15.12.2022 um 18:00 20:00

Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost

Albert-Kuntz-Straße 42
Berlin, 12627

Buchvorstellung „Zugang verwehrt“ mit anschließender Gesprächsrunde.

Über gesellschaftliche Klassen zu sprechen, wirkt heutzutage häufig rückständig, verstaubt und trocken. Francis Seeck schafft es den Elefanten im Raum wieder neu in den Blick zu bekommen: Wir leben in einer Klassengesellschaft mit enormen sozialen und ökonomischen Unterschieden, die sich zunehmend verschärfen.

In der Neuerscheinung »Zugang verwehrt« spricht Francis Seeck darüber, warum der Weg zu Bildung, einer angemessenen Wohnung, eine ertragreiche Lohnarbeit und einer guten Gesundheitsversorgung, selbst bis hin zu einer anständigen Bestattung nicht für alle Menschen gleich zugänglich ist. Und das obwohl wir in einem reichen Land leben, wo alle die „gleichen Chancen“ bekommen sollen. Ein entscheidender Grund: Klassismus. Dieser Begriff erfasst, dass viele Menschen aus einkommensarmen Klassen aufgrund ihrer Klassenherkunft oder Klassenposition diskriminiert und ausgegrenzt werden…

Wir wollen mit Francis Seeck darüber sprechen was Klassismus bedeutet, wie diese Diskriminierungsform wirkt und wie wir ihr entgegen wirken können.

Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, bitten wir bis zum 13.12.2022 um eine vorherige Anmeldung per Mail an: Benedikt_Krueger@pad-berlin.de

Zeit:                Donnerstag der 15.12.2022

Uhrzeit:           18.00 Uhr

Ort:                 Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost
                        Albert-Kuntz-Straße 42
                        12627 Berlin

Eintritt:           kostenlos        

10.12.2022 um 14:00 18:00

Theaterplatz

Berlin, 12627

Weihnachten steht vor der Tür und wir laden zum Adventsmarkt ein. Er findet am 10.12.2022 in der Zeit von 14-18 Uhr auf dem Theaterplatz an der Kreuzung Louis-Lewin-Straße/ Quedlinburger-Straße statt.

Kommt vorbei, bastelt vor Ort kleine Geschenke, vielleicht schon für Weihnachten! Backt für eure Lieben Plätzchen! Trinkt einen heißen Kakao und nascht euch durch!

An Ständen verschiedener Hellersdorfer Einrichtungen können kleine Weihnachtsgeschenke gebastelt werden. Textilsiebdruck, Gestecke, kleine Kunstwerke sind unter anderem dabei. Außerdem gibt es Stände mit hausgemachten Seifen und Mützen. Wer möchte, kann sich auch gern mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen.

Bei heißen Getränken kann auch dem Bühnenprogramm mit Honigkuchenpferd, Soraya, Bella und Backstein gelauscht werden. Als Höhepunkt gibt es noch eine Feuershow, die den Platz erleuchten wird. Die es aktiver mögen, können auch am Breakdanceworkshop mit den Streetbeatz mitmachen.

Der Weihnachtsmarkt wird durch den Roten Baum Berlin organisiert und durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mitfinanziert.

FB-Event

#mahesolidarisch #solidarischekiezemh

22.11.2022 um 18:00 21:00

Grünes Haus

Boizenburger Str. 52-54
Berlin, 12619

Vergessene Opfer: Menschen, die im Nationalsozialismus aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität und/oder sexuellen Orientierung verfolgt und ermordet wurden

