19.02.2024 um 16:00 22:00

Berlinweit

Via Berlin gegen Nazis:

Am Montag, den 19.02.2024 jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau zum 4. Mal. In Berlin gibt es an diesem Tag Gedenkveranstaltungen.

Ab 16.00 Uhr ruft das Netzwerk für Demokratie, Toleranz, Respekt und Vielfalt Spandau zu einer Kundgebung auf dem Spandauer Marktplatz auf, um gemeinsam zu trauern und zu gedenken.

Für 17-19.00 Uhr mobilisiert ein Netzwerk von Einzelpersonen aus antirassistischen und Geflüchteten-Unterstützungs-Initiativen zu einer Gedenkkundgebung auf dem Oranienplatz in Kreuzberg.

Ebenfalls ab 16.00 Uhr organisiert die Stadtteilgruppe Mitte der OMAS GEGEN RECHTS.Berlin eine Mahnwache an der „Trostfrauen“-Statue in Moabit.

Weitere Veranstaltungen um den 19.02.2024:

Bereits im Vorfeld des Jahrestages des rassistischen Anschlags finden weitere Veranstaltungen statt.
Am Dienstag, 13.02. wird eine Ausstellung im Kulturforum der Staatlichen Museen zu Berlin eröffnet. Die Ausstellung zeigt 84 Exponate von Schüler*innen und ihren Kunstlehrkräften, die sich am „Schulwettbewerb: Junge Kunst für Hanau“ beteiligt haben. Die gezeigten Werke beschäftigen sich mit Rassismus, Antisemitismus oder Rechtsextremismus und rufen zum Gedenken an das Attentat in Hanau auf.

Auch das Gorki Theater organisiert ein umfangreiches Begleitprogramm zum Gedenken. Allerdings sind bereits alle Veranstaltungen im Rahmen von And now Hanau ausverkauft. Restkarten gibt es möglicherweise an der Abendkasse.

6.11. um 14:00 17:00

Hellersdorfer Fenster

Gottfried-Funeck-Weg
Berlin,

Via Marzahn-Hellersdorf Live:

33 Stolpersteine wurden bislang in Marzahn-Hellersdorf verlegt. Eine Rad-Tour der ADFC-Stadtteilgruppe Wuhletal mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Wolfgang Brauer, führt am 6. November zu den Gedenksteinen im Straßenpflaster. Start ist um 14 Uhr am Hellersdorfer Fenster (Gottfried-Funeck-Weg) in der Nähe des U-Bahnhofs Kienberg (U 5).

Fischl. Feibusch. Cohn. Das sind nur drei Namen, die auf Stolpersteinen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf stehen. Hinter jedem der 10 x 10 cm großen Steine steht ein Schicksal. Es waren Menschen, Familien, Nachbarn, Freunde, die hier gelebt haben, die in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer wurden von Verfolgung, Holocaust und Euthanasie.

1997 verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig seinen ersten Stolperstein. Es war in Berlin-Kreuzberg, ohne Genehmigung. Die Stolpersteine wurden sein Lebenswerk. Mittlerweile sind es über 90.000 in 26 europäischen Ländern. Steine, die die Erinnerung wachhalten, dass in der Nachbarschaft Juden, politisch Verfolgte oder Homosexuelle gelebt haben. „Ich wollte die Namen zurückbringen. Im KZ waren sie Nummern“, sagt der Künstler zu seiner Motivation.

Bei ihrer Tour will die ADFC-Stadtteilgruppe Wuhletal gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Marzahn-Hellersdorf, Wolfgang Brauer, an die Menschen hinter den Stolpersteinen erinnern. Sie führt vom Startpunkt aus über Mahlsdorf und Kaulsdorf nach Biesdorf. Hier endet die etwa 2,5stündige Tour an der S-Bahn-Haltestelle Biesdorf. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Infos hier.