17.9.2020 Naschgarten: Was heißt für Dich Solidarität? Workshop und Mal-Aktion

Einladung: Gespräch und Mal-Aktion

im Naschgarten | Kiezpark Schönagelstraße

Schönagelstraße 69-79 | 12685 Berlin

am Donnerstag, 17. September von 17.00 bis 19.30 Uhr

Herzlich eingeladen sind alle, die sich für solidarische Städte sowie vor Ort für solidarische Kieze in ihren Nachbarschaften und Stadtteilen einsetzen (möchten) und Lust auf eine kreative Mal-Aktion haben.

Angeregt durch die grafisch-künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum von dem Kollektiv migrantas kommen wir gemeinsam mit Anna Spangenberg vom Bündnis unteilbar ins Gespräch, was Solidarität für uns heißt:

  • Wie sieht eine solidarische, freie und offene Gesellschaft für uns aus?
  • Wie können wir uns in unseren Kiezen, Nachbarschaften und Stadtteilen für ein solidarisches Miteinander einsetzen?
  • Wie gehen wir mit Menschen, Gruppierungen, Positionen um, die unsere vielfältigen Nachbarschaften angreifen?
  • Welche sozialen Fragen beschäftigen uns in unserem alltäglichen (Er)Leben und wie können wir darauf gerechte Antworten finden?

Die Teilnehmer_innen können Ihre Kommentare und Visionen zum Thema „Solidarität“ an großen Plakatwänden platzieren und in einer Mal-Aktion unter anderem Tragetaschen mit ausgewählten Piktogrammen zum Thema gestalten.

Im Naschgarten bieten bereitgestellte Tischgruppen und Picknickinseln die Möglichkeit, dass wir Open-Air die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und dennoch miteinander ins Gespräch kommen können.

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Aktion im Rahmen der Berliner Freiwilligentage: Stolpersteine putzen – Erinnerung pflegen

„Die Hellersdorfer“ berichten:

Drei Adressen, zehn ausgelöschte Leben: Bei einem Stolperstein-Rundgang samt Putzaktion haben die Alice-Salomon-Hochschule und das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Montagnachmittag aktive Erinnerungsarbeit im Bezirk geleistet. Freiwillige befreiten ausgewählte Stolpersteine in Mahlsdorf und Kaulsdorf von Straßenschmutz und Patina. Mit weichen Schwämmen und Politur verhalfen sie den kleinen quadratischen Mahnmalen zu neuem Glanz.

Stolpersteine sind zehnmal zehn Zentimeter große, mit einer Messingplatte besetzte Pflastersteine. Sie erinnern an Menschen, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt, entrechtet, vertrieben und ermordet wurden. Vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Opfer lässt der Künstler Gunter Demnig die Betonquader in den Boden ein. Jeder Stein wird per Hand gefertigt und trägt die Aufschrift: „Hier wohnte“. Außerdem sind der Name und die Lebensdaten der jeweiligen Person eingraviert. Gedacht wird mit dem Projekt aller Menschen, die unter dem Nazi-Regime unsägliches Leid ertragen mussten – darunter Juden, Sinti und Roma, politische Gegner, religiös Verfolgte, Menschen mit Behinderungen, Obdachlose, Prostituierte und Deserteure.

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14.9.2020: Wider das Vergessen – Stolpersteine Putzspaziergang

Mit diesem Putzspaziergang zu ausgewählten Stolpersteinen in Kaulsdorf und Mahlsdorf möchten wir einen Einblick in das Leben einiger Menschen geben, die in der Zeit von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Die Stolpersteine halten die Erinnerung an die Menschen wach. Wir laden zum gemeinsamen Putzen der Stolpersteine ein. Alles was dazu gebraucht wird, wird von uns mitgebracht.

