Masken von Nachbarn für Nachbarn!

Via BENN Blumberger Damm: Masken von Nachbarn für Nachbarn! Heute (25.6.2020) konnten wir Masken und Informationsmaterial mit dem Stadtteilzentrum Marzahn auf der Marzahner Prommenade verteilen.

Danke für diese Gemeinschaftsaktion an die Näherinnen aus der Nachbarschaft, das Stadtteilzentrum Marzahn, u.a. mit Martina Di San Marzahno, Klaus-Jürgen Dahler, an das Nähcafé Marzahn, die Paradiesgärten Berlin, Solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf und die Gemeinschaftsunterkunft Rudolf-Leonhard-Straße!! Weiterlesen …

Ein Hoch auf die Nachbarschaft

“Helfen wir einander” lautet das Motto des diesjährigen Aktionstages am 29. Mai

Zum dritten Mal wird am 29. Mai bundesweit der „Tag der Nachbarn“ gefeiert. Auf große Straßenfeste muss in diesem Jahr allerdings verzichtet werden. Stattdessen haben die Initiatoren dazu aufgerufen, mit großen und kleinen kontaktlosen Aktionen ein Zeichen für Gemeinschaft, Solidarität und Hilfsbereitschaft zu setzen. Auch Einrichtungen aus Marzahn-Hellersdorf machen mit. 

Ein starkes Miteinander in der Nachbarschaft war vielleicht noch nie so wichtig. „Viele Menschen haben es jetzt besonders schwer – der ältere Herr, der keinen Besuch mehr empfangen kann, die Altenpflegerin und die Kassiererin, die durch extralange Schichten noch müder von der Schicht nach Hause kommen, oder die alleinerziehende Mutter, die Home-Office und Kinderbetreuung gleichzeitig stemmen muss“, sagt Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die die Initiative der nebenan.de-Stiftung unterstützt. Der Tag der Nachbarn sei daher der perfekte Anlass, um solchen Menschen eine kleine Freude zu bereiten.

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Nachbarschaft: Wie schlägt man Wurzeln an einem neuen Ort?

Ein sehr lesenswerter Beitrag aus dem Tagesspiegel-Newsletter:

Vielleicht doch so, indem man sich in ihn hinein gräbt und nach und nach zu den tieferen Schichten vordringt.

Manja Finnberg sucht nach diesen Schichten, seit sie 2016 mit Mann und Kindern nach Kaulsdorf gezogen ist. Sie kann nicht anders, sie ist Historikerin. Dabei ist sie auf die spannende Geschichte der Märkischen Wachsschmelze in Alt-Kaulsdorf 14-16 gestoßen. Jahrzehntelang wurden hier Putzmittel wie Bohnerwachs oder Möbelpolitur produziert. Heute beherbergen die Gebäude ein Autohaus, ein Möbelhaus und ein Sportstudio. Letzteres will Finnberg zum 75. Jahrestag des Kriegsendes zu einem temporären Gedenkort machen, an dem die weitgehend vergessene Geschichte der Wachsschmelze erzählt wird. Sie kreist um ihren früheren jüdischen Inhaber Otto Rechnitz und seine Nachfolgerin Frieda Hirsekorn.

Beide Biografien sind so facettenreich wie ihre Verbindung. 1933 wurde der jüdische Unternehmer Rechnitz aus seinem Betrieb gedrängt, danach ein Jahrzehnt verfolgt und gequält. Er erlebte noch das Kriegsende, starb aber im Dezember 1945 in einem Berliner Sammellager. „Ich war überrascht, dass ein jüdischer Unternehmer schon so früh seine Firma verliert“, erzählt Finnberg. „Das ist der Punkt der mein Interesse geweckt hat.“ Nazis, die im Betrieb beschäftigt waren, haben Rechnitz offenbar bekämpft, auch Morddrohungen erhielt er. Gleichzeitig hatte der alternde Unternehmer, Jahrgang 1867, seine wesentlich jüngere Prokuristin Hirsekorn als Nachfolgerin ausgewählt. Per Ratenzahlungen vereinbarten sie einen Verkauf.

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Nachbarschaftsfest mit Einweihung des Bauwagens als mobiler Treffpunkt

Café auf Rädern bekommt einen großen Bruder

Kommunikation auf Rädern

Berlin-Hellersdorf, 30.04.2019:

Am 24. Mai, dem Tag der Nachbarschaft, wird der große Bruder des Café auf Rädern eingeweiht. Von 14 – 17 Uhr gibt es vor der Evangelischen Kirche in der Glauchauer Str. 7 ein Nachbarschaftsfest mit Kaffeetafel und Kuchen. Dabei ist Gelegenheit, den neuen Bauwagen in Augenschein zu nehmen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Der umgebaute Bauwagen soll im Viertel rund um den Kastanienboulevard als mobiler Treffpunkt seine Türen für alle Nachbarinnen und Nachbarn öffnen. Dadurch entsteht ein wetterunabhängiges Begegnungs- und Informationsangebot.

Das Projekt „Kommunikation auf Rädern“ wird durch das Programm „Soziale Stadt“ finanziert. Mit der Realisierung wurde die Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf beauftragt, die durch das Café auf Rädern diesbezüglich mehrjährige Erfahrungen hat.
Gesucht werden auch Ideen und tatkräftige Unterstützung von Menschen, die bei der kreativen Ausgestaltung des Bauwagens mithelfen und das Projekt unterstützen wollen.

Nachfragen und weitere Informationen:

Barbara Jungnickel
Tel.: 0176 – 25 50 98 00
Mail: cafe-auf-raedern@gmx.de

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