeitsarbeit u.a. in Form von Bündnis-Merchandise verstärken!

Im Folgenden nochmal unsere Bündnis-Grundsätze und die Kontoverbindung für Eure Spenden:

Marzahn-Hellersdorf ist ein Ort der Vielfalt – und muss es bleiben.

Der Bezirk bietet allen Menschen – unabhängig von ihrem Alter oder religiösen Bekenntnis, ihrer Herkunft, ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung oder ihrer sozialen Situation – Raum zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Uns liegt daran, in Marzahn-Hellersdorf eine Atmosphäre zu erhalten und zu stabilisieren, die es Menschen ermöglicht, sich ohne Vorurteile zu begegnen, neugierig und unvoreingenommen aufeinander zuzugehen.

Wir sind Menschen, die hier zuhause sind und denen Marzahn-Hellersdorf am Herzen liegt als ein freundlicher, vielfältiger, einladender und weltoffener Berliner Bezirk.

Unsere Partner*innen sind Bürger*innen, demokratische Vereine, Träger, Einrichtungen in Marzahn-Hellersdorf.

Wir wollen zur Blickerweiterung beitragen, aufklären, Projekte und Bildungsangebote initiieren und durchführen, um ein demokratisches Miteinander ALLER in Marzahn-Hellersdorf zu stärken. Wir wenden uns damit gegen rassistische, menschenverachtende Einstellungen, Propaganda und Gewalt.

Kontakt: Vorsitzende Henny Engels – Tel. 0172 24 88 719

Spendenkonto:

IBAN: DE66 3706 0193 6010 1390 13

BIC: GENODED1PAX

Der Spendenflyer als pdf-Dokument zum Download: Bündnis für Demokratie und Toleranz Vereinsflyer

 

Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2018 ist erschienen!

Einen Tag nach der Europa- bzw. den Kommunalwahlen in verschiedenen Bundesländern und den damit einhergehenden hohen Wahlergebnissen für die extreme Rechte in den verschiedenen europäischen Ländern, sowie in Ostdeutschland als auch hier im Bezirk, erscheint der Demokratiebericht für Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2018. „Im Bericht findet sich ein buntes Spektrum vielfältiger Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren, denen ein solidarisches und demokratisches Miteinander aller im Bezirk lebenden Menschen wichtig ist und die dafür vielfältige Aktionsformen entwickelt haben.“ (Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf)

Durch den Trägerwechsel bei der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (bis Ende 2018 firmierte diese unter dem Zusatznamen „Polis*“) zum Jahreswechsel 2018/2019, erscheint der Demokratiebericht für das Jahr 2018 in Kooperation von der pad (präventive altersübergreifende Dienste) gGmbH als neuer Träger der Koordinierungsstelle und den Projekten „Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf“ sowie den beiden externen Koordinierungs- und Fachstellen der „Partnerschaft für Demokratie Marzahn“ und der „Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf“ in Trägerschaft der Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut Berlin).

Im ersten Teil des Demokratieberichtes wird die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ihre Arbeit vorstellen. Daran anschließend werden vom  Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf die aktuellen Fallzahlen für das Jahr 2018 im Bezirk vorgestellt, es wird eine vergleichende Auswertung vorgenommen und ein Fazit gezogen.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Demokratieberichtes im zweiten Teil soll allerdings weniger auf den Aktivitäten der extremen Rechten im Bezirk liegen, sondern vielmehr auf praktischen Beispielen aus dem Bereich der  Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf. Wir wollen sichtbar machen, wie vielfältig die Aktivitäten der Zivilgesellschaft sind und damit einen motivierenden und aktivierenden Beitrag für noch mehr Engagement im Bezirk leisten.

Im letzten Teil des Berichtes werden aus den bestehenden zivilgesellschaftlichen Strukturen Schlussfolgerungen für die weitere Demokratieentwicklung und damit einhergehend mögliche Handlungsideen entwickelt.

Wir wünschen Euch/Ihnen eine spannende Lektüre und die eine oder andere Anregung zur Weiterentwicklung der zivilgesellschaftlichen Strukturen in Marzahn-Hellersdorf! Für einen bunten, lebenswerten und solidarischen Bezirk!

Hier geht es zum Download des Demokratieberichtes: 19-05-27_Demokratiebericht2019-web_finale Version

Eine Druckversion wird Mitte Juni auf Anfrage zur Verfügung stehen!

Moritz Marc – Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung

Web:   vielfalt-mh.pad-berlin.de

Facebook:  www.facebook.com/koordinierungsstellemh

Twitter:   @demokratiemahe

E-Mail:   koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Telefon:   030 – 92257140  0152 – 31 77 13 83 (Signal/WhatsApp)

 

„Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf haben gewählt: Die Linke behauptet sich“ – Artikelübersicht zu den Europa- und Kommunalwahlen

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet über die Ergebnisse der Europawahl in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg:

Lichtenberg/Marzahn-Hellersdorf. Die Ergebnisse der Europawahl in beiden Bezirken bestätigen den Trend der vergangenen Jahre: Die Linke, die seit mehr als zwei Jahrzehnten die politische Führung in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf innehat, bleibt an der Spitze. Während sich der Großteil von Berlin für Grün entschied, ist Rot (noch) die dominierende Farbe in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Auch zwei andere Bezirke präferierten andere Farben als Grün: In Spandau und Reinickendorf erhielt die CDU die meisten Stimmen.

Weiterlesen

An dieser Stelle dokumentieren wir spannende Berichte und Analysen zur Diskussion über die Wahlergebnisse bei der Europawahl und auch den zeitgleich stattgefundenen Kommunalwahlen in mehreren Bundesländern:

Übersicht über die Wahlergebnisse:

Europawahl: Die Ergebnisse in Berlin-Marzahn-Hellersdorf („rbb“, 26.5.2019)

Europawahl 2019: So hat Berlin gewählt (Interaktive Wahlkarte der „Berliner Morgenpost“, 27.5.2019)

Wahlbezirke im Fokus – Viel Grün, wenig Rot – So hat Berlin gewählt  („rbb“, 28.5.2019)

Berichte, Kommentare und Analysen:

Kommunalwahlen 2019: Ergebnisse sind Seismograph von Demokratieverdrossenheit und Verharmlosung von Rechtsextremismus (Amadeu-Antonio-Stiftung, 27.5.2019)

Rechte Parteien bei der Europawahl: Einmarsch mit halber Truppenstärke („taz“, vom 27.5.2019)

Sechs Auffälligkeiten: Was uns die Europawahl in Berlin zeigt („rbb24“, 27.5.2019)

Europawahl 2019 – So haben die Berliner in den Bezirken gewählt („Berliner Zeitung“, 27.5.2019)

Europawahl: AfD etabliert sich im Osten („Endstation Rechts“, 27.5.2019)

Kommunalwahl in Brandenburg: „Wutstil kommt in die Parlamente“ („taz“, 27.5.2019)

Wahlergebnis in Ostdeutschland: Ernstfall Ost („Zeit Online“, 27.5.2019)

Soziologe über AfD-Wahlerfolg im Osten: Demokratische Strukturen müssen gestärkt werden („Deutschlandfunk Kultur“, 27.5.2019)

Rechtsruck bei den Kommunalwahlen: AfD-Erfolge im Osten – die Ergebnisse im Überblick („Beltower News“, 27.5.2019)

Europawahl in Brandenburg: Der AfD-Wahlsieg zeigt den fehlenden Willen zum Dialog („Berliner Zeitung“, 27.5.2019)

Auf dem Weg nach rechts („German foreign policy“, 27.5.2019)

Nach Europawahl: Ist die AfD die neue Ost-Partei? („Zeit Online“, 27.5.2019)

Radikale Enklaven: Wo jeder Dritte rechtsnational wählt („Tagesspiegel“ vom 28.5.2019)

AfD-Erfolge im Osten: Rechtsaußen besetzt („Spiegel-Online“, 28.5.2019)

Berlin-Ergebnisse zur Europawahl: Grüne in sechs Bezirken über 30 Prozent („Tagesspiegel“, 28.5.2019)

Feindbild Migration überzeugt nicht mehr („Migazin“, 28.5.2019)

Die Ergebnisse der Europawahl in Marzahn-Hellersdorf („Berliner Woche“, 29.5.2019)

Der Osten und die AfD – Die Spaltung könnte sich noch verstärken („Deutschlandfunk“, 29.5.2019)

Der unheimliche Aufstieg der AfD in Ostdeutschland („Berliner Morgenpost“, 30.5.2019)

Wer rechts wählt, muss nicht ungebildet sein („Der Freitag“, 2.6.2019)

Gebt den Osten nicht auf! („Frankfurter Rundschau“, 3.6.2019)

Trotz 20 Prozent in Brandenburg – „Die AfD hat nirgendwo eine Vormachtstellung“ („Tagesspiegel“, 5.6.2019)

 

83. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn

Sonntag | 2. Juni 2019 | 12.30 Uhr | Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn,

Otto-Rosenberg-Platz 12681 Berlin-Marzah

83. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn

Die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin -Brandenburg Petra Rosenberg bittet Sie anlässlich des 83. Jahrestages der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn zu einer Gedenkstunde

Begrüßung

PETRA ROSENBERG Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e. V.

Ansprachen

DAGMAR POHLE Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf

ISIDORA RANDJELOVIĆ Vorsitzende RomaniPhen e.V.

PETRA JACHALSKI Vorsitzende des Ökumenischen Forums Berlin-Marzahn e. V.

Kranzniederlegung am Gedenkstein für Sinti und Roma auf dem Parkfriedhof Marzahn

Gebet

PATER JOSEF KAHMANN Pfarrer der katholischen Gemeinde Von der Verklärung des Herrn

Im Anschluss Empfang im Don-Bosco-Zentrum, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin

Musikalische Umrahmung MARTIN WEISS Geige | JANKO LAUENBERGER Gitarre

Download der Einladung hier: Einladung_Kranzniederlegung zum 83. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma

Aufruf zur Beteiligung an Fotoprojekt zum Thema 40 Jahre Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Im Rahmen der Vorbereitungen zum diesjährigen bezirklichen Demokratiefest „Schöner Leben ohne Nazis“ am 7.9.2019 auf dem Alice-Salomon-Platz, hat die Arbeitsgruppe des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in Marzahn-Hellersdorf die Idee entwickelt zum 40. Geburtstag unseres Bezirkes und des 30. Jahrestages der „Wende“, eine Ausstellung zum Thema Demokratieentwicklung zu machen.

Wir möchten alle Bürger*innen in Marzahn-Hellersdorf dazu aufrufen in ihren privaten Archiven und/oder Unterlagen nach Bildmaterial, Zeitungsartikeln, Flyern, Plakaten oder ähnlichem zum Thema Demokratie(entwicklung) in Marzahn-Hellersdorf zu suchen und uns gegebenenfalls das entsprechende Material zur Umsetzung unserer Ausstellungsidee zur Verfügung zu stellen.

Ihre Impressionen bzw. Materialen können einen tollen Beitrag dazu leisten, ein vielseitiges Bild der Demokratieentwicklung in unserem Bezirk widerzuspiegeln. Egal ob politische Jugend- und Subkulturen noch zu DDR-Zeiten in den 80ern oder auch in der Nachwendezeit, verschiedene Protestformate (Anti-Hartz-IV-Proteste über Antinaziproteste bis hin zu Mieter*innenprotesten u.a.) oder selbstorganisierte Beteiligungsmodelle in den einzelnen Stadtteilen – all das soll abgebildet werden, um die Diversität der Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf aufzuzeigen. Natürlich können hierzu auch die Schattenseiten zählen (z.B. militante Naziszene oder Hooligans).

Wir werden mit Ihrer Hilfe versuchen die ganze Bandbreite der Demokratieentwicklung in den vergangenen 40 Jahren abzubilden. Um ein möglichst vollständiges und diverses Bild vermitteln zu können, sind wir allerdings auf Ihre aktive Zuarbeit angewiesen!

Bitte senden Sie Ihr Material (inklusive einer Einverständniserklärung zur Veröffentlichung – siehe: https://www.mahe40.berlin/upload.php) via E-Mail an Martin Kleinfelder vom Roten Baum: demokratie@roter-baum.berlin

Mit solidarischen Grüßen & vielen Dank für Ihr Engagement

Arbeitsgemeinschaft „Schöner Leben ohne Nazis“

Das Festkomitee verlost dann am 7.9.2019 unter den Teilnehmer*innen mehrere kleine Preise!

Bericht von der Kundgebung „Solidarität statt Rassismus“ am Eastgate in Marzahn

Eastgate – Marzahn: ca. 70 Menschen – darunter Vertreter*innen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf und Marzahn-Hellersdorfer*innen – demonstrierten am 24.5.2019 für „Solidarität statt Rassismus“! Auf der vom Solidaritätsnetzwerk Berlin und dem AStA der Alice Salomon Hochschule organisierten Kundgebung gab es verschiedene Redebeiträge und erfreulich viel Interesse der Menschen vor Ort! Die #NPD hat sich mit ihrem 6-köpfigen Gegenprotest ziemlich blamiert! Tausend Dank an alle, die diese wichtige antirassistische Kundgebung ermöglicht haben und mit uns klar und laut ihre Solidarität mit allen von Rassismus betroffenen Menschen geäußert haben, um ein klares Zeichen gegen rassistische Hetze zu setzen! #mahe #nazisraus #solidarität #mahenazifrei #solidaritätstattrassismus  #antifa 

 

Marzahn-Hellersdorf: Kundgebung am Eastgate gegen Rassismus

Unter dem Motto „Solidarität statt Rassismus“ rufen das Solidaritätsnetzwerk Berlin und der AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin zu einer Kundgebung für den 24. Mai 2019 auf.

Die Veranstaltung soll am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr vor dem Einkaufzentrum Eastgate am S7-Bahnhof Marzahn beginnen.

Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf schließt sich diesem Aufruf zur Solidarität an. Wir solidarisieren uns mit allen von Rassismus betroffenen Menschen und rufen dazu auf, ein klares Zeichen gegen rassistische Hetze zu setzen!

Zudem verurteilen wir den rassistischen Europawahlkampf der NPD, der Partei III. Weg und auch der AfD ebenso wie die rassistische „Schutzzonen“-Kampagne rund um das Eastgate. Wer auch immer versucht, auf dem Rücken von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung Wahlkampf zu betreiben, kann sich unseres Protestes sicher sein.

Wir hoffen unabhängig von der Teilnahme an der Kundgebung auf eine hohe Wahlbeteiligung an der Europawahl am Sonntag und ihre Stimme gegen jegliche Form von Rassismus und Nationalismus!

Setzen wir gemeinsam ein klares Zeichen für einen bunten und vielfältigen Bezirk! 

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler für das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Nachbarschaftsfest auf der Marzahner Promenade

Die enge Kooperation des Aktiven Zentrums mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf führt auch in diesem Jahr dazu, dass sich rund 50 Institutionen und gewerbliche Anbieter bei dem Fest einbringen werden. Auf der Marzahner Promenade verteilt wird wieder ein Mitmach-Parcours mit 20 Stationen mit dem Schwerpunkt auf dem Victor-Klemperer Platz im Zeitraum von 13-18 Uhr entstehen.

Wer am Nachbarschaftsfest teilnehmen möchte, wendet sich bitte an das Promenaden-Management:

Holger Scheibig, conceptfarik, Schwiebusser Straße 41, 10965 Berlin , Tel.: 030 – 698 14195 mobil: 0173 – 8678 003, scheibig@conceptfabrik.de

Quelle

Flyer zum Nachbarschaftsfest 25.5.19

Tinyhouse-Grundgesetz auf Tour in Marzahn-Hellersdorf

Liebe Akteure im Bezirk Marzahn-Hellersdorf,

hiermit möchten wir Sie / Euch auf eine Veranstaltung auf dem Alice-Salomon-Platz und auf der Marzahner Promenade am 25.05.2019 hinweisen, welche vom „Verein Artikel Eins – Initiative für Menschenwürde e.V.“ zum Thema 70 Jahre Grundgesetz durchgeführt wird. Nähere Informationen finden Sie / findet Ihr in der Pressemitteilung des Vereins.

Termine in Marzahn-Hellersdorf:

Samstag, 25.05.2019 – 09:00 -12:00 Uhr:
Alice-Salomon-Platz

Samstag, 25.05.2019 – 13:00 -17:00 Uhr:
Marzahner Promenade

Pressemitteilung als pdf-Dokument: TinyHouseGrundgesetz_Presseeinladung

Bündnis für Demokratie und Toleranz: Aufruf zur Europawahl am 26. Mai 2019

Aufruf des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf zur Europawahl am 26. Mai 2019:

Die Europäische Union steht für gemeinsame Werte wie Frieden, Freiheit und Demokratie sowie die Überwindung von Nationalismus. Für Bürger*innen der Mitgliedsstaaten sind die Vorteile des Zusammen-wachsens praktisch erfahrbar. So sind Reisen in der EU ohne zeitaufwändige Passkontrollen möglich. In den meisten Mitgliedsstaaten entfällt wegen der gemeinsamen Währung das lästige Umtauschen und Umrechnen.

Begonnen hat die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit europäischer Staaten als Lehre aus den Gräueln des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Der Austausch über die unterschiedlichen Traditionen und Politiken war in den Mitgliedsstaaten auch Motor für innenpolitische Veränderungen. Deutschland beispielsweise wäre in Sachen Gleich-stellung der Geschlechter und Diskriminierungsschutz ohne die Anstöße aus der EU längst nicht so weit gekommen. Und: Die Vereinigung beider deutscher Staaten wäre ohne Einbindung in eine verbindliche europäische Staatengemeinschaft nicht denkbar gewesen.

Auch die Menschen in unserem Bezirk profitieren von der EU. Mit EU-Geldern sind u.a. gefördert:

  • Schulen und Kitas
  • Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsstätten in den Kiezen wie das Haus Babylon
  • Spielplätze
  • Einrichtungen zur gesundheitlichen Versorgung angesichts einer alternden Gesellschaft
  • Freizeitangebote wie der Wuhlewanderweg, die Gärten der Welt und der Wiederaufbau des Schlosses Biesdorf
  • das „Zukunftsdiplom für Kinder“ in Marzahn-Nordwest

Bei nicht wenigen Bürger*innen schwindet allerdings das Vertrauen in die EU. Unübersehbar ist beispielsweise die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in den EU-Mitgliedsländern. Der Krieg in Ex-Jugoslawien, der damit verbundene Völkermord und auch die Beteiligung europäischer Staaten an Militäreinsätzen weltweit lassen bei manchen Menschen den Glauben an das Friedenswerk Europa schwinden. Und nicht zuletzt die menschenrechtswidrige Abschottung der „Festung Europa“ gegen Menschen, die vor Krieg und Elend fliehen, lässt einige sogar daran zweifeln, dass die gesamte EU für die von ihr selbst erklärten Werte wirklich steht.

Dennoch: Diese Europäische Union ist die beste, die wir je hatten. Dies gilt es, gerade in Zeiten zunehmender sozialer und politischer Polarisierung und antieuropäischer Tendenzen immer wieder zu betonen. Weiterlesen …

U-18-Europawahl in Marzahn-Hellersdorf

Am 17.5.2019 findet auch in Marzahn-Hellersdorf an vielen Orten die U18-Europawahl statt!

Wo wählst du?
In Marzahn-Hellersdorf gibt es insgesamt 18 Wahllokale! An Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen. Nachmittags kannst du z.B. hier wählen:

Jugendklub WandelBar – Kaulsdorf
JF Fair – Marzahn Mitte
Haus der Begegnung Marzahn Mitte
Jugendzentrum Betonia – Marzahn Nord
Die Senfte – Hellersdorf Nord
Schülerclub Schatzkarte – Hellersdorf Ost
Haus Babylon – Hellersdorf Nord
Schülerzentrum Kraftwerk – Hellersdorf Ost
JFE Nische – Hellersdorf Ost
JFE Am Hultschi – Mahlsdorf

Noch am gleichen Tag werden die Stimmen ausgezählt und ab 18 Uhr erste Hochrechnungen bekannt gegeben!

#euechtjetzt #u18europa

Zwei Demonstrationen & eine Kundgebung für ein solidarisches Europa

Sonntag, 19.05.2019, 12.00 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte: Glänzende Parade von Die Vielen mit dem Motto „Für ein Europa der Vielen“ und zeitgleich 12.00 Uhr, Alexanderplatz in Mitte, Großdemonstration eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis unter dem Motto: „Ein Europa für Alle“ gegen Nationalismus.

Kurz vor der Europawahl will die Berliner Zivilgesellschaft Zeichen gegen Nationalismus, Ausgrenzung, Rassismus und die Einschränkung der Kunsfreiheit in Europa setzen. Auch aus Marzahn-Hellersdorf werden sich Menschen aktiv an den Demonstrationen beteiligen. Bei Interesse bitte melden unter: kiezgruppemahe@gmail.com

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Veranstaltung des studentischen Projekts „Ich bin da!“

Ein Veranstaltungstipp an der Alice Salomon Hochschule:

Veranstaltung des studentischen Projekts „Ich bin da!“

Ganztägige Veranstaltung mit Fotoausstellung, Vorträgen, Spoken Words, Performances und Live Musik, um auf rassistische Strukturen innerhalb der Hochschule aufmerksam zu machen

Gemeinsam mit vielen Black und PoC – Studierende der Alice Salomon Hochschule wurde das Projekt „Ich bin da!“ ins Leben gerufen, um auf rassistische Strukturen innerhalb der Hochschule aufmerksam zu machen. Im Fokus der Kritik stehen Lehrinhalte, Didaktik (Methoden zum Lehren) und Sprache, die bislang überwiegend aus weißer Perspektive gedacht werden. Die Studierenden des Projekts wenden sich an die ASH als Institution, die ihrer Meinung nach eine Verantwortung dafür trägt, was gelehrt wird, wie gelehrt wird, ob und wie Lehrende und Mitarbeiter_innen für Rassismus sensibilisiert werden und welche Atmosphäre in der Hochschule herrscht.

Höhepunkt der ganztägigen Veranstaltung am 16. Mai 2019 ist eine Fotoausstellung, mit anschließenden Vorträgen, Spoken Words, Performances und Live Musik, mit der die Beteiligten Sichtbarkeit generieren wollen : „Ich bin da !“. Es werden unter anderem die Anti-Rassismusstelle und das Empowerment-Projekt (EmpA) der ASH Berlin vorgestellt.

Die Projektmitglieder sprechen ausschließlich für sich selbst!

Die Veranstaltung ist barrierefrei.

Ablaufplan: Ablaufplan__Ich_bin_da_.pdf

Quelle

“Die Weiber sind das Beste und Schönste, was die DDR hervorgebracht hat – in allen Facetten.”

HERstory und Dynamiken des demokratischen Umbruchs von 1989

Als im Herbst 1989 Menschen ihre Kritik in die Öffentlichkeit trugen, demonstrierten, Veränderungen einforderten, dazu beitrugen, die Verhältnisse umzukehren und die Gesellschaft hin zu (Meinungs-)freiheit, Teilhabe und Rechtsstaatlichkeit zu öffnen, waren unter den Initiatoren auch viele Frauen. Sie brachten sich in Gruppen wie dem Neuen Forum ein oder gründeten eigene Zusammenschlüsse wie die Lila Offensive und später den Unabhängigen Frauenverband. Dies wird in heutigen Würdigungen der Ereignisse zumeist vernachlässigt und steht damit im Kontrast zu dem Titel-Zitat der Schauspielerin Walfriede Schmitt, die einst den UFV mit auf den Weg gebracht hat.

Während unserer europäischen Kooperation „Die Macht der Geschichte und die Zukunft Europas“ haben uns unsere polnischen Kolleginnen für „herstory“-Ansätze in der Betrachtung von „history“ sensibilisiert. Aus Anlass der 30. Wiederkehr von „1989“ wenden wir diese Perspektive auf die Betrachtung dieser bewegten Zeit an. Wir stellen Ihnen / Euch vor, was wir erarbeitet und welche Methoden der historisch-politischen Bildung wir von unseren Partner/innen in Finnland, Frankreich, Spanien und Polen gelernt haben.

Freuen Sie sich / Freut Euch auf eine interaktive wie inspirierende Zusammenkunft!

WANN: Montag, 27.05.2019, 17 Uhr

WO: Frauenzentrum Marie, Flämingstr. 122, 12689 Berlin

Bild: Plakat des Unabhängigen Frauenverbandes / UFV zu den Wahlen zur Volkskammer der DDR am 18.03.1990

Quelle

 

Ausschreibung Öffentlichkeitsarbeit Partnerschaften für Demokratie 2019

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie auf die Ausschreibungen der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf hinweisen. Eingereicht werden können Vorschläge für ein Projekt, das die Bekanntheit der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf vergrößern soll, z.B. durch eine künstlerische Aktion. Die Ausschreibungen für Marzahn und Hellersdorf finden Sie im Anhang .Wir würden uns freuen, wenn Sie die Mail an potentiell interessierte Personen weiterleiten.

Vielen Dank und herzliche Grüße

         Corinna Meukow und Hannes Obens

Ausschreibung ÖA-Aktion Marzahn 2019

Ausschreibung ÖA-Aktion Hellersdorf 2019

Internationaler Kindertag 2019

Via „Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf“:

Auch Kinder aus Hellersdorf und Marzahn sind im „friedlichen Miteinander“ an der Weltfriedensglocke dabei.

Im „friedlichen Miteinander“ beim Falten von Origami- Kranichen, beim Malen, Bastel, Singen, dem Fliegen lassen von (weißen) Tauben und dem Läuten der Glocke, lädt die Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. zum Internationalen Kindertag ein.
Dieser Tag wird gemeinsam mit  Kindern und Jugendlichen aus Kitas,-Schul- und Willkommensklassen begangen. Die Veranstaltung findet statt am 28. Mai 2019, in der Zeit von 09:30 – 12:00 Uhr, an der Weltfriedensglocke Berlin, Großer Teich im Volkspark Friedrichshain.

Über das von der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf geföderte Projekt „Ich bin wie ich bin“ werden Schulkinder aus Hellersdorf schon im Vorhinein an das Thema herangeführt.

Die Einladung finden sie hier als pdf-Datei zum Download: Einladung_internationaler_Kindertag_2019.pdf

Quelle

Nachbarschaftsfest mit Einweihung des Bauwagens als mobiler Treffpunkt

Café auf Rädern bekommt einen großen Bruder

Kommunikation auf Rädern

Berlin-Hellersdorf, 30.04.2019:

Am 24. Mai, dem Tag der Nachbarschaft, wird der große Bruder des Café auf Rädern eingeweiht. Von 14 – 17 Uhr gibt es vor der Evangelischen Kirche in der Glauchauer Str. 7 ein Nachbarschaftsfest mit Kaffeetafel und Kuchen. Dabei ist Gelegenheit, den neuen Bauwagen in Augenschein zu nehmen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Der umgebaute Bauwagen soll im Viertel rund um den Kastanienboulevard als mobiler Treffpunkt seine Türen für alle Nachbarinnen und Nachbarn öffnen. Dadurch entsteht ein wetterunabhängiges Begegnungs- und Informationsangebot.

Das Projekt „Kommunikation auf Rädern“ wird durch das Programm „Soziale Stadt“ finanziert. Mit der Realisierung wurde die Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf beauftragt, die durch das Café auf Rädern diesbezüglich mehrjährige Erfahrungen hat.
Gesucht werden auch Ideen und tatkräftige Unterstützung von Menschen, die bei der kreativen Ausgestaltung des Bauwagens mithelfen und das Projekt unterstützen wollen.

Nachfragen und weitere Informationen:

Barbara Jungnickel
Tel.: 0176 – 25 50 98 00
Mail: cafe-auf-raedern@gmx.de

2019-30-04_PM_Nachbarschaftsfest+Bauwageneinweihung

Kranzniederlegung der BVV

Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf:
Die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf von Berlin begeht alljährlich den „Tag der Befreiung“ am 8. Mai 1945. Zu den diesjährigen Kranzniederlegungen am Samstag, dem 4. Mai 2019, um 10:00 Uhr, auf dem Parkfriedhof Marzahn, Wiesenburger Weg 10, 12681 Berlin sowie um 11:30 Uhr, an der Gedenkstätte in der Brodauer Straße 10/12, 12621 Berlin lädt die Vorsteherin der BVV, Frau Kathrin Henkel, Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.
74 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam der Millionen Opfer gedenken und all derer, die ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Angehörigen, ihre Heimat verloren haben.

Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Mai/Juni 2019 ist erschienen!

Liebe Leser*innen,
 
herzlich willkommen zum zweiten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.
 
Der erste Newsletter welcher im März/April über unsere Arbeit und die Aktivitäten der Zivilgesellschaft und Möglichkeiten zur demokratischen Teilhabe im Bezirk berichtet hatte, wurde laut erstem Feedback sehr positiv aufgenommen!
 
Hier geht es zum Newsletter für Mai/Juni 2019 – viel Spass beim Lesen!

Spendenaufruf zur Gestaltung des „Refugees Center LaLoka“

Via Francisco Cárdenas Ruiz – Koordinator für Flüchtlingsfragen (Int1):

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit leite ich Ihnen einen Spendenaufruf von „Refugees Emancipation e.V.“ zur Gestaltung des „Refugees Center LaLoka“ für eine neue Eröffnung weiter. Über die weitere Verbreitung dieses Aufrufes würden wir uns sehr freuen.

„LaLoka“ wurde 2014 durch den Verein „Hellersdorf hilft e.V.“ als Begegnungsstandort für Geflüchtete und Einheimische eröffnet. Zunächst handelte es sich um ein Ladenlokal, das für Versammlungen und Informationsveranstaltungen genutzt wurde, um das bürgerschaftliche Engagement zu koordinieren, das im Rahmen der Eröffnung der ersten Gemeinschaftsunterkunft in Hellersdorf mit einer Kapazität von 535 Unterbringungsplätzen in der Maxie-Wander-Str. 78 auftrat.

„LaLoka“ fungierte als ein Projekt unter der Trägerschaft des Vereins „Hellersdorf hilft“, bevor es schließlich in die Trägerschaft von „Refugees Emancipation e.V.“ überging. Das Projekt wurde und wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und an die jeweiligen Bedarfe angepasst. Neben der Bereitstellung von Computern und Internetzugang soll die soziale und politische Teilhabe von Geflüchteten und eingewanderten Personen in Berlin und insbesondere im Bezirk Marzahn-Hellersdorf gefördert werden.

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Bericht vom Osterweg

Den Osterweg beschreiten schon viele Jahre Marzahn-Hellersdorfer Bürger*innen am Ostermontag. In diesem Jahr wurde er vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ organisiert. Etwa 100 Teilnehmer*innen begaben sich auf den Weg, der vom Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte über die katholische und evangelische Gemeinde am Neufahrwasser Weg, die russisch-orthodoxen Gemeinde in der Allee der Kosmonauten bis zur Marzahner Mühle führte. Unter den Bürger*innen waren auch  die Vizepräsidentin des Bundestages Petra Pau und die des Abgeordnetenhauses Manuela Schmidt. Henny Engels, eine der Bündnissprecherinnen sprach in ihrer Eröffnungsrede über die Bedrohung unserer Welt durch Gewalt und Waffenexporte, für die sich in nicht unerheblichem Maße auch Deutschland zu verantworten hat. Sie erinnerte an die Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung von Menschen in der Welt und in Deutschland und warb für Toleranz und gute Nachbarschaft der Menschen in Marzahn-Hellersdorf, egal, ob schon lange hier zuhause oder gerade erst angekommen…

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Sportfest der Vielfalt

Am Freitag, den 17.05., lädt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf zu einem Sportfest der Vielfalt ein.

Zwischen 16 und 20 Uhr können im Stadion Wuhletal (U-Bhf. Kaulsdorf Nord) verschiedene Sportarten ausprobiert werden. In diesem Rahmen werden viele sportliche Stationen und kleine Programmbeiträge stattfinden. Sportvereine aus dem Bezirk stellen sich vor.

Jede Teilnahme wird mit einer Medaille geehrt.

Die Finanzierung der Veranstaltung erfolgt aus Masterplanmitteln des Landes Berlin.

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2019“

Wir dokumentieren den Aufruf des bezirklichen Integrationsbeauftragten Dr. Thomas Bryant zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“. Auch das Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf würde sich sehr über eine aktive und breite Beteiligung der Zivilgesellschaft in unserem Bezirk freuen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ in diesem Jahr vom 7. bis 27. September 2019 stattfinden wird.

Ich rufe Sie herzlich dazu auf, sich auch in diesem Jahr wieder mit Aktivitäten an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“ zu beteiligen und in Ihre Veranstaltungsplanung für Herbst eine oder mehrere Veranstaltung(en) mit aufzunehmen.

Auch in diesem Jahr möge es uns wieder gelingen, eine attraktive Veranstaltungsreihe mit einer guten Mischung aus politischer Bildung, Unterhaltung und Spaß, Sport und Kultur für Jung und Alt gemeinsam auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, ein kompaktes Angebot für Verständigung und friedvolles Zusammenleben über alle Herkunftsgrenzen hinweg zu realisieren und durch die Bündelung der Ressourcen noch wirkungsvoller zu machen. Die Themen der „Interkulturellen Tage“ sollen ebenso die brisanten politischen und gesellschaftlichen Probleme mit in den Blick nehmen, die nach wie vor das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben bedrohen.

Gemeinschaftsveranstaltungen in den Stadtteilen und Sozialräumen, die Kräfte und Interessierte bündeln, sind natürlich wieder besonders willkommen. Ich rufe Sie deshalb auch dazu auf, sich mit Ihren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie innerhalb der jeweiligen Netzwerke zu verständigen und noch mehr und größere Verbundveranstaltungen zu realisieren.

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Anschlussfähig – eine antifeministische Kampagne zu Gewalt gegen Frauen von extrem rechts

Via Alice Salomon Hochschule:

Vortrag und Diskussion mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie.

Der aktuelle Antifeminismus hat viele Gesichter und ist anschlussfähig in verschiedene Richtungen. In ihrem Vortrag stellt die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Christiane Leidinger eine extrem rechte Kampagne vor, die feministische Slogans aufgreift und das Thema Gewalt gegen Frauen für rassistische Zwecke instrumentalisiert. Die online und offline agierende Initiative wird von rechtsextremen Aktivistinnen getragen und zielt explizit auf die Mobilisierung von Frauen.

Mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie werden Elemente der Kampagne herausgearbeitet, deren Ziel und Charakter analysiert und mit Wissensbildungen aus der Frauen- und Lesbenbewegung sowie einem herrschaftskritischen Verständnis von Feminismus kontrastiert. In der gemeinsamen Diskussion wird auf Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit eingegangen.

Dr. Christiane Leidinger hat die Professur für Soziologie mit besonderem Schwerpunkt Geschlechtersoziologie am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf inne.

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Bürgerforum „Mein Bezirk wie er mir gefällt – Zukunft Marzahn-Hellersdorf“ – Teil 3

Ein Veranstaltungstipp:

Am Freitag, 03. Mai findet von 18 – 20 Uhr in der Bezirksbibliothek Mark Twain (Freizeitforum Marzahn) die dritte Veranstaltung des Bürgerforums „Mein Bezirk wie er mir gefällt – Zukunft Marzahn-Hellersdorf“ statt.              

Nachdem wir erste Eindrücke über die positiven und verbesserungswürdigen Aspekte des Bezirks erhalten haben, soll nun die Rolle des Bürgerforums und die gemeinsame Weiterarbeit näher geklärt werden:

Was kann das Bürgerforum sein?
Was kann das Bürgerforum für den Bezirk leisten?
Was ist dafür notwendig, dass ich meine Interessen einbringen kann?

Das Bürgerforum versteht sich als Dialogforum. Es möchte die Bürgerinnen
und Bürger des Bezirks zusammenbringen und zur gemeinsamen Diskussion
einladen.

Daher gilt:
Kommen Sie vorbei und bringen Sie gerne Ihre Familie, Freundinnen, Freunde, Kollegen und Kolleginnen mit! Und auch wenn Sie beim letzten Mal nicht dabei sein konnten.
Wir freuen uns auf Sie!

Quelle

„Der z/weite Blick – eine Ausstellung über Jugendkulturen und Diskriminierungen“

Via Alice Salomon Hochschule:

Vortrag von Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen, im Rahmen der KULTurVorlesungsreihe anlässlich der Ausstellungseröffnung.

Im Rahmen der KULTurVorlesungsreihe wird Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen, am 2. Mai um 12:00 Uhr im Audimax der ASH einen Einführungsvortrag zur Eröffnung der Wanderaustellung halten. Die Ausstellung wird zwei Wochen lang auf der Galerie vor dem Audimax der ASH gezeigt.

Diese Ausstellung bietet Einblicke in Jugendkulturen, schärft den Blick für Diskriminierungen und deckt oftmals versteckte Benachteiligungen auf. Sie stellt aber auch Menschen und Initiativen vor, die sich damit nicht einfach zufrieden geben und sich für Gleichwertigkeit und Gerechtigkeit einsetzen. Mit ihren Aktionen führen sie uns vor Augen, dass es oft einfacher ist als wir denken, gesellschaftliche Veränderungen in Gang zu bringen.

Die Ausstellung wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des BMFSJ, die Bundeszentrale für Politische Bildung und das Archiv der Jugendkulturen. Die KULTurVorlesung ist öffentlich, ein Besuch der Ausstellung ist (ohne Voranmeldung) möglich vom 6. bis zum 16. Mai. Die Ausstellung eignet sich sehr gut für Seminararbeiten!

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Lesung mit Maxim Leo: Die Geschichte meiner verschwundenen Familie

Am Donnerstag, dem 9. Mai 2019, um 20:00 Uhr, präsentiert die Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lebende Bücher“ eine Lesung mit Maxim Leo „Wo wir zu Hause sind“: Die Geschichte meiner verschwundenen Familie.

Die wahre Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut wurde, und deren Kinder und Enkel zurückfinden nach Berlin, in die Heimat ihrer Vorfahren.

Nach Israel gingen Irmgard und Hans, zwei Berliner Jura-Studenten, die 1934 ins gelobte Land auswanderten und in einem Kibbuz unweit der Golan-Höhen ihre Kinder großzogen.
In England trifft Maxim Leo die Familie von Hilde, die als Schauspielerin in kleinen Theatern arbeitete und in jungen Jahren Fritz Fränkel heiratete, Gründer der KPD, Freund Walter Benjamins, mit dem sie nach Frankreich emigrierte. Später floh Hilde mit ihrem Sohn nach London, wo sie es bis zur Millionärin brachte.

In Frankreich wohnt Leos Tante Susi, deren Mutter Ilse im Internierungslager Gurs ihre große Liebe kennenlernte und bis zum Kriegsende im Untergrund lebte. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie entdeckt Maxim Leo eine Zusammengehörigkeit, die keine Grenzen kennt. Und auch seine Cousins und Cousinen, die Enkel von Irmgard, Hilde und Ilse, spüren eine seltsame Verbindung zu ihrer verlorenen Heimat. Es zieht sie zurück nach Berlin, in die Stadt ihrer Vorfahren, die sie neu entdecken und erfahren. Nach „Haltet euer Herz bereit“ legt Bestseller-Autor Maxim Leo erneut eine packende Familiengeschichte vor, spannend und herzergreifend.

Maxim Leo, 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Heute schreibt er Kolumnen für die Berliner Zeitung, gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über sprechende Männer und Alterspubertierende, außerdem Drehbücher für den »Tatort«.

Anmeldungen für diese Veranstaltung über die Webseite oder unter der Telefonnummer (030) 54 704 142.

Mehr zu den Aktivitäten der Bibliotheken in Marzahn-Hellersdorf unter www.berlin.de/bibliotheken-mh

U18-Europa-Wahl in Marzahn-Hellersdorf

Via „Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf“:

Pressemitteilung vom 15.04.2019

Im Vorfeld der Europawahl am Sonntag, dem 26. Mai 2019, sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren am Freitag, dem 17.Mai 2019, aufgerufen, ihre Stimme für die U18-Europawahl abzugeben. Durch die U18-Wahlen sollen junge Menschen darin unterstützt werden, Politik und deren Strukturen zu verstehen, Wahlprogrammen zu erfassen und zu hinterfragen. Kinder und Jugendliche sollen ihre eigenen Interessen erkennen und aktiv ihre eigene Lebenswelt mitgestalten. Bei der letzten U18-Wahl für den Bundestag hatten insgesamt 28.000 Berliner Kinder und Jugendliche ihre Stimme abgegeben, davon 2.500 in Marzahn-Hellersdorf.

Schulen und Freizeiteinrichtungen können sich auf www.u18.berlin als freiwillige Wahllokale registrieren und im Vorfeld eigenständige Veranstaltungen durchführen. Bisher sind 666 U18-Wahllokale in Deutschland, davon 175 in Berlin, davon 15 in Marzahn-Hellersdorf eingetragen. (Melanchthon-Gymnasium, Otto-Nagel-Gymnasium, Caspar-David-Friedrich-Schule, Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule, Ulmen-Grundschule, Wilhelm-von-Siemens-Gymnasium und von den Jugendeinrichtungen: JFE “Am Hultschi”, Senfte 10, Haus Babylon, WandelBAR, Schülerclub Schatzkarte, Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro M-H, Jugendzentrum Betonia, Haus der Begegnung M3 e.V., JFE FAIR)

Am Wahltag, dem 17. Mai 2019, findet zum Biespiel im Haus der Begegnung M3 eine „U18-Europawahldisko“ statt. Weiterlesen …

Osterweg Marzahn-Hellersdorf am Ostermontag

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf ruft auch im Jahr 2019 zum Osterweg Marzahn-Hellersdorf auf! Wir treffen uns am Ostermontag, 22. April 2019. Der Beginn ist 10.00 Uhr.

Das diesjährige Motto lautet: „Für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung!“

Folgende Stationen sind geplant:

Station 1:     Stadtteilzentrum Mitte, Marzahner Promenade 38

mit Henny E n g e l s , Sprecherin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Berlin Marzahn-Hellersdorf

Station 2:     Katholische Kirche „Von der Verklärung des Herrn“, Neufahrwasserweg

Station 3:     Russ. Orthodoxe Kirche, Allee der Kosmonauten

Station 4:     An der Mühle: „Musik, Singen u. `ne warme Suppe…“

Ansprache: Petra P a u, Vizepräsidentin d. Deutschen Bundestages

Hier gibt es den diesjährigen Aufruf als Download zum Ausdrucken: Osterweg 2019 Flyer

Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf – 2019

Der Rote Baum hat den Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf für das Jahr 2019 ausgerufen:

Der Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie Hellersdorf fördert wieder eure Ideen. Ob ein gemeinsames Fußballturnier, ein Skate-Contest oder ein nachbarschaftlicher Grillabend mit Open-Air-Kino. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Initiativen, freie Träger oder Bürger_innen jeden Alterskönnen sich mit ihren Projektideen für mehr Toleranz und Demokratie auf eine Förderung von bis zu 600 € bewerben.

Das Projekt sollte frühestens am 15.5.2019 starten und in Hellersdorf, Kaulsdorf oder Mahlsdorf stattfinden. Weitere Infos zur Förderung und Einreichung der Unterlagen gibt es auf dieser Seite. Alle erforderlichen Unterlagen befinden sich in der rechten Spalte dieser Seite.

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Den Gesamtaufruf der Partnerschaften für Demokratie für Marzahn und Hellersdorf findet Ihr hier:

Förderung von kreativen Projektideen für Toleranz und Demokratie

Kundgebung und Veranstaltungsreihe anlässlich des 74. Jahrestages der Befreiung Marzahns

Ein Veranstaltungshinweis:

Am Abend des 21. April 1945 begann die letzte Etappe auf dem Wege der Befreiung Berlins von der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus. Die ersten sowjetischen Einheiten der 5. Stoßarmee unter dem Befehl von Generaloberst Nikolai Erastowitsch Bersarin überschritten in der Nacht zum 22. April 1945 bei Marzahn die Stadtgrenze. Die Rote Armee kämpfte sich von allen Seiten ins Zentrum vor bis am 2. Mai 1945 Berlin endgültig kapitulierte. Mit der Befreiung der Hauptstadt war das Ende der Nazi-Diktatur nur noch eine Frage von Tagen.

Am 8. Mai 1945 kapitulierten nach sechs Jahren Krieg alle Teile der Armee des nationalsozialistischen Deutschen Reiches vor den Alliierten. Der zweite Weltkrieg und die institutionelle Herrschaft der NS-Eliten waren damit beendet.

Das Haus in der Landsberger Allee 563 ist seit vielen Jahrzehnten ein Ort des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft und zugleich Danksagung an die Anti-Hitler-Koalition und im Besonderen an die Rote Armee.

Wir möchten an diesem Tag an die Verbrechen der Nazis erinnern und den Befreier*innen danken. Wir möchten der Opfer der 12-jährigen NS-Herrschaft gedenken und uns gemeinsam gegen jede Form von neu aufkommenden Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus wenden.

Wir sagen ausdrücklich Danke an alle, die die Befreiung ermöglicht haben.

(Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn-Hellersdorf)

Zum FB-Event hier.

„Im April und Mai 2019 wird der 74. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert. Diesen Jahrestag wollen wir mit unseren Freund*innen aus Lichtenberg begehen. Dazu finden verschiedene Aktionen rund um das Thema Befreiung statt. Eine Übersicht aller Veranstaltungen findet ihr auf dem Blog des Bündnisses „Kein Vergessen“.“

Studie: Hat Marzahn-Hellersdorf ein Demokratie-Problem?

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Wie halten es die Marzahner und Hellersdorfer mit der Demokratie? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Forschungsprojekt der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) unterm Titel „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“. Die Kernaussagen der Studie präsentierten Forschungsleiter Professor Heinz Stapf-Finé sowie Projektmitarbeiterin Andrea Metzner am Dienstag im Bürgerbüro der ASH in Hellersdorf.

Hoffnung macht den Forschern, dass geschlossene demokratiefeindliche Einstellungen im Bezirk kaum vorhanden seien. So stimmten mehr als drei Viertel der Befragten einem Ideal der Demokratie zu, das die Forscher als Raum definierten, „in dem alle Menschen die Möglichkeit haben, sich politisch zu beteiligen“ und „Entscheidungen sich nicht gegen einzelne Bevölkerungsgruppen richteten“. Auch die Ablehnung gegenüber homosexuellen oder transsexuellen Menschen sei im Vergleich zu bundesweiten Studien nicht auffällig hoch. Eine große Mehrheit setze sich darüber hinaus sich für einen offenen politischen Diskurs ein, in dem auch abweichende Meinungen Gehör finden müssten.

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Siehe auch:

Alice Salomon Hochschule stellt Studie zur Demokratieverdrossenheit im Bezirk vor (Berliner Woche vom 5.4.2019)

Studie zu Demokratieferne: Hinhören in Hellersdorf (Deutschlandfunk, 5.4.2019)

Kampagne: Frauen für Europa – Frauenrechte gegen Rechts!

