Breite Proteste gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Hohenschönhausen

Update 4 +++ Samstag, 03.10.2020, Berlin,11 Uhr – Die rechtsextreme Partei Der III. Weg hat einen Aufmarsch von 14.00-20.00 in Berlin angemeldet und bewirbt diesen für Hohenschönhausen (Lichtenberg). Breite Proteste gegen den Neonazi-Aufmarsch von lokalen und berlinweiten Bündnissen finden statt.

(Stand 17. September 2020)

Routen von rechtsextremen Aufmärschen werden in Berlin erst wenige Tage vor dem jeweiligen Termin veröffentlicht. Wo der Neonazi-Aufmarsch am 03.10. tatsächlich stattfindet, ist daher erst kurz vorher sicher.

Die Neonazis selbst bewerben seit dem 4.September auf ihrer Webseite und in Flyeraktionen in verschiedenen Berliner Bezirken den Lichtenberger Stadtteil Hohenschönhausen und den S-Bahnhof Wartenberg als Startort. Zudem ist am 04. September bekannt geworden, dass derAufmarsch zum Linden-Center an der Zingster Straße führen soll.

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Proteste gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Berlin

Update +++ Samstag, 03.10.2020, Berlin,14 Uhr – Die rechtextreme Kleinstpartei Der III. Weg hat einen Aufmarsch von 14.00-20.00 in Berlin angemeldet und bewirbt diesen für Hohenschönhausen (Lichtenberg). Startpunkt und Route sind nicht bekannt. Breite Proteste gegen den Neonazi-Aufmarsch sind in Vorbereitung. – Beitragsbild: Positionierung gegen Nazis am 29.02.2016 in Hohenschönhausen – (Foto:Berlin gegen Nazis)

Routen von rechtsextremen Aufmärschen werden in Berlin erst wenige Tage vor dem jeweiligen Termin veröffentlicht. Für den III.Weg -Aufmarsch ist entsprechend nur bestätigt, dass die Anmeldung in einem der drei Ost-Berliner Bezirke Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf oder Treptow-Köpenick zu erwarten. Die Neonazis selbst bewerben seit dem 16.August auf ihrer Webseite und in Flyeraktionen in verschiedenen Berliner Bezirken den Lichtenberger Stadtteil Hohenschönhausen. Das der Neonazi-Aufmarsch am 03.10. tatsächlich dort stattfindet, ist wahrscheinlich aber nicht gänzlich sicher.

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Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2019 erschienen

In verschiedenen deutschen Städten haben an den vergangenen Wochenenden Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen demonstriert. Aktuell werden diese wachsenden Proteste zunehmend von Akteur*innen der extremen Rechten instrumentalisiert, um gegen die Demokratie als solches zu agitieren (Siehe: Coronakrise, Demokratieentwicklung, Solidarität in der Nachbarschaft, Gefahren durch Rassismus und rechte Hetze…). Vor diesem Hintergrund und kurz nach dem 75. Jahrestag der Niederschlagung des Nationalsozialismus erscheint der Demokratiebericht für Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2019. Das gemeinsame und solidarische Einstehen für demokratische Grundwerte erscheint uns aktuell so dringend wie selten zuvor!

Der  Demokratiebericht für das Jahr 2019 wurde von bundespolitischen Entwicklungen begleitet, wie den rechtsterroristisch motivierten Mordan-schlägen in Halle, Kassel und Hanau, den Wahlerfolgen der extrem rechten AfD bei den Landtags- und Kommunalwahlen in Ostdeutschland und dem Tabubruch im Fall Kemmerich (FDP) bei der Wahl zum zwischenzeitlichen Ministerpräsidenten von Thüringen mit Unterstützung der Stimmen der dortigen AfD-Fraktion. Es gibt aktuell viele Anzeichen für eine akute Gefährdung der Demokratie. Um diesen Entwicklungen mit Hilfe einer demokratisch engagierten und vielfältigen Zivilgesellschaft aktiv etwas entgegenzusetzen, ist es wichtig die Demokratieentwicklung in den Kommunen voranzutreiben. Hierzu soll der Demokratiebericht als Handwerkzeug für Engagierte im Bezirk einen kleinen Beitrag leisten.

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14.11.2019 VHS Berlin Marzahn-Hellersdorf: Vernissage Unsichtbar/Unverzichtbar

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf:

Ausstellung einer Suche in Bildern.

In den letzten Monaten haben sich die Künstler Jonathan Göpfert (Fotograf) und Philipp “Beatsen” (Illustrator) auf die Suche nach Orten in Marzahn-Hellersdorf gemacht, welche für Demokratie und Vielfalt wesentlich sind. Dabei sind sie den Spuren, welche die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf in den letzten 5 Jahren hinterlassen haben, gefolgt.

