Angriffe auf LaLoKa – Solidaritätsadresse des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Eine Solidaritätsadresse des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf an die Macher*innen des LaLoKa:

LaLoKa, ein Zufluchtsort, ein Ort, an dem man seine Familie treffen kann, zumindest im Internet, ein Ort gemeinsamer Aktivitäten, ein Ort großen persönlichen Engagements, ein Ort der Bürgergesellschaft wird schon vor seiner Wiedereröffnung immer wieder von menschenfeindlichen und missgünstigen Menschen angegriffen.

Wir, das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf, verurteilen diese Angriffe scharf. Wir sind solidarisch mit den dort Engagierten und (auch) insbesondee mit den Nutzer*innen des Internetcafés.

Für das Bündnis
Henny Engels und Beatrice Morgenthaler
Sprecherinnen

Schöner leben ohne Nazis – Aufruf zur Standanmeldung

Wir dokumentieren den Aufruf zur Standanmeldung auf dem SLON am 7.9.2019:
Guten Tag allerseits,
 
in diesem Jahr findet bereits zum 11ten Mal „Schöner Leben Ohne Nazis“ statt.
 
In der Anlage finden Sie die Standanmeldung, in der Sie auch gern kurze Beiträge im Bühnenprogramm anbieten können. Als weitere Anlage füge ich den Aufruf bei, der für eine Beteiligung an einer Fotoausstellung über die Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf wirbt. Unsere Idee ist es, eine Ausstellung mit demokratischen Initiativen zu gestalten.
 
Wenn Sie Ihre Angebote planen, bedenken Sie bitte, dass es vor allem auch um Interaktion gehen soll – nicht nur um Flyerverteilen.
 
Die Parteien, die Mitglied im Bündnis für Demokratie sind, werden automatisch dem Bündnisstand zugeordnet. Andere Parteienstände wird es nicht geben. Wer sich auch unter dem Dach des Bündnisstandes versammeln will, kann dies im Formular angeben. Der Bündnisstand wird ein (ggf auch zwei) großer Pavillon mit Einzeltischen für die Mitglieder sein.
Ich freue mich über zahlreiche und zeitnahe Rückmeldungen, da es uns und vor allem mir die Arbeit erleichtert.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Martin Kleinfelder
 
Roter Baum Berlin
Stendaler Straße 43, 12627 Berlin
Fon: +49 30 99281840 Fax: +49 30 99281842
www.roter-baum-berlin.de

Neue Erkenntnisse zur Verfolung der Sinti und Roma

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Eine Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma während der Nazizeit wird im Bezirksmuseum eröffnet. Sie vermittelt neue Informationen über das Zwangslager in Marzahn.

Unter dem Titel „ausgegrenzt-verfolgt-ermordet“ präsentiert die Schau Ergebnisse einer mehrjährigen Recherche. Sie wurde im Auftrag des Bezirksamts Lichtenberg erstellt. Untersucht wurde, wie Menschen im Bezirk Lichtenberg, zu dem damals Marzahn gehörte, mit der Minderheit der Sinti und Roma umgegangen sind.

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Aus unserem Leben – Biografische und interaktive Ausstellung Lebensgeschichten, DDR & Wiedervereinigung

Vernissage am Freitag im „Bunten Haus“ in Hellersdorf

07.06.2019 – 21.06.2019

Aus unserem Leben – Biografische und interaktive Ausstellung Lebensgeschichten, DDR & Wiedervereinigung

Was hat mich geprägt?
Wie habe ich die Zeit vor, während und nach der Wiedervereinigung erlebt?
Was wünsche ich mir für Marzahn-Hellersdorf heute und in Zukunft?

Lebensgeschichten von Menschen, deren Leben durch den Mauerfall beeinflusst und geprägt wurden, erhalten auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung selten Aufmerksamkeit im öffentlichen Bewusstsein. Das Projekt »Erzählt und Zugehört!« möchte das ändern.

Vom 07. bis zum 21. Juni 2019 lädt das Projekt »Erzählt und Zugehört! Lebensgeschichten im Dialog« zur interaktiven Ausstellung „Aus unserem Leben“ ein. Es werden Arbeiten einer Biografiegruppe präsentiert, die sich ein halbes Jahr lang über ihre Lebensgeschichten sowie ihre Prägung durch die DDR und die Wiedervereinigung ausgetauscht hat. Mit der Ausstellung wollen wir zur Diskussion und zum Austausch einladen. Der Eintritt ist frei.

