„Erich Kästner in Marzahn“

Zu einer historischen Spezialführung mit dem Titel „Erich Kästner in Marzahn“ lädt die AG Erinnerungskultur des Frauentreffs HellMa am Fr., 30.08., in die Gärten der Welt ein. Die Dauer der Führung beträgt 1,5 Stunden.

Karla B. Hofmann erzählt an verschiedenen Stellen in den Gärten der Welt über Erich Kästner, zeigt Bezugspunkte zum Ort auf und liest aus verschiedenen literarischen Werken von Erich Kästner. Lassen Sie sich überraschen!

Der Treffpunkt ist am Fr., 30.08., um 14 Uhr an der Seilbahnstation Blumberger Damm/Eingang Gärten der Welt.

Als Kosten fällt der reguläre Eintritt sowie 2,00 Euro zusätzlich pro Erwachsener an.

Um Anmeldung beim Frauentreff HellMa unter Tel. (0 30) 54 25 057 bzw. per E-Mail unter info@frauentreff-hellma.org wird gebeten.

Im Übrigen ist die AG Erinnerungskultur beim Frauentreff HellMa, die sich alle zwei Monate trifft, offen für weitere Interessierte. Die nächsten Termine sind Di., 24.9., sowie Di., 26.11., jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr.

Quelle

Pressemitteilung: Vielfalt, Respekt und Akzeptanz für alle Menschen in Marzahn-Hellersdorf!

Berlin, den 08.08.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Vielfalt, Respekt und Akzeptanz für alle Menschen in Marzahn-Hellersdorf!

Am 3. August griff eine Gruppe Jugendlicher einen Transmann und seine Begleiter*innen an. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf verurteilt diese Gewalttat aufs Schärfste. Unser Bezirk steht für eine bunte Vielfalt, für Respekt und Akzeptanz. Damit ist verbunden, dass jede*r, gleich welcher geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung, sich zu jeder Zeit frei und sicher in unserem Bezirk bewegen können muss. Wir werden mit aller Kraft dafür eintreten, dass das so bleibt. Wir werden allen entgegen treten, die Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion oder eben ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung ausgrenzen, beleidigen oder tätlich angreifen. Wir begrüßen, dass der Übergriff beim Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf gemeldet wurde und fordern alle Mitbürger*innen auf, entsprechende Taten im Bezirk den Partnerschaften für Demokratie (pfd-mh@sfiftung-spi.de)   zu melden.

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler im Namen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

BfDT M-H (PM 34)_Vielfalt, Respekt und Toleranz für alle Menschen

 

17.8.2019: Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen

„AUFRUF: „Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen – für Gegenwart und Zukunft“ am Samstag 17. August 2019, 10:30 Uhr am Berliner Alexanderplatz / Weltzeituhr

Das Berliner Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft alle Menschen auf, am 17.8. gemeinsam auf die Straße zu gehen und sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der deutschen Vergangenheit und ein weltoffenes und tolerantes Berlin einzusetzen. Anlass ist der Todestag des rechtskräftig verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Heß, der sich am 17. August 1987 im Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau das Leben nahm. Vertreter des Neonazismus versuchen seitdem immer wieder, dieses Datum zu instrumentalisieren, indem sie bei Kundgebungen die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Verstrickung von Rudolf Heß verharmlosen und verleugnen. Derartige Aktionen haben, ebenso wie die Entwicklungen der letzten Monate und Jahre gezeigt, dass nationalsozialistisches Gedankengut nicht der Vergangenheit angehört. Dies nehmen wir nicht unwidersprochen hin!

Wir wollen auch dieses Jahr erneut zeigen, dass wir für eine Erinnerungskultur einstehen und Verantwortung für die Verbrechen der NS-Zeit übernehmen. Damit setzen wir uns für die Bewahrung und den Schutz einer offenen und demokratischen Gesellschaft ein. Die deutsche Geschichte ist uns Mahnung zum Handeln: die Gräuel der nationalsozialistischen Diktatur dürfen sich nicht wiederholen!

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung, denn nur mit Ihnen können wir ein starkes Zeichen setzen!

10:30 Uhr auf dem Alexanderplatz an der Weltzeituhr
Redebeiträge: Sonja Staack (DGB Berlin-Brandenburg), Bischof Dr. Markus Dröge (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), Bernd Streich (Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin) und weitere Redner_innen (angefragt)

Auf der Kundgebung bekommen Sie auch Informationen zu aktuellen Entwicklungen der rechtsextremen Szene Berlins und zu weiteren Veranstaltungen, die von anderen Gruppierungen am 17.8.2019 in Berlin durchgeführt werden.“

Quelle und FB-Event hier.