Der Putzspaziergang ist Teil der Kampagne Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf.
Foto: Steven Kelz (CC-BY-SA 4.0)

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„Solidarität bedeutet für mich …das zu geben, was du selbst brauchst.“

Elène Misbach von der AG Solidarische Kieze hat für das aktuelle Hochschulmagazin „Alice“ der Alice Salomon Hochschule einen ausführlichen Beitrag u.a. zu unserer Kampagne Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf verfasst:

Nach den Themenwochen „Solidarische Stadt“ vom Hochschulverbund BIT6 im September 2019 initiiert die ASH Berlin gemeinsam mit bezirklichen Kooperationspartnern die Kampagne „Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf“ und beteiligt sich auch 2020 wieder an den Berliner Freiwilligentagen.

„Ja, wir versprechen, dass wir als Alice Salomon Hochschule Berlin weiterhin mitwirken werden bei der Belebung des Bezirks Marzahn-Hellersdorf und bei einer Entwicklung hin zu einer solidarischen Stadt.“ – Mit diesen Worten hat die Rektorin der ASH Berlin, Bettina Völter, im Oktober 2018 ihre Festrede zum 20-jährigen Jubiläum des Hochschulstandorts im Bezirk geschlossen und damit den Blick kommunal sowohl auf die lebendige Partnerschaft zwischen Hochschule und Bezirk als auch auf die Stadt Berlin gerichtet (siehe alice 36, Einleger zum Festakt, S.4 ff.).

Weiterlesen in der Online-Ausgabe des „Alice“-Magazins auf Seite 88-91: www.ash-berlin.eu/fileadmin/Daten/News/2020/alice_39_Webversion.pdf

Banneraktion zum Aktionstag #SoGehtSolidarisch

Auch die Kampagne Solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf hat sich mit einem eigenen Banner am Aktionstag #SoGehtSolidarisch des Unteilbar-Bündnisses beteiligt! Dieses wurde an der Aussenfassade der Alice-Salomon-Hochschule in Hellersdorf angebracht. Für ein inklusives Wir – Schafft viele solidarische Kieze! Weiterlesen …

Cottbuser Professorin Heike Radvan erhält den Alice-Salomon-Award

Der Tagesspiegel berichtet in seinem Newsletter für Marzahn-Hellersdorf:

Als eine „außerordentlich engagierte, mutige und innovative Wissenschaftlerin“ zeichnet die Alice-Salomon-Hochschule die Erziehungswissenschaftlerin und Sozialpädagogin Heike Radvan aus. Beim Neujahrsempfang der ASH am Sonnabend in der Berlinischen Galerie wird sie den mit 6000 Euro dotierten Alice-Salomon-Award entgegennehmen. Mit dem Preis ehrt die Hellersdorfer Hochschule alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die zur Emanzipation der Frauen und der Entwicklung der Sozialen Arbeit Herausragendes beigetragen haben und die im übertragenen Sinn das Werk von Alice Salomon weiterführen. Im Falle Radvans würdigt sie deren Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antifeminismus.

Wichtige Stationen ihrer Biografie waren in Berlin. 1974 auf Rügen geboren, studierte sie an der ASH Soziale Arbeit. 2009 promovierte sie an der Freien Universität im Fach Erziehungswissenschaften zum Thema „Pädagogisches Handeln und Antisemitismus“. Ab 2002 war Radvan 15 Jahre lang bei der Amadeu-Antonio-Stiftung tätig. Dort verantwortete sie unter anderem Ausstellungen wie „‚Das hat’s bei uns nicht gegeben!‘ – Antisemitismus in der DDR“ und baute die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus auf. Seit 2017 ist sie Professorin für Methoden und Theorien Sozialer Arbeit an der Brandenburgisch-Technischen Universität in Cottbus.

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„Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“

Mit diesem Spazierblick zu ausgewählten Stolpersteinen in Kaulsdorf und Mahlsdorf möchten wir einen Einblick in das Leben einiger Menschen geben, die in der Zeit von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Die Stolpersteine halten die Erinnerung an die Menschen wach. Festes Schuhwerk wird empfohlen, die Strecke ist nur bedingt barrierefrei.