Am 27. Januar 2023 wird der Deutsche Bundestag erstmals derjenigen gedenken, die auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität und/oder ihrer sexuellen Orientierung im nationalsozialistischen Deutschland verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden. Angesichts dessen, dass es das Gedenken des Deutschen Bundestags seit 1996, also immerhin seit 27 Jahren gibt, ein beschämend später Zeitpunkt. Diese Opfer wurden ebenso jahrelang vergessen wie Sinti und Roma oder die sogenannten „Asozialen“, die auch im Nachkriegsdeutschland wieder ausgegrenzt und diskriminiert wurden. Schwule Männer waren in beiden deutschen Staaten noch lange strafrechtlich bedroht – erst 1994 wurde der menschenverachtenden § 175 des StGB endgültig aufgehoben.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf erinnert mit einer Veranstaltung am 23. November 2022,  von 18.00h – 20.00h im Grünen Haus (Boizenburger Straße 52-54) an das Schicksal der queeren Opfer des Nationalsozialismus. Dazu gehört auch die Diskussion darüber, welche Schlussfolgerungen wir aus diesem Teil deutscher Geschichte für heute ziehen müssen.

Als Referenten konnten wir Prof. Dr. Martin Lücke gewinnen. Er ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und wissenschaftlicher Leiter des dortigen Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung. Martin Lücke arbeitet zur Geschichte sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und zu Theoriedebatten der Geschichtsdidaktik und ist einer der Initiatoren des Berliner Queer History Month.

Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, bitten wir bis zum 21.11.2022 um eine vorherige Anmeldung per Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Zeit:                Mittwoch der 23.11.2022

Uhrzeit:           18.00 Uhr

Ort:                 Grünes Haus
                        Boizenburger Straße 52-54
                        12619 Berlin

Anfahrt:          U5/S5 bis Wuhletal – von dort 10 Minuten zu Fuß

Eintritt:           kostenlos        

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

4.11.2022 um 15:00 18:00

Bruno Baum-Grünzug auf dem Vorplatz Martha Arendsee am Paradiesgarten Sonnengarten

Martha-Arendsee-Straße 15 und 15 a
Berlin, 12681

Sehr geehrte und liebe Nachbar*innen,

durch das Bundesprogramm Demokratie leben!, die Senatsverwaltung für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung, das Amt für Jugend und Familie Marzahn-Hellersdorf und die Partnerschaften für Demokratie Marzahn war und ist es dem Sozialen Stadtteilzentrum Marzahn-Süd MOSAIK und mir möglich, gemeinsam mit Ihnen und Euch, am Freitag, den 4. November 2022, 15 Uhr – 18 Uhr im Bruno Baum-Grünzug auf dem Vorplatz Martha Arendsee am Paradiesgarten Sonnengarten, Martha-Arendsee-Straße 15 und 15 a, 12681 Berlin dem Herbst auf der Leiter nicht nur zuzusehen, sondern ihm und seiner Familie beim Malen bunter Blätter zu helfen.

Sie und Ihr sind / seid herzlich eingeladen, dieses Herbstfest mitzugestalten.

Manche Akteurinnen und Akteure sind bereits dabei, manche konnte ich noch nicht erreichen.

Plakat und Flyer wurden von Mohamed Amer, BENN Blumberger Damm und BENN Marzahn-Süd gemalt. Herzlichen Dank nicht nur für diese Entwürfe!

Am Sonntag, den 4. Dezember 2022, 15 Uhr – 18 Uhr wollen wir im Bruno-Baum-Grünzug zum zweiten Male ein Lichterfest feiern. Bitte nicht nur vormerken! Die Einladung folgt.

Für 2023 sind Straßenfeste im Kiez an der Poelchaustraße und Bruno-Baum-Straße vorgesehen.

Freundliche Grüße Karin Dalhus
Anwohnerin / Antragstellerin

23.06.2022 um 11:00 13:00

Erinnern und Organisieren! Solidarische Kieze antifaschistisch und antirassistisch entwickeln

23.06.2022, 11:00 – 13:00

ASH Berlin, Haupteingang

Antirassistische Registerstelle und AK gegen Rechte Gewalt an der ASH Berlin

Mit diesem Spazierblick zu exemplarischen Orten und Initiativen antirassistischen und antifaschistischen Erinnerns und Gedenkens möchten wir sichtbar machen, wie und wo Tatorte rechter und rassistisch motivierter Diskriminierung und Gewalt zu Orten eines würdigen Erinnerns, Gedenkens und Handels sowie zu gemeinsamen Organisierungsprozessen für Solidarische Kieze werden können.