Internetseite des Bündnisses:
www.berlin-weltoffen.de
www.facebook.com/BuendnisBerlin

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Aktionsfonds Partnerschaft für Demokratie in Marzahn-Hellersdorf: Zweiter Aufruf 2019

Im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf wurde im Jahr 2019 erneut ein Aktionsfonds für Kleinprojekte aufgelegt.

Wir rufen Bürger*innen jeden Alters, Initiativen oder freie Träger auf, sich mit kreativen Projektideen für Toleranz und Demokratie einzusetzen und dabei ein Zeichen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen.

Dabei können Projekte bis zu einer Höhe von 600 € gefördert werden. Unterstützt werden können Projekte, die im Bezirk umgesetzt werden. Frühestmöglicher Projektstart ist der 10.09.2019. Die Projekte müssen bis 13.12.2019 abgeschlossen sein.

Für Interessierte findet zur Vorbereitung der Projektanträge am 19.08.2019 von 17 bis 20 Uhr ein Workshop „Von der Idee zum fertigen Projektantrag“ in der FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf statt. Sie sind herzlich eingeladen!

Wir haben im ersten Halbjahr bereits neun Projekte gefördert und freuen uns über weitere spannende Vorhaben zur Förderung der Demokratie und Toleranz in unserem Bezirk!

Mit herzlichen Grüßen

Jochen Gollbach

Leiter der FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf.

PM_2019_08_02_PfD-Zweite_Runde

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Plakate und Flyer für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 sind da!

Die Flyer- und Plakatmotive für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 sind da! Ihr könnt die Flyer und Plakate in den kommenden Tagen zum Verteilen im Büro der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf im Rathaus Hellersdorf abholen!

Ansonsten könnt Ihr Euch das Motiv auch hier zum Ausdrucken herunterladen:

SLON_2019_Plakat_A3_FREIGABE_1

SLON2019_DIN A6_FREIGABE_1

FB-Event hier.

Mehr Infos zum Fest gibt es hier.

Ausstellung „Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“ im Abgeordnetenbüro Regina Kittler/Manuela Schmidt

Die Ausstellung „Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“ vom bezirklichen Bündnis für Demokratie und Toleranz ist ab sofort im Abgeordnetenbüro Regina Kittler/Manuela Schmidt zu sehen!

Unser Abgeordnetenbüro zeigt bis Ende Juli in den Büroöffnungszeiten die Ausstellung „Wider das Vergessen – Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf“ vom bezirklichen Bündnis für Demokratie und Toleranz. Die Ausstellung dokumentiert die Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf und informiert über die Familiengeschichten der größtenteils in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordeten Juden unseres Bezirkes.

Quelle

Adresse: Helene-Weigel-Platz 7 (Gewerbeeingang), 12681 Berlin

Newsletter für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf – Juli/August 2019

Neuer Newsletter (Juli/August 2019) für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Liebe Leser*innen,

herzlich willkommen zum dritten Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.

Seit dem letzten Newsletter ist wieder einiges geschehen im Bezirk! Wir werden Euch im Folgenden u.a. über die Europawahlergebnisse im Bezirk, den frisch erschienenen Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2018, den Stand der Planungen für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 und vieles mehr aus dem Bereich der Demokratieentwicklung berichten.

Große Sorge bereitet uns der offensichtlich neonazistisch motivierte Mord an dem CDU-Politiker und Präsidenten des Regierungspräsidiums Kassel, Walter Lübcke. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie bzw. seinen Angehörigen! Wer mehr Hintergrundinfos zum vermutlichen Mörder und seinen Verstrickungen in die militante Naziszene erfahren möchte, sei der Rechercherartikel von „Exif“ ans Herz gelegt. Welches Ausmaß die Bedrohung zivilgesellschaftlich engagierter Menschen und Politiker*innen durch die rechte Szene mittlerweile annimmt, zeigen die diversen „Todeslisten“, die in diesen Kreisen verbreitet werden: Rechtsextreme Todeslisten und Feindeslisten – eine Übersicht Wir werden uns von alledem aber auch weiterhin nicht einschüchtern lassen und uns auch in Zukunft mit den vielen solidarischen Menschen im Bezirk gegen Rassismus & Rechtsextremismus und für ein friedliches Miteinander einsetzen!

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