6.07.2023 um 17:00 7.07.2023 um 20:00

Alice-Salomon-Platz

Via Alice Salomon Hochschule:

Beteiligungswerkstatt zur Gestaltung des Alice-Salomon-Platzes – mit Filmabenden zum Thema Bildung der Zukunft

06.07.2023, 17:00 – 07.07.2023, 20:00

Alice-Salomon-Platz 5

ASH Berlin in Kooperation mit der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung des Bezirksamts Marzahn Hellersdorf sowie der Volksbühne und der nGbK

Unter dem Titel mein platz | dein platz | unser platz findet auf dem Alice-Salomon-Platz eine Beteiligungswerkstatt zur Platzgestaltung statt. Sie ist eingebettet in zwei Filmabende. Mit dieser Auftaktveranstaltung des ASH Berlin Campus Transferale 2023 geht die Hochschule mit zwei zentralen Themen an die regionale Öffentlichkeit: Bildungs- und Gestaltungsgerechtigkeit an einer räumlichen Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik, Zivil- und Stadt- Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Das Innovative-Hochschule-Projekt „Campus Transferale“wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Programm

Donnerstag, den 06.07.2023:

Freitag, den 07.07.2023:

  • 12:00 Uhr: Lunch talk zur Geschichte der Hellen Mitte
  • 14:00 Uhr: Beteiligungs-Aktion auf dem Platz
  • 14:00 Uhr: Legosteine! Filme basteln! Urban Graffiti! Graphic Recording! Musik! Gute Laune! Chillen! Lesen! Quatschen! Kreativ sein! Wolkenschauen! Denken! Wir sein!
  • 17:00 Uhr: Outdoor-Kino mit Popcorn und Filmgespräch: Kalle Kosmonaut

Und nebenbei: Praxisforschung, Zuhören und Reden

Zwei Outdoor-Filmabende zum Thema Bildung der Zukunft

Es werden zwei Filme auf dem Alice-Salomon-Platz gezeigt:

  • »Berlin Rebel High School« (2018) ist ein Dokumentarfilm über die Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin-Kreuzberg. Die Schule wurde 1973 als basisdemokratisches, reformpädagogisches Projekt gegründet, ohne Direktor und ohne Noten. Anhand von Portraits und Statements der heutigen Schüler_innen schaut der Film, wie das Projekt heute immer noch als eine Zukunftsvision für gelungene Bildung, Emanzipation und Gemeinschaftlichkeit überregional strahlt.
  • »Kalle Kosmonaut« (2022) porträtiert als Statement aus Hellersdorf über 10 Jahre hinweg das Leben des jungen Kalle und zeigt, wie die soziale Ungleichheit, die die Großwohnsiedlung Hellersdorf gesamtstädtisch erfährt, seine Biografie als Jugendlicher bestimmte.

Der Austragungsort ist bewusst gewählt: der Alice-Salomon-Platz, gleichzeitig Vorplatz für die Hochschule und für das Einkaufszentrum „Marktplatz Center“, ist für beide Nutzer_innengruppen seit Jahren ohne Aufenthaltsqualität. Ein Kino-LKW des Kooperationspartners nGbK samt Bestuhlung auf dem Platz bietet Anwohner_innen, Studierenden, Gästen und Lehrenden eine neue Aufenthaltsqualität. Die Inhalte der Filme aus dem Zentrum und aus der Peripherie der Stadt bieten einen gemeinsamen Nenner an: die Zukunft von Bildung, in der Hochschule und auf der Straße.

Für mehr Aufenthaltsqualität – Beteiligungswerkstatt zur Gestaltung des Platzes

Eingebettet in diese Filmabende veranstaltet die ASH Berlin am 07.07.2023 unter Mitwirkung von Kolleg_innen der Stadtentwicklung und der Wirtschaftsförderung des Bezirksamts Marzahn Hellersdorf eine Beteiligungswerkstatt zur Gestaltung des Alice-Salomon-Platzes. Studierende und Studierendeninitiativen beteiligen sich ebenso wie an der ASH-Arbeitende.

Die angestrebte Entwicklung eines dezentralen Hochschulcampus bedeutet, dass sich die Wege von Anwohner_innen, der in der Hellen Mitte Arbeitenden bzw. der Kund_innen und der an der Hochschule Studierenden und Tätigen auf und über den bisher wenig einladenden Alice-Salomon-Platz zunehmend kreuzen. Soll Transfer kontinuierlich in beide Richtungen fließen, sind auch diese Kreuzungspunkte auf dem Platz gemeinsam zu beleben. Mit der Beteiligungswerkstatt, bei der verschiedene kreative und aktivierende Beteiligungsmethoden genutzt werden, liefert die ASH Berlin eine erste Vorlage für die anstehenden Beteiligungsprozesse. Die Ergebnisse der Beteiligungswerkstatt werden im Oktober auf einer weiteren Transferale-Veranstaltung vorgestellt.

