Talk: Wie steht es um die „Solidarity City“ Berlin? Städtische Politik zwischen Restriktion und Teilhabe
25.04. um 19:00 – 20:30
Via Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM e.V.:
Unter dem Motto „Solidarity City“ sind in vielen Ländern lokale Initiativen entstanden, die sich für den Schutz und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit prekären Aufenthaltsstatus einsetzen. Demgegenüber steht zuletzt auch in Deutschland eine Entwicklung zunehmender rechtlicher Restriktionen für Geflüchtete wie der Forderung nach mehr Abschiebungen oder der Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete.
Die Veranstaltung nimmt internationale Debatten zum Ausgangspunkt und fragt am Beispiel der Bundeshauptstadt Berlin: Wie steht es um die Idee und Praxis der Solidarity Cities? Gerät die Idee zunehmend unter Druck? Mit Gästen aus Zivilgesellschaft, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft diskutieren wir über aktuelle Entwicklungen in Berlin und Perspektiven für eine progressive Migrations-, Sozial- und Teilhabepolitik.
Die Veranstaltung ist Teil des Vernetzungsprojekts „SOLICITY: Urban Sanctuary, Migrant Solidarity and Hospitality in Global Perspective“ . Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Gäste:
- Katarina Niewiedzial, Beauftragte für Integration und Migration des Senats von Berlin
- Prof. Dr. Harald Bauder, Professor für Geographie an der Metropolitan University Toronto, Kanada, und DeZIM-Fellow
- Koray Yılmaz-Günay, Geschäftsführer des Migrationsrat e.V.
- Hamid Nowzari, Geschäftsführer des Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.
Moderation: Dr. Elias Steinhilper
Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier.