Solidarische und selbstorganisierte Nachbarschaftsstrukturen in Zeiten der Corona-Krise

Wenn ihr Menschen aus Risikogruppen unterstützen wollt, sucht nach Nachbarschaftshilfen. Unter dem Link werden gerade Stadtteil-Gruppen gesammelt (gerne ergänzen & weiterverbreiten). Marzahn-Hellersdorf ist jetzt auch mit dabei! Mehr Infos findet Ihr hier. Seid solidarisch!
#COVIDー19 #CoronaVirusDE

Informationen und Dateien zur Selbstorganisation in Zeiten von Corona

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Neuer Newsletter (März/April 2020) für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Liebe Leser*innen,
herzlich willkommen zum zweiten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2020.
Seit dem letzten Newsletter haben sich die politischen Ereignisse hierzulande erneut überschlagen. Leider im negativen Sinne: CDU und FDP haben in Thüringen einen Tabubruch unternommen und gemeinsam mit den Stimmen der völkisch-rassistisch geprägten AfD um den Faschisten Björn Höcke den FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt. Welche langfristigen Folgen dieses Ereignis für die die weitere Demokratieentwicklung in Deutschland haben wird, ist noch nicht abzuschätzen.
Mitte Februar wurden nach Razzien gegen die “Gruppe S.” zwölf Männer wegen Bildung und Unterstützung einer rechten Terrorzelle festgenommen, einer der Beschuldigten ist Polizeimitarbeiter. Es wurde u.a. eine Waffe gefunden, wie sie auch der Halle-Attentäter besaß. Die Beschuldigten wollten Anschläge auf Politiker, Asylsuchende und Muslime verüben.

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Einladung zum siebten Fachtag „Grenzenlos gestärkt in den Alltag“ – abgesagt

Aus aktuellem Anlass findet unser Fachtag “Grenzenlos gestärkt in den Alltag” nicht statt.

Einladung zum siebten Fachtag „Grenzenlos gestärkt in den Alltag“ für Kinder- und Jugendsozialarbeiter:innen aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick

(K)ein Auge zudrücken?!

Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen in JFEen und Schulsozialarbeit

Kinder- und Jugendsozialarbeit ist ein Spiegel unserer Gesellschaft: rechte Einstellungen in der Gesellschaft machen vor Jugendfreizeiteinrichtungen und Schule/ Schulsozialarbeit nicht Halt. Strömungen und Versatzstücke verschiedenster rechter Szenen und Entwicklungen in der Gesellschaft sind in der Berufspraxis sichtbar. Fachkräfte sind hierbei herausgefordert, sich auch mit rechtsaffinen Jugendlichen auseinanderzusetzen. Rechte Parolen werden aufgeschnappt und wiedergegeben, menschenverachtende Argumentationslinien aus der Familie oder dem Freundeskreis mitgebracht. Teilweise stehen Sozialarbeiter:innen auch scheinbar bereits gefestigten rechten Welt- und Menschenbildern gegenüber. Aus unserem politischen und berufsethischen Verständnis heraus arbeiten wir gegen die Normalisierung von rassistischen, antisemitischen und anderweitig diskriminierenden sowie ausgrenzenden Positionen. Die aktuellen Entwicklungen können dabei überfordernd wirken und Kopfzerbrechen hervorrufen. Um weiterhin handlungsfähig zu bleiben und gestärkt in die pädagogischen Auseinandersetzungen gehen zu können, laden wir die Kolleg:innen der Jugendsozialarbeit ein:

am Mittwoch, 01.04.2020 von 10 bis 17 Uhr im FEZ-Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin

Der Fachtag wird uns als Kolleg:innen einen Raum für intensiven Austausch und Weiterbildung für die Herausforderungen und Grenzen der Arbeit mit rechtsaffinen Jugendlichen bieten. (mehr …)

Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf für Januar/Februar 2020 ist erschienen!

Liebe Leser*innen,
 
herzlich willkommen zum sechsten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf für Januar/Februar 2020.
 
Am 27. Oktober 2019 fand die Landtagswahl in Thüringen statt, welche – genauso wie die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen – gezeigt hat, wie groß die aktuelle Bedrohung durch die radikale bis extreme Rechte in Deutschland ist. Auch in Thüringen, wie in Brandenburg und Sachsen, wurde eine demokratische Partei stärkste Kraft, was als Erfolg gesehen werden kann, und trotzdem zeigen die Wahlergebnisse deutlich, dass die Zivilgesellschaft, die Verwaltung und die demokratischen Parteien zukünftig noch stärker in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten zusammenstehen müssen. Dies gilt auch für unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
 
Weil die Solidarität mit wohnungs- und obdachlosen Menschen auch die Auseinandersetzung mit rechten Gruppen sowie rechtem Gedankengut bedeutet, ist der Themenschwerpunkt dieses Newsletters die anstehende „Nacht der Solidarität“ vom 29. bis 30. Januar 2020. In dieser Nacht werden obdachlose Menschen in Berlin mit Hilfe von Freiwilligen zahlenmäßig erfasst und kurz befragt, um zunächst eine verbesserte Obdachlosenstatistik zu erhalten und schließlich auf Grundlage dieser Ergebnisse Hilfs- und Beratungsangebote auszubauen.
 
