2.02.2023 um 17:00 19:00

Online-Vortrag

Via VVN-BdA:

Diskussion/Vortrag Rechtsruck in Italien – Gefahr für ein solidarisches Europa?
mit Federico Tomasone (RLS Brüssel)

Etwa drei Monate ist es her, dass sich in Italien eine neue Regierung gebildet hat. Was vielfach im Vorfeld der Wahl prognostiziert und teils auch gefürchtet wurde, ist tatsächlich eingetreten: Die Machtübernahme durch ein Rechtsbündnis, das aus rechtskonservativen bis rechtsradikalen Parteien besteht. Angeführt wird das Rechtsbündnis von den postfaschistischen Fratelli d’Italia (dt.: Brüder Italiens), die auch die neue Ministerpräsidentin Italiens stellen, Giorgia Meloni. Jene hat in der Vergangenheit u. a. Mussolini als „besten Politiker der letzten 50 Jahren“ bezeichnet, sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe positioniert und EU-kritisch geäußert.
Doch wie konnte es so weit kommen? Zusammen mit Federico Tomasone von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brüssel wollen wir sozioökonomischen Hintergründen für den Aufstieg der italienischen Rechten nachspüren und Handlungsperspektiven für ein solidarisches Europa aufzeigen.

Zoom-Link: https://us06web.zoom.us/j/86935013897

Gemeinsam mit dem Europahaus Nordthüringen

30.01.2023 um 18:00 20:00

Pariser Platz

Berlin, 10117

Veranstaltung von VVN-BdA Lichtenberg e.V. und Berliner VVN-B.d.A

Pariser Platz, 10117 Berlin, Deutschland

Öffentlich  · Jeder auf und außerhalb von Facebook

Redner*innen:
Bernd Langer (Kunst und Kampf)
Chaja Charlotte Boebel (IG Metall)
Tom Erdmann (Landesvorsitzender Berliner GEW)
Florian Gutsche (Bundesvorsitzender VVN-BdA)

Musikalische Begleitung: Ernst-Busch-Chor

Am 30. Januar 1933, vor 90 Jahren, wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Es war keine Machtergreifung; politische Macht wurde den Nazis übergeben.
Unverzüglich begannen sie systematisch umzusetzen, was sie vorher postuliert und schon beispielhaft erprobt hatten: Die Zerschlagung der Arbeiterbewegung, die Abschaffung aller demokratischen Rechte, die Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung und die Vorbereitung eines neuen Weltkrieges.
Am Brandenburger Tor, dem Ort, an dem die Nazis diese Machtübertragung 1933 mit einem pompösen Fackelzug feierten, gedenken wir am 30. Januar 2023 des frühen antifaschistischen Widerstandes gegen das NS-Regime und erinnern an die Opfer des Terrors.

Wenn wir heute auf aktuelle besorgniserregende Tendenzen von rechts hinweisen, wird die Aktualität dieses Tages klar.
Die Forderung des Schwurs von Buchenwald „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“ ist noch nicht erfüllt.

Antifaschistisches Handeln ist auch heute unentbehrlich.
Erinnern heißt antifaschistisch handeln!

Quelle

22.12. um 16:30 17:30

Denkmal für die „Rote Kapelle“

Schulze-Boysen-Straße 12
Berlin-Lichtenberg,

Gedenkkundgebung für Widerstandskämpfer*innen. Am Donnerstag, den 22. Dezember, findet um 16.30 Uhr am Denkmal für die „Rote Kapelle“ in der Schulze-Boysen-Straße 12 die Gedenkveranstaltung des Bezirksamtes und der Lichtenberger Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) E.V.) – statt. Anlass ist der 80. Jahrestag der Ermordung von elf Mitgliedern des antifaschistischen Netzwerkes „Rote Kapelle“. Robert Klages hatte bereits vergangene Woche auf den Termin hingewiesen. Seinen ausführlicheren Bericht zu der Veranstaltung lesen Sie hier.