Cottbuser Professorin Heike Radvan erhält den Alice-Salomon-Award

Der Tagesspiegel berichtet in seinem Newsletter für Marzahn-Hellersdorf:

Als eine „außerordentlich engagierte, mutige und innovative Wissenschaftlerin“ zeichnet die Alice-Salomon-Hochschule die Erziehungswissenschaftlerin und Sozialpädagogin Heike Radvan aus. Beim Neujahrsempfang der ASH am Sonnabend in der Berlinischen Galerie wird sie den mit 6000 Euro dotierten Alice-Salomon-Award entgegennehmen. Mit dem Preis ehrt die Hellersdorfer Hochschule alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die zur Emanzipation der Frauen und der Entwicklung der Sozialen Arbeit Herausragendes beigetragen haben und die im übertragenen Sinn das Werk von Alice Salomon weiterführen. Im Falle Radvans würdigt sie deren Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antifeminismus.

Wichtige Stationen ihrer Biografie waren in Berlin. 1974 auf Rügen geboren, studierte sie an der ASH Soziale Arbeit. 2009 promovierte sie an der Freien Universität im Fach Erziehungswissenschaften zum Thema „Pädagogisches Handeln und Antisemitismus“. Ab 2002 war Radvan 15 Jahre lang bei der Amadeu-Antonio-Stiftung tätig. Dort verantwortete sie unter anderem Ausstellungen wie „‚Das hat’s bei uns nicht gegeben!‘ – Antisemitismus in der DDR“ und baute die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus auf. Seit 2017 ist sie Professorin für Methoden und Theorien Sozialer Arbeit an der Brandenburgisch-Technischen Universität in Cottbus.

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