Aufruf der Kiezgruppe gegen Rassismus zum Subbotnik* am 19.März 2022, anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus                                                                     

*Freiwilliger Arbeitseinsatz

Wie bereits im Jahr 2021 erfolgreich begonnen, möchten wir auch für 2022 zum bezirksweiten Subbotnik aufrufen.

Alle die mitmachen wollen bitte ich, mir bis spätestens 17.Februar 2022 an die Mailadresse kiezgruppemahe@gmail.com mitzuteilen:

  • Von wann bis wann ist eine Aktion geplant
  • Wo ist sie geplant
  • Wer ist Ansprechpartner (Tel., Email)
  • Welche Materialien werden benötigt (wenn nötig, würde ich an Frau Juliane Witt, Stadträtin für Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutz, Straßen und Grünflächen herantreten um wieder Gelder zu beantragen)
  •  Ab wann kann die BSR den zusammen gesammelten Müll wo abholen – Achtung: kein Sondermüll wie Autobatterien, Asbest, Öle, …

Wir machen dann das Plakat fertig zum Verteilen. Deshalb auch der „frühe“ Rückmeldetermin.

Wir freuen uns auf eine gute Aktion im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

Im Namen der Kiezgruppe

Uta Glienke

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Aufruf zur Aktionswoche zum internationalen Tag gegen Rassismus der AG Politische Bildung

Liebe Kolleg:innen,

rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21.03. plant die AG Politische Bildung Marzahn-Hellersdorf eine Aktionswoche zu den Themen Antirassismus und Vielfalt mit entsprechenden Aktivitäten an verschiedenen Standorten im Bezirk. Dazu zählen Informationsveranstaltungen, vielfältige kreative Angebote und weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen. Die Aktionswoche soll neben der Begleitung des Internationalen Tages gegen Rassismus auch als Vorlauf zu weiteren Aktivitäten im Rahmen einer Aktionswoche zum Thema Politische Bildung im Herbst dienen. Wenn ihr Ideen für Aktivitäten in euren Einrichtungen habt oder in den Austausch über gemeinsame Aktivitäten im Rahmen der Aktionswoche gehen wollt, dann meldet euch bei uns – Gerne auch nur für ein gemeinsames Brainstorming über eure und unsere Ideen. Der Ideenvielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt! Von Graffiti-Aktionen, über interkulturelle Musik- oder Kochangebote bis hin zum gemeinsamen Schauen thematisch passender Filme.

Auch falls ihr uns im Rahmen der Aktionswoche besuchen und mit euren Kindern und Jugendlichen an den von uns geplanten Aktivitäten teilnehmen wollt nehmt gerne mit uns Kontakt auf.

Wir freuen uns sehr auf eure Ideen und auf eine erfolgreiche Aktionswoche. Rückmeldung bitte bis spätestens 20.Februar 2022 an team.amhultschi@pad-berlin.de

Mit freundlichen Grüßen,

Das Team der JFE am Hultschi

Telefon: (+49 30) 56 58 86 90

Internet: www.pad-berlin.de

E-Mail:    team.amhultschi@pad-berlin.de

Pressemitteilung des Bezirksamtes vom 17.11.2021

Der 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die größte Gefahr für Frauen Gewalt zu erleiden, ist der private Raum, d.h. durch Partner und/oder Ex-Partner. Häusliche Gewalt zu erleiden, ist nach wie vor mit viel Scham besetzt und immer noch tabuisiert. Sich aus einer oft jahrelangen Gewaltsituation zu befreien, braucht viel Kraft, Mut und Unterstützung. Die Folgen von Partnerschaftsgewalt sind für betroffene Frauen schwerwiegend und langfristig. Oft genug endet die Gewalt auch tödlich. Laut der Statistik des Bundeskriminalamtes für das Jahr 2019 gab es in Deutschland 117 weibliche Opfer, die durch Mord und Totschlag ums Leben gekommen sind. D.h. an jeden dritten Tag stirbt eine Frau in Deutschland durch ihren (Ex-)Partner und fast jeden Tag gibt es einen Tötungsversuch. Das sind erschreckend hohe Zahlen. In diesem Jahr soll der 117 getöteten Frauen gedacht werden. Dafür lädt der Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und der Alice-Salomon-Hochschule zu einer Kundgebung auf dem Alice-Salomon-Platz 5 ein:

Kundgebung und Fahnenhissung auf dem Alice-Salomon-Platz vor der Alice-Salomon-Hochschule am Donnerstag, dem 25. November 2021,16:00 bis 17:00 Uhr.