Ab sofort ist die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf unter einer neuen Webadresse zu erreichen:
 
https://koordinierungsstelle-mh.de Die alte Website (http://ponte.pad-berlin.de) bleibt als Archiv weiterhin bestehen.
 
Natürlich gibt es auch in diesem Newsletter wieder viele Berichte und Neuigkeiten von der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, aus dem Bündnis für Demokratie & Toleranz und unseren zahlreichen Kooperationspartner*innen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
 
Wer den Newsletter abonnieren möchte, schreibt bitte eine Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de
 
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Das Leben in der Platte im Wandel der Zeit – Lesung & Diskussion

Das Leben in der Platte im Wandel der Zeit – Lesung und Diskussionsveranstaltung mit Steffen Mau über die gesellschaftlichen Brüche in der Nachwendezeit.

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf und das SOS-Familienzentrum laden Euch recht herzlich zu einem spannenden Lese- und Diskussionsabend im Stadtteilzentrum ein!

Der Professor für Soziologie Steffen Mau liest aus seinem neuen Buch „Lütten Klein – Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“ (Suhrkamp) über die Wendezeit in Rostock – er stellt seine persönliche Sozialgeschichte Ostdeutschlands vor und nach 1989 vor. Mau nimmt die gesellschaftlichen Brüche in den Blick, an denen sich Verbitterung und Unmut entzünden.

Nach der Lesung wollen wir mit Euch ins Gespräch kommen und auch einen vergleichenden Blick auf die (Nach-)Wendezeit in Marzahn-Hellersdorf werfen. Was hat sich im Bezirk seitdem verändert?

Eine Veranstaltung der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf mit freundlicher Unterstützung des SOS Familienzentrums.

Eintritt frei!

Datum: Montag, 16.12.2019
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: SOS Familienzentrum, Alte Hellersdorfer Str. 77, 12629 Berlin

Anfahrt: Bus 197er bis Haltestelle Gothaer Straße/Alte Hellersdorfer Straße

Ein Bericht aus der taz zu einer gelungenen Veranstaltung mit Herrn Mau mit unserem pad-Kollegen Thomas Stange: https://taz.de/Diskussion-zu-Folgen-des-Mauerfalls/!5636835/?fbclid=IwAR03VJrDHPkuNnMmsOMB3zkLkY48Z0sltnTxaUAbnaKOqfkwPQA51mtJFWE

Pressestimmen zum Buch:

Warum der Westen den Osten nicht verstanden hat (Deutschlandfunk, 6.11.2019)

Steffen Mau – „Lütten Klein“ (Deutschlandfunk, 26.8.2019)

Leben in der Transformationsgesellschaft – Lütten Klein als Schaufenster der DDR (Deutschlandfunk, 12.8.2019)

Lütten Klein – Die DDR-Platte als „Erinnerungskosmos“ (mdr, 10.8.2019)

Flyer zur Veranstaltung: Flyer_Plattenbau

FB-Veranstaltung hier.

Neuer Newsletter (November/Dezember 2019) für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Liebe Leser*innen,
 
herzlich willkommen zum fünften Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.
 
Die Ergebnisse der Landtagswahlen vom 1. September in Brandenburg und Sachsen haben erneut aufgezeigt, wie groß die aktuelle Bedrohung durch die radikale bis extreme Rechte in Deutschland ist. Einzig positiver Punkt ist, dass dieses Mal noch demokratische Parteien stärkste Kraft werden konnten. Allerdings geht es jetzt darum die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland weiter massiv zu unterstützen und auszubauen. Hier wünscht sich die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, dass die Bundesregierung das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ langfristig auf sichere finanzielle Beine stellt und nach dem schrecklichen antisemitischen und rassistischen Anschlag von Halle erkennt, dass es endlich eine schnelle Umsetzung eines Demokratieförderungsgesetzes braucht.
 
Die Zivilgesellschaft, die Verwaltung und die demokratischen Parteien müssen zukünftig noch stärker in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten zusammenstehen. Dies gilt auch für unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
 
Natürlich gibt es auch in diesem Newsletter wieder viele Berichte und Neuigkeiten von der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, aus dem Bündnis für Demokratie & Toleranz und unseren zahlreichen Kooperationspartner*innen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
 
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Wer den Newsletter abonnieren möchte, schreibt bitte eine Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de