Daten auf einen Blick
Eröffnung: Freitag, 07. Juni 2019, 18 Uhr
Führungen durch die Ausstellung:
Di, 11. Juni 13-18 Uhr
Fr, 14. Juni 14-17 Uhr
Mo, 17. Juni, 14.30-18Uhr
Abschlussveranstaltung: Freitag, 21. Juni 2019, 18 Uhr

Gerne können Sie sich anmelden unter:
zugehoert@stiftung-spi.de

Marzahn-Hellersdorf im „Buntes Haus“, Hellersdorfer Promenade 14

Quelle

19-06-07_Erzähltundzugehört EZ – Version 119-06-07_Erzähltundzugehört Poster Version 1

Ausstellungseröffnung „ausgegrenzt – verfolgt – ermordet“ im Bezirksmuseum Marzahn –Hellersdorf

Pressemitteilung vom 03.06.2019

Bezirksstadträtin Juliane Witt eröffnet am Freitag, dem 14. Juni 2019 um 18:00 Uhr zusammen mit Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst eine Ausstellung über Sinti und Roma, die während des Nationalsozialismus in Lichtenberg verfolgt worden sind. Die Kuratorin der Ausstellung Barbara Danckwortt führt in das Thema ein. Musikalisch wird der Abend von Martin Weiss und Gigi Reinhardt begleitet.

Die Schau des Museums Lichtenberg im Stadthaus „ausgegrenzt – verfolgt – ermordet“ präsentiert die Ergebnisse einer mehrjährigen Recherche. Untersucht wurde, wie Menschen in Lichtenberg mit der Minderheit der Sinti und Roma umgegangen sind. Dazu hatte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Lichtenberg dem Museum 2014 den Auftrag erteilt. Die BVV Marzahn-Hellersdorf regte im Jahr 2018 eine Präsentation auch in Marzahn-Hellersdorf an, dessen Ortsteile bis 1979 zu Lichtenberg gehörten. Diesem Wunsch folgten die Museumsleitungen in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg gerne.

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Reaktion auf die Wahlerfolge der AfD im Bezirk?

Berlin, den 29.5.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Reaktion auf die Wahlerfolge der AfD im Bezirk?

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf ist besorgt über die erneuten Wahlerfolge der rechtsradikalen AfD. Die AfD (19 Prozent) erzielte im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ihr berlinweit bestes Ergebnis – sie blieb lediglich zwei Prozentpunkte hinter der Linken (21 Prozent).

Insbesondere in den Plattenbaugebieten in Marzahn-NordWest und Hellersdorf-Nord befinden sich einige AfD-Hochburgen. Die AfD konnte hier Ergebnisse von über 20 % bis hin zu 33% im Stimmbezirk 10304 in Hellersdorf im Umfeld der Tangermünder Straße erreichen (hier kommen noch 1,9 % der neonazistischen NPD hinzu). Im benachbarten Wahllokal 10303 waren es 31,7 Prozent für die AfD. Aufgrund der hohen Wahlergebnisse lässt sich festhalten, dass die AfD ihre bisherigen Hochburgen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf auf hohem Niveau halten konnte. (https://www.wahlen-berlin.de/wahlen/EU2019/AFSPRAES/ergebnisse_bezirk_10.html)

Insgesamt fällt ein Nord-Süd-Gefälle im Bezirk auf, wenn man die Ergebnisse der einzelnen Wahlbezirke betrachtet: die AfD schnitt besonders in den Plattenbaugebieten von Marzahn-Hellersdorf überdurchschnittlich gut ab. „In den besser situierten Siedlungsgebieten, wo viele mit höherem Bildungstand wohnen, wurde im Bezirksvergleich überdurchschnittlich Grün und auch CDU gewählt. Die SPD verlor nahezu überall Prozentpunkte. Die Linke bekam viele Stimmen vor allem in jenen Plattenbaugebieten, wo es noch viele Erstbezieher der Wohnungen gibt.“ (https://www.lichtenbergmarzahnplus.de/europawahl-2019-gruene-im-hoehenflug/) Weiterlesen …

AWO lädt zum 6. Roma-Kulturtag ein

Pressemitteilung von Dr. Sufian Weise:

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2019 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 6. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der 40 Jahre Marzahn-Hellersdorf am 7. Juni 2019 von 15 bis 18 Uhr in der Jugend- und Freizeit Einrichtung „Villa-Pelikan“ Hellersdorfer Straße 27, 12621 Berlin organisieren und veranstalten.

Der 6. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet. Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Stadtteil lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis fünften Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 6. nicht verpassen?

Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?

Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?

Wir heißen Sie am 7. Juni ganz herzlich willkommen. Freier-Eintritt.

Kontakt:

Dr. Sufian Weise Projektleiter

Pressemitteilung als pdf-Dokument: 19-05-28_Pressemitteilung zum 6. Roma-Kulturtag

Flyer: Flyer_aktuell_klein