Der Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt veranstaltet in Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule eine Kundgebung auf dem Alice-Salomon-Platz 5 vor der Hochschule. Neben einem Informationsstand mit unterschiedlichen Materialien und Give-Aways, wird es Redebeiträge und Musik geben. In Gedenken an die 117 getöteten Frauen werden 117 Kerzen auf dem Platz stehen.
Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamtes hissen die Fahne „Gewaltfrei leben – Nein zu Gewalt an Frauen“ des Arbeitskreises gegen häusliche Gewalt zusammen mit Mitgliedern der Alice-Salomon-Hochschule und der Bezirksverordnetenversammlung, dem Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt, Vertreterinnen und Vertreter aus den Projekten, Mitarbeitende des Bezirksamts, der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Das Orange der Fahne setzt auch farblich ein deutliches Zeichen: Marzahn-Hellersdorf bekennt Farbe gegen Gewalt an Frauen.

Weitere Informationen bei der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter des BA Marzahn-Hellersdorf per E-Mail oder auf der Webseite.

Quelle

Wir freuen uns, dass die demokratischen Parteien, welche auch Mitglied im Bündnis für Demokratie und Toleranz sind, eine gemeinsame Erklärung zum Wahlkampf 2021 verfasst haben:

Erklärung für einen fairen Wahlkampf und eine demokratische Gesellschaft

Fairer Wahlkampf

In den vergangenen Jahren haben Desinformationen, Hass und Hetze weiter an Brisanz gewonnen und gefährden unsere Demokratie. Wir sprechen uns für einen fairen Wahlkampf aus und beschließen deshalb folgende Leitlinien:

  • Demokratie lebt vom Mitmachen. Wir werden unsere Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer bitten, sich aktiv in die Diskussionen einzubringen. Dabei soll in gegenseitigem Respekt voreinander um die richtige Lösung gerungen und mit offenem Visier gestritten werden. Das bedeutet für uns auch: Wenn Parteien die Absenderinnen einer Botschaft sind, muss dies klar erkennbar sein. Sei es in der Online-Diskussion, beim Teilen von Inhalten, bei bezahlter Werbung oder Veranstaltungen.
  • Die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Parteienfinanzierung und zum Datenschutz geben unserem Handeln im Wahlkampf einen klaren Rahmen vor. Wir gehen damit transparent um.
  • Wir führen den Wahlkampf mit Fakten und Argumenten – gerne auch zugespitzt. Dies soll auch so bleiben. Lügen und bewusste Falschaussagen sowie das Verbreiten von nachweislich und eindeutig falschen Meldungen, Zitaten und Behauptungen lehnen wir entschieden ab. Diese haben in der demokratischen Auseinandersetzung nichts zu suchen. Wir werden entschlossen dagegen vorgehen, dass sie Teil der Wahlkampfauseinandersetzung werden.

Für eine demokratische Gesellschaft und gegen Hass & Hetze

Unser Bezirk ist Teil einer vielfältigen Stadt. Zu den Wahlen treten auch Parteien an, die einen unverhohlenen Rassismus und andere menschenverachtende, demokratiefeindliche Positionen vertreten. Wir beziehen klar Stellung gegen Hass und Hetze.

  • Wir treten im und nach dem Wahlkampf gemeinsam für Toleranz und Menschenrechte gegen rassistische, rechtsextreme und antisemitische Erscheinungen und jeglicher Gewalt im Bezirk ein. Ebenso engagieren wir uns für ein menschenwürdiges Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Wir stellen uns gegen jede Form der individuellen und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit oder Diskriminierung. Wir wenden uns gegen das Austragen gesellschaftlicher Problemlagen auf dem Rücken von Minderheiten.
  • Rechtsextreme Parteien sind rassistische und antidemokratische Parteien. Sie leugnen die Grundsätze der Gleichheit und Freiheit aller Menschen und bekämpfen so die wesentlichen Grundlagen unseres Gemeinwesens. Wir sind als Demokratinnen und Demokraten den Werten der Menschenwürde und der Freiheit verpflichtet. Daher wird für uns eine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Parteien niemals in Frage kommen.
  • Rechtspopulistische Parteien und Initiativen sind rassistisch, antipluralistisch und geben sich demokratisch. Minderheitsmeinungen werden nicht akzeptiert und Ängste geschürt. Rechtspopulistische Initiativen und Parteien nutzen ihren bürgerlichen Schein, um rechte Positionen in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Dem stellen wir uns als demokratische Parteien und Mitwirkende einer demokratischen Gesellschaft entgegen.
  • Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger Marzahn-Hellersdorfs auf:
    Gehen Sie zur Wahl – Jede Stimme zählt.
    Mit Ihrer Wahl kann ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie, gegen rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien gesetzt werden.