Ausgehend vom Alice-Salomon-Platz führt unser Kiezspaziergang u.a. zu verschiedenen (Tat-)Orten rund um die Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende und Geflüchtete in der Maxie-Wander-Straße mit der nahegelegenen Grünfläche „Place Internationale“ sowie dem Boulevard Kastanienallee.

Die Reihe „Spazierblicke“ veranstaltet das Kooperationsforum Marzahn-Hellersdorf – ASH Berlin. Jede dieser Stadtteil(ver!)führungen soll einen anderen, neuen, überraschenden Blick auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf eröffnen. Alle Spazierblicke sind öffentlich und werden unentgeltlich angeboten.

Poster_Spazierblicke__23_06__04_05_22_WEB.pdf

Quelle

15.09. um 16:30 21:00

Im Rahmen der Berliner Freiwilligentage ist die Kampagne Solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf zu Gast im Stadtwerk mrzn.:

Mittwoch 15. September 2021 // ab 16.30 Uhr mit anschließender Lesung ab 19 Uhr // Otto-Rosenberg-Platz Marzahn

Das Konzept „Solidarität“ ist in aller Munde und wird auch für den politischen Wahlkampf intensiv genutzt. Was aber hat diese Idee mit uns zu tun – den Menschen, die in Marzahn-Hellersdorf wohnen, arbeiten und leben? Welche Vorstellungen und Erwartungen prägen dieses Konzept des sozialen Handelns? Wie können wir in unseren eigenen Nachbarschaften miteinander solidarisch sein? Was brauchen wir dafür? Was können wir lernen von Initiativen und Menschen in anderen Berliner Stadtbezirken?

Diesen und anderen Fragen, Ideen und Herausforderungen rund um Solidarität(en) wollen wir gemeinsam mit Euch nachgehen.

Gesprächsrunde 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr: Interessierte Anwohner:innen, aktive zivilgesellschaftliche Akteur:innen aus Marzahn-Hellersdorf und anderen Berliner Stadtteilen sind herzlich eingeladen zu einer Gesprächsrunde über ganz konkrete solidarische Praxen in unterschiedlichen Nachbarschaften, quer durch Zeit(en), Berliner Stadträume und Bezirke. Eure Ideen und Wünsche zum Thema Solidarität könnt Ihr auf großen Bannern, gestaltet vom Künstlerinnenkollektiv migrantas, sichtbar anpinnen.

Lesung und Diskussion 19 bis 21 Uhr: Im Anschluss wird der Soziologe Heinz Bude aus seinem Buch „Solidarität – Die Zukunft einer großen Idee“ (2019) lesen und weitere Anlässe schaffen, miteinander in Austausch zu kommen. Was haben diese Idee(n) ganz konkret mit uns und der Gestaltung eines nachbarschaftlichen und solidarischen Miteinanders zu tun?

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag und Abend mit Snacks und Getränken im Stadtwerk Marzahn.

Zum Autor: HEINZ BUDE, Jahrgang 1954, studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie. Von 1997 bis 2015 leitete er den Bereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung, seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. 1997–2015 leitete er den Bereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen zuletzt: Bildungspanik. Was unsere Gesellschaft spaltet (2011), Lebenslügen im Kapitalismus (2014, Hanser Box), Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen (2016) und Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968 (2018).

Bitte beachtet die aktuellen Regelungen bezüglich Corona vor Ort.

Wir bitten um Anmeldung unter: solidarische_kieze@ash-berlin.eu

Hinweis: Der Ort ist nicht barrierefrei. Weitere Infos unter: https://buendnis.demokratie-mh.de/ und www.facebook.com/solidarischekiezemh

FB-Event hier.