In der Vernissage, am 14.11. um 18 Uhr in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, wird das Ergebnis dieser Suche zum ersten Mal öffentlich präsentiert.
Dort erwartet die Besucher*innen eine Serie aus Bildern, die Illustration und Fotografie auf eine entrückende Art und Weise verschmelzen. Denn nachdem die Motive von Jonathan Göpfert fotografiert wurden, sind alle Negative durch Beatsen manipuliert worden. Die Ergebnisse bewegen sich zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Neben einem Gespräch mit den Künstlern aus Marzahn und Hellersdorf, welche bei der Vernissage näher auf den Entstehungsprozess des Projekts und der Werke eingehen, werden auch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf vor Ort über ihre Arbeit im Bezirk und das Projekt sprechen.

Gefördert wird das Projekt durch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf – www.demokratie-mh.de

4.-8. November 2019: Gedenkwoche Novemberpogrome in Marzahn-Hellersdorf

Im Rahmen der diesjährigen Gedenkwoche zu den Novemberpogromen 1938, veranstaltet bzw. unterstützt das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf auch dieses Jahr wieder einige Gedenkformate in unserem Bezirk. Gerade in Zeiten von antisemitisch und rassistisch motivierten Anschlägen – wie zuletzt in Halle – ist das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus wichtiger denn je!

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ (Primo Levi)

Das Plakat finden Sie hier in hoher Auflösung zum Ausdrucken: Plakat zur Gedenkwoche Novemberpogrome 2019

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Hellersdorf: Demokratiekonferenz am 4.11.2019

Liebe Netzwerkpartner/innen, sehr geehrte Damen und Herren,

liebes Fachpersonal, liebe Eltern,

hier nun unsere Einladung mit dem Flyer im Anhang.

Wir möchten Sie ganz herzlich zur Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf „Schule ganz neutral? Werte und Politik an der Schule und die Rolle der Eltern“ am 4. November einladen!

In diesem Rahmen fragen wir:

  • Was bedeutet Neutralität an der Schule und was gerade nicht?
  • Was bedeutet politische Einflussnahme am Ort Schule?
  • Welche Rolle spielt die Schule bei der Vermittlung von Werten?
  • Welche Rolle habe ich als Elternteil?

Die Veranstaltung wird am 04.11.19 von 17-20 Uhr im Kieztreff Kastanie (Boulevard Kastanienallee 55, 12627 Berlin) stattfinden. Merken Sie sich den Termin gerne vor und tragen Sie ihn weiter!

Um Anmeldung wird gebeten: pfd-mh@stiftung-spi.de

Herzliche Grüße

Corinna Meukow und Hannes Obens

Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Rathaus Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin

Flyer-Demokratiekonferenz Hellersdorf 2019

Anwohner_innenprotest gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen am 3.10.2019 in Berlin-Mitte

Donnerstag, 03.10.2019, ab 13.00 Uhr, Berlin-Mitte – Die Anwohner*inneninitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts organisiert zum 5. Mal Proteste gegen einen Aufmarsch von „Wir für Deutschland (WfD)“ in ihrem Wohnviertel. Erneut hat die Initiative aktuell in der Friedrichstraße/Johannisstraße ein umfangreiches Programm u.a. mit Rainald Grebe auf die Beine gestellt. Auch das Berliner Bündnis gegen Rechts ruft zum Protest auf. Die rechtsextreme Aufmarschroute ist noch nicht bekannt.

Am 03.10.19 will die rechtsextreme Organisation „Wir für Deutschland (WfD)“ nach 11 Monaten wieder einen Aufmarsch in Berlin durchführen. Nach breiten Protesten gegen und geringer Beteiligung an ihrem letzten Aufmarsch am 9.November 2018 (Dokumentation der Proteste) hatte WfD verkündet, keine Aufmärsche mehr organisieren zu wollen. Damit endete vorerst eine im Jahr 2016 gestarteten Serie von Aufmärschen in Berlin. Zugleich ist bereits seit Ende 2018 die erneute Anmeldung von WfD am 03.10.19 bekannt. Der Startpunkt und die Aufmarschroute wird voraussichtlich erst ca. 48 Stunden vor dem Aufmarsch bekannt werden. Der um 14.00 Uhr startenden Aufmarsch soll voraussichtlich durch Mitte ziehen.

Proteste in Mitte

Unter dem Motto „Den Nazis keine Mitte“ ruft die Anwohner_inneninitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts mit Unterstützung des Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und der Tanzversammlung Rosenthaler zu einer Kundgebung ab 13.00 Uhr in der Friedrichstraße Ecke Johannisstraße auf. Große Teile des Programms der Kundgebung stehen bereits fest. Der Ort der Kundgebung wird erst nach Bekanntwerden der rechtsextremen Aufmarschroute endgültig feststehen.