Berlin Marzahn-Hellersdorf, im Juni 2021

Erstunterzeichnende:

Bündnis 90 / Die Grünen Marzahn-Hellersdorf
Bündnis 90 / Die Grünen Marzahn-Hellersdorf
CDU Wuhletal
Die Linke Marzahn-Hellersdorf
FDP Marzahn-Hellersdorf
SPD Marzahn-Hellersdorf

weitere Unterzeichnende:

….

Wir weisen auf folgende Demonstration am kommenden Freitag, den 16.4.2021 in Hellersdorf hin:

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu, die Coronazahlen sind hierzulande auf neue Höchstwerte geklettert und trotzdem versuchen wir mit unserer Arbeit als Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf weiterhin die Zivilgesellschaft zu aktivieren. Im Rahmen unserer im Frühjahr 2020 begonnen Kampagne Solidarische Kieze konnten wir zusammen mit unseren Kooperationspartner*innen einige tolle Formate (Workshops, Kiezspaziergänge, Befragungen, Podcast, Interviews usw.) durchführen. Die Kampagne soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden und wir freuen uns über weitere Akteur*innen, die sich daran aktiv beteiligen möchten. Falls Sie Lust haben mitzumachen, schreiben Sie uns eine Mail!

Sehr erfreulich waren im November auch die breiten zivilgesellschaftlichen Proteste im Vorfeld des geplanten AfD-Landesparteitages in Kaulsdorf. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf hatte zusammen mit “Aufstehen gegen Rassismus” einen Aufruf verfasst, welcher von einigen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und demokratischen Parteien unterschrieben wurde. Der Aufruf und die Presseberichterstattung über den abgesagten Landesparteitag kann hier nachgelesen werden.

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Unsere Pressemitteilungen

Jahresberichte zur Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt

20192018201720162015201420132012

Verzeichnis Marzahn-Hellersdorf zur Erfassung aller Vorkommnisse, die in Zusammenhang mit antisemitischen, rechtsextremen und rassistischen Wahrnehmungen stehen

2011201020092008

Bezirkliches Aktionsprogramm zur Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf (Vorlage für das Bezirksamt – zur Beschlussfassung – 0415/IV, BVV-Drs. 0898-VII)

Eine gemeinsame Veranstaltung des AK gegen rechte Gewalt der Alice Salomon Hochschule und des La Casa – gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf:

DER ZWEITE ANSCHLAG

THE SECOND

ATTACKİKİNCİ SALDIRI

Ein Dokumentarfilm von Mala Reinhardt

Länge: 62 min.

Sprache: Deutsch und Türkisch mit englischen Untertiteln

Am 4.11 um 18 Uhr im La Casa (Wurzenerstr. 6, 12627 Berlin // UBhf Louis Lewin Str. )

Am 9. Jahrestag der Selbstentarnung des NSU zeigt der AK gegen rechte Gewalt der Alice Salomon Hochschule und das La Casa den Film:

DER ZWEITE ANSCHLAG. Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen.

„Das Boot ist voll!“, „Ausländer raus!“, „Deutschland den Deutschen“. Die Parolen der Rechten sind mittlerweile unüberhörbar geworden. Genauso die Gewalt, die sich gegen jene Menschen richtet, die als „fremd“ wahrgenommen werden. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse, welche die Protagonist*innen des Films durchlebt haben. Osman Taköprü erzählt von dem Mord an seinem Bruder Süleyman, den der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) 2001 in Hamburg beging. Ibrahim Arslan schildert sei-ne Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992, den er selbst nur knapp überlebte und Mai Phương Kollath wohnte selbst in Rostock-Lichtenhagen, als dort unter dem Beifall hunderter Schaulustiger das Sonnenblumenhaus von Neonazis in Brand gesteckt wurde.Doch es bleibt nicht dabei. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der unzureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes und dem Einzug der AfD in die politische Land-schaft der BRD haben Mai Phương, Ibrahim und Osman eine Entscheidung getroffen: Sie werden nicht länger schweigen. Dabei verweben sich ihre Geschichten. Und während sie für eine lückenlose Aufklärung und ein Ende der Gewalt eintreten, entsteht ein Netzwerk aus Menschen, die ähnliches erlebt haben.

Im Anschluss an den Film wird es die Möglichkeit zum Gespräch und Diskussion mit der Regisseurin Mala Reinhardt geben.

Wir werden während der Veranstaltung auf Abstand achten und bitten euch einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Bitte informiert euch wegen kurzfristiger Änderungen auf: https://suburbanhell.org/la.casa

FB-Event.

Weitere Infos zum Film hier.