12.12.2023 um 17:00 19:00

Marzahn-Hellersdorf

Die Bündnissitzung findet am 12. Dezember 2023 um 17:00 Uhr statt. Bei Interesse können Bürger*innen aus dem Bezirk als Gäste an der Bündnissitzung teilnehmen. Als Gast anmelden können Sie sich bei der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de).

10.10.2023 um 17:00 19:00

Marzahn-Hellersdorf

Die Bündnissitzung findet am 10. Oktober 2023 um 17:00 Uhr statt. Bei Interesse können Bürger*innen aus dem Bezirk als Gäste an der Bündnissitzung teilnehmen. Als Gast anmelden können Sie sich bei der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de).

8.08.2023 um 17:00 19:00

Marzahn-Hellersdorf

Die Bündnissitzung findet am 8. August 2023 um 17:00 Uhr statt. Bei Interesse können Bürger*innen aus dem Bezirk als Gäste an der Bündnissitzung teilnehmen. Als Gast anmelden können Sie sich bei der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de).

13.06.2023 um 17:00 19:00

Marzahn-Hellersdorf

Die Bündnissitzung findet am 13. Juni 2023 um 17:00 Uhr statt. Bei Interesse können Bürger*innen aus dem Bezirk als Gäste an der Bündnissitzung teilnehmen. Als Gast anmelden können Sie sich bei der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de).

11.04.2023 um 17:00 19:00

Marzahn-Hellersdorf

Die Bündnissitzung findet am 11. April 2023 um 17:00 Uhr statt. Bei Interesse können Bürger*innen aus dem Bezirk als Gäste an der Bündnissitzung teilnehmen. Als Gast anmelden können Sie sich bei der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de).

28.01.2023 um 10:00 17:00

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf und die demokratischen Parteien im Bezirk erinnern auch in diesem Jahr mit einem stillen Gedenken an die Opfer des Holocaust. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Ausschwitz von Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee befreit – dieses Datum steht seit 2005 weltweit für die Erinnerung an die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands an jüdischen Menschen, an Sinti und Roma, an politischen Gegner:innen und weiteren Gruppen. Dazu laden wir auch in diesem Jahr Menschen aus unserem Bezirk ein.

Am 28. Januar 2023 werden wir an verschiedenen Orten im Bezirk der Opfer des NS-Terrors gedenken. Wir werden aber auch auf die Verantwortung hinweisen, die sich darauf für uns ergibt. Insbesondere gilt es, hier und heute jedweder Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Dies umso mehr in einer Zeit, in der Gruppen und Parteien diese Verbrechen verharmlosen und leugnen. In der Menschen das Recht abgesprochen wird, als gleichberechtigte Mitglieder unserer Gesellschaft frei und sicher leben zu können. In der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung Diskriminierung und nicht selten auch Gewalt erfahren.

Eine demokratische Gesellschaft lebt von Vielfalt und Respekt. Dafür stehen wir gemeinsam ein.

Stationen und AnfangszeitenWir laden Sie ein, an einem dieser Orte mit uns zu gedenken:

13.00 Uhr: Gedenkstätte NS-Zwangslager Marzahn, Otto-Rosenberg-Platz (12681 Berlin)

danach Gang zum Gedenkstein für Sinti und Roma und zur Gedenkstele für die Opfer der Zwangsarbeit auf dem Parkfriedhof

11.00 Uhr: Poelchaustele, Poelchaustraße/ Ecke Märkische Alle, Marzahn

15.00 Uhr: Ehemaliges Zwangsarbeiterlager Kaulsdorf, Kaulsdorfer Str. 90

16.00 Uhr: Gedenktafel Arno Philippsthal, Oberfeldstr. 10, Biesdorf

Stolpersteine zur Erinnerung an jüdische Opfer:

11.00 Uhr: Stolpersteine Fanny Feibusch/ Jenny Cohn (Otto-Nagel-Straße)

10.00 Uhr: Stolpersteine für die Familie Guthman (Lemkestraße)

11.00 Uhr:  Gutshaus Mahlsdorf (Hultschiner Damm 333): Gedenken an queere Opfer

Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Die Gedenkenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antiziganistische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. solche verbreitet haben, den Zutritt zum Kreis der Gedenkenden zu verwehren oder sie von diesem Kreis auszuschließen.

V.i.S.d.P.: Henny Engels, Sprecherin Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Holocaust-Gedenken-Marzahn-Hellersdorf-2023 Flyer und Pressemitteilung

pdf / 3.1 MB Holocaust-Gedenken-Marzahn-Hellersdorf-2023

16.01.2023 um 17:00 19:00

Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte

Einladung

zur offenen Arbeitsgruppe Erinnerungskultur im Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

am Montag, den 16.01.2023, 17 Uhr – 19 Uhr

im Gewerkschaftlichen Kieztreff im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte des Volkssolidarität e. V., Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin

Interessierte sind herzlich willkommen.

Es gelten die Hausordnungen und die aktuellen Verordnungen zur Corona-Pandemie.

5.12. um 18:00 20:00

Haus Babylon

Stephan-Born-Straße 4
Berlin, 12629

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf lädt zu diesem Thema zu einer Veranstaltung am 5. Dezember um 18.00 Uhr im Haus Babylon ein:

Die Veranstaltung besteht aus einem etwa einstündigen Vortrag und einer nachfolgenden Diskussion.