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Fachtag am 23. Oktober 2019: Dokumentation und Monitoring als zivilgesellschaftliche Empowermentstrategie

Erst eine rassistische Beleidigung, dann der Faustschlag ins Gesicht. Nach einer Nazi-Demonstration werden Flaschen auf Gegendemonstrant*innen geschmissen. Ein Fahrgast in der Tram zeigt mehrfach den „Hitlergruß“. An den Hauseingang wird „Juden raus“ geschmiert. An einem Stromkasten wird der Slogan „NS Zone“ entdeckt. Auf einem Aufkleber einer rechten Partei befindet sich ein homofeindlicher Spruch.

Die Berliner Register dokumentieren Vorfälle die sich in Berlin ereignen und rassistisch, extrem rechts, antisemitisch, LGBTIQ*-feindlich, sozialchauvinistisch oder behindertenfeindlich sind oder den Nationalsozialismus verharmlosen. Warum sie das tun, was die Hintergründe der Entstehung der Berliner Registerstellen waren, welche Rolle weitere themenspezifische Dokumentationsstellen spielen und wie auf alltägliche Vorfälle reagiert werden kann, wird auf dem ersten gemeinsamen Fachtag der Berliner Register Thema sein?

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich in Berlin tagtäglich auf unterschiedliche Weise demokratisch engagieren und der Ausgrenzung von Minderheiten entgegenstellen.

Wann? 23.10.2019 14-19 Uhr, Ankommen ab 13:30 Uhr
Wo? Rathaus Lichtenberg (Möllendorfstraße 6, U-Bahnhof Frankfurter Allee)

Das Programm des Fachtags finden Sie hier.

Da die Räumlichkeiten begrenzt sind, bitten wir im Vorfeld um Anmeldung. Bitte senden Sie das ausgefüllte Anmeldeformular an die E-Mail-Adresse info@berliner-register.de. Anmeldeschluss ist am 7. Oktober 2019. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Koordinierungsstelle der Berliner Register 0152 – 04 42 57 46. Weiterlesen …

030/ ´89 ´19 ´49: 30 Jahre Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf

Der Fachtag der bezirklichen Stadtteilzentren verspricht spannend zu werden! Gerade die zahlreichen Stadtteilzentren im Bezirk Marzahn-Hellersdorf leisten mit ihrer alltäglichen, praktischen und Bürger nahen Arbeit einen wichtigen Beitrag für ein friedliches Miteinander in den Kiezen und für eine aktive Zivilgesellschaft!

030/ ´89 ´19 ´49
30 Jahre Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf

30 Jahre Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf – Ein Rückblick und Ausblick auf Akteur*innen, Strukturen und Entwicklungen in der Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf.

Es gibt interessante Beiträge als Rückblick, zur Gegenwart und wie die zukünftige Stadtteilarbeit aussehen könnte. Der Fachtag findet im Schloss Biesdorf statt und Anmeldungen nehme ich ab sofort entgegen. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen stadtweiten Austausch zur Gemeinwesenarbeit und Vernetzung untereinander.

Programm:

09.30 Uhr Ankommen und Begrüßung
J. Witt, BzStRin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management
M. Pleyer, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
A. Peker, S. Bösch, Verbund der Stadtteilzentren

Wie sind wichtige Träger und Strukturen der Stadtteilarbeit in der Wendezeit entstanden?                                                                                          Mit Inputs von Dr. E. Löhnert, vormals DPW: Strategien und Entwicklungen
Dr. H. Scherer, ehem. vska : Welche Entwicklungen sind aus Ost und West
zusammengeflossen?
G. Geißler, Geschäftsführerin Kiek in gGmbH: Entstehung von Vereinen und
Strukturen

Was bewegt uns heute? Mit Inputs von
J. Kramer, Kiek in gGmbh: Arbeit eines Stadtteilzentrums
A. Göbel, DPW: Strukturen der Stadtteilarbeit stärken
K. Reinwald und N. Eißner, OE SPK – Aufbau, Struktur und mögliche
Schnittstellen zur Stadtteilkoordination der Stadtteilzentren
M. Rubach, Leiterin des Sozialamtes Marzahn-Hellersdorf: Vorstellung des
neuen bezirklichen Stadtteilzentren-Vertrags

Kommunikation, Mobilität, Digitalisierung, Klimawandel: Welche Themen
werden uns bewegen? Und: Welche Aufgaben werden Stadtteilzentren dann
haben? Mit Inputs von Werkstatt Haus der Statistik, ZUsammenKunft Berlin eG
und U. Machura, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Gesprächsrunde mit allen Beteiligten: Was bedeutet das für uns als
Stadtteilzentren?

Ein Rückblick und Ausblick auf Akteur*innen, Strukturen und Entwicklungen in der Stadtteilarbeit in Marzahn-Hellersdorf

am 24.10.2019 im Schloss Biesdorf.

Der Verbund der Stadtteilzentren veranstaltet diese gemeinsam mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Anmeldung bitte bis 15.10.2019 an S. Schwarze, Stadtteilzentrum Kaulsdorf/Mittendrin leben e.V., stz-kaulsdorf@ev-mittendrin.de, Telefon 030/ 56588762.