SprecherInnen

Henny Engels
ist in diesem Jahr eine der Sprecherinnen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in Marzahn-Hellersdorf

  • aufgewachsen im Rheinland, also im äußersten Westen der Republik
  • seit 2001 in Berlin
  • politisch geprägt durch haupt- und ehrenamtliches Engagement in katholischen Jugendverbänden in wahrlich unruhigen Zeiten der Diskussion um Radikalenerlass, Atomkraftwerke und Nachrüstung.
  • Ausbildung als Buchhändlerin, Studium der Sozialarbeit und später der Politischen Wissenschaften, Soziologie und Katholischer Theologie
  • Zuletzt erwerbstätig als Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates (2001 – 2014)
  • Seit dem Eintritt in den Ruhestand ehrenamtlich aktiv u.a. im Vorstand der Stiftung Archiv der Deutschen Frauenbewegung, Kassel, im Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland und im Bezirk im Frauenbeirat (Sprecherin)

Warum ich im Bündnis mitarbeite? Die Wahrnehmung und Akzeptanz der vorhandenen Vielfalt in unserer Gesellschaft ist ein Zeichen der Stärke. Denen entgegen zu treten, die dies als Schwäche sehen und Menschen mit ihren kruden Beschreibungen von angeblichen Gefahren Angst machen, sehe ich als eine Pflicht aller Demokrat_innen. Wenn wir diejenigen unterstützen, die von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bedroht sind, schützen wir auch unsere demokratische Gesellschaft.

 

Beatrice Morgenthaler
ist in diesem Jahr eine der Sprecherinnen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf.

  • Geboren im äußersten Südwesten Deutschlands
  • In meiner Schulzeit erste Konfrontation mit der NPD, die eine Wahlversammlung abhalten wollte
  • Gründungsmitglied des Republikanischen Clubs Lörrach-Basel. Die Republikanischen Clubs sahen sich in der Tradition der republikanischen Bewegung Deutschlands im 19. Jahrhundert, die für Bürgerrechte wie das allgemeine Wahlrecht stritten. Sie waren Teil der Außerparlamentarischen Opposition – APO – der Bundesrepublik. Im Südwesten Deutschlands fanden wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit notwendig.
  • Während des Studiums aktiv in der Fachschaft und verschiedenen Solidaritätsgruppen wie der Amilcar-Cabral-Gesellschaft zur Unterstützung von Guinea-Bissau
  • Studienabschluss in Soziologie, Ethnologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Münster
  • Nach familiären Wirren Arbeit als Verkäuferin in einem Warenhaus in Hamburg, aktiv im Betriebsrat und in der Gewerkschaft, ebenso politisch aktiv
  • Seit meinem Umzug nach Berlin Arbeit im gewerkschaftlichen Rahmen in der Schulung von Betriebsräten
  • Im Bezirk engagiert im Integrationsbeirat, für den ich auch im Bündnis aktiv bin, und in der Bezirkspolitik

Weshalb ich Mitglied im Bündnis bin? Ich finde es notwendig, für ein weltoffenes und solidarisches Marzahn-Hellersdorf zu streiten. Wir dürfen nicht denen das Feld überlassen, die engherzig, manche auch rassistisch und extrem rechts, die Aufnahme von Flüchtlingen verhindern wollen. Der Titel „Ort der Vielfalt“ soll uns weiterhin Programm sein.