Podcast zu solidarischen Nachbarschaften in Corona-Zeiten des Forschungsprojektes DEMOKRATIE an der Alice Salomon Hochschule

Welch große Bedeutung solidarische Nachbarschaften für die Demokratie, insbesondere in Krisenzeiten haben können, wird in der Podcast-Sendung „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Nachbarschaft und Demokratie in Marzahn-Hellersdorf“ in einer Gesprächsrunde zwischen der Wissenschaft und Vertreter:innen verschiedener Institutionen aus Marzahn-Hellersdorf diskutiert.

Im Podcast sind u.a. O-Töne zu hören, die in einer Straßenumfrage in Hellersdorf aufgenommen wurden. In der Umfrage wurden zufällig Passant:innen nach der Entwicklung ihrer Nachbarschaft gefragt, insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie.

Die Befragten sprechen über Nachbarschaftskonflikte, Vereinsamung und wie diese Phänomene durch die Pandemie verstärkt werden.

Zugleich berichten sie aber auch von nachbarschaftlicher Solidarität in Corona-Zeiten, von der Hilfe beim Einkaufen über die Unterstützung der Tafel bei der Lebensmittelverteilung bis zu freundschaftlich-moralischer Unterstützung von Nachbarn, die von der Krise hart getroffen werden. Weiterlesen …

Integrationsbeirat des Bezirksamts ruft zur Mitarbeit auf

Der Integrationsbeirat unterstützt das Bezirksamt in Belangen, die die bezirkliche Integrationspolitik und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen Leben betreffen. Für die Mitarbeit in diesem Gremium werden weitere ehrenamtliche Mitstreiter*innen gesucht.

Als Nachberufung für ausgeschiedene Mitglieder sucht das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf neue Mitglieder für den Integrationsbeirat. Durch seine Arbeit trägt der Integrationsbeirat dazu bei, Marzahn-Hellersdorf als „Ort der Vielfalt“ zu bewahren und weiterzuentwickeln, d.h. ein durch Respekt und Toleranz geprägtes interkulturelles und friedliches Miteinander aller Menschen im Bezirk zu gewährleisten.

Der Beirat tagt i.d.R. einmal im Monat. Die inhaltliche Arbeit zur Vorbereitung von Sitzungen, Beschlüssen und Empfehlungen erfolgt themenbezogen in selbstständig arbeitenden Arbeitsgruppen. Die regelmäßige Teilnahme an den Beiratssitzungen und das Engagement in mindestens einer Arbeitsgruppe werden von allen berufenen Mitgliedern erwartet.

Interessierte für eine Mitarbeit müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Fachkenntnisse in den Bereichen Migration und Integration sind ausdrücklich erwünscht.

Kurzbewerbungen – bestehend aus Lebenslauf (max. 2 Seiten) sowie Motivationsschreiben (max. 1 Seite) unter Angabe der persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, ggf. Migrationshintergrund) sowie Interessengebiete bzw. Qualifikationen – sind bis zum 31. Januar 2020 in elektronischer Form an den Integrationsbeauftragten des Bezirksamtes (zugleich Geschäftsführer des Beirates), Herrn Dr. Thomas Bryant, zu richten: thomas.bryant@ba-mh.berlin.de.

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2019“

Wir dokumentieren den Aufruf des bezirklichen Integrationsbeauftragten Dr. Thomas Bryant zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“. Auch das Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf würde sich sehr über eine aktive und breite Beteiligung der Zivilgesellschaft in unserem Bezirk freuen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ in diesem Jahr vom 7. bis 27. September 2019 stattfinden wird.

Ich rufe Sie herzlich dazu auf, sich auch in diesem Jahr wieder mit Aktivitäten an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“ zu beteiligen und in Ihre Veranstaltungsplanung für Herbst eine oder mehrere Veranstaltung(en) mit aufzunehmen.

Auch in diesem Jahr möge es uns wieder gelingen, eine attraktive Veranstaltungsreihe mit einer guten Mischung aus politischer Bildung, Unterhaltung und Spaß, Sport und Kultur für Jung und Alt gemeinsam auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, ein kompaktes Angebot für Verständigung und friedvolles Zusammenleben über alle Herkunftsgrenzen hinweg zu realisieren und durch die Bündelung der Ressourcen noch wirkungsvoller zu machen. Die Themen der „Interkulturellen Tage“ sollen ebenso die brisanten politischen und gesellschaftlichen Probleme mit in den Blick nehmen, die nach wie vor das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben bedrohen.

Gemeinschaftsveranstaltungen in den Stadtteilen und Sozialräumen, die Kräfte und Interessierte bündeln, sind natürlich wieder besonders willkommen. Ich rufe Sie deshalb auch dazu auf, sich mit Ihren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie innerhalb der jeweiligen Netzwerke zu verständigen und noch mehr und größere Verbundveranstaltungen zu realisieren.

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