26.01.2023 um 10:00 15:00

Online

Das Frauen*bildungsprogramm der Alice Salomon Hochschule:

Donnerstag, 26. Januar 2023, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Gendergerechter und diskriminierungskritischer Sprachgebrauch (online)

Schon seit Jahrzehnten wird versucht, gendergerechte und diskriminierungskritische Sprachveränderungen gesellschaftlich zu etablieren und ebenso lang schon treffen diese Versuche auf teilweise heftige Abwehr. Wenn das generische Maskulinum durch Formen mit Gender-Sternchen oder rassistische Straßennamen durch andere ersetzt werden sollen, stilisieren die Gegner_innen dieser Veränderungen Sprache mit allen Mitteln zum unantastbaren und unveränderbaren Kulturgut. Gegen Sprachveränderungen wird ein Kampf geführt, der letztlich nur deutlich macht, wie machtvoll Sprache ist, indem sie Realität nicht einfach nur abbildet, sondern sie mitkonstruiert und unsere Wahrnehmung prägt. Sprache ist somit auch ein Instrument der Machtausübung und des Ausschlusses. Sie unterliegt (gesellschaftlichem) Wandel und wirkt an diesem mit. Ein gendergerechter und diskriminierungskritischer Sprachgebrauch leistet daher einen aktiven Beitrag zu gesellschaftlicher Veränderung und zur gleichberechtigten Anerkennung und Teilhabe ALLER Menschen.
Der Workshop richtet sich an alle Menschen, die sich mit gendergerechter und diskriminierungssensibler Sprache auseinandersetzen bzw. diese anwenden wollen.

Mehr Infos zu den Referent*innen, Methoden und Lernzielen
Anmeldungen per E-Mail

23.06. um 11:00 13:00

Erinnern und Organisieren! Solidarische Kieze antifaschistisch und antirassistisch entwickeln

23.06.2022, 11:00 – 13:00

ASH Berlin, Haupteingang

Antirassistische Registerstelle und AK gegen Rechte Gewalt an der ASH Berlin

Mit diesem Spazierblick zu exemplarischen Orten und Initiativen antirassistischen und antifaschistischen Erinnerns und Gedenkens möchten wir sichtbar machen, wie und wo Tatorte rechter und rassistisch motivierter Diskriminierung und Gewalt zu Orten eines würdigen Erinnerns, Gedenkens und Handels sowie zu gemeinsamen Organisierungsprozessen für Solidarische Kieze werden können.

Ausgehend vom Alice-Salomon-Platz führt unser Kiezspaziergang u.a. zu verschiedenen (Tat-)Orten rund um die Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende und Geflüchtete in der Maxie-Wander-Straße mit der nahegelegenen Grünfläche „Place Internationale“ sowie dem Boulevard Kastanienallee.

Die Reihe „Spazierblicke“ veranstaltet das Kooperationsforum Marzahn-Hellersdorf – ASH Berlin. Jede dieser Stadtteil(ver!)führungen soll einen anderen, neuen, überraschenden Blick auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf eröffnen. Alle Spazierblicke sind öffentlich und werden unentgeltlich angeboten.

Poster_Spazierblicke__23_06__04_05_22_WEB.pdf

Quelle

15.09. um 16:30 21:00

Im Rahmen der Berliner Freiwilligentage ist die Kampagne Solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf zu Gast im Stadtwerk mrzn.:

Mittwoch 15. September 2021 // ab 16.30 Uhr mit anschließender Lesung ab 19 Uhr // Otto-Rosenberg-Platz Marzahn

Das Konzept „Solidarität“ ist in aller Munde und wird auch für den politischen Wahlkampf intensiv genutzt. Was aber hat diese Idee mit uns zu tun – den Menschen, die in Marzahn-Hellersdorf wohnen, arbeiten und leben? Welche Vorstellungen und Erwartungen prägen dieses Konzept des sozialen Handelns? Wie können wir in unseren eigenen Nachbarschaften miteinander solidarisch sein? Was brauchen wir dafür? Was können wir lernen von Initiativen und Menschen in anderen Berliner Stadtbezirken?

Diesen und anderen Fragen, Ideen und Herausforderungen rund um Solidarität(en) wollen wir gemeinsam mit Euch nachgehen.

Gesprächsrunde 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr: Interessierte Anwohner:innen, aktive zivilgesellschaftliche Akteur:innen aus Marzahn-Hellersdorf und anderen Berliner Stadtteilen sind herzlich eingeladen zu einer Gesprächsrunde über ganz konkrete solidarische Praxen in unterschiedlichen Nachbarschaften, quer durch Zeit(en), Berliner Stadträume und Bezirke. Eure Ideen und Wünsche zum Thema Solidarität könnt Ihr auf großen Bannern, gestaltet vom Künstlerinnenkollektiv migrantas, sichtbar anpinnen.

Lesung und Diskussion 19 bis 21 Uhr: Im Anschluss wird der Soziologe Heinz Bude aus seinem Buch „Solidarität – Die Zukunft einer großen Idee“ (2019) lesen und weitere Anlässe schaffen, miteinander in Austausch zu kommen. Was haben diese Idee(n) ganz konkret mit uns und der Gestaltung eines nachbarschaftlichen und solidarischen Miteinanders zu tun?

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag und Abend mit Snacks und Getränken im Stadtwerk Marzahn.

Zum Autor: HEINZ BUDE, Jahrgang 1954, studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie. Von 1997 bis 2015 leitete er den Bereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung, seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. 1997–2015 leitete er den Bereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen zuletzt: Bildungspanik. Was unsere Gesellschaft spaltet (2011), Lebenslügen im Kapitalismus (2014, Hanser Box), Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen (2016) und Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968 (2018).

Bitte beachtet die aktuellen Regelungen bezüglich Corona vor Ort.

Wir bitten um Anmeldung unter: solidarische_kieze@ash-berlin.eu

Hinweis: Der Ort ist nicht barrierefrei. Weitere Infos unter: https://buendnis.demokratie-mh.de/ und www.facebook.com/solidarischekiezemh

FB-Event hier.