Erfolgreicher Auftakt der Veranstaltungsreihe „Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch“

Via Tagesspiegel-Newsletter Marzahn-Hellersdorf:

„Es ist dein gutes Recht, misstrauisch zu sein. Aber wenn es bei dem Misstrauen in Richtung Holocaustleugnung, gegen Minderheiten und eine demokratisch gewählte Regierung geht, ist der Punkt, wo du überlegen musst, mit wem du dich gemein machst.“ Das sagte Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) am Montag während einer Online-Veranstaltungsreihe der „Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf. Diese sind ein Netzwerk von Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, freien Trägern, der Anwohnerschaft und Wissenschaft.

Im Mittelpunkt des ersten Treffens stand die Frage, ob sich unsere Demokratie in einer Vertrauenskrise befindet. Einer der 42 Teilnehmenden, der Erziehungswissenschaftler Wilhelm Berghan von der Universität Bielefeld, stellte die Ergebnisse der Mitte-Studie im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung vor, in der es um antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung geht. 2.000 Menschen wurden telefonisch danach befragt, wie es um ihr Vertrauen in die Demokratie bestellt ist. Die Ergebnisse waren in meinen Augen ermunternd: Insgesamt erscheint das Demokratievertrauen der Bevölkerung stabil. Rund 86 Prozent der Befragten hielten es für unerlässlich, dass Deutschland demokratisch regiert wird und etwa 93 Prozent sind der Ansicht, dass die Würde und Gleichheit aller an erster Stelle stehen sollte. Natürlich hat Berghan das weiter abgestuft und differenziert. Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

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Die noch folgenden Veranstaltungstermine und Hinweise zur Anmeldung finden Sie unter: https://demokratie-mh.de/partnerschaft-hellersdorf/aktuelles/ und https://demokratie-mh.de/partnerschaft-marzahn/aktuelles/

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. solche verbreitet haben, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Flyer zur Veranstaltungsreihe zum Download:

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16.11.2020 Demokratiekonferenz „Demokratie in der Vertrauenskrise?“

Auftakt der Veranstaltungsreihe „Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch“ der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

– Demokratie in der Vertrauenskrise? – am 16.11.2020 um 19 Uhr, via Zoom

Von einer Krise des Vertrauens in Politik, Medien und – wie die Debatte um die Pandemie zeigt – auch in die Wissenschaft ist oft die Rede. Was aber ist dran an der Behauptung von einer Vertrauenskrise? Zum Auftakt der digitalen Veranstaltungsreihe „Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch“ sprechen die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf  darüber mit Menschen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Und auch Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Fragen zu stellen!

Gäste unter anderem:

Petra Pau (Bundestagsvizepräsidentin aus Marzahn-Hellersdorf)

Wilhelm Berghan (Universität Bielefeld/Mitautor der Mitte-Studien)

Moderation:

Nadja Gilbert

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an:

pfd-mh@stiftung-spi.de Weiterlesen …

4.11.2020 La Casa: Filmscreening: Der zweite Anschlag

Eine gemeinsame Veranstaltung des AK gegen rechte Gewalt der Alice Salomon Hochschule und des La Casa – gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf:

DER ZWEITE ANSCHLAG

THE SECOND

ATTACKİKİNCİ SALDIRI

 Ein Dokumentarfilm von Mala Reinhardt

Länge: 62 min.

Sprache: Deutsch und Türkisch mit englischen Untertiteln

Am 4.11 um 18 Uhr im La Casa (Wurzenerstr. 6, 12627 Berlin // UBhf Louis Lewin Str. )

Am 9. Jahrestag der Selbstentarnung des NSU zeigt der AK gegen rechte Gewalt der Alice Salomon Hochschule und das La Casa den Film:

DER ZWEITE ANSCHLAG. Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen.

„Das Boot ist voll!“, „Ausländer raus!“, „Deutschland den Deutschen“. Die Parolen der Rechten sind mittlerweile unüberhörbar geworden. Genauso die Gewalt, die sich gegen jene Menschen richtet, die als „fremd“ wahrgenommen werden. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse, welche die Protagonist*innen des Films durchlebt haben. Osman Taköprü erzählt von dem Mord an seinem Bruder Süleyman, den der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) 2001 in Hamburg beging. Ibrahim Arslan schildert sei-ne Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992, den er selbst nur knapp überlebte und Mai Phương Kollath wohnte selbst in Rostock-Lichtenhagen, als dort unter dem Beifall hunderter Schaulustiger das Sonnenblumenhaus von Neonazis in Brand gesteckt wurde.Doch es bleibt nicht dabei. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der unzureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes und dem Einzug der AfD in die politische Land-schaft der BRD haben Mai Phương, Ibrahim und Osman eine Entscheidung getroffen: Sie werden nicht länger schweigen. Dabei verweben sich ihre Geschichten. Und während sie für eine lückenlose Aufklärung und ein Ende der Gewalt eintreten, entsteht ein Netzwerk aus Menschen, die ähnliches erlebt haben.

