Fachtag zu Digitaler Gewalt am 25.11.2020, 10 – 14h (online)

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November setzen die Alice Salomon Hochschule (ASH) und der Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt ihre langjährige Veranstaltungsreihe zu dem Thema fort, vertreten durch die Professorin Dr. Nivedita Prasad und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Marzahn-Hellersdorf, Maja Loeffler.

Unterstützt werden sie in diesem Jahr von der neuen zentralen Frauen*beauftragten der ASH Josephine Bürgel. Schwerpunkt ist das Thema „Digitale Gewalt“. Bei dem Fachtag, der digital am 25.11.2020 stattfindet, werden in verschiedenen Vorträgen der Forschungsstand, Erfahrungen aus der Beratungspraxis, eine Kampagne zum Thema sowie Bewältigungsstrategien für Betroffene vorgestellt. Es gibt Möglichkeiten für Rückfragen und Diskussion.

Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden.

Bitte melden Sie sich mit Vor-, Nachnamen, Institution und Mailadresse bis Montag, 23.11.2020, 12.00 Uhr im Büro der Frauen*beauftragten unter: frauenbeauftragte@ ash-berlin.eu an.

Podcast zu solidarischen Nachbarschaften in Corona-Zeiten des Forschungsprojektes DEMOKRATIE an der Alice Salomon Hochschule

Welch große Bedeutung solidarische Nachbarschaften für die Demokratie, insbesondere in Krisenzeiten haben können, wird in der Podcast-Sendung „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Nachbarschaft und Demokratie in Marzahn-Hellersdorf“ in einer Gesprächsrunde zwischen der Wissenschaft und Vertreter:innen verschiedener Institutionen aus Marzahn-Hellersdorf diskutiert.

Im Podcast sind u.a. O-Töne zu hören, die in einer Straßenumfrage in Hellersdorf aufgenommen wurden. In der Umfrage wurden zufällig Passant:innen nach der Entwicklung ihrer Nachbarschaft gefragt, insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie.

Die Befragten sprechen über Nachbarschaftskonflikte, Vereinsamung und wie diese Phänomene durch die Pandemie verstärkt werden.

Zugleich berichten sie aber auch von nachbarschaftlicher Solidarität in Corona-Zeiten, von der Hilfe beim Einkaufen über die Unterstützung der Tafel bei der Lebensmittelverteilung bis zu freundschaftlich-moralischer Unterstützung von Nachbarn, die von der Krise hart getroffen werden. Weiterlesen …

Spazierblick: Erinnern und Organisieren! – Solidarische Kieze antifaschistisch und antirassistisch entwickeln

Liebe Fans der Spazierblicke,

wir laden Sie und Euch herzlich ein zu den Spazierblicken am Dienstag, den 03. November 2020 um 14.00 (ASH Berlin, Haupteingang)

Erinnern und Organisieren! – Solidarische Kieze antifaschistisch und antirassistisch entwickeln

Mit diesem Spazierblick zu exemplarischen Orten und Initiativen antirassistischen und antifaschistischen Erinnerns und Gedenkens möchten wir sichtbar machen, wie und wo Tatorte rechter und rassistisch motivierter Diskriminierung und Gewalt zu Orten eines würdigen Erinnerns, Gedenkens und Handelns sowie zu gemeinsamen Organisierungsprozessen für Solidarische Kieze werden können.

Mit: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf, Antirassistische Registerstelle und AK gegen Rechte Gewalt an der ASH Berlin 

Bitte beachten: Für die Spazierblicke gelten bis auf Weiteres folgende Regeln zum Infektionsschutz:

Weiter geht es in der Reihe Spazierblicke dann am 14. November 2020, 14.00 Uhr. Für die Spazierblicke jetzt am Donnerstag, 22.10. um 13.00 Uhr „Der Boulevard im Wandel“ sind noch einige wenige Plätze frei.

17.9.2020 Naschgarten: Was heißt für Dich Solidarität? Workshop und Mal-Aktion

Einladung: Gespräch und Mal-Aktion

im Naschgarten | Kiezpark Schönagelstraße

Schönagelstraße 69-79 | 12685 Berlin

am Donnerstag, 17. September von 17.00 bis 19.30 Uhr

Herzlich eingeladen sind alle, die sich für solidarische Städte sowie vor Ort für solidarische Kieze in ihren Nachbarschaften und Stadtteilen einsetzen (möchten) und Lust auf eine kreative Mal-Aktion haben.

Angeregt durch die grafisch-künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum von dem Kollektiv migrantas kommen wir gemeinsam mit Anna Spangenberg vom Bündnis unteilbar ins Gespräch, was Solidarität für uns heißt:

  • Wie sieht eine solidarische, freie und offene Gesellschaft für uns aus?
  • Wie können wir uns in unseren Kiezen, Nachbarschaften und Stadtteilen für ein solidarisches Miteinander einsetzen?
  • Wie gehen wir mit Menschen, Gruppierungen, Positionen um, die unsere vielfältigen Nachbarschaften angreifen?
  • Welche sozialen Fragen beschäftigen uns in unserem alltäglichen (Er)Leben und wie können wir darauf gerechte Antworten finden?

Die Teilnehmer_innen können Ihre Kommentare und Visionen zum Thema „Solidarität“ an großen Plakatwänden platzieren und in einer Mal-Aktion unter anderem Tragetaschen mit ausgewählten Piktogrammen zum Thema gestalten.

Im Naschgarten bieten bereitgestellte Tischgruppen und Picknickinseln die Möglichkeit, dass wir Open-Air die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und dennoch miteinander ins Gespräch kommen können.

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Aktion im Rahmen der Berliner Freiwilligentage: Stolpersteine putzen – Erinnerung pflegen

„Die Hellersdorfer“ berichten:

Drei Adressen, zehn ausgelöschte Leben: Bei einem Stolperstein-Rundgang samt Putzaktion haben die Alice-Salomon-Hochschule und das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Montagnachmittag aktive Erinnerungsarbeit im Bezirk geleistet. Freiwillige befreiten ausgewählte Stolpersteine in Mahlsdorf und Kaulsdorf von Straßenschmutz und Patina. Mit weichen Schwämmen und Politur verhalfen sie den kleinen quadratischen Mahnmalen zu neuem Glanz.

Stolpersteine sind zehnmal zehn Zentimeter große, mit einer Messingplatte besetzte Pflastersteine. Sie erinnern an Menschen, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt, entrechtet, vertrieben und ermordet wurden. Vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Opfer lässt der Künstler Gunter Demnig die Betonquader in den Boden ein. Jeder Stein wird per Hand gefertigt und trägt die Aufschrift: „Hier wohnte“. Außerdem sind der Name und die Lebensdaten der jeweiligen Person eingraviert. Gedacht wird mit dem Projekt aller Menschen, die unter dem Nazi-Regime unsägliches Leid ertragen mussten – darunter Juden, Sinti und Roma, politische Gegner, religiös Verfolgte, Menschen mit Behinderungen, Obdachlose, Prostituierte und Deserteure.

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14.9.2020: Wider das Vergessen – Stolpersteine Putzspaziergang

Mit diesem Putzspaziergang zu ausgewählten Stolpersteinen in Kaulsdorf und Mahlsdorf möchten wir einen Einblick in das Leben einiger Menschen geben, die in der Zeit von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Die Stolpersteine halten die Erinnerung an die Menschen wach. Wir laden zum gemeinsamen Putzen der Stolpersteine ein. Alles was dazu gebraucht wird, wird von uns mitgebracht.

Der Putzspaziergang ist Teil der Kampagne Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf.
Foto: Steven Kelz (CC-BY-SA 4.0)

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„Solidarität bedeutet für mich …das zu geben, was du selbst brauchst.“

Elène Misbach von der AG Solidarische Kieze hat für das aktuelle Hochschulmagazin „Alice“ der Alice Salomon Hochschule einen ausführlichen Beitrag u.a. zu unserer Kampagne Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf verfasst:

Nach den Themenwochen „Solidarische Stadt“ vom Hochschulverbund BIT6 im September 2019 initiiert die ASH Berlin gemeinsam mit bezirklichen Kooperationspartnern die Kampagne „Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf“ und beteiligt sich auch 2020 wieder an den Berliner Freiwilligentagen.

„Ja, wir versprechen, dass wir als Alice Salomon Hochschule Berlin weiterhin mitwirken werden bei der Belebung des Bezirks Marzahn-Hellersdorf und bei einer Entwicklung hin zu einer solidarischen Stadt.“ – Mit diesen Worten hat die Rektorin der ASH Berlin, Bettina Völter, im Oktober 2018 ihre Festrede zum 20-jährigen Jubiläum des Hochschulstandorts im Bezirk geschlossen und damit den Blick kommunal sowohl auf die lebendige Partnerschaft zwischen Hochschule und Bezirk als auch auf die Stadt Berlin gerichtet (siehe alice 36, Einleger zum Festakt, S.4 ff.).

Weiterlesen in der Online-Ausgabe des „Alice“-Magazins auf Seite 88-91: www.ash-berlin.eu/fileadmin/Daten/News/2020/alice_39_Webversion.pdf

Banneraktion zum Aktionstag #SoGehtSolidarisch

Auch die Kampagne Solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf hat sich mit einem eigenen Banner am Aktionstag #SoGehtSolidarisch des Unteilbar-Bündnisses beteiligt! Dieses wurde an der Aussenfassade der Alice-Salomon-Hochschule in Hellersdorf angebracht. Für ein inklusives Wir – Schafft viele solidarische Kieze! Weiterlesen …

Cottbuser Professorin Heike Radvan erhält den Alice-Salomon-Award

Der Tagesspiegel berichtet in seinem Newsletter für Marzahn-Hellersdorf:

Als eine „außerordentlich engagierte, mutige und innovative Wissenschaftlerin“ zeichnet die Alice-Salomon-Hochschule die Erziehungswissenschaftlerin und Sozialpädagogin Heike Radvan aus. Beim Neujahrsempfang der ASH am Sonnabend in der Berlinischen Galerie wird sie den mit 6000 Euro dotierten Alice-Salomon-Award entgegennehmen. Mit dem Preis ehrt die Hellersdorfer Hochschule alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die zur Emanzipation der Frauen und der Entwicklung der Sozialen Arbeit Herausragendes beigetragen haben und die im übertragenen Sinn das Werk von Alice Salomon weiterführen. Im Falle Radvans würdigt sie deren Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antifeminismus.

Wichtige Stationen ihrer Biografie waren in Berlin. 1974 auf Rügen geboren, studierte sie an der ASH Soziale Arbeit. 2009 promovierte sie an der Freien Universität im Fach Erziehungswissenschaften zum Thema „Pädagogisches Handeln und Antisemitismus“. Ab 2002 war Radvan 15 Jahre lang bei der Amadeu-Antonio-Stiftung tätig. Dort verantwortete sie unter anderem Ausstellungen wie „‚Das hat’s bei uns nicht gegeben!‘ – Antisemitismus in der DDR“ und baute die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus auf. Seit 2017 ist sie Professorin für Methoden und Theorien Sozialer Arbeit an der Brandenburgisch-Technischen Universität in Cottbus.

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