Das Bündnis für Demokratie & Tolerant Marzahn-Hellersdorf unterstützt die Kampagne des  Landesfrauenrats zur bevorstehenden Europawahl:

Anlässlich des Internationalen Frauentages und in Vorbereitung auf die
Wahl des Europäischen Parlaments am 26. Mai 2019 rufen wir Sie gemeinsam mit der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V., dem Berliner Frauennetzwerk, den Berliner Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten und EU WOMEN auf, der Gleichstellungs- und Frauenpolitik Europas Ihre Aufmerksamkeit zu widmen.

Unsere Sorge, dass die Fortschritte einer modernen Politik der Gleichstellung der Geschlechter durch ein Erstarken rechter Kräfte im Europaparlament gefährdet sind, ist berechtigt. Zunehmend werden in zahlreichen Ländern, darunter auch in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Frauenrechte abgeschafft, alte Rollenzuschreibungen idealisiert, feministische Forschungen verboten, der Klimawandel geleugnet und nationale Egoismen verherrlicht.

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Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte – Der jüdische Oberarzt Dr. Berndt Götz

Ein Veranstaltungstipp:

Am Mittwoch, dem 17. April 2019, ab 18:00 Uhr, widmet sich eine neue Ausgabe der “Marzahn-Hellersdorfer Gespräche zur Geschichte” dem jüdischen Oberarzt Dr. Berndt Götz – in einem Vortrag der Historikerin Constanze Lindemann.
Zu Beginn des Jahres 1933 waren etwa elf Prozent aller in Deutschland tätigen Mediziner als jüdische Ärzte verzeichnet. Für sie leitete, nach dem Machtantritt der Nazis, das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7.4.1933 die berufliche und gesellschaftliche Existenzvernichtung ein. Bereits am 15.4. berichtete der “Karlshorster Anzeiger”, dass “in der Heil- und Pflegeanstalt Wuhlgarten 19 Personen, darunter ein jüdischer Arzt, der Oberarzt Berndt Götz” entlassen wurden. Dr. Götz, der auf dem Gelände der Pflegeanstalt auch gewohnt hatte, wurde kurzzeitig inhaftiert und nach seiner Entlassung vom Kutscher auf dem Gutshof der Anstalt versteckt. 1934 gelang ihm die Ausreise nach Palästina.

Die weit mehr als 8000 deutschen jüdischen Ärzte durften nicht mehr praktizieren, einige wenige wurden noch eine Weile als “jüdische Krankenbehandler” für ausschließlich jüdische Patienten geduldet. Die Genehmigung Deutschland zu verlassen bekam nur, wer durch die “Reichsfluchtsteuer” faktisch mittellos gemacht worden war. Etwa 2000 Mediziner, denen das nicht mehr gelang, wurden ermordet.

Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1 Alt-Marzahn 51, Veranstaltungsraum
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zur Kultur in Marzahn-Hellersdorf im Internet unter:
www.kultur-marzahn-hellersdorf.de.

Quelle

„Politischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Marzahn-Hellersdorf (1933 bis 1945)“

:::Veranstaltungstipp:::

Am 09. April 2019 findet ab 17:00 Uhr im Stadtteilzentrum Kaulsdorf des Vereins MITTENDRIN leben e.V. ein Vortrag zum Thema „Politischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Marzahn-Hellersdorf (1933 bis 1945)“ statt. Als Referent wird Dr. Manfred Teresiak einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten von Widerstandskämpfer*innen in den damaligen Dörfern am östlichen Berliner Stadtrand geben.

Das Stadtteilzentrum Kaulsdorf befindet sich in der Brodauer Straße 27-29, 12621 Berlin. Der Eintritt ist kostenfrei.

EUROPA SALON im Schloss Biesdorf

Pressemitteilung des Bezirksamtes:

Auf Schloss Biesdorf hängt seit Jahren die Europa Flagge – Symbol der Weltoffenheit und der Verbundenheit mit den Werten der Europäischen Union. Welche sind das aber eigentlich? Im Europasalon im Schloss Biesdorf wird dazu am Sonntag, dem 7. April 2019, um 14:00 Uhr debattiert.Zu Gas

t sind Gerry Woop, Staatssekretär für Europa für das Land Berlin, damit DER Vertreter Berlins in allen Fragen auch im Verhältnis der Hauptstadt zur EU und Sandra Brumm, die Europabeauftragte des Bezirks Marzahn-Hellersdorf.

Zur Debatte werden folgende Fragenstellungen stehen:

  • Welche Schwerpunkte das Land Berlin derzeit beim Europathema setzt?
  • Welchen Stellenwert der Kulturaustausch und Bildungsthemen für alle Generationen haben?
  • Wie offen die europäischen Grenzen sind und bleiben sollen?
  • Wie die Interessen der Bürger in den Regionen und den Bezirken eigentlich auf europäischer Ebene vertreten werden?                                                                                                                                                                                Natürlich geht es auch um die unterschiedlichen Sichten von Land und Bezirk und die Rolle von bürgerschaftlichem Engagement beim Austausch zwischen den Regionen, die Chancen für junge Menschen.

Schloss Biesdorf, dessen Errichtung als Denkmal nur durch die Unterstützung mit europäischen Fördermitteln möglich war, ist dafür ein guter Ort für die Debatte.

Im Anschluss haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, im Café Schloss Biesdorf Kaffee und Kuchen zu genießen.

Um Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten unter schlossbiesdorf@gmail.com

Quelle

Siehe auch: Europawahl 2019 – Demokratie hautnah erleben: Im Wahllokal mithelfen!

Refugees Emancipation e.V. „Sind Frauen in der Gesellschaft gleichberechtigt?“

Sind Frauen in der Gesellschaft gleichberechtigt?::: Veranstaltungstipp :::

Der Verein Refugees Emancipation e.V. gründete ein Cyber-Café namens „Women’s Space“, das sich an geflüchtete Frauen richtet. Das Internetcafé soll dabei helfen, Barrieren zu überwinden. Es ist ein Ort der Begegnung, in dem Gäste eingeladen werden, die ihre Erfahrungen über das Leben in der neuen Gesellschaft teilen.

Themen wie Frauenrechte oder Gleichberechtigung und Gleichstellung sind für viele geflüchtete Frauen ganz neu. Einige Frauen aus Marzahn-Hellersdorf, die regelmäßig das Frauen-Internet-Cafè besuchen, haben sich am 8. März zum ersten Mal frauenpolitisch engagiert, indem sie am Frauenstreik in Berlin teilgenommen haben.

Der Verein möchte das Engagement, die Information und Diskussion zu frauenpolitischen Fragen weiter befördern und lädt zu einer Gesprächsrunde ein.

5.4.2019 Alice Salomon Hochschule: Bürgerforum: „Mein Bezirk wie er mir gefällt – Zukunft Marzahn-Hellersdorf“

Veranstaltungstipp am 5.4.2019 an der Alice Salomon Hochschule: Bürgerforum: „Mein Bezirk wie er mir gefällt – Zukunft Marzahn-Hellersdorf“

Im Bürgerforum wird über das Zusammenleben in Marzahn-Hellersdorf diskutiert.

Wie wollen wir in Marzahn-Hellersdorf zusammen leben?

Was gefällt mir gut?

Was kann man meiner Meinung nach verbessern?

Was kann jede/r Einzelne dafür tun kann, dass Marzahn-Hellersdorf auch in Zukunft ein lebenswerter Bezirk sein wird?

Im Bürgerforum wird über das Zusammenleben in Marzahn-Hellersdorf diskutiert. Es ist eine Chance für die Bürger_innen des Bezirks, die eigenen Nachbar_innen besser kennenzulernen und eigene Ideen zur Gestaltung und Entwicklung des Bezirks einzubringen.

Das Team des Demokratie-Forschungsprojekts „Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung“ berichtet kurz über die Forschung an der ASH Berlin zum Thema Demokratie und Gemeinwesen in Marzahn-Hellersdorf. Anschließend bietet das Bürgerforum einen Raum zum gemeinsamen Austausch über Themen wie Mieten, Kinder und Jugend, Bildung, Pflege und Alter, Freiraumgestaltung oder das Image des Bezirks. Alle sind herzlich willkommen, miteinander zu diskutieren und gemeinsam Verbesserungsvorschläge für den Bezirk zu entwickeln.

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Ort: ASH/Audimax

Uhrzeit: 18.00 Uhr

Quelle

27.3.2019 Heinrich von Kleist Bibliothek: Lesung mit der Autorin Anette Leo

Die Heinrich von Kleist Bibliothek Berlin in Marzahn-NordWest lädt für den 27. März 2019 zu einer Veranstaltung mit der Autorin Anette Leo ein. Sie wird aus ihrem Buch „Das Kind auf der Liste: Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie“ lesen.

In der Zusammenfassung des Werks heißt es: „Willy Blum war sechzehn Jahre alt, als er in Auschwitz Birkenau ermordet wurde. Von ihm blieb nur ein Name auf einer Liste, neben dem durchgestrichenen Namen Jerzy Zweigs, der durch Bruno Apitz` Roman „Nackt unter Wölfen“ weltberühmt wurde. Über Willy Blum und seine Familie wusste man bislang nichts. Annette Leo hat sich auf die Suche gemacht und erzählt die Geschichte der Familie Blum und zugleich auch die Geschichte des Verschweigens einer Opfergruppe in der Nachkriegszeit: die der Sinti und Roma.“

Das Buch ist im Aufbau Verlag erschienen und enthält ein Vorwort von Romani Rose, dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.

