Veranstaltung des studentischen Projekts „Ich bin da!“

Ein Veranstaltungstipp an der Alice Salomon Hochschule:

Veranstaltung des studentischen Projekts „Ich bin da!“

Ganztägige Veranstaltung mit Fotoausstellung, Vorträgen, Spoken Words, Performances und Live Musik, um auf rassistische Strukturen innerhalb der Hochschule aufmerksam zu machen

Gemeinsam mit vielen Black und PoC – Studierende der Alice Salomon Hochschule wurde das Projekt „Ich bin da!“ ins Leben gerufen, um auf rassistische Strukturen innerhalb der Hochschule aufmerksam zu machen. Im Fokus der Kritik stehen Lehrinhalte, Didaktik (Methoden zum Lehren) und Sprache, die bislang überwiegend aus weißer Perspektive gedacht werden. Die Studierenden des Projekts wenden sich an die ASH als Institution, die ihrer Meinung nach eine Verantwortung dafür trägt, was gelehrt wird, wie gelehrt wird, ob und wie Lehrende und Mitarbeiter_innen für Rassismus sensibilisiert werden und welche Atmosphäre in der Hochschule herrscht.

Höhepunkt der ganztägigen Veranstaltung am 16. Mai 2019 ist eine Fotoausstellung, mit anschließenden Vorträgen, Spoken Words, Performances und Live Musik, mit der die Beteiligten Sichtbarkeit generieren wollen : „Ich bin da !“. Es werden unter anderem die Anti-Rassismusstelle und das Empowerment-Projekt (EmpA) der ASH Berlin vorgestellt.

Die Projektmitglieder sprechen ausschließlich für sich selbst!

Die Veranstaltung ist barrierefrei.

Ablaufplan: Ablaufplan__Ich_bin_da_.pdf

Quelle

Anschlussfähig – eine antifeministische Kampagne zu Gewalt gegen Frauen von extrem rechts

Via Alice Salomon Hochschule:

Vortrag und Diskussion mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie.

Der aktuelle Antifeminismus hat viele Gesichter und ist anschlussfähig in verschiedene Richtungen. In ihrem Vortrag stellt die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Christiane Leidinger eine extrem rechte Kampagne vor, die feministische Slogans aufgreift und das Thema Gewalt gegen Frauen für rassistische Zwecke instrumentalisiert. Die online und offline agierende Initiative wird von rechtsextremen Aktivistinnen getragen und zielt explizit auf die Mobilisierung von Frauen.

Mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie werden Elemente der Kampagne herausgearbeitet, deren Ziel und Charakter analysiert und mit Wissensbildungen aus der Frauen- und Lesbenbewegung sowie einem herrschaftskritischen Verständnis von Feminismus kontrastiert. In der gemeinsamen Diskussion wird auf Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit eingegangen.

Dr. Christiane Leidinger hat die Professur für Soziologie mit besonderem Schwerpunkt Geschlechtersoziologie am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf inne.

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„Der z/weite Blick – eine Ausstellung über Jugendkulturen und Diskriminierungen“

Via Alice Salomon Hochschule:

Vortrag von Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen, im Rahmen der KULTurVorlesungsreihe anlässlich der Ausstellungseröffnung.

Im Rahmen der KULTurVorlesungsreihe wird Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen, am 2. Mai um 12:00 Uhr im Audimax der ASH einen Einführungsvortrag zur Eröffnung der Wanderaustellung halten. Die Ausstellung wird zwei Wochen lang auf der Galerie vor dem Audimax der ASH gezeigt.

Diese Ausstellung bietet Einblicke in Jugendkulturen, schärft den Blick für Diskriminierungen und deckt oftmals versteckte Benachteiligungen auf. Sie stellt aber auch Menschen und Initiativen vor, die sich damit nicht einfach zufrieden geben und sich für Gleichwertigkeit und Gerechtigkeit einsetzen. Mit ihren Aktionen führen sie uns vor Augen, dass es oft einfacher ist als wir denken, gesellschaftliche Veränderungen in Gang zu bringen.

Die Ausstellung wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des BMFSJ, die Bundeszentrale für Politische Bildung und das Archiv der Jugendkulturen. Die KULTurVorlesung ist öffentlich, ein Besuch der Ausstellung ist (ohne Voranmeldung) möglich vom 6. bis zum 16. Mai. Die Ausstellung eignet sich sehr gut für Seminararbeiten!

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Studie: Hat Marzahn-Hellersdorf ein Demokratie-Problem?

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Wie halten es die Marzahner und Hellersdorfer mit der Demokratie? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Forschungsprojekt der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) unterm Titel „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“. Die Kernaussagen der Studie präsentierten Forschungsleiter Professor Heinz Stapf-Finé sowie Projektmitarbeiterin Andrea Metzner am Dienstag im Bürgerbüro der ASH in Hellersdorf.

Hoffnung macht den Forschern, dass geschlossene demokratiefeindliche Einstellungen im Bezirk kaum vorhanden seien. So stimmten mehr als drei Viertel der Befragten einem Ideal der Demokratie zu, das die Forscher als Raum definierten, „in dem alle Menschen die Möglichkeit haben, sich politisch zu beteiligen“ und „Entscheidungen sich nicht gegen einzelne Bevölkerungsgruppen richteten“. Auch die Ablehnung gegenüber homosexuellen oder transsexuellen Menschen sei im Vergleich zu bundesweiten Studien nicht auffällig hoch. Eine große Mehrheit setze sich darüber hinaus sich für einen offenen politischen Diskurs ein, in dem auch abweichende Meinungen Gehör finden müssten.

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Siehe auch:

Alice Salomon Hochschule stellt Studie zur Demokratieverdrossenheit im Bezirk vor (Berliner Woche vom 5.4.2019)

Studie zu Demokratieferne: Hinhören in Hellersdorf (Deutschlandfunk, 5.4.2019)