Jugendclub-Chef Stephan Fischer plötzlich verstorben: Familie bittet um Spenden für Beerdigung

Der plötzliche Tod von Stephan Fischer aus Marzahn reißt eine große Lücke. Ins Herz seiner Frau Astrid, in seine Familie, in die Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk. Denn Stephan Fischer kümmerte sich seit mehr als 16 Jahren um unzählige soziale Projekte, organisierte Feste, war Chef des Jugendclubs M3 in der Mehrower Allee. Er war die gute Seele des Kiezes und immer für alle und jeden da. Selbstlos und bescheiden. Jetzt aber braucht seine Familie Hilfe – denn die Kosten für die Beerdigung können sie nicht alleine stemmen.

„Wir brauchen circa 5000 Euro. Wir wollen ihm eine wunderschöne letzte Reise ermöglichen und ein Grabstein nach seinem Geschmack soll für immer an ihn erinnern“, so Stephans Bruder Carsten Fischer gegenüber „Alles Mahlsdorf“. Gemeinsam mit seiner Tochter Franzi erstellte er eine Spendenaktion via Facebook (Link am Ende des Artikels). Carsten Fischer: „Jeder noch so kleine Betrag hilft uns.“

Stephan Fischer begann 2004, aufmerksam gemacht durch seinen Bruder, den Kampfsportlehrer Carsten, mit der Kinder- und Jugendarbeit. Der begeisterte Fußballfan war sofort Feuer und Flamme und setzte sich mit Leib und Seele für die Heranwachsenden ein. Neben seiner Arbeit als Leiter des „Haus der Begegnung M3“ war er stellvertretender Vorsitzender des Berliner Landesverbands „djo Deutscher Regenbogen“, arbeitete ehrenamtlich, entwickelte, unterstützte zahlreiche Projekte und half bei Problemen im Bezirk. Er wurde zur Kiez-Legende. Im vergangenen September wurde im Kranknhaus Krebs diagnostiziert. Nach einem kurzen aber erfolglosen Kampf gegen die heimtückische Krankheit schlief Stephan Fischer am 2. Januar ein. Er wurde nur 57 Jahre alt – und hinterlässt eine große Lücke.

Wer spenden möchte, erfragt bitte hier die Kontodaten. Wir versuchen die Kontodaten zudem (wenn möglich) zeitnah hier einzustellen.

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