Die Lesung in der Heinrich von Kleist Bibliothek Berlin, Havemannstraße 17b, 12689 Berlin (Nähe S7-Bahnhof Ahrensfelde) beginnt um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Da der Platz in der Bibliothek begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Diese kann telefonisch unter 030 9339380 erfolgen. Sie erreichen die Mitarbeiter*innen während der regulären Öffnungszeiten: Montag und Dienstag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 14:00 Uhr.

24.3.2019 Peter-Weiss-Bibliothek: Buchvorstellung der Autorin Monika Melchert

Am 24. März 2019 findet in der Alternativen Peter-Weiss-Bibliothek in Hellersdorf eine Buchvorstellung der Autorin Monika Melchert statt. In ihrem Werk „Wilde und zarte Träume. Anna Seghers. Jahre im Pariser Exil“ zeichnet sie ein sehr persönliches Porträt der großen Schriftstellerin, die 1933 mit Mann und Kindern vor den Nazis nach Frankreich fliehen musste.

Die Veranstaltung beginnt um 10:30 Uhr in der Alternativen Peter-Weiss-Bibliothek, Hellersdorfer Promenade 24, 12627 Berlin. Der Eintritt kostet 3,00€ bzw. ermäßigt 2,00€. Eine Platzreservierung ist telefonisch dienstags und mittwochs von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr unter 030 99282525 oder per e-mail unter pwb-hellersdorf@peter-weiss-bibliothek.de möglich.

Weitere Informationen zur Alternativen Peter-Weiss-Bibliothek Hellersdorf gibt es unter www.peter-weiss-bibliothek.de .

Nachgefragt #6 erschienen!

Die neueste Ausgabe der spannenden Interviewreihe ist erschienen (ein Gemeinschaftsprojekt der Fach- und Netzwerkstellen Moskito (Pankow), LichtBlicke (Lichtenberg), der „Vor-Ort-Büro von Demokratie in der Mitte“, dem Demokratiezentrum Treptow-Köpenick und zukünftig der bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf). Im Gespräch mit Silke Radosh-Hinder (u.a. Kreisjugendpfarrerin in Berlin Stadttmitte) und Christian Staffa (u.a. Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche/ Bildung an der Evangelischen Akademie zu Berlin) gehen wir der Frage nach, wie sich seitens der Kirche mit einem von rechtspopulistischen Akteur_innen propagierten christlich-abendländischen Weltbild auseinandergesetzt wird.

Wie kann sich Kirche deutlich gegen Theorien der Ungleichwertigkeit positionieren und eine demokratische Streitkultur fördern?

Das ausgesprochen spannende Interview kann hier nachgelesen werden.

Erster Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf ist erschienen!

Liebe Leser*innen,
 
herzlich willkommen zum ersten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.
 
Ab sofort möchten wir Euch alle 2 Monate in einer Übersicht darüber informieren, was in unserem großen Bezirk im Bereich der Zivilgesellschaft und demokratischen Teilhabe so alles los ist.
 
Der Newsletter soll in Zukunft vielfältige Aktivitäten in unserem Bezirk spiegeln. Um ein möglichst vollständiges Bild aufzuzeigen, sind wir auch eure Beteiligung angewiesen.
Wenn Ihr interessante Informationen, Ankündigungen und/oder Termine für uns haben solltet, sendet diese bis spätesten 15.4.2019 an unsere Mailadresse: ponte@pad-berlin.de
 
Wir hoffen, dass wir mit unserem Newsletter einen Teil dazu beitragen können, dass der Informationsaustausch und die gegenseitige Vernetzung im Bezirk zukünftig noch besser wird! Wir freuen uns auf eine erfolgreiche & solidarische Zusammenarbeit und wünschen Euch viel Spaß beim lesen!
Zum Newsletter geht es hier.

8. März 2019 – den Feiertag feiern!

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 25.02.2019

Das FrauenNetz Marzahn-Hellersdorf würdigt den diesjährigen Internationalen Frauentag mit zwei Veranstaltungen und lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu ein.

Am Donnerstag, dem 7. März 2019 wird es in der Frauensporthalle des Freizeitforums Marzahn, Marzahner Promenade 53-55, von 17:00 bis 21:00 Uhr unter dem Motto „Wir machen uns auf die Socken!“ eine Tanz-, Bewegungs- und Spieleparty geben. Für Getränke sorgen die FrauenNetz-Akteurinnen. Das Buffet soll selbst gestaltet werden, das heißt die Partygäste werden gebeten, das mitzubringen, was sie gerne essen und wovon sie andere Frauen kosten lassen möchten. Bitte daran denken: Sportschuhe oder Socken mitbringen.

Am Freitag, dem 8. März 2019 wird traditionell um 13:00 Uhr am Clara-Zetkin-Denkmal in Marzahn NordWest, zwischen Niemegker und Wittenberger Straße, die Gedenkstunde „Rosen für Clara“ gestaltet. Das Besondere in diesem Jahr: Die FrauenNetz-Akteurinnen beteiligen sich am Frauenstreik, den es international und bundesweit geben wird, und organisieren eine gemeinsame Demonstration zum Denkmal. Treffpunkt ist um 12:00 Uhr an der S-Bahnstation Ahrensfelde. Am Denkmal tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber aus, was sie an diesem Tag bewegt und warum es gute Gründe dafür gibt, dass Frauen trotz des 8. März als Feiertag in Berlin streiken und protestieren.

Der Eintritt ist frei.

Infos unter 030/ 97891001 und 030/ 56 400 229.

Stellungnahme zur Großen Anfrage der AfD in der Bezirksverordnetenversammlung

Stellungnahme zur Großen Anfrage der AfD in der Bezirksverordnetenversammlung vom 21.2.19 „Zu den Ereignissen beim „Stillen Gedenken“ am 26. Januar 2019 auf dem Parkfriedhof Marzahn“

Das Bündnis für Demokratie am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf erklärt sich solidarisch mit der Bezirksbürgermeisterin Frau Pohle, die zum wiederholten Mal aus durchsichtigen Gründen von der AfD angegangen wird, um ihre Einstellung zum Rechtsstaat zu „entlarven“. Wir weisen dieses Ansinnen zurück und verweisen darauf, dass die AfD auf diese Weise ihre eigene Rechtsstaatlichkeit, die in Zweifel steht, nicht beweisen kann.

Für das Bündnis

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler

Sprecherinnen

Internationaler Aktionstag gegen Rassismus – Aufruf zur Beteiligung aus Marzahn-Hellersdorf

Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Berlin ruft mit Unterstützung der Kiezgruppe gegen Rassismus Marzahn und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf auf: Am 16. März, dem internationalen Aktionstag gegen Rassismus gehen Menschen weltweit in über 50 Städten auf die Straße, um ein starkes Signal auszusenden: Gemeinsam sind wir stark – gegen Rassismus, Nationalismus und Faschismus.

Auch in Deutschland haben rassistische Anfeindungen, Hass und Hetze sowie rechte Gewalt zugenommen. Der Aufstieg der AfD hat die Grenzen des Sagbaren und politisch Machbaren weit nach rechts verschoben und ermutigt gewalttätige rassistische, rechte und faschistische Bewegungen.
Deshalb laden wir ein, auch in Berlin zu demonstrieren – gegen Rassismus in Politik und Alltag, gegen den Aufstieg der extremen Rechten, gegen die Militarisierung der EU-Außengrenzen.

Für eine solidarische Welt. Für alle, überall!

Marzahn-Hellersdorf wird bei der Demo wieder mit Extra-Schildern auftreten.
Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise: 13 Uhr Warschauer Straße zwischen S- und U-Bahnhof; Abfahrt 13.26 Uhr mit der U-Bahn zum Wittenbergplatz

FB-Event hier.

Im Anhang findet Ihr den Aufruf für den gemeinsamen Marzahn-Hellersdorf-Treffpunkt am 16.3. Diesen könnt Ihr ausdrucken und den Treffpunkt dazu aufkleben bzw. anheften zum Aufhängen bzw. zum Verteilen:

Flyer: flyer-16-3-2019

Überkleber: MaHe-Block Überkleber

Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze & Gewalt – Wir sind bunt und weltoffen!

Berlin, den 12.2.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze & Gewalt – Wir sind bunt und weltoffen!

Mit Erschrecken mussten wir als Bündnis für Demokratie und Toleranz am vergangenen Wochenende der Presse Nachrichten über gleich zwei rassistisch motivierte Übergriffe in Marzahn und Hellersdorf entnehmen:

„Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, schlugen und beleidigten am Sonnabend drei unbekannte Jugendliche einen Zwölfjährigen auf einem Sportplatz in Hellersdorf, nachdem sie ihn gefragt hatten, ob er Ausländer sei. Zwei der Jugendlichen sollen den Jungen festgehalten, der dritte ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, so dass er zu Boden gegangen sei. Am Boden soll er getreten worden sein. Laut Polizei hat der Junge die deutsche Staatsangehörigkeit; sie machte keine Angaben darüber, ob er einen Migrationshintergrund hat.“

Bereits am Freitag waren in Marzahn zwei syrische Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren am Helene-Weigel-Platz am Nachmittag von einem Unbekannten beleidigt und mit der Faust mehrfach ins Gesicht geschlagen worden. Die Jugendlichen wurden im Krankenhaus ambulant behandelt“ (Quelle:https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-hellersdorf-rassistische-attacke-kind-geschlagen-und-getreten/23969954.html)

Wir verurteilen diese rassistischen Attacken auf das Schärfste, insbesondere weil die Opfer Kinder oder Jugendliche sind, und solidarisieren uns an dieser Stelle mit den Betroffenen!

Unser Bündnis appelliert an alle im Bezirk lebenden Menschen, auch weiterhin gemeinsam für solidarische Kieze und gegen Rassismus und Gewalt in jeglicher Form einzutreten, um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Marzahn-Hellersdorf ist ein Ort der Vielfalt – Wir sind und bleiben bunt und weltoffen!