Im Anschluss an den Film wird es die Möglichkeit zum Gespräch und Diskussion mit der Regisseurin Mala Reinhardt geben.

Wir werden während der Veranstaltung auf Abstand achten und bitten euch einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Bitte informiert euch wegen kurzfristiger Änderungen auf: https://suburbanhell.org/la.casa

FB-Event.

Weitere Infos zum Film hier.

Veranstaltungsreihe: Kommunikation im Kiez

Neue Veranstaltungsreihe von weltgewandt e.V. startet:
Viele wünschen sich mehr Kontakt, gerade jetzt. Für die ersten Schritte muss man manchmal tief Luft holen – und beherzt losgehen. Wir laden ein, interessante Orte in Marzahn zu entdecken, Leute kennen zu lernen, zu lachen und sich auszutauschen in freundlicher Atmosphäre: über die eigenen Fragen, die Welt, den Kiez. Die Themen bestimmen die, die da sind. Willkommen!
 
Beim ersten Treffen erkunden wir das Kunstprojekt „Stadtwerk MRZN“ am S-Bhf. Raoul-Wallenberg-Str.
 
WANN: Dienstag, 20.10.20, 16-18 Uhr
 
WO: Otto-Rosenberg-Str. 6, 12681 Berlin, neben dem Otto-Rosenberg-Haus
 
Wir bleiben im Freien. Bitte warm anziehen.
 
Weitere Termine
 
Montag, 26.10.20, 16 Uhr, Jugendzentrum „Anna Landsberger“, Prötzeler Ring 13, 12685 Berlin; Bus u. Tram „Landsberger Allee / Blumberger Damm“
 
Mittwoch, 04.11.20, 16 Uhr, Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin; Bus u. Tram „Alt-Marzahn“
 
Dienstag, 10.11.20, 16 Uhr, Kulturhochhaus und Pension 11. Himmel, Wittenberger Str. 85, 12689 Berlin, S7, Tram „Barnimplatz“
 
Folgetermine werden demnächst veröffentlicht.
 
Gefördert vom Aktionsfonds Partnerschaften für Demokratie Marzahn.
 

17.9.2020 Naschgarten: Was heißt für Dich Solidarität? Workshop und Mal-Aktion

Einladung: Gespräch und Mal-Aktion

im Naschgarten | Kiezpark Schönagelstraße

Schönagelstraße 69-79 | 12685 Berlin

am Donnerstag, 17. September von 17.00 bis 19.30 Uhr

Herzlich eingeladen sind alle, die sich für solidarische Städte sowie vor Ort für solidarische Kieze in ihren Nachbarschaften und Stadtteilen einsetzen (möchten) und Lust auf eine kreative Mal-Aktion haben.

Angeregt durch die grafisch-künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum von dem Kollektiv migrantas kommen wir gemeinsam mit Anna Spangenberg vom Bündnis unteilbar ins Gespräch, was Solidarität für uns heißt:

  • Wie sieht eine solidarische, freie und offene Gesellschaft für uns aus?
  • Wie können wir uns in unseren Kiezen, Nachbarschaften und Stadtteilen für ein solidarisches Miteinander einsetzen?
  • Wie gehen wir mit Menschen, Gruppierungen, Positionen um, die unsere vielfältigen Nachbarschaften angreifen?
  • Welche sozialen Fragen beschäftigen uns in unserem alltäglichen (Er)Leben und wie können wir darauf gerechte Antworten finden?

Die Teilnehmer_innen können Ihre Kommentare und Visionen zum Thema „Solidarität“ an großen Plakatwänden platzieren und in einer Mal-Aktion unter anderem Tragetaschen mit ausgewählten Piktogrammen zum Thema gestalten.

Im Naschgarten bieten bereitgestellte Tischgruppen und Picknickinseln die Möglichkeit, dass wir Open-Air die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und dennoch miteinander ins Gespräch kommen können.

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2. Aufruf für den Aktionsfonds im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf vom 30.07.2020

Die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf startet den 2. Aufruf für den Aktionsfonds im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Marzahn-Hellersdorf 2020. Bürger und Bürgeinnen jeden Alters, Initiativen oder freie Trägerinnen und Träger können sich mit kreativen Projektideen für Toleranz und Demokratie einsetzen. Gefördert werden Kleinprojekte in Höhe von bis zu 600 Euro. Der Projektstart ist ab Montag. dem 7. September 2020, möglich und bis zum 10. Dezember 2020 umzusetzen, die Frist zur Einreichung von Projektideen endet am Sonntag, dem 30. August 2020.

Am Dienstag, dem 18. August 2020, ab 17:00 Uhr, findet für Interessierte ein Workshop in den Räumen der FreiwilligenAgentur (Helene-Weigel-Platz 6) statt. Interessierte können sich hier über Ideen für den Aktionsfond austauschen und Fragen stellen. Bei erneuten Kontakteinschränkungen findet der Kurs im Internet statt. Eine Anmeldung zu dem Workshop ist per E-Mail-Adresse möglich.

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Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2019 erschienen

In verschiedenen deutschen Städten haben an den vergangenen Wochenenden Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen demonstriert. Aktuell werden diese wachsenden Proteste zunehmend von Akteur*innen der extremen Rechten instrumentalisiert, um gegen die Demokratie als solches zu agitieren (Siehe: Coronakrise, Demokratieentwicklung, Solidarität in der Nachbarschaft, Gefahren durch Rassismus und rechte Hetze…). Vor diesem Hintergrund und kurz nach dem 75. Jahrestag der Niederschlagung des Nationalsozialismus erscheint der Demokratiebericht für Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2019. Das gemeinsame und solidarische Einstehen für demokratische Grundwerte erscheint uns aktuell so dringend wie selten zuvor!

Der  Demokratiebericht für das Jahr 2019 wurde von bundespolitischen Entwicklungen begleitet, wie den rechtsterroristisch motivierten Mordan-schlägen in Halle, Kassel und Hanau, den Wahlerfolgen der extrem rechten AfD bei den Landtags- und Kommunalwahlen in Ostdeutschland und dem Tabubruch im Fall Kemmerich (FDP) bei der Wahl zum zwischenzeitlichen Ministerpräsidenten von Thüringen mit Unterstützung der Stimmen der dortigen AfD-Fraktion. Es gibt aktuell viele Anzeichen für eine akute Gefährdung der Demokratie. Um diesen Entwicklungen mit Hilfe einer demokratisch engagierten und vielfältigen Zivilgesellschaft aktiv etwas entgegenzusetzen, ist es wichtig die Demokratieentwicklung in den Kommunen voranzutreiben. Hierzu soll der Demokratiebericht als Handwerkzeug für Engagierte im Bezirk einen kleinen Beitrag leisten.

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Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn – 2020

Obwohl aktuell auf Grund der Corona-Krise noch einiges unklar ist in unserem Leben, so starten wir heute den Aufruf für den Aktionsfonds im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie in Marzahn und Biesdorf.

Wir rufen Bürger*:innen jeden Alters, Initiativen oder freie Träger auf, sich mit kreativen Projektideen für Toleranz und Demokratie einzusetzen und dabei ein Zeichen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen.

Dabei können Projekte bis zu einer Höhe von 600 € gefördert werden. Gefördert werden über die FreiwilligenAgentur jene Projekte, die in den Bezirksregionen Marzahn und Biesdorf umgesetzt werden. Frühestmöglicher Projektstart ist der 15.05.2020.

Für Interessierte, die über wenig Erfahrung mit Projektanträgen verfügen, findet zur Vorbereitung der Projektanträge ein Workshop „Von der Idee zum fertigen Projektantrag“ statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Der Projektworkshop wird online stattfinden. Termin und Link erhalten Sie, wenn Sie sich unter kontakt@fwa-mh.de anmelden. Weiterlesen …

Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf – 2020

Der Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie Hellersdorf fördert wieder eure Ideen. Ob ein gemeinsames Fußballturnier, ein Skate-Contest oder ein nachbarschaftlicher Grillabend mit Open-Air-Kino. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Initiativen, freie Träger oder Bürger_innen jeden Alterskönnen sich mit ihren Projektideen für mehr Toleranz und Demokratie auf eine Förderung von bis zu 600 € bewerben.

Das Projekt sollte frühestens am 15.5.2020 starten und in Hellersdorf, Kaulsdorf oder Mahlsdorf stattfinden. Weitere Infos zur Förderung und Einreichung der Unterlagen gibt es auf dieser Seite. Alle erforderlichen Unterlagen befinden sich in der rechten Spalte dieser Seite.

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