Ausgangspunkt sind die Ermordung der europäischen Sinti und Roma und die jahrzehntelange Leugnung dieser rassistischen Verbrechen. Erst 1981 wurde sie durch eine offizielle Anerkennung als Völkermord beendet.

Die Folgen des Völkermords selbst und der jahrelangen Marginalisierung der Opfer – der Ermordeten und ebenso jener, die überlebten – haben schwerwiegende Folgen für die Gegenwart. Sie prägt die Sicht der Dominanzgesellschaft auf Angehörige der Communities von Roma und Sinti, zugleich beschneidet sie die Teilhabemöglichkeiten der Getroffenen bis heute empfindlich.

Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte des Völkermords und dessen späte Anerkennung soll es um die konkreten Erscheinungsweisen des Antiziganismus im deutschen Bildungssystem gehen und darum, was dies für die betroffenen Schüler*innen und ihre Bildungsperspektiven bedeutet. Dabei geht es um die Dethematisierung des Rassismus generell und gegen Roma und Sinti im Besonderen – auch der Völkermord als Leerstelle im Unterricht zählt hier mit dazu.

Anschließend wird auf die Sichtbarkeit des Antiziganismus in einem breiteren Kontext eingegangen. Welche Rolle spielt er in politischen, insbesondere neurechten Bewegungen und wie wird er in der Bundesrepublik Deutschland gemessen? In welcher Weise gehen etwa die Verfassungsschutzberichte auf Antiziganismus als Form der extrem rechten Bedrohungen ein?

Abschließend wird die derzeitige Praxis der dominanzgesellschaftlichen Erinnerungskultur hinsichtlich des Völkermords an den Sinti und Roma thematisiert, die einen Ausdruck in der Infragestellung des erst vor 10 Jahren eröffneten Denkmals für die im NS ermordeten Sinti und Roma Europas durch einen S-Bahn-Neubau am Gelände des Denkmals findet.

Als Referentin konnten wir Jana Mechelhoff-Herezi Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Denkmal, Leitung Erinnerung an Sinti und Roma gewinnen.

Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, bitten wir bis zum 04.12.2022 um eine vorherige Anmeldung per Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Zeit:                Montag der 05.12.2022

Uhrzeit:           18.00 Uhr

Ort:                 Haus Babylon
                        Stephan-Born-Straße 4
                        12629 Berlin

Anfahrt:          U5/S5 bis Wuhletal – von dort 10 Minuten zu Fuß

Eintritt:           kostenlos        

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Flyer zum Download und Ausdrucken

pdf / 753.6 KB 22-12-05_Flyer_Geleugnet

25.11. um 15:00 18:00

Freizeitforum Marzahn

Marzahner Promenade 55
Berlin, 12679

Auf der Marzahner Promenade wird es weihnachtlich. Unter dem Motto Feuriger Advent verwandelt sich die Promenade in eine Kultur- und Kunstmeile. Auf dem Victor-Klemperer-Platz und im Foyer vom Freizeitforum herrscht weihnachtliches Treiben.

Mehr Infos demnächst u.a. hier.

22.11. um 18:00 21:00

Grünes Haus

Boizenburger Str. 52-54
Berlin, 12619

Vergessene Opfer: Menschen, die im Nationalsozialismus aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität und/oder sexuellen Orientierung verfolgt und ermordet wurden

Am 27. Januar 2023 wird der Deutsche Bundestag erstmals derjenigen gedenken, die auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität und/oder ihrer sexuellen Orientierung im nationalsozialistischen Deutschland verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden. Angesichts dessen, dass es das Gedenken des Deutschen Bundestags seit 1996, also immerhin seit 27 Jahren gibt, ein beschämend später Zeitpunkt. Diese Opfer wurden ebenso jahrelang vergessen wie Sinti und Roma oder die sogenannten „Asozialen“, die auch im Nachkriegsdeutschland wieder ausgegrenzt und diskriminiert wurden. Schwule Männer waren in beiden deutschen Staaten noch lange strafrechtlich bedroht – erst 1994 wurde der menschenverachtenden § 175 des StGB endgültig aufgehoben.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf erinnert mit einer Veranstaltung am 23. November 2022,  von 18.00h – 20.00h im Grünen Haus (Boizenburger Straße 52-54) an das Schicksal der queeren Opfer des Nationalsozialismus. Dazu gehört auch die Diskussion darüber, welche Schlussfolgerungen wir aus diesem Teil deutscher Geschichte für heute ziehen müssen.

Als Referenten konnten wir Prof. Dr. Martin Lücke gewinnen. Er ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und wissenschaftlicher Leiter des dortigen Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung. Martin Lücke arbeitet zur Geschichte sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und zu Theoriedebatten der Geschichtsdidaktik und ist einer der Initiatoren des Berliner Queer History Month.

Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, bitten wir bis zum 21.11.2022 um eine vorherige Anmeldung per Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Zeit:                Mittwoch der 23.11.2022

Uhrzeit:           18.00 Uhr

Ort:                 Grünes Haus
                        Boizenburger Straße 52-54
                        12619 Berlin

Anfahrt:          U5/S5 bis Wuhletal – von dort 10 Minuten zu Fuß

Eintritt:           kostenlos        

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.