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler im Namen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Hier gibt es die Pressemitteilung als pdf-Download: BfDT M-H (PM 32)_Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze

Auf der Website der Bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf gibt es zudem noch eine kleine Presseschau zu den beiden rassistischen Attacken: http://ponte.pad-berlin.de/hellersdorf-rassistische-attacke-kind-geschlagen-und-getreten/

 

Einladung: Fachtag „Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus“ 13.03.2019 Freizeitforum Marzahn | 10-17 Uhr

Liebe Kolleg*innen,

hiermit möchten wir Sie recht herzlich zu unserem sechsten Fachtag für Kinder- und Jugendsozialarbeiter*innen aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick einladen (an der Organisation beteiligt sind u.a. die Fach- und Netzwerkstelle Moskito aus Pankow, die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke aus Lichtenberg-Hohenschönhausen, das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, die Amadeu Antonio Stiftung, die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf, die Partnerschaften Marzahn und Hellersdorf und ju:an – Praxisstelle Antisemitismus und rassismuskritische Jugendarbeit):

Grenzenlos gestärkt in den Alltag
Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus

Mittwoch, 13. März 2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Freizeitforum Marzahn
Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin

Seit der Berlin-Wahl im Jahr 2016 gerät Soziale Arbeit verstärkt in den Fokus rechtspopulistischer Parteien in unserer Stadt. Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte Soziale Arbeit sowie kritische politische Bildungsformate werden dabei als „linksextrem“ verunglimpft und angegriffen. Der Druck auf Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, ihre fachliche Arbeit legitimieren zu müssen, nimmt weiter zu.

Wie können wir den rechtspopulistischen Angriffen ein demokratisches und solidarisches Verständnis von Gesellschaft entgegensetzen? Wo können und müssen wir ausgrenzenden und diskriminierenden Entwicklungen entgegenarbeiten? Auf welche Erfahrungen greifen wir dabei zurück? Wir werden uns den daraus folgenden Fragen und Herausforderungen fachlich und kollegial widmen.

Im Anhang finden Sie das detaillierte Programm. Da die Teilnehmendenzahl aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.03.2019 an: moskito@pfefferwerk.de

Plakat und Programm als Download:

190123_ Flyer_Fachtag_Grenzenlos

190123_Einladung_Fachtag_Grenzenlos

Ausstellung: Töten aus Überzeugung – Die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Deutschland und Europa

Via Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf:

Am Freitag, dem 1. Februar 2019, beginnt in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf die Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ unter der Schirmherrschaft von Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses.

Töten aus Überzeugung – die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Deutschland und Europa – unter diesem Titel präsentiert die PINEL gGmbH eine Ausstellung über die Ermordung von Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Als Grundlage diente der „Euthanasie“- Erlass Hitlers im Herbst 1939. Euthanasie – unter diesem beschönigenden Begriff („eu“ = sanft, schön, gut; und „thanatos“ = Tod, beide Wörter aus dem Griechischen) startete die Aktion.
Über 300.000 Menschen kamen dabei in sogenannten „Heilstätten“ und in Lagern ums Leben. Besonders erschütternd an den Ereignissen ist, dass die Urheber der Ermordungsprogramme tatsächlich der Überzeugung waren, dass Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen kein Lebensrecht hätten und ihre Existenz als „lebensunwert“ einstuften. Mit hohem Organisationsaufwand und gründlicher Durchsetzungskraft wurde diese Überzeugung in die Tat umgesetzt.

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Finissage zur Ausstellung Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf

Die Ausstellung im Rahmen der „Gedenkwoche 80 Jahre Reichspogromnacht“ wurde vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ in Kooperation mit dem Bezirksmuseum initiiert und organisiert. Sie erinnert an die Opfer der Judenverfolgung während der Nazizeit und wird in der Mark-Twain-Bibliothek bis 27.01.2019 zu sehen sein. Mit dieser Präsentation der Schicksale jüdischer Menschen in den heutigen Ortsteilen Biesdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf gedenken wir stellvertretend der vielen Millionen Opfer jener unmenschlichen, Gewalt verherrlichenden, antisemitischen, rassistischen und nationalistischen Ideologie, die von 1933 bis 1945 in Deutschland Staatsdoktrin wurde. Gleichzeitig verbinden wir mit der Ausstellung das Versprechen, gemeinsam mit allen friedliebenden Marzahn-Hellersdorfer*innen dafür einzutreten, dass sich dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte nicht wiederholt. Die Vernissage fand am 09.11.2018 statt in Anwesenheit von Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.
Zur Finissage wird Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle die Ausstellung offiziell beschließen. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Jazz-Musikerin, Autorin und Menschenrechtlerin Dotschy Reinhardt.

Anmeldung erbeten unter Telefon 54 704 142 oder über die Webseite www.berlin.de/bibliotheken-mh

Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek MarzahnHellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltung.
Bei einigen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek machen wir Fotos und/oder Videos, die ggf. auf unserer Webseite, denen unserer Partner, Facebook oder Instagram veröffentlicht werden.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V.

FB-Veranstaltung hier.

Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Die BVV Marzahn-Hellersdorf wird sich zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus mit einer Feierstunde gegen das Vergessen wenden (am Donnerstag, den 24.1.2019) und am Samstag um 11.00 Uhr auf dem Parkfriedhof zum stillen Gedenken treffen! Auch alle Bürger*innen von Marzahn-Hellersdorf sind natürlich zu den beiden Gedenkveranstaltungen eingeladen!

Siehe auch:
Das Denkmal auf dem Parkfriedhof erinnert an Zwangsarbeiter im Bezirk

Ausschreibung Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf 2019

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Sie ab sofort Projektideen zur Förderung bei den Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf einreichen können!
 
Im Anhang befinden sich jeweils die Aufrufe für Marzahn und Hellersdorf für 2019. Die Einreichfrist endet am 14.02.19 um 24:00 Uhr. Das aktualisierte Formular für den Projektvorschlag finden Sie auf der Webseite (Hellersdorf: http://demokratie-mh.de/partnerschaft-hellersdorf/download/  bzw. Marzahn: http://demokratie-mh.de/partnerschaft-marzahn/download/). Bitte senden Sie dieses Formular dann ausgefüllt an pfd-mh@stiftung-spi.de. Bitte leiten Sie diese Mail weiter, damit wir möglichst viele Menschen und Einrichtungen erreichen.
Weitere Informationen über die Partnerschaften für Demokratie finden Sie auf unseren Webseiten:
http://demokratie-mh.de/home/partnerschaft-hellersdorf/
http://demokratie-mh.de/partnerschaft-marzahn/
 
Wir freuen uns auf die Projektideen 2019 für Marzahn und Hellersdorf!
 
Viele Grüße!
 
Corinna Meukow und Hannes Obens
   
Stiftung SPI
Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtentwicklung
Externe Koordinierungs- und Fachstelle der
Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf
Rathaus Marzahn-Hellersdorf
Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin
 
+49.0.30 99 27 50 98
+49.0.30-99 27 50 97 fax
 
pfd-mh@stiftung-spi.de
www.stiftung-spi.de/

Neuer Koordinator für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Via Moritz Marc (bis Ende 2018 Leiter des Projekt Ponte):

Das Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung – war vom 1.8.2016 bis zum 31.12.2018 in den beiden Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-Nord (gefördert durch das Programm „Soziale Stadt“) aktiv. Ponte ist beendet. Die Erfahrungen und personellen Ressourcen werden zu der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung überführt.

Seit 1.1.2019 nutzt die Koordinierungstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf die bisherigen Strukturen von Ponte zur Aufklärung über rechtsextreme und demokratiegefährdende Erscheinungsformen im Bezirk und der Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements. Die Stelle wurde vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf eingerichtet.

Von Anfang des Jahres 2006 bis Ende 2018 wurde die Fach- und Netzwerkstelle unter dem Namen Polis* in der Trägerschaft der Stiftung SPI Berlin umgesetzt. Aktueller Träger ist nun die pad gGmbH mit Sitz in Hellersdorf.

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ist aktuell wie folgt zu erreichen:

Web: http://ponte.pad-berlin.de (vorläufige Website)
Facebook: www.facebook.com/ProjektPonte/
Twitter: https://twitter.com/PonteMaHe
E-Mail: ponte@pad-berlin.de
Tel.: 0152/31 77 13 83

An dieser Stelle möchten wir auch auf unsere befreundeten Kolleg*innen von den anderen Fach- und Netzwerkstellen in Ostberlin hinweisen:

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick: www.facebook.com/zentrum.treptowkopenick

LichtBlicke – Fach- & Netzwerkstelle Lichtenberg: https://www.facebook.com/LichtBlicke-Fach-Netzwerkstelle-B…/

Moskito – Fach- & Netzwerkstelle Pankow: www.facebook.com/VisionenPankow/

Für Marzahn-Hellersdorf empfehlen wir folgende Internet- bzw. Facebookseiten:

Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf: http://buendnis.demokratie-mh.de/

Partnerschaften für Demokratie Marzahn & Hellersdorf: http://www.demokratie-mh.de/home/

Schöner Leben ohne Nazis: www.facebook.com/slon.mh/

Willkommen in Marzahn: www.facebook.com/willkommen.in.marzahn/

Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin: https://www.berliner-register.de/marzahn-hellersdorf

Zum 40.Geburtstag von Marzahn empfehlen wir Euchzudem folgende Links (Hashtag #40JahreMaHe):

Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten.

#40JahreMaHe Twitteraccount: twitter.com/@40JahreMaHe

Quelle