Berliner Demografiegespräch: Wählerschaft im Wandel – Auswirkungen von Zuwanderung und Staatsangehörigkeitsrecht
29.05. um 12:30 – 13:30
Via Statistisches Bundesamt (Destatis):
Rund 61 Millionen Deutsche und mehr als 4 Millionen in Deutschland lebende EU-Bürgerinnen und EU-Bürger können an der diesjährigen Europawahl teilnehmen. Es gibt in diesem Jahr deutlich mehr potentielle Erstwählerinnen und Erstwähler, denn dank einer Reform des Europawahlgesetzes ist man bereits ab 16 Jahren wahlberechtigt. Wir zeigen, wie sich die Wählerschaft bei der Europawahl hinsichtlich der Einwanderungsgeschichte und weiterer sozio-demografischer Merkmale zusammensetzt.
Die Einbürgerung verleiht nicht nur die Wahlberechtigung. Sie hat auch positive Auswirkungen auf die Integration und Teilhabe zugewanderter Menschen. Insbesondere auf die Bildung junger Menschen wirkt sich ein leichterer Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit günstig aus. Bildung wiederum trägt erheblich zu politischer Beteiligung bei.
Über eine sich wandelnde Wählerschaft im Kontext von Zuwanderung und Staatsangehörigkeitsrecht sprechen wir mit:
- Thomas Körner, Leiter des Referats „Bevölkerungsstatistische Auswertungen und Analysen aus dem Mikrozensus“ im Statistischen Bundesamt (Destatis) am Standort Wiesbaden.
- Elena Ziege, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe „Bildung und Humanvermögen“ am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden.
Anmeldungen zur Veranstaltung unter: hauptstadt-events@destatis.de
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie online oder vor Ort teilnehmen möchten.
Die Vortragsreihe „Berliner Demografiegespräche“ ist ein Format unserer Hauptstadtkommunikation. Die Reihe richtet sich an Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung und informiert über Erkenntnisse aus amtlicher Statistik und Forschung.
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