Mit: Henny Engels und Steven Kelz (Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf), Elène Misbach (ASH Berlin)

Start: 14.30 Uhr S-Bahnhof Kaulsdorf (von der ASH aus erreichbar mit U5 Richtung Alexanderplatz, ab S-Bahnhof Wuhletal umsteigen in die S5)

Die Reihe „Spazierblicke“ veranstaltet das Kooperationsforum Marzahn-Hellersdorf – ASH. Jeder dieser Stadtteil(ver!)führungen soll einen anderen, neuen Blick auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf eröffnen. Alle Spazierblicke sind öffentlich und werden unentgeltlich angeboten.

Jahresprogramm der Spazierblicke 2019/20: https://www.ash-berlin.eu/fileadmin/Daten/Vernetzung/Kooperationen/Flyer_Programm_Spazierblicke_2019_20.pdf

+++ Petra Pau lädt ein… Buchvorstellung und Diskussion „Extreme Sicherheit“ am 20. Januar 2020 +++

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 20. Januar 2020 um 18.30 Uhr lädt Petra Pau zur Buchvorstellung des Sammelbandes „Extreme Sicherheit – Rechtsradikale in Polizei Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz“ in die Alice-Salomon-Hochschule ein. Hier wird sie zusammen mit der Herausgeberin Heike Kleffner und der Taz-Journalistin und Autorin Malene Gürgen die Ergebnisse des Sammelbandes diskutieren.

Den Veranstaltungsflyer finden Sie im Anhang.
Wir möchten Sie rechtherzlich einladen und würden uns freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Ihre Ankündigungen, Newsletter und Terminspalten mitaufnehmen könnten.

Link zur Facebookveranstaltung: https://de-de.facebook.com/events/1063988927284076/
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„Immer wieder wird über rechtsextreme Vorfälle in staatlichen Behörden berichtet. Vor allem seit der Selbstenttarnung des NSU wird die demokratische Verfasstheit der Sicherheitsbehörden öffentlich breit diskutiert. Kann man hier wirklich noch von Einzelfällen sprechen oder gibt es rechtsextreme Gruppen und Netzwerke? Und wie steht es um den staatlichen Aufklärungswillen?

Auch in Berlin sind diese Fragen brandaktuell. Seit zehn Jahren gibt es in Neukölln eine mutmaßlich rechtsextrem-motivierte Anschlagsserie. Bis heute gibt es keine Ermittlungserfolge. Die Hinweise auf mangelnden Aufklärungswillen bis hin zu aktiver Vertuschung bei Polizei und Verfassungsschutz verdichten sich, die Sorge um rechte Netzwerke wächst.

Die Ergebnisse des Sammelbandes „Extreme Sicherheit“ möchte Petra Pau gemeinsam mit Heike Kleffner (Herausgeberin, Autorin) und Malene Gürgen (taz, Autorin) umfassend diskutieren.“

Helfer*innen für die Nacht der Solidarität gesucht!

An dieser Stelle leiten wir deshalb den Aufruf zur „Nacht der Solidarität“ von Seiten der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales / Abteilung Soziales weiter (s. unten) und möchten diese um die folgenden Informationen ergänzen:
 
• Die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf hat die Freiwilligenkoordination zur „Nacht der Solidarität“ (29./30.01.2020) übernommen: http://aller-ehren-wert.de/kooperationsprojekte/nds/
 
• Berlin zählt in der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2020 erstmalig (und als erste deutsche Stadt) wohnungslose Menschen auf der Straße. Das Konzept wurde in Anlehnung an internationale Erfahrungen unter der Leitung/Koordination von Susanne Gerull, Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit an der ASH Berlin, von einer Arbeitsgruppe im Rahmen der sogenannten Strategiekonferenzen der Berliner Wohnungslosenhilfe entwickelt.
 
• Mit zwei Seminaren nimmt Susanne Gerull aktiv an der nächtlichen Zählung teil.
 
• Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der ASH sind ebenso wie Akteur_innen und Bewohner_innen im Bezirk herzlich eingeladen an der Zählung teilzunehmen:
 
• Die Anmeldung als Helfer_in ist freigeschaltet unter: www.berlin.de/nacht-der-solidaritaet/mitmachen/
 
• In der der taz Berlin wurde ausführlich berichtet und für eine Teilnahme geworben: