Verein Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf e.V. jetzt offiziell!

Seit Kurzem ist unser Verein Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf e.V. offiziell registriert. Somit könnt Ihr uns zukünftig auch Spenden zukommen lassen! Wir freuen uns natürlich über jede Form von finanzieller Unterstützung –  egal ob klein oder groß! Auf alle Fälle haben wir zivilgesellschaftlich noch einiges vor im Bezirk und wollen auch unsere Öffentlichkeitsarbeit u.a. in Form von Bündnis-Merchandise verstärken!

Im Folgenden nochmal unsere Bündnis-Grundsätze und die Kontoverbindung für Eure Spenden:

Marzahn-Hellersdorf ist ein Ort der Vielfalt – und muss es bleiben.

Der Bezirk bietet allen Menschen – unabhängig von ihrem Alter oder religiösen Bekenntnis, ihrer Herkunft, ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung oder ihrer sozialen Situation – Raum zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Uns liegt daran, in Marzahn-Hellersdorf eine Atmosphäre zu erhalten und zu stabilisieren, die es Menschen ermöglicht, sich ohne Vorurteile zu begegnen, neugierig und unvoreingenommen aufeinander zuzugehen.

Wir sind Menschen, die hier zuhause sind und denen Marzahn-Hellersdorf am Herzen liegt als ein freundlicher, vielfältiger, einladender und weltoffener Berliner Bezirk.

Unsere Partner*innen sind Bürger*innen, demokratische Vereine, Träger, Einrichtungen in Marzahn-Hellersdorf.

Wir wollen zur Blickerweiterung beitragen, aufklären, Projekte und Bildungsangebote initiieren und durchführen, um ein demokratisches Miteinander ALLER in Marzahn-Hellersdorf zu stärken. Wir wenden uns damit gegen rassistische, menschenverachtende Einstellungen, Propaganda und Gewalt.

Kontakt: Vorsitzende Henny Engels – Tel. 0172 24 88 719

Spendenkonto:

IBAN: DE66 3706 0193 6010 1390 13

BIC: GENODED1PAX

Der Spendenflyer als pdf-Dokument zum Download: Bündnis für Demokratie und Toleranz Vereinsflyer

 

Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2018 ist erschienen!

Einen Tag nach der Europa- bzw. den Kommunalwahlen in verschiedenen Bundesländern und den damit einhergehenden hohen Wahlergebnissen für die extreme Rechte in den verschiedenen europäischen Ländern, sowie in Ostdeutschland als auch hier im Bezirk, erscheint der Demokratiebericht für Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2018. „Im Bericht findet sich ein buntes Spektrum vielfältiger Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren, denen ein solidarisches und demokratisches Miteinander aller im Bezirk lebenden Menschen wichtig ist und die dafür vielfältige Aktionsformen entwickelt haben.“ (Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf)

Durch den Trägerwechsel bei der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (bis Ende 2018 firmierte diese unter dem Zusatznamen „Polis*“) zum Jahreswechsel 2018/2019, erscheint der Demokratiebericht für das Jahr 2018 in Kooperation von der pad (präventive altersübergreifende Dienste) gGmbH als neuer Träger der Koordinierungsstelle und den Projekten „Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf“ sowie den beiden externen Koordinierungs- und Fachstellen der „Partnerschaft für Demokratie Marzahn“ und der „Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf“ in Trägerschaft der Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut Berlin).

Im ersten Teil des Demokratieberichtes wird die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ihre Arbeit vorstellen. Daran anschließend werden vom  Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf die aktuellen Fallzahlen für das Jahr 2018 im Bezirk vorgestellt, es wird eine vergleichende Auswertung vorgenommen und ein Fazit gezogen.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Demokratieberichtes im zweiten Teil soll allerdings weniger auf den Aktivitäten der extremen Rechten im Bezirk liegen, sondern vielmehr auf praktischen Beispielen aus dem Bereich der  Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf. Wir wollen sichtbar machen, wie vielfältig die Aktivitäten der Zivilgesellschaft sind und damit einen motivierenden und aktivierenden Beitrag für noch mehr Engagement im Bezirk leisten.

Im letzten Teil des Berichtes werden aus den bestehenden zivilgesellschaftlichen Strukturen Schlussfolgerungen für die weitere Demokratieentwicklung und damit einhergehend mögliche Handlungsideen entwickelt.

Wir wünschen Euch/Ihnen eine spannende Lektüre und die eine oder andere Anregung zur Weiterentwicklung der zivilgesellschaftlichen Strukturen in Marzahn-Hellersdorf! Für einen bunten, lebenswerten und solidarischen Bezirk!

Hier geht es zum Download des Demokratieberichtes: 19-05-27_Demokratiebericht2019-web_finale Version

Eine Druckversion wird Mitte Juni auf Anfrage zur Verfügung stehen!

Moritz Marc – Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung

Web:   vielfalt-mh.pad-berlin.de

Facebook:  www.facebook.com/koordinierungsstellemh

Twitter:   @demokratiemahe

E-Mail:   koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Telefon:   030 – 92257140  0152 – 31 77 13 83 (Signal/WhatsApp)

 

„Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf haben gewählt: Die Linke behauptet sich“ – Artikelübersicht zu den Europa- und Kommunalwahlen

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet über die Ergebnisse der Europawahl in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg:

Lichtenberg/Marzahn-Hellersdorf. Die Ergebnisse der Europawahl in beiden Bezirken bestätigen den Trend der vergangenen Jahre: Die Linke, die seit mehr als zwei Jahrzehnten die politische Führung in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf innehat, bleibt an der Spitze. Während sich der Großteil von Berlin für Grün entschied, ist Rot (noch) die dominierende Farbe in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Auch zwei andere Bezirke präferierten andere Farben als Grün: In Spandau und Reinickendorf erhielt die CDU die meisten Stimmen.

Weiterlesen

An dieser Stelle dokumentieren wir spannende Berichte und Analysen zur Diskussion über die Wahlergebnisse bei der Europawahl und auch den zeitgleich stattgefundenen Kommunalwahlen in mehreren Bundesländern:

Übersicht über die Wahlergebnisse:

Europawahl: Die Ergebnisse in Berlin-Marzahn-Hellersdorf („rbb“, 26.5.2019)

Europawahl 2019: So hat Berlin gewählt (Interaktive Wahlkarte der „Berliner Morgenpost“, 27.5.2019)

Wahlbezirke im Fokus – Viel Grün, wenig Rot – So hat Berlin gewählt  („rbb“, 28.5.2019)

Berichte, Kommentare und Analysen:

Kommunalwahlen 2019: Ergebnisse sind Seismograph von Demokratieverdrossenheit und Verharmlosung von Rechtsextremismus (Amadeu-Antonio-Stiftung, 27.5.2019)

Rechte Parteien bei der Europawahl: Einmarsch mit halber Truppenstärke („taz“, vom 27.5.2019)

Sechs Auffälligkeiten: Was uns die Europawahl in Berlin zeigt („rbb24“, 27.5.2019)

Europawahl 2019 – So haben die Berliner in den Bezirken gewählt („Berliner Zeitung“, 27.5.2019)

Europawahl: AfD etabliert sich im Osten („Endstation Rechts“, 27.5.2019)

Kommunalwahl in Brandenburg: „Wutstil kommt in die Parlamente“ („taz“, 27.5.2019)

Wahlergebnis in Ostdeutschland: Ernstfall Ost („Zeit Online“, 27.5.2019)

Soziologe über AfD-Wahlerfolg im Osten: Demokratische Strukturen müssen gestärkt werden („Deutschlandfunk Kultur“, 27.5.2019)

Rechtsruck bei den Kommunalwahlen: AfD-Erfolge im Osten – die Ergebnisse im Überblick („Beltower News“, 27.5.2019)

Europawahl in Brandenburg: Der AfD-Wahlsieg zeigt den fehlenden Willen zum Dialog („Berliner Zeitung“, 27.5.2019)

Auf dem Weg nach rechts („German foreign policy“, 27.5.2019)

Nach Europawahl: Ist die AfD die neue Ost-Partei? („Zeit Online“, 27.5.2019)

Radikale Enklaven: Wo jeder Dritte rechtsnational wählt („Tagesspiegel“ vom 28.5.2019)

AfD-Erfolge im Osten: Rechtsaußen besetzt („Spiegel-Online“, 28.5.2019)

Berlin-Ergebnisse zur Europawahl: Grüne in sechs Bezirken über 30 Prozent („Tagesspiegel“, 28.5.2019)

Feindbild Migration überzeugt nicht mehr („Migazin“, 28.5.2019)

Die Ergebnisse der Europawahl in Marzahn-Hellersdorf („Berliner Woche“, 29.5.2019)

Der Osten und die AfD – Die Spaltung könnte sich noch verstärken („Deutschlandfunk“, 29.5.2019)

Der unheimliche Aufstieg der AfD in Ostdeutschland („Berliner Morgenpost“, 30.5.2019)

Wer rechts wählt, muss nicht ungebildet sein („Der Freitag“, 2.6.2019)

Gebt den Osten nicht auf! („Frankfurter Rundschau“, 3.6.2019)

Trotz 20 Prozent in Brandenburg – „Die AfD hat nirgendwo eine Vormachtstellung“ („Tagesspiegel“, 5.6.2019)

 

83. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn

Sonntag | 2. Juni 2019 | 12.30 Uhr | Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn,

Otto-Rosenberg-Platz 12681 Berlin-Marzah

83. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn

Die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin -Brandenburg Petra Rosenberg bittet Sie anlässlich des 83. Jahrestages der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn zu einer Gedenkstunde

Begrüßung

PETRA ROSENBERG Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e. V.

Ansprachen

DAGMAR POHLE Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf

ISIDORA RANDJELOVIĆ Vorsitzende RomaniPhen e.V.

PETRA JACHALSKI Vorsitzende des Ökumenischen Forums Berlin-Marzahn e. V.

Kranzniederlegung am Gedenkstein für Sinti und Roma auf dem Parkfriedhof Marzahn

Gebet

PATER JOSEF KAHMANN Pfarrer der katholischen Gemeinde Von der Verklärung des Herrn

Im Anschluss Empfang im Don-Bosco-Zentrum, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin

Musikalische Umrahmung MARTIN WEISS Geige | JANKO LAUENBERGER Gitarre

Download der Einladung hier: Einladung_Kranzniederlegung zum 83. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma

Aufruf zur Beteiligung an Fotoprojekt zum Thema 40 Jahre Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Im Rahmen der Vorbereitungen zum diesjährigen bezirklichen Demokratiefest „Schöner Leben ohne Nazis“ am 7.9.2019 auf dem Alice-Salomon-Platz, hat die Arbeitsgruppe des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in Marzahn-Hellersdorf die Idee entwickelt zum 40. Geburtstag unseres Bezirkes und des 30. Jahrestages der „Wende“, eine Ausstellung zum Thema Demokratieentwicklung zu machen.

Wir möchten alle Bürger*innen in Marzahn-Hellersdorf dazu aufrufen in ihren privaten Archiven und/oder Unterlagen nach Bildmaterial, Zeitungsartikeln, Flyern, Plakaten oder ähnlichem zum Thema Demokratie(entwicklung) in Marzahn-Hellersdorf zu suchen und uns gegebenenfalls das entsprechende Material zur Umsetzung unserer Ausstellungsidee zur Verfügung zu stellen.

Ihre Impressionen bzw. Materialen können einen tollen Beitrag dazu leisten, ein vielseitiges Bild der Demokratieentwicklung in unserem Bezirk widerzuspiegeln. Egal ob politische Jugend- und Subkulturen noch zu DDR-Zeiten in den 80ern oder auch in der Nachwendezeit, verschiedene Protestformate (Anti-Hartz-IV-Proteste über Antinaziproteste bis hin zu Mieter*innenprotesten u.a.) oder selbstorganisierte Beteiligungsmodelle in den einzelnen Stadtteilen – all das soll abgebildet werden, um die Diversität der Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf aufzuzeigen. Natürlich können hierzu auch die Schattenseiten zählen (z.B. militante Naziszene oder Hooligans).

Wir werden mit Ihrer Hilfe versuchen die ganze Bandbreite der Demokratieentwicklung in den vergangenen 40 Jahren abzubilden. Um ein möglichst vollständiges und diverses Bild vermitteln zu können, sind wir allerdings auf Ihre aktive Zuarbeit angewiesen!

Bitte senden Sie Ihr Material (inklusive einer Einverständniserklärung zur Veröffentlichung – siehe: https://www.mahe40.berlin/upload.php) via E-Mail an Martin Kleinfelder vom Roten Baum: demokratie@roter-baum.berlin

Mit solidarischen Grüßen & vielen Dank für Ihr Engagement

Arbeitsgemeinschaft „Schöner Leben ohne Nazis“

Das Festkomitee verlost dann am 7.9.2019 unter den Teilnehmer*innen mehrere kleine Preise!

Bericht von der Kundgebung „Solidarität statt Rassismus“ am Eastgate in Marzahn

Eastgate – Marzahn: ca. 70 Menschen – darunter Vertreter*innen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf und Marzahn-Hellersdorfer*innen – demonstrierten am 24.5.2019 für „Solidarität statt Rassismus“! Auf der vom Solidaritätsnetzwerk Berlin und dem AStA der Alice Salomon Hochschule organisierten Kundgebung gab es verschiedene Redebeiträge und erfreulich viel Interesse der Menschen vor Ort! Die #NPD hat sich mit ihrem 6-köpfigen Gegenprotest ziemlich blamiert! Tausend Dank an alle, die diese wichtige antirassistische Kundgebung ermöglicht haben und mit uns klar und laut ihre Solidarität mit allen von Rassismus betroffenen Menschen geäußert haben, um ein klares Zeichen gegen rassistische Hetze zu setzen! #mahe #nazisraus #solidarität #mahenazifrei #solidaritätstattrassismus  #antifa 

 

Marzahn-Hellersdorf: Kundgebung am Eastgate gegen Rassismus

Unter dem Motto „Solidarität statt Rassismus“ rufen das Solidaritätsnetzwerk Berlin und der AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin zu einer Kundgebung für den 24. Mai 2019 auf.

Die Veranstaltung soll am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr vor dem Einkaufzentrum Eastgate am S7-Bahnhof Marzahn beginnen.

Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf schließt sich diesem Aufruf zur Solidarität an. Wir solidarisieren uns mit allen von Rassismus betroffenen Menschen und rufen dazu auf, ein klares Zeichen gegen rassistische Hetze zu setzen!

Zudem verurteilen wir den rassistischen Europawahlkampf der NPD, der Partei III. Weg und auch der AfD ebenso wie die rassistische „Schutzzonen“-Kampagne rund um das Eastgate. Wer auch immer versucht, auf dem Rücken von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung Wahlkampf zu betreiben, kann sich unseres Protestes sicher sein.

Wir hoffen unabhängig von der Teilnahme an der Kundgebung auf eine hohe Wahlbeteiligung an der Europawahl am Sonntag und ihre Stimme gegen jegliche Form von Rassismus und Nationalismus!

Setzen wir gemeinsam ein klares Zeichen für einen bunten und vielfältigen Bezirk! 

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler für das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf